GmG Wöchentl. Bulletin # 402

GmG Wöchentliches Bulletin #402

3.9.2010

 

KEIN WUNDER IST ES SO!

 

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DAS WÖCHENTLICHE BULLETIN wird auf Anfrage an Jeden kostenlos versandt. Es ist eine Veröffentlichung der ReCreation Foundation, der Non-Profit-Organisation, die die Arbeit unternimmt, die Botschaft der Gespräche mit Gott mit der Welt zu teilen. Diese Botschaft lautet, dass der Zweck des Lebens darin besteht, uns selbst aufs Neue in der nächst größten Version der erhabensten Vision, die wir je über Wer Wir Sind innehatten, wiederzuerschaffen.

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IN DIESER AUSGABE:

~ Bemerkungen von Neale

~ Das GmG-Lesebuch

~ [Annoncierung und Kalender]



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BEMERKUNGEN VON NEALE



Meine lieben Freunde ....



Habt ihr euch je einmal gefragt, wieso die Welt so ist, wie sie ist? Warum es derart viel Gewalt gibt, warum derart viel Konkurrenz, warum das Leben für so Viele derart schwer zu sein scheint – und warum es für fast Jeden derart schwer zu erscheinen scheint?



Das liegt an unserer kulturellen Erzählung. Daran, was wir uns über „Wie es ist“ erzählen.



Zurzeit erzählen wir uns (und unseren Kindern) das eine oder andere, was in etwa entlang folgender Geschichte verläuft:



„Wir werden in eine feindliche Welt hineingeboren, die durch einen Gott am Laufen gehalten wird, der Dinge hat, von denen Er möchte, dass wir sie tun, und Dinge, von denen Er möchte, dass wir sie nicht tun, und der uns mit immer-währender Qual bestrafen wird, sofern wir die zwei nicht richtig hinbekommen.



Unsere erste Erfahrung im Leben ist die Trennung von unserer Mutter, der Quelle unseres Lebens. Dies setzt die Tönung und erschafft den Kontext für unsere gesamte Realität, die wir als eine Realität der Trennung von der Quelle Allen Lebens erleben.



Wir sind nicht bloß von Allem Leben getrennt, sondern von allem Weiteren im Leben. Alles, was existiert, existiert getrennt von uns, und wir sind getrennt von allem Weiteren, das existiert. Wir möchten es so nicht haben, aber so ist es. Wir möchten es anders, und tatsächlich streben wir danach, dass es anders ist.



Wir erstreben, das Einssein mit allen Dingen wiederum zu erfahren, und insbesondere miteinander. Es mag sein, wir wissen nicht genau warum, doch scheint es fast instinkthaft. Es fühlt sich wie das Natürliche an, was zu tun ist. Das einzige Problem lautet, dass es scheinbar nicht genug von Dem Anderen gibt, um uns zufriedenzustellen. Egal, worum es bei Der Anderen Sache geht, die wir wollen, scheinbar können wir von ihr nicht hinlänglich genug bekommen.



Wir können nicht genug Liebe, nicht genug Zeit, nicht genug Geld, nicht genug von was immer sonst bekommen, von dem wir denken, wir bräuchten es, um glücklich und erfüllt zu sein. In dem Augenblick, wo wir denken, wir hätten genug, beschließen wir, noch mehr zu wollen.



Da es 'nicht genug' von was auch immer gibt, über das wir denken, wir bräuchten es, um glücklich zu sein, müssen wir 'unsere Sachen erledigt kriegen', um so viel wir können zu bekommen. Die Dinge verlangen von uns, alles zu bekommen, von Gottes Liebe bis hin zum natürlichen Überfluss des Lebens. Einfach 'lebendig sein' ist nicht genug. Deswegen sind WIR, gleicherweise wie alles beim Leben, nicht genug.



