5.9.2010 - Heavenletters [Himmelsbriefe] - Dazu Näheres ... und kürzliche Tages-EinträgeAuf http://www.heavenletters.org - .. klicke hier .. - und am Beginn eines jeden Tages-Himmelsbriefes ist folgende Überschrift zu finden: "Heavenletters™ bringen die Erde näher zum Himmel. HEAVEN existiert, um bei jeder Seele auf der Erde anzulangen,
Gott bringt uns immerzu näher zu Ihm."
Frau Gloria Wendroff aus Fairfield, Iowa, USA, bekommt diese Briefe täglich oder auch gelegentlich mehrmals täglich, regelmäßig, meines Wissens seit etwa dem Jahr 2000, übermittelt. Sie ist erfreut über jede Art der Verbreitung - unter Nennung der Herkunft www.heavenletters.org . Deswegen seien sie auch hier dargeboten. - ThB. Es werden die Heavenletters einiger Tage, je beginnend mit dem jüngsten Tag, angezeigt.
HEAVENLETTER # 3572 – 5.9.2010 – Choices Choices
WAHLEN ÜBER WAHLEN
Irrt sich das Leben, oder irrst du dich?
Wenn du gewinnst oder verlierst, worin besteht da wirklich der Unterschied? Du hast an dem Lauf teilgenommen.
Und doch ist das Leben kein Marathonlauf, der es manchmal zu sein scheint. Nimm es leicht.
Du bist weder ein Läufer durch das Leben noch ein Bummelant. Du bist eine Konstituente des Lebens. Du bist weder der Stift, der auf dem Spielbrett hin und her bewegt wird, noch hast du dauernd die Wahl über die Route, die du einschlägst. Ist das etwas Überraschendes? Mitunter hast du die Wahlmöglichkeit über die Ergebnisse. Mitunter nicht. Du weißt das nicht im Voraus. Du setzt den Ball in Bewegung, und danach siehst du, wohin dich das Leben nimmt. Und doch bietet dir der Flipper des Lebens größere aussichtsreiche Wahrscheinlichkeiten als jedes andere Flipper-Gerät.
Manchmal mag es danach aussehen, dass du, du in deinem Leben, aus einer Kanone herausgeschossen wurdest und an einer Stelle gelandet bist, wo du aus dem einen oder anderen Grunde nicht hingehörst. Jetzt ist hier dein Abhebepunkt. Jetzt ist hier, wo du Wahlen anstellst. Du kannst grummelig oder verträglich sein. Du kannst den Kopf hängen lassen oder funkeln. Das Leben mag dir etwas angedreht haben, was du daraufhin freilich unternimmst, liegt ganz an dir. Du bist mehr als ein Reaktor aufs Leben. Du hast wohl nicht die Karten im Leben bekommen, du dir gerne ausgesucht hättest, gleichwohl bist du der Wählende, wie du mit den Karten umgehst, die dir zugeteilt wurden. Wohin gehst du von hieraus?
Dir kamen Menschen in den Blick, die scheinbar alles im Leben hatten, und die dennoch nicht zufriedengestellt waren. Und dir kamen Menschen in den Blick, die wie es schien mehr als ihren Anteil an Schwierigkeiten hatten und deren Leben gleichwohl als ein Kunstwerk ausgewiesen und deren Geist unbezwinglich war. Was seid ihr, Geliebte? Welche Seite des Lebens habt ihr euch ausgesucht? Das ist eure Fortüne, und dafür habt ihr keine Münze zu werfen. Ihr habt ausschließlich zu wählen.
Äußere Vorkommnisse sind nicht angelegt, der Entscheider über wer ihr seid und was ihr tut zu sein. Das Label auf einem Mantel ist nicht der Mantel selbst. Dein Leben ist mehr, als dir passiert. Wenn dich das Leben allem Anschein nach niedergestreckt hat, ist es immer noch deine Wahl, aufzustehen, und ist es deine Wahl, liegen zu bleiben, und du hast zahlreiche Wahlmöglichkeiten dazwischen. Du kannst aufstehen und diesen oder jenen Weg einschlagen, oder du kannst auf zehn zählen und dann aufstehen, oder auf einer Bahre hinausgetragen werden. Du kannst trostlos oder ein Held sein. Ein Held sein wird dir nicht untergeschoben. Ein Opfer sein ebenfalls nicht. „Ein weiteres Mal vereitelt“ - das ist eine Haltung. Wie du im Leben entlanggehst, ist deine Wahl. In diesem Sinne ist das Leben aus deiner Fertigung hervorgegangen. Du bist kein Gefangener. Oder, falls du es bist, du hast den Schlüssel, der die Gitter aufschließen kann.
