Neale's Blog - 26.1.08

Samstag, den 27.1.08

Wenn schauen womöglich nicht glauben ist

Anmerkung: Samstag
ist der Prosa- & Gedichte-Tag hier im Blog, eine Zeit, einmal in
der Woche einen Moment herzunehmen, um den Geist zu entspannen, das
Herz zu öffnen und auf die Seele zuzugreifen mit Hilfe des
Geschenks eines Textstücks aus einem der vielen Bücher der
Neuen Spiritualität, und durch das Gedicht vom M Claire, Autorin
des bald erscheinenden Bandes "Öffnungen".

Die Prosa dieser Woche .... das vierte aus einer Reihe von
Exzerpten aus dem neuesten GmG-Buch 'Happier Than God'.

So, wie es ins Auge gefasst war, war das Leben gemeint, glücklich
zu sein.

Glaubst du das? Wenn nicht, dann wird das Leben keine andere Wahl
haben, als sich gemäß deines Nicht-Glaubens auszuspielen.
Sei nicht überrascht, falls du länger unglücklich
bist, als du möchtest. Wenn du indes glaubst, das Leben sei
dafür vorgesehen, glücklich zu sein, wird es das sein ....

.... ich sage hier, dass es möglich ist, dass es der Glaube
daran, dein Leben könne glücklich sein, die meiste Zeit
dazu machen kann. Das allerdings sind verjährte Nachrichten. Das
haben wir alle bereits gehört.

Dieses Material handelt davon, was du noch nicht gehört hast.
Es handelt von einer noch umfassenderen Wahrheit, die hinter dieser
Wahrheit zu liegen kommt. Eine Wahrheit derart umfassend, dass ...
wie soll ich das sagen? ... sie für deine Erfahrungswelt und
für alles, was uns gelehrt wurde, fremdartig ist

.... die, wie ich es bereits zweimal vermerkt habe, Viele nicht
glauben können, auch dann nicht, wenn sie sie sehen. Wenn sie
diese Wahrheit direkt vor sich ins Leben kommen sehen, ordnen sie es
etwas anderem zu.

Es gibt eine alte Volksweisheit
....

.... „sehen ist glauben“,
lasst mich euch allerdings von Magellan's Schiffen erzählen.

Ich erfuhr davon durch meinen
teuren Freund Stephen Simon, der Conversations with God:
The Movie
und Indigo
produzierte und leitete, der What Dreams May Come
koproduzierte, und der für viele andere Filme verantwortlich
ist, von den du vielleicht bereits gehört hast, so etwa Bill
and Ted's Excellent Adventure.

Wie es Stephen ausführte,
erforschten Magellan und seine Männer viele Inseln, und sie
taten dies ohne Widerstand aufseiten der Einheimischen dort, von den
man hätte erwarten können, dass sie in ihre Einbäume
klettern und eine deftige Attacke gegen diese seltsam dreinschauenden
Segelleute, die ihnen als Eindringlinge vorkommen, fahren,
stattdessen wurden sie mit offenen Armen willkommen geheißen.
Die Ursache dafür? Als die einheimischen Späher zum ersten
Mal Magellan's Schiffe sichteten, wussten sie nicht, was sie sahen.

Sie hatten nie etwas derartig Riesiges
und Majestätisches gesehen, das Menschen über das Wasser
trug. Die gigantischen Schiffe mit ihren enormen Masten und mit voll
im Wind stehenden Segeln waren so jenseits der Erfahrungswelt dieser
Insulaner, dass sie keinen Bezugspunkt hatten, von dem her sie hätten
auch nur beginnen können, das in Betracht zu nehmen, was diese
Fahrzeuge sein könnten. Sie verankerten ihre Kanus, legten
bewundernd ihre Speere fort, und begrüßten Magellan und
seine Männer als Götter.

Stephen erzählte mir, dies sei das
Syndrom der Schiffe Magellan's – ein Phänomen, das sich
einstellt, sobald das, was man anschaut, so weit jenseits der eigenen
Erfahrung liegt, dass dieser Mensch dann ganz wörtlich nicht
weiß, was er damit anstellen soll.

Also, die Unausgesprochene Wahrheit,
auf die ich mich hier beziehe, ist derart weit von allem, worin die
meisten unter uns je unterwiesen wurden oder was ihnen erzählt
wurde, entfernt, dass wir auch dann, wenn es seine Wirkung direkt vor
uns ausspielt, auch dann, wenn es direkt vor unseren Augen eine
unmittelbare Manifestation zeitigt, buchstäblich nicht wissen,
was wir erblicken.

Wir sehen ein bestimmtes Ding und
nennen es anders.

Wir sehen die Ausleitung der
Unausgesprochenen Wahrheit und nennen es das Produkt von Koinzidenz,
eines glücklichen Zufalls, einer Beiläufigkeit oder der
Wahrscheinlichkeit ... oder einfach des tumben Glücks.

Tatsache ist, daran ist nichts
„Tumbes“, vielmehr das Gegenteil: es ist die Ausarbeitung der
höchsten Intelligenz im Universum.