Da schier 'sein' nicht hinlänglich ist, gibt es Sachen, die wir tun müssen. Diejenigen, die 'das Richtige' tun, gelangen dazu, diejenigen Dinge zu haben, die sie brauchen, um glücklich zu sein. Machst du das Richtige nicht auf die richtige Weise, dann wirst du nicht dazukommen, zu 'gewinnen'. Infolgedessen beginnt der Wettbewerb. Da draußen gibt es 'nicht genug', also müssen wir um es konkurrieren.



Wir müssen um alles konkurrieren, Gott inbegriffen.



Diese Konkurrenz ist hart. Da geht es um unser schieres Überleben. Bei diesem Wettbewerb überlebt nur der Fitteste. Nur der Sieger erhält die Kriegsbeute. Bist du ein Verlierer, so lebst du auf der Erde eine Hölle, und, nachdem du stirbst, erlebst du so, sofern du ein Verlierer in der Konkurrenz um Gott bist, die Hölle von neuem – dieses Mal für immer.



Der Tod war im Eigentlichen durch Gott geschaffen, da unsere Vorfahren die falschen Wahlen trafen. Adam und Eva hatten im Garten Eden immer-währendes Leben. Doch dann aß Eva die Frucht vom Baum der Erkenntnis Gottes und des Bösen, und sie und Adam wurden durch einen wütenden Gott aus dem Garten vertrieben, der sie, und all ihre Nachkommenschaft für immer, als zum Tode verurteilte, zum Tode als Der Allerersten Strafe. Demzufolge wurde das Leben im Körper begrenzt, und nicht mehr länger immer-während, und derart auch der Stoff des Lebens.



Doch Gott wird uns unser immer-währendes Leben zurückgeben, sofern wir nie wieder seine Gesetze brechen. Gottes Liebe ist bedingungslos, es sind nur Gottes Entlohnungen, die das nicht sind. Gott liebt uns auch, während Er uns zu immer-währender Verdammung verdammt. Es schmerzt Ihn mehr als es uns schmerzt, da Er tatsächlich will, dass wir nachhause zurückkehren, doch kann Er nichts dabei unternehmen, sofern wir uns nicht richtig betragen. Die Wahl liegt bei uns.



Der Trick ist demnach, sich nicht falsch zu verhalten. Wir müssen ein gutes Leben führen. Wir müssen nach ihm streben. Um das zu tun, müssen wir um die Wahrheit über das, was Gott will, und darüber, was er von uns nicht will, Bescheid wissen. Wir können Gott nicht gefallen, wir können es nicht verhindern, Ihn zu beleidigen, sofern wir nicht Richtig und Falsch kennen. Also müssen wir die Wahrheit darüber in Erfahrung bringen.



Die Wahrheit ist schlicht zu verstehen und leicht zu kennen. Alles was wir tun müssen, ist, den Propheten, den Lehrern, den Weisen, der Quelle und dem Gründer unserer Religion zuzuhören. Existiert mehr als eine Religion und infolgedessen mehr als eine einzige Quelle und als ein einziger Gründer, dann müssen wir sicherstellen, die Richtige auszusuchen. Die Falsche auszusuchen könnte für uns im Ergebnis münden, ein Verlierer zu sein.



Lesen wir die Richtige aus, so sind wir überlegen, so sind wir besser als unsere Gefährten, da wir Die Wahrheit auf unserer Seite haben. Dieser Zustand, 'Besser' zu sein, gestattet es uns, die meisten der anderen Preise in dem Wettbewerb zu beanspruchen, ohne uns im Eigentlichen dem Wettbewerb gestellt zu haben. Wir erklären uns einfach selbst zum Gewinner in dem Wettbewerb, bevor der Wettbewerb beginnt. Aus diesem Gewahrsein heraus überreichen wir uns all die Vorteile und schreiben wir die Gesetzesregeln des Lebens so, dass es gewisse Andere fast unmöglich finden, die wirklich großen Preise zu erringen.