Falls du keinen Stuhl hast, kannst du dich auf den Boden setzen. Falls du keinen Fußboden hast, kannst du dich auf die Erde setzen. Du bist dein eigener Kapitän.
Wenn du Baseball spielst, kannst du den Ball aus dem Spielfeld hinaus schlagen und losrennen. Wenn du Baseball spielst, kannst du den Ball abstoßen und losrennen. Das Leben ist das Spielfeld; wie das Spielfeld an einem bestimmten Tag auch aussieht, auf dem Feld bist du ein Läufer. Du fängst den Ball, oder du fummelst herum. Du wirfst den Ball, oder er springt dir aus der Hand. Gut, dann, dann hol ihn dir wieder und wirf ihn noch einmal. Beim Spielen, da bist du zuvorkommend. Du hebst die Welt empor, oder du tust es nicht. Es ist dein Anruf, den du abzusetzen hast.
HEAVENLETTER # 3571 – 4.9.2010 – Even in the World, This Is So
SELBST IN DER WELT IST DAS SO
Aufgrund der illusionären Zeit und der Hinsicht, die du ihr bietest, fährst du ein Gefühl des Gedrängtseins ein. Du gibst der Welt statt, dir Dringlichkeit aufzuerlegen. Was ist so dringlich? Was wäre, falls wer weiß denn schon was nicht rechtzeitig fertig werden würde? Das stößt dir als Verhängnis auf.
Selbstverständlich, jetzt ist eine gute Zeit für alles, dennoch kann nicht alles in diesen Augenblick hinein gequetscht werden. Demnach reihen sich Dinge auf. Mache das eine fertig, und ein weiteres nimmt dessen Platz ein, mithin - danach sieht es doch aus - bist du bei der Zeit in einer schwierigen Lage, der unwahrscheinlich zu entkommen ist. Die Wahrheit lautet, der Zeit kannst du nicht voraus sein. Die Zeit hat ein Lasso, und damit fängt sie dich ein, und du bist in ihr verfangen. Egal wie gut du in deinen Arrangements mit der Zeit bist, die Zeit sticht dich aus. Die Illusion zofft derart mit dir, und, du, das unschuldige Du, das wackere Du, meinst dauernd, du könnest die Zeit einholen. Sie ist erbarmungslos, sei infolgedessen dir gegenüber barmherzig. Der Durchlauf der Zeit ist ein Treppenhaus mit einem Laufrollband, und es bringt dich eine Runde nach der anderen um den Block herum und lässt dich niemals vom Band herunter.
Mit der Zeit kannst du niemals ein Rennen gewinnen.
Die Zeit möchte dich gerne überreden, dass das Leben linear sei, unterdessen es alles außer linear ist. Die Zeit möchte dich gerne über Abfolgen unterrichten. Sie ist wie ein Benzintank, der niemals aufgetankt wird. Die Zeit stellt einen Alarm ein. Sie möchte dich gerne außer Atem sehen.
Schließe deinen Frieden mit der Zeit. Du kannst sie eigentlich nicht verschwenden. Du kannst sie im Grunde nicht verausgaben, denn sie ist eine Art Agent für sich selbst.
Die Ewigkeit ist eine andere Geschichte. Sie mag als zeitlos gedacht werden, aber das ist nicht ganz zutreffend. Es kann keine Zeitlosigkeit geben, während Zeit nicht existiert. Es gibt keine Zeitlinie, die man ziehen kann. Unterdessen Zeit sich stets in einer Unrast befindet, ist die Ewigkeit schier da. Wir könnten die Zeit als Lärm bezeichnen, und die Ewigkeit – als was können Wir die Ewigkeit bezeichnen außer als keine Zeit insgesamt. Die Ewigkeit ist ein Gefilde des Friedens. Sie ist außerhalb des Bezirks der Zeit. Sie hat mit der Zeit nichts zu tun. Zeit ist eine Maßgabe, und Ewigkeit ist maßlos. In der Ewigkeit gibt es kein Tick-tack.
Die Zeit ist eine Zumutung, eine Auferlegung. Sie bürdet sich dir auf.
Die Ewigkeit ist mehr wie ein wunderbares Rückenpolster oder eine himmlische Matratze. Ewigkeit ist, wo sie zugegen ist. Es gibt nichts außer Ewigkeit.
In der Welt werden Zeit und Raum wechselseitig austauschbar und sie fügen Gerümpel hinzu. Der Geist kommt ans Ruder. Sobald er übernimmt, wird die Liebe die Zweite in der Reihe. Sie kann sogar zu einer Nicht-Entität werden, und du kannst etwa als eine Ware gedacht werden. In der Welt ist eine Menge Fiktion anzutreffen, Geliebte, und man glaubt mächtig an sie.
