GmG Bulletin #397

GmG Wöchentliches Bulletin #397

30.7.2010


MÖCHTE GOTT DAS WIRKLICH?

 

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DAS WÖCHENTLICHE BULLETIN wird auf Anfrage an Jeden kostenlos versandt. Es ist eine Veröffentlichung der ReCreation Foundation, der Non-Profit-Organisation, die die Arbeit unternimmt, die Botschaft der Gespräche mit Gott mit der Welt zu teilen. Diese Botschaft lautet, dass der Zweck des Lebens darin besteht, uns selbst aufs Neue in der nächst größten Version der erhabensten Vision, die wir je über Wer Wir Sind innehatten, wiederzuerschaffen.

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IN DIESER AUSGABE:

~ Bemerkungen von Neale

~ Das GmG-Lesebuch

~ [Annoncierung und Kalender]



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BEMERKUNGEN VON NEALE



Meine lieben Freunde ....

Manchmal erreichen mich Äußerungen von Leuten, die sich fragen, erstens, ob es gar einen „Gott“ gibt, und, zweitens, falls es einen Gott gibt, was Gott will.

Zahlreichen Menschen wurde erzählt, Was Gott Möchte für ihr Leben sei eine Schule, einen Ort zum Lernen, einen Zeitraum zur Prüfung, eine kurze und wertvolle Gelegenheit, mit der Seele zum Himmel zurückzuwandern, zurück zu Gott, woher sie kam.

Vielen Menschen wurde erzählt, dass dann, wenn das Leben zuende ist, die wirkliche Freude beginne. Das ganze Leben sollte als ein Präludium, als ein Vorreiter, eine Plattform gesehen werden, auf der aufseiten der Seele die Erfahrung der Ewigkeit errichtet wird. Das Leben sollte infolgedessen mit einem Auge auf das Nachleben ausgerichtet geführt werden, denn, was man sich jetzt verdiene, werde man für immer und ewig erleben.

Die meisten Menschen glauben auch, Was Gott für Menschen Will sei, zu begreifen, dass das Leben daraus bestehe, was die Menschen sehen, hören, schmecken anfassen und riechen können – aus nichts mehr.

Ein Ergebnis dieser Unterweisung: Die Menschen glauben, dass das Leben nicht leicht ist, dass es das auch nicht sein sollte. Es ist ein fortwährender Kampf. In diesem Ringen wird alles andere als das, was durch die fünf Sinne wahrgenommen wird, als „übernatürlich“ oder „okkult“ betrachtet und fällt somit in die Kategorie „Umgang mit dem Teufel“ und „Die Arbeit Satans“.

Menschen quälen sich ab, zu Gott zurück, in Gottes Gunst zu gelangen. Sie strengen sich an, nachhause zu kommen. Hierum geht es im Leben. Es handelt sich um den Kampf der Seele, inmitten des Körpers am Leben, nachhause zu gelangen, zu Gott zurückzukehren, von Dem sie getrennt wurde.

Die meisten Menschen mit religiösen Überzeugungen konzentrieren sich stark auf den Himmel und die Hölle. Die glauben, „in den Himmel kommen“ sei der letztliche Zweck des Lebens, und die wahrhaft und inbrünstig glauben, dass sie ihren Eintritt in den Himmel garantieren können dadurch, dass sie bestimmte Dinge tun, während sie auf der Erde sind, werden, das ist selbstverständlich, darauf aus sein, jene Dinge zu tun.

Sie werden sicherstellen, dass ihre Sünden regelmäßig gebeichtet werden und dass ihre Absolution auf dem neuesten Stand ist, sodass ihre Seele, falls sie plötzlich sterben, für den Tag des Gerichts vorbereitet ist. Sie werden jeweils über Stunden, Tage oder Wochen fasten, sich auf eine Pilgerreise zu weit entfernten Orten begeben, jede Woche zur Kirche, in den Tempel, in die Moschee oder Synagoge gehen, ohne es einmal auszulassen, sie werden 10% ihres Einkommens als Zehnten spenden, sie werden bestimmte Nahrungsmittel essen oder nicht essen, bestimmte Kleidungsstücke tragen oder nicht tragen, bestimmte Worte sagen oder nicht sagen und sich allerhand Formen von Riten und Ritualen widmen.

Sie werden den Regeln ihrer Religion nachkommen, die Gepflogenheiten ihrer Glaubenstradition ehren, und die Anleitungen ihrer geistigen Führer befolgen, um gegenüber Gott zu erweisen, dass sie eine würdige Person sind, womit ihnen im Paradies ein Platz reserviert wird.