Das tun wir nicht aus Niederträchtigkeit, sondern einfach um sicherzustellen, dass unser Sieg garantiert ist – wie es rechterdings der Fall sein sollte, da es Jene aus unserer Religion, unserer Nationalität, aus unserer Rasse, unserem Geschlecht, aus unserer politischen Überzeugung sind, die Die Wahrheit kennen, und die es infolgedessen verdienen, die Gewinner zu sein.



Da wir es sind, die es verdienen zu gewinnen, haben wir ein Recht, Andere zu bedrohen, mit ihnen zu kämpfen, sie sofern nötig zu töten, um diesen Ausgang zu zeitigen.



Es mag sein, es gibt einen anderen Weg zu leben, etwas Anderes, was Gott im Sinn hat, eine andere umfassendere Wahrheit; sofern es sie freilich gibt, kennen wir sie nicht. Tatsächlich ist es nicht klar, ob wir sie je kennenlernen sollten. Es ist möglich, dass wir nicht einmal versuchen sollten, sie kennenzulernen, noch viel weniger, Gott wahrhaft zu erkennen und zu erfassen. Der Versuch ist vermessen, und zu erklären, dass du das getan hast, heißt Gott zu lästern.



Gott ist der Unbekannte Wissende, der Unbewegte Beweger, der Große Ungesehene. Deswegen können wir die Wahrheit nicht kennen, die zu kennen uns ansteht, um den Bedingungen nachzukommen, die von uns angefordert werden, ihnen nachzukommen, um die Liebe zu erhalten, die von uns gefordert wird, in Empfang zu nehmen, um die Verdammnis zu vermeiden, die wir bestrebt sind zu umgehen, um das ewig währende Leben zu erlangen, das wir innehatten, bevor alldas seinen Anfang nahm.



Unsere Unwissenheit ist unglücklich, doch sollte sie nicht problematisch sein. Alles, was wir zu tun brauchen, ist, das, was wir unseres Erachtens WISSEN – unsere Kulturelle Erzählung – zu unserem Glauben herzunehmen und dementsprechend vorzugehen. Das haben wir versucht zu tun, jeder gemäß seines oder ihres eigenen Glaubens, woraus wir das Leben, das wir jetzt leben, und diejenige Realität auf Erden erzeugt haben, die wir erschufen.“



Das ist es. Das ist unsere „Geschichte“. Auf diese Weise hat es ein Großteil der menschlichen Rasse konstruiert. Jeder unter euch hat kleinere Abweichungen davon, doch im Wesentlichen stellt dies das dar, wie ihr euer Leben lebt, wie ihr eure Wahlen rechtfertigt und eure Ergebnisse rational begründet.



Einige von euch akzeptieren nicht alles davon, doch alle unter euch akzeptieren etwas daraus. Und ihr akzeptiert diese Erklärungen als die Betriebene Realität, nicht, weil sie eure inwendigsten Weisheiten widerspiegeln, sondern weil jemand Anderes euch erzählt hat, dass sie wahr sind.



Auf einer bestimmten Ebene habt ihr euch dazu bringen müssen, euch das weiszumachen.



Das nennt man Weismachen, nennt man Fantasiewelt.



Jetzt allerdings ist die Zeit da, vom Sich-Weismachen abzurücken und auf das, was Real ist, zuzugehen. Das mag nicht leicht sein, da die Letztliche Realität sich ziemlich davon unterscheiden wird, worüber sich derzeit zahlreiche Menschen einig sind, was real sei. Davon abrücken, das müssen wir, und die Manier, wie wir das tun können, ist die Schubkraft und ist die Substanz des Gespräche mit Gott-Materials.



Ich hoffe, ihr lest diese Bücher jeden Tag von Neuem. Ich hoffe, dass euch jeder Tag einen Anlass darbietet, ein oder zwei Absätze davon durchzugehen, oder gar ein oder zwei Kapitel aus einem der Bücher. Das wird euch mit den zahlreichen Wegen in Berührung halten, auf denen ihr davon wegrücken könnt, was euch Weismachen ist, hin zu dem, was Real ist.