Es ist, als ob du einen Maskenball besuchst. Jeder ist verkleidet. Nichts ist, wonach es aussieht. Oder du sitzt bei einem Zirkus auf der Tribüne, und ein Wissen darüber, was – selbst in weltlichen Bezügen – echt, und was ein Trick ist, ist dir nicht zur Hand. Ist der Clown ein Clown, fällt er ins Wasser, und ist er dir zeitweilig hilfreich, bei seinen Sprüngen auf der Bühne im Zirkus Zeit und Raum zu vergessen? Selbst während der Clown in Bewegung ist, hilft er dir, Bewegung zu vergessen. Einen Augenblick lang ist dein Herz still, ist dein Geist still, und du setzt den Glauben an Zeit und Raum und an all dieses, Zeit und Raum begleitende Hoch- und Runterspringen aus.
Die Zeit kann sich dir entziehen, hinwiederum ist es für dich nicht so einfach, der Zeit zu entschlüpfen, während du auf der Erde lebst, demnach gehst du mit ihr einher. Sei zugleich eingedenk, dass die Zeit nicht dein Meister ist. Die Zeit regiert nicht. Liebe tut das. Die Zeit ist so gut wie nichts. Wo Liebe ist, da nimmt Zeit einen Rücksitz. Selbst in der Welt verhält es sich so.
HEAVENLETTER # 3570 – 3.9.2010 – This Is Your Life
DIES IST DEIN LEBEN
Ah, die kleinen Zuspitzungen des Lebens, und wie sie zu dir gelangen! Du weißt, du bist für Dürftigkeit nicht angelegt, und eben deswegen schnappen dich die kleinen Dinge. Du bist was Missstände angeht zerfranst, niedergedrückt oder zerkratzt, und du weißt, du bist für mehr gemacht. Du weißt, du bist größer als das. Du weißt, du bist hier auf der Erde für eine umfassendere Bewandtnis, als geärgert oder aufgebracht zu sein. Du weißt, du weißt tief innen, dass du für Größe gemacht bist, und du wirst aufgrund deiner eigenen Aufmerksamkeit darauf, was deinem Herzen und deiner Seele nicht ebenbürtig ist, gereizt.
Du bist dir gewahr, dass du dich, sobald du gereizt bist, auf einer Straße befindest, die es dir nicht zu gehen gilt. Du bist dir durchaus gewahr, dass du mit Pfennigen und Groschen handelst, unterdessen du für Kostbarkeiten angelegt bist. Du weißt, du spielst Poker um Kleinkram, während es dir angetragen ist, bei einer großen Partie dabei zu sein.
Was sollen Wir sodann mit dir tun? Wie bekommen Wir dich aus der Betriebsart, dich in dürftige Dinge einzukaufen, heraus? Jedesmal, so scheint es, fällst du auf die Falle herein. Welche kleine Sache wird als nächstes den besseren Teil von dir zugesprochen bekommen?
Wie stünde es darum, wenn jene ein für alle Mal nichts mehr zugesprochen bekommen? Wäre das keine Errungenschaft, wäre das kein Anlass zum Feiern?
Lasst Uns im Voraus feiern! Keine weitere Zuspitzung mehr für dich! Nicht weil dir sich zuspitzende Ereignisse nicht nachsetzen, sondern weil du der Verschlimmerung in dein Leben hinein keine Zustimmung mehr erteilst. Jetzt lässt du sie dir den Buckel runterrutschen. Dies ist dein Leben, über das Wir reden. Warum in aller Welt solltest du bloß einen Augenblick deines Lebens mit Verärgerung füllen lassen mögen, unterdessen es derart viele bessere Dinge gibt, mit denen es zu füllen ist?
Hat dich wirklich etwas auf die Palme zu bringen, was dich auf die Palme bringt? Zu welchem Sinn und Zweck?
Es ist, als hättest du einen Hautausschlag, und er bringt dich zum die Wände hochgehen, und trotzdem kratzt du immerzu und quälst dich noch mehr.
Wir begehen in der Feier das Ende der engherzigen Gereiztheit. Wir feiern das Ende dessen, dass du kleinliches Schikanieren in deinen Blutstrom aufnimmst. Du zeigst dem Verdruss die kalte Schulter. Du lässt die belanglose Verärgerung nicht mehr länger dein Leben übermannen.