Falls sie genug verzweifelt, genug unterdrückt und unglücklich sind, werden etliche Menschen sogar ihrem eigenen Leben ein Ende setzen und andere Menschen umbringen – völlig Unschuldige und die absolut Unverdächtigen mit eingeschlossen – im Versprechen auf eine Belohnung im Himmel.

(Falls diese versprochene Belohnung zufällig aus 72 schwarzäugigen Jungfrauen besteht, mit denen man die ganze Ewigkeit zusammen sein wird, und falls die Menschen, die hier in Frage kommen, zufällig 18- bis 30-jährige Menschen sind mit wenig Zukunft und mit einer staubbeladenen, in Armut verstrickten, von Ungerechtigkeit erfüllten Gegenwart, steigen die Chancen dafür, dass sie eine solche außerordentlich zerstörerische Entscheidung fällen, ums Zehnfache.)

Sie werden das tun, weil sie glauben, das sei Was Gott Will.

Aber ist es das?

Ich glaube, der Text 'Was Gott Will' gehört zu den wichtigsten Büchern, die mir gegeben wurden. Falls du dieses kleine Buch nicht auch mal gelesen hast, könnte es wunderschön sein, ihm einen neuen Blick zu gönnen, während wir den siebten Monat des Jahres beschließen.

In ihm wird uns dargeboten, dass die Menschen, sobald wir wirklich begreifen, was Gott will, erkennen werden, dass die Antwortet lautet: nichts. Überhaupt nichts. Wie könnte Gott etwas wollen mögen, unterdessen Gott alles hat und IST, was Gott irgend wollen könnte?

Sobald wir damit vertraut sind, werden wir begreifen, dass das Leben keine Schule ist, genauso wenig ein Zeitraum der Prüfung. Wenn Gott nichts will, gibt es für einen Test keine Ursache. Wenn die Menschen mit Gott Eins sind, gibt es nichts zum Lernen, gibt es alleinig etwas zu erinnern, was in Vergessenheit geraten ist.

Die Menschen werden ebenfalls begreifen, dass das Leben keine Geduldsprobe ist, in deren Verlauf die Seele sich abmüht, zu Gott zurückzukehren, dass es vielmehr ein fortlaufender Prozess ist, durch den die Seele Gott zu erkennen sucht, sodann zu wachsen, sich auszudehnen und mehr davon zu erfahren sucht, was sie ist. Es wird ebenfalls klar sein, dass dieser Prozess, den man Evolution nennt, niemals endet, sondern dass er durch die Seele unablässig erlebt wird, dies auf unterschiedlichen Ebenen und in unterschiedlichen Lebensformen.

Die Menschen werden ebenfalls begreifen, dass das Leben nicht darauf beschränkt ist, was mit den fünf Sinnen wahrzunehmen ist, dass das Leben hingegen im Wirkungsbereich um Vieles weiter und in der Dimension tiefer ist, als es sich die Menschen zunächst vorstellten oder als es ihnen je durch die Religion übermittelt wurde.

Ein Ergebnis dieser Unterweisung: Es wird weitaus mehr Beachtung darauf gelegt werden, was nicht mit den fünf Sinnen wahrgenommen werden kann, und das wird die Basis eines neuen Verständnisses von Leben sein, und wie es in größter Freude und wundervoll erfahren werden kann.

Das Leben wird nicht mit einem Auge auf das Nachleben gelebt werden, sondern mit einem Auge darauf, was auf zahlreichen Wahrnehmungsebenen in dem Heiligen Augenblick des Jetzt geschaffen, zum Ausdruck gebracht und erfahren wird. Die Menschen werden sich zunehmend gewahr werden, dass „jetzt“ die Einzige Zeit Die Da Ist ist.

Das Leben wird nicht als ein Kampf oder als ein Bemühen, zu Gott „nachhause zurückzukehren“, erlebt werden, vielmehr als ein frei-fließender Ausdruck der einen innewohnenden Natur, die unbeschränkt und göttlich ist.