... in Liebe und mit Umarmen,

Neale.



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[Es folgt eine ausführliche Annonce über das Bücher für Freunde-Programm der Foundation; dafür wird um Zuwendungen gebeten wird.]



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DAS GmG LESEBUCH

Fernere Darlegungen des Gespräche mit Gott-Materials durch den Autor

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Über die Jahre hat ND Walsch hunderte von Reden gehalten und eine Unmenge von Artikeln geschrieben, die sich rund um dieses Material drehen. Von Zeit zu Zeit möchten wir an dieser Stelle eine Transkription oder einen Reprint einer jener Präsentationen einstellen. Wir laden dich dazu ein, jede per Copy und Save aufzubewahren, und so eine persönliche Sammlung gegenwärtigen und erhebenden spirituellen Denkens zu schaffen, auf die du jederzeit zugehen kannst. Wir hoffen, ihr findet damit eine konstante Quelle an Einsicht und Inspiration.



IN DIESER WOCHE:

Eine verblüffend klare Erklärung darüber, wie das Leben noch einmal zu beginnen ist, es so voll zu leben, wie wir es immer wollten, es immer so freudig zu leben, wie wir immer dachten, dass es sein könnte. Im Folgenden eine E-Mail an Neale, auf die er am 3.12.2006 antwortete.



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Hallo, Neale,


Weswegen ich dir eine E-Mail schreibe, hängt damit zusammen, dass ich ernstlich depressiv bin, und dass ich harte Zeiten durchlaufe. Ich kann nicht anders. Ich bin dauernd auf der Suche nach Rat, was das anbelangt, wie ich beginnen kann, mein Leben zu leben. Ich hatte mit Gott vor 4 Monaten eine Beziehung aufgebaut, und ich habe eine Menge gelernt. Ich möchte in der Lage sein, die Freuden des Lebens zu erleben, einfach mein Leben zu leben, und will meinen Zweck erfüllen, den Gott möchte, dass ich ihn ausführe. Jeder Rat ist willkommen.


In Christus,
Alex


~ ~ ~


Mein Lieber Alex … Der beste Rat, den ich dir geben kann, wie du starten kannst, dein Leben zu leben, ist der, eben genau das zu tun – starte DEIN Leben, anstelle des Lebens, das ein Anderer anwies, dass du es führst. Das konnten deine Eltern, dein gegenwärtiger Lebenspartner, dein Chef, sogar deine Religion oder deine Gesellschaft im allgemeinen sein.


In seinem wunderbaren Stück ‚Hamlet’ schrieb William Shakespeare: „Dies steht über allem: Sei deinem eigenen Selbst treu, und daraus wird folgen, wie die Nacht auf den Tag - du kannst gegenüber niemandem unaufrichtig sein.“


Es hat bei mir die meiste Zeit meines Lebens gebraucht, dies zu lernen, und auch bis vor kurzem hatte ich nicht praktiziert, was mir so schwer fiel zu lernen. Vielleicht dann und wann, aber nicht annähernd so viel, dass es meine Wunden heilte, dass es mein Leben effektiv machte, dass es mich dabei zum Einhalten brachte, Andere zu verletzen, dass es mich schließlich zu innerem Frieden führte.


Mir selbst gegenüber treu bleiben war gewöhnlich angstbesetzt, weißt du. Die Angst bestand darin: Indem ich das tat, dich verlieren zu können. Dich mit großem „D“, wer immer es war, den ich im Moment nicht verlieren wollte. Die Rollenbesetzung änderte sich, aber die Handlung blieb dieselbe. Das Stück hieß ‚Verlass mich nicht’ – und die Anfangsrede war: „Was immer du tust, verlasse mich nicht. Ich werde alles tun, damit du aufhörst, mich zu verlassen.“


Ich strenge mich schließlich derzeit ordentlich an, dieses Script abzulegen. Endlich gehe ich zur Tastatur meines Lebens und schreibe in diesem meinem Lebensstück eine neue Szene. Endlich bin ich willens zu lernen, wie alleine zu sein ist.


