Donnerstag,
den 28. Febr. 2008
Überall
sind Zeichen
Sieh
dich nach Zeichen um. Es gibt sie überall. Wohin du schaust.
Woimmer wir sind. Woimmer wir gehen. Sie schicken uns Botschaften in
einer Sprache, die jedermann verstehen kann – denn das Wunder ist,
jeder Mensch auf Erden erhält seinen oder ihren eigenen Satz an
„Zeichen“, in einer Sprache und auf eine Weise, die jeder
erfassen kann.
(ANMERKUNG:
Dieser Eintrag erschien für etwas mehr als zwei Stunden am
letzten Donnerstag. Ich postete einen neuen Eintrag über
Pressefairness mit John McCain kurz nach Tagesbeginn, und einige
wenige Leser hatten die Gelegenheit, das untenstehende Material zu
lesen, deswegen habe ich die Wahl getroffen, den Blogeintrag heute
noch einmal einzustellen.)
Zeichen
sind entlang des Lebenspfades postiert, um uns Richtungen zu weisen,
um uns zu zeigen, welchen Weg wir nehmen, und um uns auf die Orte
hinzuweisen, auf die wir zugehen werden, sofern wir es wählen.
„Zeichen“
sind schlicht ein anderes Wort für „Gespräche mit Gott“.
Sie sind die Mittel, mit denen Gott mit uns konversiert, sie
übermitteln lebenswichtige Informationen zum Nutzen der Seele,
indessen sie ihre Reise fortsetzt.
Es
vergeht kein Tag, der nicht Zeichen mit sich führt. Es gibt
viele Tage, die vorübergehen, an denen wir die Zeichen nicht
sehen. Wir bewegen uns an ihnen vorbei, als wären sie nicht
einmal da. Bleibe also wach. Es existiert stets eine Frage in deinem
Geist über etwas, und es existiert stets ein Antwortgeschenk,
eingewickelt in den Augenblicken deines Lebens.
Gespräche
mit Gott sagt,
dass „das Leben vermittels des Prozesses des Lebens das Leben über
das Leben selbst informiert.“ Traditionelle religiöse
Unterweisungen sagen uns, dass Gott sagt: „Noch bevor ihr gefragt
habt, werde ich geantwortet haben.“ Beide Erklärungen stimmen.
Gott wird keine Frage in unseren Geist verbringen, ohne uns mit einer
Antwort zu versehen. Ja, der Zweck der Frage ist es, uns zu der
Antwort zu führen – das meint, uns zu der Weisheit zu führen,
die die Antwort vorhält.
Gespräche
mit Gott
sagt, in uns liege ewige Weisheit. Einige haben das so interpretiert,
wir seien „klüger als Gott“. Doch ist es Gott, der die
Weisheit
in uns verbracht hat, und das Leben ist der Prozess, durch den wir
uns der Weisheit erinnern, indem sie uns immer wieder gezeigt wird,
auf vielfältige Weise und in vielen Formen.
Seid
so nett, und lasst mich ein Beispiel anführen.
Seit
etlichen Wochen sinne ich über eine Frage über meine
künftige Richtung im Leben nach. Dann, „wie ein Zufall“,
ließ in den letzten 14 Tagen eine Anzahl von Leuten in ihren
Unterhaltungen mit mir - ganz „aus dem Blauen“ - einige
Bemerkungen fallen, die Bezug nahmen auf künftige Unternehmungen
aller Menschenwesen, oder auf ihren eigenen nächsten Schritt
(der „ganz zufällig“ mich direkt ansprach), oder auf eine
recht direkte, persönliche Beobachtung im Hinblick darauf, was
ich gerne als Nächstes tun könnte.
Ich
war verblüfft, dass das in derartiger Präzision und in
solch einer Regelhaftigkeit erfolgte. Es ist fast so, als ob das
Universum meine Frage gehört hätte, und als ob es jedes
mögliche Hilfsmittel einsetzte, um mir die Antwort zuzurufen.
Eben genau das passierte selbstverständlich.
Die
einzige Frage nun lautet: Werde ich auf die Antwort hören, oder
nicht?
Gewöhnlich
nicht. Wie die Meisten lasse ich diese Zeichen aus – und, wenn ich
sie „aufnehme“, nehme ich trotzdem die andere Richtung, denn es
ist öfters als nicht der Fall, dass die Zeichen, die ich
erhalte, mich in die Richtung schicken, die für mich die
herausforderndste ist.
Dafür
gibt es selbstverständlich einen Grund. Die „Zeichen“, die
wir vom Leben erhalten, weisen uns auf die Erfahrung hin, die für
die Evolution unserer Seele das Förderlichste wäre. Das ist
die Zwecksetzung der Zeichen, eben damit anzufangen. Ja, es ist die
Zwecksetzung allen Lebens. Somit kann garantiert werden, dass die
Zeichen, die das Leben uns sendet, konfrontativ, herausfordernd sind,
und dass sie uns stets zu dem Ort weisen, der uns unsere nächste
machtvolle Gelegenheit zum Wachstum verspricht.
Die
Welt zur Zeit sagt uns etwas über uns selbst, über die
Richtung, in die wir gehen, und über die Richtungen, die wir
künftig nehmen können, sollten wir dies wählen. Alles,
was es auf unserer Seite zu tun gilt, ist, diese Zeichen zu lesen und
sie zu befolgen. Zu allem Unglück, so wie in unserem
persönlichen Leben, ignoriert ein Großteil der Menschheit
kollektiv die Zeichen, die uns das Leben überreicht.
Wir
sehen Zeichen der äußersten Gefährdung unserer
Spezies, und wir ignorieren sie.
Wir
sehen Zeichen des Niedergangs unserer Umwelt, und wir ignorieren sie.
Wir
sehen Zeichen unseres spirituellen Verfalls, und wir ignorieren sie.
Wir
sehen Zeichen, wohin wir uns auch wenden, überall wo wir
hinschauen, und wir schauen direkt durch sie hindurch, als
existierten sie nicht. Sie stehen in den morgendlichen Schlagzeilen.
Sie befinden sich in den Abendnachrichten. Sie sind überall im
Internet. Und sie stehen in Publikationen und Magazinen, in solchen
wie derjenigen, die du gerade liest.
DIES
ist ein Zeichen, EBEN JETZT. Dies ist ein Zeichen, das uns sagt, DIE
ZEICHEN UNS NÄHER ANZUSEHEN.
Werden
wir dieses Zeichen befolgen?
Du,
du selbst, wirst diese Frage in den nächsten Tagen beantworten.