„In den Himmel kommen“ wird nicht mehr den letztlichen Zweck des Lebens darstellen. Den Himmel erschaffen, wo immer du weilst, wird als oberstes Ziel gesehen werden. Um dies zu erleben, werden die Menschen keine Sünden zu bekennen oder unter Tags nicht zu fasten oder sich nicht zu Pilgerreisen aufzumachen oder wöchentlich zu Gottesdienstorten zu begeben, oder nicht regelmäßig den Zehnten zu entrichten oder ein bestimmtes Ritual, eine bestimmte Handlung auszuführen zu haben – obschon sie sich entscheiden können, all diese Dinge zu tun, wenn es ihnen danach ist oder ihnen hilft, sich daran zu erinnern, wer sie in der Beziehung zu Gott sind, oder wenn es sie befördert, mit ihrer Zwecksetzung in Verbindung zu bleiben.

Aufgrund ihres tieferen Verständnisses und der reichen persönlichen Erfahrung des Lebens als einem geeinten Feld wird das Leben selbst für die Menschen überall zum allerersten Wert werden, und zum Kern, um den sich alles spirituelle Erfassen und jedweder geistiger Ausdruck dreht.

Wir wissen nicht, wie lange unser eigenes Leben währen wird. Unsere Zeit auf diesem Planeten könnte morgen vorbei sein. Weil das so ist, möchte ich, für meinen Teil, jeden erreichbaren Augenblick, jede Minute, jede Sekunde nutzen, um in den mir höchst möglichen Ausdruck der großartigsten Vision, die ich jemals über wer ich bin innehatte, so ergiebig wie ich kann und so vollständig wie ich kann, vorzurücken.

Ich möchte Gott auf Erden veranschaulichen, in mir, durch mich, als ich. Selbst wenn es keinen „Gott“ gibt, selbst wenn ich „mir das alles ausdenke“ - kann es denn eine bessere Möglichkeit zu leben geben; eine zweckgerichtetere, eine schönere Möglichkeit, sich durch die Tage und Nächte der Existenz eines Menschen zu bewegen?

Mithin versuche ich heute, in jedem Augenblick, bei jeder Entscheidung, was ich essen soll, was ich anziehen, was ich denken, was ich sagen, was ich tun soll, mich zu fragen: Falls Gott jetzt soeben hier wäre, Gott wie Er in mir, durch mich und als ich wirkt, was würde Gott dann tun?



Möchtet ihr euch mir in dem Experiment anschließen?



Liebe und Umarmen,

Neale



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[Es folgt eine Annoncierung eines Retreat Mitte August in London über 'When Everything Changes, Change Everything', ausgerichtet von J.R. Westen und Sarah Rozenthuler. - Ferner ein Angebot, dem 'Prison Outreach Program' der Foundation regelmäßig Unterstützung zukommen lassen zu mögen. - Unter der Überschrift „The Homecoming“ lädt ND Walsch für zwei Termine eine kleinere Anzahl Menschen zu sich ins eigene Haus ein. Näheres ist per E-Mail an neale@nealedonaldwalsch.com, mit der Betreff-Angabe „The Homecoming“, zu erfahren. - ThB]



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DAS GmG LESEBUCH

Fernere Darlegungen des Gespräche mit Gott-Materials durch den Autor

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Über die Jahre hat ND Walsch hunderte von Reden gehalten und eine Unmenge von Artikeln geschrieben, die sich rund um dieses Material drehen. Von Zeit zu Zeit möchten wir an dieser Stelle eine Transkription oder einen Reprint einer jener Präsentationen einstellen. Wir laden dich dazu ein, jede per Copy und Save aufzubewahren, und so eine persönliche Sammlung gegenwärtigen und erhebenden spirituellen Denkens zu schaffen, auf die du jederzeit zugehen kannst. Wir hoffen, ihr findet damit eine konstante Quelle an Einsicht und Inspiration.



IN DIESER WOCHE: SITZMEDITATION – Der dritte Essay in einer Reihe von drei Essays, die Neale über die Kunst der Meditation geschrieben hat. Hier erörtert er die Meditation des An- und Einhaltens. Die Reihe wurde im Januar 2005 niedergelegt in Erwiderung auf eine per E-Mail gestellte Frage eines Lesers, wie bei der Näherung an das „Innere Selbst“ am Besten vorzugehen sei.



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Es gibt viele Arten des Meditierens, und es war eine wunderbare Entdeckung, als ich die folgende kennen lernte.

Eine der machtvollsten Meditationsformen ist für mich das, was ich die Meditation des Einhaltens nannte. Der Grund, weswegen diese für mich so machtvoll ist, liegt darin, dass sie überall ausgeführt werden kann, und dass sie kaum Zeit abverlangt. Deswegen ist sie für geschäftige Menschen „unter Wegs" so gut geeignet.