Das hat mein ganzes Leben lang gedauert. Ich habe dieselbe Handlungsfolge aus demselben Script auf die Bühne gebracht, seit ich zweieinhalb Jahre alt war. Meine Mutter versäumte es, zu mir zu kommen, als ich sie wirklich benötigte, und ich fühlte mich aufs Äußerste und gänzlich verlassen – und hilflos. Ich erinnere mich an jenen Augenblick an diesem Tag. Und seit dem Tag bin ich versteinert hinsichtlich Alleine-Sein.


Die Angst, alleine zu sein, habe ich nicht nur allein. Sie ist eine natürliche Angst, auf die eine oder andere Art „in“ die menschliche Anlage „eingebaut“, denn wir, wir alle, verstehen, dass Wir Alle Eins Sind, dass Einheit die Wesens-Natur unseres Seiens und dass Trennung der Irrtum ist. Und mithin schickt uns die Erfahrung der Trennung das Taumeln zu, das Taumeln, wie jemand, der in eine Alice-im-Wunderland-Welt gefallen ist, wo jeder sagt, dass das, was „so“ ist, nicht so ist, und dass das, was nicht „so“ ist, so ist. Wir sind in das Kaninchenloch hineingefallen und wissen nicht mehr, wie da rauszuklettern ist.


Außer wir wissen es doch.


Gott ist der Ausweg. Die Letztliche Realität erwartet uns dort in den Armen Gottes. Um allerdings Gott zu umarmen, müssen wir uns selbst umarmen – denn wir sind Ein und Das Selbe. Wir müssen uns genau so lieben, wie wir sind. Wir müssen uns sagen, dass es in Ordnung ist, dass wir wir sind; dass wir sind, wer und wie wir sind. Wir müssen uns selbst sagen, dass wir vollendet sind, genau so, wie wir heute „aufkreuzen“. Es gibt nichts instand zu setzen, nichts, was korrigiert, nichts, was verbessert werden muss. Wir müssen begreifen, der Pfad, den wir nehmen, der Weg, den wir einschlagen, ist vollkommen.


Dies wurde mir in Gespräche mit Gott gesagt. Damit sind meine Unterweisungen befasst. Dies kann sich allerdings wie leere Worte in einer Welt anfühlen, in der ein jeder um uns herum anhebt, uns zu sagen, dass genau das, was wir tun, „falsch“ sei.


Oh, und wir möchten ihnen so gerne gefallen, all jenen anderen Wesen, die unser Leben bevölkern, die besser als wir über fast alles Bescheid wissen. Also geben wir unsere innere Berufung drein, treten von unserer inneren Wahrheit zurück, verlassen unser inwendiges Trachten, stellen unsere innere Weisheit in Frage und weisen unsere inneren Empfindungen als unwichtig, ungeheilt oder als schlecht unterrichtet zurück.


Wir sagen uns selbst gegenüber, es seien WIR, die es „nicht gerafft bekommen“, es seien WIR, die „es nicht kennen“, und es seien SIE, die alle Weisheit, alles Verständnis, alle Antworten besitzen. Sobald wir IHNEN einfach zuhören würden – dem Ehegatten, der bei allem weiß, wie es zu machen ist, dem Freund, dem alle Einsichten zueigen sind, dem Boss, der alle Macht besitzt, all jenen ANDEREN, die es sich scheinbar alles ausgedacht haben --, würden wir zum Schluss glücklich, weil wir es zum Schluss recht machen würden.