Wir feiern ein cooles Du. Was also, dass Mücken an Gedanken um dich herum surren. Sie werden kommen, um von alleine wieder zu gehen. Kleinliche Schikanen sind nicht mehr das Zuvorderste in deinem Geist. Du kratzt an ihnen nicht mehr länger wie auf Befehl herum. Sie schlagen nicht mehr deine Trommel, sie spielen nicht mehr die erste Geige, sie nehmen dein Herz nicht mehr ein. Sie sind nicht der Herrscher von dir. Du beherrschst dich. Es gibt für belanglose Tyrannen keinen Platz mehr, um deine Aufmerksamkeit von der Freude und Liebe fortzunehmen.
Du hattest genügend Verschlimmerungen, um ein ganzes Leben damit zuzubringen, oder etwa nicht? Du tanzt nicht mehr auf die Pfeife der Zuspitzung. Du bist mit ihr durch. Du lernst einen neuen Tanzschritt, einen, der dich hoch über den Boden hinaushebt. Du wirst niemals mehr bei der Verschlechterung niedergehen.
Lasse den Erschwerungen ihren Spaß, du freilich spielst nicht mehr mit ihnen. Pur weil es Zuspitzungen gibt, bedeutet nicht, dass du gereizt zu sein hast. Sie haben dir nicht gegen den Strich zu gehen. Stattdessen schaust du zu Mir hoch. Wir, du und Ich, tanzen gemeinsam. Entsinne dich, Wer dein Partner ist. Entsinne dich Unserer Übersicht und alldessen, was Wir liebend gerne umschließen. Wir haben für Verschlimmerung keinen Raum. Sie spielt einen falschen Ton. Wir stehen auf guter Musik.
HEAVENLETTER # 3569 – 2.9.2010 – An Unforeseeable Path
EIN UNVORHERSEHBARER PFAD
Seid großherzig, nicht wehen Herzens. Seid Anderen weichherzig und bezwingenden Herzens, sobald es sich auf euer Herz beläuft. Lasst euch nicht ausfransen. All das Getöse der Emotionen, die flappen und zappen, ist weder nötig noch förderlich. An wer weiß ihr festhaltet - lasst es jetzt los. Lasst das Leben sein, was es ist. Versetzt das Leben nicht in Unrast, haltet es genauso wenig zurück. Das Leben hat einen Sinn aus sich selbst heraus. Du kannst deine Redlichkeit ohne Tränen bewahren.
Du kannst dir gegenüber nach wie vor aufrichtig sein und das Leben nicht mit Zähnen und Klauen bekämpfen. Hast du Einwände gegen das Leben vorgebracht? Es kann sein, das Leben nimmt eine Route, zu der du es nicht geladen hättest, wie allerdings gehst du davon aus, du wissest es besser als das Leben, was das anbelangt, was es dir jetzt in dem Augenblick kredenzt? Wie gelangst du zu dem Wissen, es sei nicht gut, in deiner Spur aufgehalten oder geschoben oder gezogen zu werden? Vielleicht wirst du in Form gebracht. Vielleicht warst du außer Form, und jetzt tont dich das Leben. Vielleicht ist es einfach gut so, wie es sich zuträgt, ob du es nun magst oder nicht.
Vielleicht hast du des Öfteren Einwände gegen das Leben vorgebracht, ausgenommen in den Augenblicken, als es mit deinen Wünschen einherging. Es könnte gut sein, wenn du mit dem Leben, so wie es sich zeigt, ein wenig einvernehmlicher wärest. Du hast nicht derart rasch dabei zu sein, Einwände zu formulieren. Tatsache ist, das Leben hat jedwedes Recht, voranzugehen, wie es sich das aussucht. Schlage weder die Türen des Lebens ein, noch blockiere sie. Das Leben hat seinen Zutritt und seinen Lauf über die Bühne, danach geht es ab, und eine neue Szene fängt an.
Das Leben, so wie es ist, ist dir ein Rätsel. Du bestellst nicht alles, was das Leben bringt, und dennoch kannst du nicht jedesmal die Sendung ablehnen. Das Leben sieht vielleicht danach aus, als richte es verheerende Schäden an, gleichwohl kann es sein, dass du es bist, der derart schlimm am Hausen ist.