Die Meditation des Anhaltens meint eben das. Sie meint, wir halten für mal einen Moment das an, was wir eben tun, und schenken ihm unsere Aufmerksamkeit. Wir zergliedern es in diesem Augenblick, und schauen uns dann einen dieser einzelnen Teile näher an.

Es ist ein wenig verschieden von der Geh-Meditation, die wir letzte Woche erkundeten, insofern als sie keine halbe Stunde oder mehr in Anspruch nimmt, wie es bei der Geh-Meditation der Fall ist. Bei der Geh-Meditation machen wir wohlerwogen einen Spaziergang für den wohlerwogenen Zweck eines wohlerwogenen Fokussierens auf eine wohlerwogene Erfahrung. Bei der Meditation des Einhaltens brauchen wir nicht annähernd so viel Zeit, doch können wir dasselbe erreichen. Die Fokussierung.

Die Meditation des Anhaltens kann inmitten eines sehr geschäftigen Tages angewandt werden. KOMBINIERT mit der Sitz- und der Geh-Meditation kann es ein mächtiges Werkzeug-Trio bilden, das deine Realität dramatisch verändern und dein Bewusstsein innerhalb einer recht kurzen Zeitspanne zu heben vermag. Auch wenn sie als einzige Meditationsform genutzt wird, kann sie transformierend sein.

So funktioniert die Meditation des Anhaltens.

Beschließe, dass du sechsmal heute (und jeden Tag) alles, was du tust, für 10 Sekunden stoppst, und schaue direkt und absichtsvoll auf eine jener Bestandteile.

Sagen wir mal, du machst den Abwasch. Stoppe 10 Sekunden lang, was du gerade tust - STOPPE unmittelbar inmitten dessen - , und verschaffe dir tiefe Einsicht in einen Aspekt dessen, was du tust. Schau vielleicht auf das Wasser. Schau dir an, wie es auf das Geschirr spritzt. Schau, ob du die Wassertropfen auf der Schüssel in deiner Hand zählen kannst. Zähle eben die Wassertropfen. Ich weiß, es ist eine unmögliche Aufgabe, doch unternimm sie gleichwohl für gerademal 10 Sekunden.

Betrachte das Wunder des Wassers. Schau tief in es hinein. Spähe nach innen. GEHE nach innen, in dein Bewusstsein. Schau, was du dort erfährst, schau, was du findest. Halte nun für einen winzigen Moment ein und würdige diesen Moment in einzigartiger Weise.

Okay, nun sind die 10 Sekunden vorüber. Zieh dich nun aus dieser äußerst fokussierten Realität heraus und wieder hinein in den größeren Raum deiner Erfahrung. „Verliere" dich darin nicht. Blinzle schnell mit den Augen, oder schnippe mit dem Finger, um wieder herauszukommen. Nimm dann wahr, was du für diesen kurzen Moment erfahren hast.

Dann mach weiter mit dem, was du getan hast. Sei jedoch nicht davon überrascht, dass es eine ganz neue Qualität bekommt.

Was du tatst, ist - wirklich etwas wertschätzen. Etwas „wertzuschätzen" bedeutet, es größer zu machen, es zu vermehren, wie etwa ein Besitztum in einem Wert wertgeschätzt wird.

Bei der Nutzung der Meditation des Anhaltens steigerst du den Wert deines Lebens. Und des Lebens als solchem. Meiner Erfahrung nach bringt mich das unvermeidbar zu einem Ort des Friedens zurück.

Um dich daran sechsmal am Tag erinnern zu lassen, möchtest du vielleicht einen kleinen Timer bei dir tragen oder deine Uhr danach einstellen. Später nach dem Darangewöhnen wird sich dein Einhalten automatisch einstellen. Ohne dass du daran erinnert werden musst.

Du läufst die Straße entlang, und du wirst einfach eine Weile einhalten und eine Partie des vor dir Liegenden aussuchen und es wieder in tieferer Weise anschauen. Du wirst bemerken, was du davon schon kennst, doch wirst du es eingehender kennenlernen. Das nennt man „wieder kennenlernen" oder wieder erkennen. Der Zweck all deines Lebens ist genau das: wieder zu wissen, wieder zu erkennen, was wahr ist, und Was Du Wirklich Bist.

Es gibt Tausende Arten das zu machen. Es mag sein, dass du eine Spiegelung von dir im Schaufenster siehst. Vielleicht siehst du einen Bus vorbeifahren. Vielleicht erspähst du einen Hund auf der Straße, oder einen Kieselstein an deinem Fuß. Was du zur Fokussierung für die 10 Sekunden hernimmst, ist egal. Halte bloß für einen kleinen Moment inne und würdige diesen Moment in einzigartiger Weise.