Vor langer Zeit hatte ich es gelernt, mir in unwichtigen Angelegenheiten treu zu sein. Ich hatte vor langer Zeit damit aufgehört, mir Sorgen zu machen, was Andere über meine Kleidung oder über mein Haus oder über mein Auto oder über die Person an meinem Arm oder über meine Politik oder über meine Religion oder über mein Einkommensniveau oder, wirklich, über all das Zeug dachten, das meine Gedanken und meine Zeit in Beschlag nahm, als ich derart jung war.


Erst kürzlich fand ich den Pfad zu meinem höchsten Mut, der mich darin belassen konnte, nach meiner inneren Wahrheit zu suchen, sie indes mehr zu erkennen, sie zu verstehen und sie hinsichtlich kleinerer Dinge zu leben – die sich natürlich als die größten Dinge unter allen herausstellten: Was möchte ich für mein Leben wirklich? Wo „siedle“ ich mich „an“, wo erhalte ich das, wonach ich trachte, wobei lasse ich von meinen Träumen ab? Bin ich in der Lage, selbst zu sein, ganz „ich“, in denjenigen Räumen, in die ich mich verbracht habe? In meiner Beziehung? In meiner Arbeit? In meinem Wohnort? In all den Situationen und Bewandtnissen, in denen ich mich selbst befinde?


Dort, wohin ich mich verbracht habe, dort wo ich bin – bin ich da glücklich? Falls nicht, weswegen verflixt nochmal gehe ich dort nicht weg? Ganz wörtlich. Weswegen gehe ich nicht aus der Hölle fort? Wie viel mehr an Energie bin ich zu geben gewillt, wie viel mehr an Zeit bin ich zu verbringen bereit bei dem Anlauf, die Dinge besser zu machen, sofern keine dieser Zutaten zugegen wäre?


Wann werde ich willens sein, Mich zu wählen?


Dies sind Fragen, die Polonius in seiner wundervollen Ansprache im Hamlet erhob. Seinem eigenen Selbst treu sein, das war sein Rat. Ah, leichter gesagt als getan, könnten wir grummeln. Doch darin besteht die Herausforderung, dies ist die Einladung, dies ist der Pfad.


Ich habe herausgefunden, ich hatte mehr Menschen verletzt, als ich mir je in meiner Lebensspanne vorstellen konnte und wollte, und, beinahe immer war es deswegen der Fall, weil ich vom ersten Augenblick an nicht meine eigene Wahrheit sagte. Ich legte nicht, sobald ich sie identifiziert hatte, meine eigene Agenda offen. Ich enthüllte nicht - auch dann nicht, als mein Herz wie wild in Gewahrsein pochte - meine eigenen Hoffnungen, Ängste, Wünsche, Verlangen und Absichten. Ich machte sie alle zum Geheimnis, und als Ergebnis machte ich mich selbst zum Gefangenen, isoliert in einem Gefängnis meiner eigenen Erfindung.


In der Folge dann, auf mich selbst wütend, Mir so etwas anzutun, zerrte ich herum, brach ich aus, sprengte ich meine selbstgefertigte Zelle, und verletzte dabei Jeden, der in meinem Weg stand – und der keine Vorstellung davon hatte, dass er IN meinem Weg stand, da ich niemandem je etwas davon erzählte, wie ich wirklich empfand.


Die Ironie dabei ist, dass ich dies tat, dass ich all dies verbarg, weil ich nicht Andere verletzen wollte. Als allerdings mein ganzes „Zeug“ zum Überkochen kam, als es alles heraus drückte, und als es alles heraus zog und zusammenschlug, wurde die gesamte Szenerie, die ich sorgfältig in Szene gesetzt hatte, gleichwohl zerstört. Alle Menschen, die ich bemüht war, nicht zu verletzen, wurden nichtsdestotrotz verletzt. Schlimmer noch – so, als wäre ich ganz einfach dahergekommen und hätte damit angefangen.