Die aufregende Reise des Geistes, die
dem auf dem Fuße folgt, kann sich als die bedeutsamste
Erforschung herausstellen, die du je in deinem Leben unternimmst.
Deswegen brachtest du dich hierhin ....

.... Alles hier weißt du bereits.
Du weißt bloß nicht, dass du es weißt. Oder,
vielleicht tust du es, und du hast es bloß schwer damit, dich
daran zu erinnern. Oder du erinnerst dich sogar daran, hast es aber
schwer damit, es zur Anwendung zu bringen.

Siehst du dich in einer dieser
Kategorien, dann wirst du gewaltig von der Klarheit profitieren, die
du dir an der Stelle selbst überbringst – unterdessen du die
Mechanik der Manifestation zum Einsatz gebracht hast, um dir selbst
etwas über die Mechanik der Manifestation zu erzählen.

Diese Mechanik ist es, was wir im
Begriff stehen zu erforschen. In meinem Wortschatz nenne ich das die
Macht hinter der Persönlichen Schöpfung. Es hat damit zu
tun, wie die Dinge zum Erstehen gelangen. Es hat damit zu tun, wie
die Realität zur Realität wird.

Nun, ich habe bereits gesagt, es liegt
nicht weit zurück, was einige unter euch bereits gedacht haben
mögen: „Oh, diese Sache. Jaja, davon habe ich bereits gehört.
Ist darüber nicht gerade ein Film gedreht worden?“

Gewiss doch. Doch dort wurde die
Unausgesprochene Wort praktisch kaum erwähnt. Wie es zumeist bei
Diskussionen über Manifestation und Schöpfung der Fall ist,
geht diese Wahrheit hinter der Wahrheit verflixt schnell und beinahe
verloren, da sie weitgehend unausgesprochen verblieb. Wer möchte
als Gotteslästerer ins Abseits gestellt werden?

Doch ist es an der Zeit, dass wir über
diese verborgene Wahrheit reden. Ich meine, wir alle, nicht bloß
einige; alle spirituellen Autoren, Lehrer, Sprecher und Botschafter,
die sich der Frage zuwenden möchten, Wie Das Leben Funktioniert.

Es ist Eines, zu sagen, dass wir alle
glücklich sein können, dass wir alle im Leben erfahren
können, was immer wir wählen, und, dass wir alle die Macht
innehalten, unsere eigene Realität zu erschaffen, freilich ist
es etwas Anderes, uns zu sagen weswegen.

Wir haben eine Menge darüber
gehört, wie Persönliches Erschaffen funktioniert, wir haben
eine Menge darüber gehört, wie sie klappt, doch haben wir
kaum etwas über die Ursache dafür, dass sie funktioniert,
gehört.

Das hat zu einer Menge Fragen geführt
– und zu einer insbesondere, die wohl die bedeutsamste Frage aller
Zeiten sein könnte .....

(Diese Exzerpte-Reihe aus 'Happier
Than God'
wird hier an der Stelle am nächsten Samstag
fortgesetzt. Das Buch wird am 1. März herauskommen und kann
unter www.Amazon.com vorbestellt
werden.)

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Das Geschenk der Poesie für
diese Woche

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Let the Histories change, then.

If a Red Sea was ever truly parted

then let the same value of a miracle

perform Itself, Here.

Let the Histories change, then.

Every unrequited Love, shall be
requited.

Every broken wind, made whole.

A History begins Itself. Now.

And You are a Maker Of It.

You, are neither brick nor bauble

but a Dreamer of What's Next.

This World, may not even need

foundation. Or decoration.

Or oceans to manage.

Let's not even decide on a Name.

But let This History change, Now

all the same.

(This History – m.claire –
copyright 2007 – all rights reserved)

Lass die Historien
wechseln, dann also.

Sofern sich überhaupt
mal ein Rotes Meer geteilt hat,

lass hernach das gleiche
Maß an Wunder

Sich Selbst Ebenhier zur Ausführung
gelangen.

Lass die Historien wechseln, dann also.

Jede unerwiderte Liebe soll erwidert
werden.

Jeder gebrochene Flügel heil
gemacht.

Eine Historie beginnt mit Sich Selbst.
Jetzt.

Und Du, du bist ein Verfertiger Von
Ihr.

Du, du bist weder ein Ziegelstein noch
ein Tand.

Sondern ein Träumer, was das
Nächste ist.

Diese Welt, sie braucht wohl nicht
einmal

ein Fundament. Oder auch keine
Verzierung.

Oder keine Ozeane, die zu handhaben
sind.

Lasst uns nicht einmal einen Namen
bescheiden.

Doch lasst uns Diese Historie ändern,
Jetzt

ganz gleich.

~ ~ ~ ~

Weitere Arbeiten dieser neuen
poetischen Stimme – sie sind zu finden unter www.mclairepoet.com.

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[Einladung zu einer Abendveranstaltung
über Happier Than God am kommenden Freitag, den 1. Febr.,
in Portland, Oregon, mit ND Walsch .... ThB]