Mache diese Erfahrung beim Liebe Machen. Halte für 10 Sekunden während des Tuns inne, trenne den Augenblick in seine Einzelteile auf, wähle einen Teil des Augenblicks aus und ziehe dich tief in ihn hinein. Es mag der Blick in die Augen deines/r Geliebten sein. Es mag ein Empfinden sein, das du spürst – oder erschaffst. Halte bloß für einen kleinen Moment inne und würdige diesen Moment in einzigartiger Weise.

Ich habe regelrechte Zeiträume, wo ich das mache, und das Liebemachen ist einer davon. Unter der Dusche ein anderer. Beim Essen ein weiterer. Beim Wegnehmen einer Erbse oder eines Weizenkorns vom Teller. Betrachte es. Würdige es. Koste es dem Äußeren nach und vollständig. Deine Mahlzeiten werden nicht mehr dieselben sein. Dasselbe gilt für das Duschen. Dasselbe für dein Liebemachen. DU wirst nicht mehr derselbe sein.

Das ist die Meditation des Anhaltens. Sie braucht eine Minute täglich. Sechzig Sekunden in sechs einzelnen Raten. Sechs Augenblicke, in denen du die Heilige Erfahrung hervorbringen kannst.

Halte heute ein in dem, was du tust. HALTE einfach EIN. Schau tief in diesen Augenblick. Wenn nichts weiteres anliegt, so schließe deine Augen und fokussiere dich auf den Klang deines Atems. Mache die Erfahrung der reinen Energie des Lebens, wie sie sich in deinen Körper hinein und durch ihn hindurch bewegt. Höre dich gerademal für einen Augenblick atmen. Sieh dir zu, wie du tiefere Atemzüge nimmst. Das bloße Hören auf dich selbst erweckt den Wunsch, tiefer in das Erleben hineinzugehen – und damit fängst du an, noch tiefer zu atmen. Es ist eine wunderbare Sache, etwas Außergewöhnliches. Das bloße EINHALTEN lässt dich tiefer gehen. Tiefer in deine Erfahrung, tiefer in den Geist Gottes.

Hier nun ein Meditationsprogramm, das ich vielen Menschen nahegelegt habe: (1) Geh-Meditation am Morgen; (2) Meditation des Einhaltens sechsmal am Tag; (3) Sitz-Meditation in der Nacht.

Der Zweck dieser Meditationen ist, die Fokussierung zu erreichen. Es handelt sich um die Fokussierung deiner Aufmerksamkeit auf deine Erfahrung hin. Der Grund für dieses Fokussieren: es erlaubt dir, hier und jetzt zu sein. Das Fokussieren auf das Jetzt zieht dich aus dem Gestern und dem Morgen weg. In jenen Illusionen existierst du nicht. Du hast deine einzige Realität in Diesem Moment, eben hier, eben jetzt.

In solcher Bewusstheit ist der Friede zu finden. Ebenso auch die Liebe. Denn Friede und Liebe sind ein- und dasselbe, und du wirst zu Ein- und Demselben, wenn du in die Heilige Erfahrung eintrittst.



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Obschon dieses Bulletin für Jeden kostenlos ist, der darum anfragt, ist die Foundation auf Zuwendungen angewiesen, damit wir unsere Arbeit fortsetzen können. Falls du eine Spende in Aussicht nimmst, um uns bei unserer Arbeit zu helfen, klicke hier …. [s. weiter unten].



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[KALENDER]

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Das CwG Weekly Bulletin wird fertiggestellt durch Neale Donald Walsch, Em Claire, Geek Squared, LEP-Absolventen und andere Freunde.

Sofern du Freude an diesem KOSTENLOSEN Bulletin hast und Wertvolles daraus schöpfst, so nimm bitte eine Zuwendung in Betracht. Sie wird uns helfen, weiterhin Dienstleistungen wie diese anzubieten. Die CwG Foundation ist eine Non-Profit-Organisation, und jede Spende ist uns dankbar willkommen.

BEMERKUNG: Falls du hier zum Weekly Bulletin eine Anmerkung oder eine Frage an Neale hast, kannst du das tun, indem du dich an die Adresse weeklybulletinresponse@CwG.org wendest.