Erst kürzlich habe ich das begriffen, habe ich es wirklich verstanden. Erst kürzlich habe ich in Gänze die Auswirkungen bemerkt, die dies auf mein Leben und auf das Leben Anderer hatte – auf Andere, denen ich sagte, ich liebte sie. Ich „liebte“ sie so sehr, dass ich jeden einzelnen von ihnen verletzte. Verdammt noch mal, ich „liebte sie fast zu Tode“. Ich tötete sie fast mit meiner Liebe. Ich begann mich so zu fühlen, als hätte ich es nötig, ein Schild um meinen Hals zu tragen: ‚Mit Vorsicht zu genießen. Ich bin gefährlich.’


Somit habe ich jetzt die Wahl getroffen, es zu riskieren. Ich habe die Wahl getroffen, es zu riskieren, jeden und alles zu verlieren, indem ich in jedem Augenblick auf meine eigene Wahrheit schaute; indem ich auf meine eigene Manier meine eigene Freude erschuf; indem ich, zu jeder Gelegenheit, die es gab, meine eigenen Verlangen ergriff; indem ich, ohne Misslingen, meiner eigenen Weisheit folgte, und, indem ich mir selbst, ohne Bedauern, meiner eigenen Autorität stattgab und sie ausagierte, das zu wählen, was ich wählte, zu sein, was ich bin, zu tun, was ich tun möchte, was ich zu tun wünsche und wonach ich mich sehne!


Nun, Alex, eine Menge Leute beanspruchen, sie wüssten nicht, was sie tun oder sein möchten. Doch verfechte ich, dass sie es wirklich wissen, dass ihr Gewahrsein allerdings unter Jahren an Verleugnung sich selbst gegenüber begraben liegt, unter Jahren, nicht ihre Wahrheit zu sagen, oder sie nicht zu leben – oder beides.


Der erste Schritt hierbei, so wie ich es sehe, besteht darin, mit dem Leben deiner Wahrheit heute, in kleinen Schritten, anzufangen. Was möchtest du heute Abend wirklich tun? Was möchtest du wirklich essen? Was möchtest du wirklich anziehen?


Dann gehe zu den größeren Dingen über. Was denkst du wirklich? Was fühlst du wirklich? Wovor hast du wirklich Angst? Was möchtest du jetzt gerade wirklich?


Schreite schließlich ganz dort hinein. Bewege dich in das Leben dieser Wahrheiten hinein, in große wie in kleine. Dies ist ein sicherer Weg, dein Leben zum Laufen zu bringen, die Dinge wieder in Bewegung zu setzen. Überreiche dir selbst dieses Geschenk.



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Obschon dieses Bulletin für Jeden kostenlos ist, der darum anfragt, ist die Foundation auf Zuwendungen angewiesen, damit wir unsere Arbeit fortsetzen können. Falls du eine Spende in Aussicht nimmst, um uns bei unserer Arbeit zu helfen, klicke hier …. [s. weiter unten].



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[KALENDER]

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Das CwG Weekly Bulletin wird fertiggestellt durch Neale Donald Walsch, Em Claire, Geek Squared, LEP-Absolventen und andere Freunde.

Sofern du Freude an diesem KOSTENLOSEN Bulletin hast und Wertvolles daraus schöpfst, so nimm bitte eine Zuwendung in Betracht. Sie wird uns helfen, weiterhin Dienstleistungen wie diese anzubieten. Die CwG Foundation ist eine Non-Profit-Organisation, und jede Spende ist uns dankbar willkommen.

BEMERKUNG: Falls du hier zum Weekly Bulletin eine Anmerkung oder eine Frage an Neale hast, kannst du das tun, indem du dich an die Adresse weeklybulletinresponse@CwG.org wendest.

Sei dir gewiss, wir tun unser Bestes, dass alle Briefe beantwortet werden, sofern nicht unmittelbar durch Neale, dann von einem anderen Mitarbeiter der CwG Foundation, oder einem LEP-Teilnehmer.