Es gibt Teile des Lebens, die du einfach so zu nehmen hast, wie sie sind. Das Leben mag dir zu beifällig oder zu formal sein, du bestimmst allerdings nicht dauernd über die Kleidervorschriften. Du bist immer Teil deines Lebens, und doch kannst du es nicht ununterbrochen zusammenfügen, wie du es gerne möchtest. Das Leben kommt mit seinem eigenen Bauplan daher. Bestimmte Bauten etwa wirst du nicht mögen, aber du hast ihnen auf halbem Wege entgegenzukommen. Es mag danach aussehen, dass du das Leben nicht immer so haben kannst, wie du es gerne hättest, demnach steht es dir gut, ein guter Sportsmann zu sein. Du gewinnst nicht jede Partie, und gelegentlich weißt du nicht, was Gewinnen oder Verlieren oder was rechts und was links ist oder wo du dich im Eigentlichen befindest.
Ich halte dich an, das Leben nicht wie ein Schlachtfeld, sondern mehr wie ein Begegnungsfeld zu sehen. Eine Konferenz findet statt mit einer Besetzung von Tausenden. Du bist nicht der einzige Apfel in dem Büschel. Es gilt das Leben Anderer und was deren Interessen sind, mit in Betracht zu ziehen. Gleichzeitig ist nichts da, was in Betracht zu ziehen wäre, außer, von dort, wo du bist, voranzugehen und zu entdecken, wo du als Nächstes anlandest. Vielleicht hattest du gerade einen Aufschwung.
Du bist dein eigener Mensch, und jeder Andere ist ebenfalls sein eigener Mensch, und manchmal treffen die Zwillinge nicht aufeinander, manchmal tun sie es, und manchmal wird reihum gewechselt. Du kannst sicher sein, dass das Leben in der Welt voller Umbruch ist. Sein Thema ist Wandel. Die Welt ist nicht die Alte Verlässliche. Aber auf dich selbst kannst du dich verlassen. Durch dick und dünn kannst du da sein, und kannst dabei in voller Ganzheit heraus kommen. Das Leben wird sich nicht immer insgesamt rosig zeigen, dennoch wirst du auf diesem unvorhersehbaren Pfad zu umfänglicherem Mitempfinden in deinem Herzen und zu größerer Fassungsgabe in deinem Geist weitergerückt. Das Leben hat seine Manier mit dir und schiebt dich nach vorne. Du könntest genauso gut bei ihm entlang tänzeln.
HEAVENLETTER # 3568 – 1.9.2010 – The Silence Within
DIE STILLE IM INNERN
Ereignisse in der Welt sind schier Ereignisse in der Welt. Sie sind nicht andauernd. Vorkommnisse sind vorüberziehende Dinge. Sie scheinen von großer Tragweite, und doch sind sie Schiffe, die in der Nacht passieren. Ereignisse landen einen Augenblick lang an, danach heben sie ab. Sie verlieren Dampf. Sterne am Himmel halten sich selbst vor und erscheinen routinemäßig, in der Welt schickt sich indes alles an und vergeht. Wo sind die Filmstars vergangener Jahre?
Du bist ebenfalls ein Schiff, was in der Nacht passiert, und doch, wie viel Energie hast du auf andere Schiffe, die des nachts vorüberfahren, ausgedehnt? Vorkommnisse sind in dem Augenblick zuende gegangen, in dem sie daherkommen.
Alldem steht es zu, ebenfalls vorüberzuziehen. Geliebte, Geliebter, alldies ist bereits vorübergezogen.
Der Mond kommt zum Vorschein, und der Mond ändert seine Form. In Unserer Redeweise – der Mond wechselt. Und die Erde kreist unter deinen Füßen.
Und gleichwohl ist das Du von dir ewig. Die Welt ist etwas Vorübergehendes, und du bist für immer und ewig. Das ist eine seltsame Mischung, nicht wahr?
Nichts ist permanent, ausgenommen das Du von dir und das Ich von Mir, die, so unglaublich dir das ist, Ein- und Das-Selbe sind. Obschon, bei deinem Aufenthalt auf der Erde bist du behende, und du gesellst dich dem Ringelpietz, dem Tänzeln und Satz des Lebens mit ganzem Herzen bei. Natürlich, das tust du. Du bist ein aktiver Teilnehmer an diesem Drama, und du spielst deine Rolle gut. Die ganze Zeit über sehe Ich zu, und bin Ich die Stille inwendig in dir, gebe dir, dir, der sein ganzes Herz dem Drama im Leben, und, der sein ganzes Herz Mir überreicht, Mein ganzes Herz. Wir sind ein Farbstrudel in zahlreichen Farben, gleichwohl sind Wir keineswegs durcheinandergewirbelt. Das Drama ist durcheinandergewirbelt, keinesfalls ist das Eigentliche verwirbelt.