Sei dir gewiss, wir tun unser Bestes, dass alle Briefe beantwortet werden, sofern nicht unmittelbar durch Neale, dann von einem anderen Mitarbeiter der CwG Foundation, oder einem LEP-Teilnehmer.

 

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Quelle: CwG Weekly Bulletin [30.7.2010] ~ Übersetzung: Theophil Balz [31.7.2010]

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Das engl. Original steht unter

http://www.cwg.org/bulletins/bulletin_397.html



Die

~ übersetzten Bulletins der letzten drei Jahre (jeweils als PDF-Datei herunterzuladen),

~ die kostenlosen E-books von ND Walsch,

~ sein Internet-Tagebuch (Blog; selektiv),

~ täglich sog. 'Heavenletters', tägliche Liebesbriefe Gottes an uns Menschliche Seinswesen auf der Erde (niedergeschrieben durch Frau Gloria Wendroff, Iowa, USA)

~ Möglichkeiten, eigene Beiträge und Kommentare zu schreiben,

~ Möglichkeiten, in einem Wort-Register nachzuschlagen, und manches Andere,

sind gesammelt erreichbar unter

www.gmg-materialien.de

ND Walsch lädt uns ausdrücklich dazu herbei, an seinem Leben teilzuhaben - und uns gegenseitig an unserem Leben teilhaben zu lassen. Dafür hat er seit geraumer Zeit das INTERNET-TAGEBUCH eröffnet. Indem wir in bewusstem Entscheid an dem Wachsen eines Anderen teilnehmen, werden wir unversehens und ohne Not in ein Wachstum der gleichen Art hineingenommen und verbracht. Ein herrliches, behutsam und ohne Ecken und Kanten vor sich gehendes Geschehen.

»Geh mit mir, sage ich, und ich werde versuchen, dir zu helfen, dich aufs Neue wiederzuerschaffen, auch dann, indes ich dich darum ersuche, mir dabei zur Seite zu stehen, das Gleiche zu tun. Lasst uns unsere Futurologie zusammen gemeinsam erschaffen« [GmG Wö. Bulletin #239].

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Weitere verwandte Webseiten sind:

~ www.gespraechemitgott.org

~ www.humanityteam.at

~ www.humanitysteam.ch

~ www.humanitysteam.de

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IN EIGENER SACHE .....

Liebe Freunde,

die Mutter-Organisation, die »CwG Foundation«, benötigt in regelmäßiger Weise einen Mittelzufluss. In einer Extra-Mail vom 1.4.06 habe ich mich an Euch gewandt und dort dargelegt, welche Vorschläge ich für unsere gemeinsame Situation, auch für diejenige der Übersetzer und anderer Mitwirkender in Dtld., unterbreite.

Hier kurzgemacht der Vorschlag .... wir erbitten mtl. 4 Euro für das Bulletin. Die Hälfte geht per Monat in die USA, die andere Hälfte verbleibt in Dtld. zu den in der E-Mail aufgeführten Zwecken. Wir würden uns freuen, wenn wir gemeinsam auf einer Grundlage weitermachen könnten, die uns allen guttut und uns in ergänzender Verschiedenartigkeit füreinander wohlstellt.

Liebe Grüße

Theophil

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Theophil Balz ~ Hesterbrinkweg 11 ~ D 49324 Melle ~ [0049] (0)5422 8563 ~ theophil.balz@web.de

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Ich habe ein Extra-Konto eingerichtet. [Da wir ~ die Übersetzenden und die anderen Mitarbeiter, die sich an der Errichtung einer Webseite www.gmg-materialien.de zu schaffen machen ~ kein Verein sind, ist es nur möglich, das Konto auf einen Privat-Namen laufen zu lassen.]

Theophil Balz ~ »TUFUNZANE«

Kto. Nr.: 134023

Kreissparkasse Melle

BLZ 26552286

Kennwort: »Bulletin«

Für Überweisungen nach Dtld. vom Ausland (exkl. Schweiz ~ ~ s.u.):

- SWIFT: NOLADE21MEL

- IBAN-Nummer: DE73 2655 2286 0000 1340 23

Wir haben ein eigenes SCHWEIZER Konto eröffnet. Lucia Sidler aus Immensee (CH) betreut es ~ dafür vielen Dank.

Schweizer Postkonto Nummer: 40-748163-7

Notwendiges Kennwort auf dem Überweisungsformular: "BULLETIN"

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Anmerkung: »Tufunzane« (kisuaheli) heißt:

»Lasst uns zusammenkommen und uns gegenseitig anleiten und unterweisen.«

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