 

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Quelle: CwG Weekly Bulletin [4.9.2010] ~ Übersetzung: Theophil Balz [4.9.2010]

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Das engl. Original steht unter

http://www.cwg.org/bulletins/bulletin_402.html



Die

~ übersetzten Bulletins der letzten drei Jahre (jeweils als PDF-Datei herunterzuladen),

~ die kostenlosen E-books von ND Walsch,

~ sein Internet-Tagebuch (Blog; selektiv),

~ täglich sog. 'Heavenletters', tägliche Liebesbriefe Gottes an uns Menschliche Seinswesen auf der Erde (niedergeschrieben durch Frau Gloria Wendroff, Iowa, USA)

~ Möglichkeiten, eigene Beiträge und Kommentare zu schreiben,

~ Möglichkeiten, in einem Wort-Register nachzuschlagen, und manches Andere,

sind gesammelt erreichbar unter

www.gmg-materialien.de

ND Walsch lädt uns ausdrücklich dazu herbei, an seinem Leben teilzuhaben - und uns gegenseitig an unserem Leben teilhaben zu lassen.

»Geh mit mir, sage ich, und ich werde versuchen, dir zu helfen, dich aufs Neue wiederzuerschaffen, auch dann, indes ich dich darum ersuche, mir dabei zur Seite zu stehen, das Gleiche zu tun. Lasst uns unsere Futurologie zusammen gemeinsam erschaffen« [GmG Wö. Bulletin #239].

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Weitere verwandte Webseiten sind:

~ www.gespraechemitgott.org

~ www.humanityteam.at

~ www.humanitysteam.ch

~ www.humanitysteam.de

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IN EIGENER SACHE .....

Liebe Freunde,

die Mutter-Organisation, die »CwG Foundation«, benötigt in regelmäßiger Weise einen Mittelzufluss. In einer Extra-Mail vom 1.4.06 habe ich mich an Euch gewandt und dort dargelegt, welche Vorschläge ich für unsere gemeinsame Situation, auch für diejenige der Übersetzer und anderer Mitwirkender in Dtld., unterbreite.

Hier kurzgemacht der Vorschlag .... wir erbitten mtl. 4 Euro für das Bulletin. Die Hälfte geht per Monat in die USA, die andere Hälfte verbleibt in Dtld. zu den in der E-Mail aufgeführten Zwecken. Wir würden uns freuen, wenn wir gemeinsam auf einer Grundlage weitermachen könnten, die uns allen guttut und uns in ergänzender Verschiedenartigkeit füreinander wohlstellt.

Liebe Grüße

Theophil

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Theophil Balz ~ Hesterbrinkweg 11 ~ D 49324 Melle ~ [0049] (0)5422 8563 ~ theophil.balz@web.de

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Ich habe ein Extra-Konto eingerichtet. [Da wir ~ die Übersetzenden und die anderen Mitarbeiter, die sich an der Errichtung einer Webseite www.gmg-materialien.de zu schaffen machen ~ kein Verein sind, ist es nur möglich, das Konto auf einen Privat-Namen laufen zu lassen.]

Theophil Balz ~ »TUFUNZANE«

Kto. Nr.: 134023

Kreissparkasse Melle

BLZ 26552286

Kennwort: »Bulletin«

Für Überweisungen nach Dtld. vom Ausland (exkl. Schweiz ~ ~ s.u.):

- SWIFT: NOLADE21MEL

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Wir haben ein eigenes SCHWEIZER Konto eröffnet. Lucia Sidler aus Immensee (CH) betreut es ~ dafür vielen Dank.

Schweizer Postkonto Nummer: 40-748163-7

Notwendiges Kennwort auf dem Überweisungsformular: "BULLETIN"

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Anmerkung: »Tufunzane« (kisuaheli) heißt:

»Lasst uns zusammenkommen und uns gegenseitig anleiten und unterweisen.«

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