In Wirklichkeit bist du Stille aufs Äußerste, die Ich BIN. Du hast einen kleinen Traum, und der Traum scheint die ganze Zeit so wahr, so lebendig, so nahe, so erhebend oder so erniedrigend, hingegen handelt es sich fortwährend um einen kleinen Traum um dies und das, manchmal ist er außer Form gewunden, bisweilen klar, schön und voll, mitunter ist er davon, woraus Träume, die Wirklichkeit werden, gemacht sind.
Demnach bist du in einem Gatter an Drama auf der Leinwand untergetaucht und verstrickt, und du wirst wie Toffee mal hierhin, mal dorthin gezogen.
Eine ebenmäßige Perspektive behalten ist nicht leicht. Auf eine ebenmäßige Perspektive zulangen ist schwer, sobald du hin und her flippst. Nichtsdestotrotz, du gehst immer auf dem festen Boden des Himmels nieder.
Das Leben auf der Erde ist in seinem Glitter und in seinen Schatten eine Party; du gehst für eine Weile auf die Party, und hinterher machst du dich immer auf den Weg nachhause und in das wirkliche Leben des Geistes, was tatsächlich dein reales Leben ist.
Mit Sicherheit ist alldas, was rund um dich herum vorzugehen scheint, eine Fantasie, und allzuoft eine Fantasie voller Irrtümer. Die Wahrheit, Geliebte, ist keine Fantasie.
Die Wahrheit ist insgesamt eine andersartige Realität. Es geht um die Einzige Realität, sobald die Wahrheit bekannt wird. Lasst die Wahrheit bekannt werden. Lasst sie bekannt werden, wie sie ist. Sie ist keine Reisende. Sie ist eine dauerhaft Niedergelassene, und sie lebt in eurem Herzen. Euer Herz mag sich verschlissen fühlen, indes ist in der Wahrheit kein Verschlissensein aufzufinden. Die Wahrheit ist wahrhaftig, wo sie zugegen ist.
Die Wahrheit scheint für dich in all ihrer Pracht außer Reichweite zu sein, dennoch, du streckst dich nach ihr aus. Du langst vornehm nach ihr. Während ihr das derzeitige Herumsausen auf der Erde ausführt, seid ihr alle gleichwohl im Himmel gegründet, allesamt dort eingesessen, und los geht’s mit Uns, und hier bleiben Wir.
HEAVENLETTER # 3567 – 31.8.2010 – Hear God's Love
HÖRE GOTTES LIEBE
Es gibt kein Schulden. Es gibt ausschließlich Geben. Es gibt keine Schuld. Das Leben ist weitaus ausladender als Buchführen. Zurückzahlen ist nicht das gleiche wie Geben. Du bist zum Geben auf der Erde. Geben schöpft dem Leben Atem. Zurückzahlen kommt mehr der Bewegung einer Spannerraupe gleich.
Sieh es so. Insofern als dir derart viel gegeben wurde, wie vermagst du das denn etwa irgendwie zurückzubezahlen?
Komme von der Prämisse des Gebens her. Du bist aus der Schuld heraus. Du bist zum Geben nicht verpflichtet. Du bist frei, zu geben. Du bist frei, dein Herz auf den Herzen Anderer niedergehen zu lassen. Du weitest dein Herz im Dienst an Mir aus. Du bist jemand, der gibt.
Du bestimmst das Tempo. Du füllst einsame Herzen mit Liebe. Du bist der Hl. Nikolaus, der der Welt Angenehmes überreicht. Dein Geben nimmt zahlreiche Formen an. Manchmal ist es eine Handlung des Gebens, Liebe von Anderen bejahend entgegen zu nehmen. Es ist ein großes Geschenk, Anderen einzuräumen, dir zu geben. Es ist ein Privileg, dir zu geben. Es ist ein Privileg für dich, Liebe entgegen zu nehmen.
Bitte missverstehe Mich nicht. Die Liebe eines Anderen entgegennehmen bedeutet nicht dessen Willen tun. Dein Herz nimmt dessen Dargebot der Liebe und nicht dessen Ansprüche entgegen. Liebe hat gegeben und entgegengenommen, und nicht bewiesen zu werden. Liebe ist sich selbst genug. Auf Liebe kann kein Anspruch erhoben werden, und dies keineswegs mehr, als sie nicht in Besitz genommen werden kann. Genauso wenig machst du geltend, dass deine Liebe entgegengenommen gehöre. Du bietest an, und danach lässt du los. Die einzige Regel bei der Liebe ist, dass sie frei ist, gegeben zu werden, und frei ist, entgegengenommen zu werden. Bei der Liebe gibt es keine Klauseln und Satzungen. Liebe befindet sich außerhalb des Bezirks der Gesetze, hinwiederum ist das Gesetz der Liebe allwaltend.
Die Welt ist für Wandel empfänglich. Manifestierungen von Liebe fluktuieren in der Welt. Selbst die Manifestation deiner Liebe fluktuiert, indes ist Liebe die einzige Konstante, die gegenwärtig ist. Meine Liebe fluktuiert nicht. Ob du nun gut oder schlecht warst, Meine Liebe lächelt dich an. Meine Liebe ist nicht aufs Geratewohl. Sie ist nicht frivol. Sie irrt sich nicht. Ich habe jedes Recht zu lieben, und dich zu lieben, und, dich ich weiß nicht wie zu lieben.
Die Welt ist nicht so verständig, wie Ich es BIN. Ich rolle die Wiese der Liebe aus, und sie fördert dich. Meine Liebe fließt, und Meine Liebe fließt zu dir. Komm und schwimme in Meiner Liebe. Mache sie zu der deinen.
Meine Liebe geht dorthin, wo du bist. Wo du auch bist, wo du dich auch wähnst, du bist in Meinen Armen der Liebe umschlossen. Wer weiß was, du hast ein ständiges Strömen Meiner Liebe. Die Welt wird es anders verlautbaren, doch ebendies ist die Welt für dich. Die Liebe der Welt kann mürrische Töne anschlagen, Meine Liebe freilich niemals. Meine Liebe hat stets den richtigen Ton. Komm und nimm ihn! Unbeschränkte Liebe. Liebe, die nicht verdient zu werden hat. Liebe, die nicht zugerechnet zu werden hat. Bei Meiner Liebe geht es nicht um gegenseitige Kontrolle. Hast du gedacht, Meine Liebe sollte von anderer Art sein? Hast du gedacht, Meine Liebe sollte reguliert sein?
Meine Liebe ist für dich gemacht. Ich habe dich immer im Sinn und gleichfalls im Herzen. Das ist natürlich so. Ich kenne weder etwas anderes, noch kann Ich es anders in Erfahrung bringen. Da ist ein unvermitteltes Strömen Meiner Liebe zu dir. Ich treffe nie daneben.
Wenn dem so ist, wie kannst du dich dann jemals ungeliebt fühlen? Lasst es mit der Welt gut sein, Geliebte. Sie ist ein langsamer Lerner. Meine Liebe ist bedenkenlos. Das Strömen Meiner Liebe wird niemals aufgestaut. Nicht ein Partikel Meiner Liebe geht jemals verloren. Sei nicht liebe-taub. Vernimm Meine Liebe. Sie strömt jetzt soeben zu dir.
HEAVENLETTER # 3566 – 30.8.2010 – Let Loose the Bird of Love
LASSE DEN VOGEL DER LIEBE LOS
Du sagst, du seist des Herzeleids überdrüssig. Wieso hast du es dann noch? Wenn du seiner wirklich überdrüssig wärest, wärest du seiner ledig. Du trägst es aus irgendeinem Grund, der jenseits Unseres Verstehens liegt, mit dir herum. Es muss so sein, dass das Herzeleid wie Wasser ist, das die Ritzen deines Herzens füllt. Während dein Herz sich so einsam und verlassen fühlt, füllt es sich mit dem Wasser des Lebens auf. Vielleicht hast du das Gefühl, dass du, sobald du dem Herzeleid den Rücken zukehrst, deinem Herzen sämtlich gleichfalls den Rücken zukehrst. Du wirst wohl sogar eher Herzschmerz akzeptieren, als die Aussicht, dass du überhaupt nicht empfinden könntest. Vielleicht hast du das Empfinden, Leere könnte fataler sein als Herzeleid.
Nichtsdestotrotz, an der Liebe kannst du nicht verzweifeln. Ist der Herzschmerz nicht die andere Seite der Münze der Liebe? Ist Herzschmerz nicht ein wenig wie mit deinem Fuß aufstampfen, und du belässt das Herz mit einem Weh und Ach. Es weiß darum, dass es angehalten ist, Liebe und nichts anderes als Liebe zu sein, und deswegen schmerzt es, mithin beklagst du Liebe, die du in diesem Augenblick nicht imstande seist, in deinem eigenen Herzen aufzufinden. Du lässt dein Herz in der Liebe herumstümpern, und nunmehr weißt du, dass du dich ausschließlich am Dilettieren befandst. Hättest du nicht herumgestümpert, so würdest du dich jetzt nicht beraubt fühlen. Es ist nicht so, dass dir die Liebe versagt bleibt. Es ist so, dass du Bedingungen formulierst, und dass du eher den Bedingungen als der Liebe anhängst.
Die Hauptbedingung, die du aufstellst, lautet, dass du auf jede Weise, in der du deinem Dafürhalten nach geliebt werden müssest, geliebt werden wirst, mithin wirst du bei der Liebe unbeholfen. Liebe, die ein Schmetterling ist, der frei fliegen muss - sie versuchst du, in deine Hand zu packen und still zu halten, in die Pflicht genommen, wo sie deinem Glauben nach auch nur zu sein habe. Es ist dein eigenes vermeintliches Zurückziehen von Liebe aus einer Reihe von von dir ausgereichten Gründen, es ist dein Zurückziehen, was du betrauerst. Dein Herzschmerz hat mit dem vermeintlichen Anderen nichts zu tun, denn du bist es, mit dem du leichtsinnig umgehst. Du bist derjenige, dem es zu lieben gilt, nicht das Gegenüber. Du musst aus dem unbefristeten Konzept herauskommen, dass Liebe, die auf dich gerichtet ist, den Kern der Sache bilde. Es ist dein eigener Herzensaugenmerk, der zählt. Du bist der einzige, der dein Herz zu verwunden vermag. Du bist der einzige, der das tut. Lasse den Vogel der Liebe los. Lasse ihn frei fliegen.
Knabbere dir nicht aufgrund eines Verstoßes der Liebe, den du wahrnimmst, Liebe von deinem Herzen ab. Und falls der Andere keine Darstellungen deiner Liebe mag und möchte, hast du derartige Auslagen zum Herzeigen nicht aufzubringen. Falls der Andere keinen Namen möchte, der deiner Liebe zugewiesen ist, dann brauchst du keinen Namen. Du hast es alleinig nötig zu lieben, und Liebe nimmt die Liebe eines Anderen nicht gefangen. Liebe kann schier Liebe frei setzen.
Am stärksten von Belang ist, was dein Herz tut. Manchmal möchte jemand von deinem Herzen gehegt werden, und manchmal möchte jemand, dass du sein Herz für sich und alleine lässt. Erdrossle das Herz des Anderen nicht mit deiner Fürsorge. Es ist nicht so, dass du deine Liebe zurückziehst. Es ist so, du hast die Erstickung deiner Liebe zurückzuziehen. Niemandes Herz befindet sich in deiner Knechtschaft, weswegen also hast du das Gefühl, dass du beim Herzen eines Anderen das Heft in der Hand behalten solltest? Gib dem Herzen des Anderen einen Abschiedskuss, damit es frei ist zum Fliegen, frei um niederzugehen, frei zurückzukehren oder nicht zurückzukehren. Verschwende dein Herz nicht in selbst-auferlegtem Mitleid. Tue deinem Herzen nichts Unrechtes. Übertrage die Verantwortung für das Glück deines Herzens auf keinen Anderen. Niemand kann deinem Herzen etwas Unrechtes tun, noch auch bist du angehalten, das Herz eines Gegenübers zu verwickeln und zu verschlingen. Einzig dein Herz gehört dir zu. Seit wann gehört es sich, das Herz eines Anderen in Besitz zu haben?
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"Quelle im Wald"
Die wöchentliche, kraftvolle Coaching-Frage- die Woche v. 30.8.2010 - : - - - - - - 28.6.2010 "Was ist Liebe?" - Teil 2 Da sie ohne Bedürfnisse ist, ist sie darauf aus, nichts entgegenzunehmen, was nicht freisinnig gegeben wird. Sie ist bestrebt, nichts an sich zu halten, was es nicht möchte, gehalten zu werden. Sie ist bestrebt, nichts zu geben, was nicht voller Freude willkommen geheißen wird. Und sie ist frei. Liebe ist das, was frei ist, denn Freiheit ist die Essenz dessen, was Gott ist, und Liebe ist Gott, ist Gott, zum Ausdruck gebracht. - - - - - - - Because it is without need, it seeks to take nothing not freely given. It seeks to hold nothing not wishing to be held. It seeks to give nothing not joyously welcomed. And it is free. Love is that which is free, for freedom is the essence of what God is, and love is God, expressed. - - - - 'Freundschaft mit Gott' - - - - - Aus der ABRAHAM-HICKS-Quelle .... Es gibt keinen Strom der Schlechtheit und keinen der Gutheit, oder der Krankheit oder des Gesundseins. Es gibt einzig einen Strom des Wohl-Seins. Die Frage, die ihr euch gerne stellen möget, lautet: "Lasse ich ihn - in diesem Augenblick - herein oder nicht? Lasse ich ihn zu oder nicht?" = = = = = = = = = There is not a stream of badness and a stream of goodness, or sickness or wellness. There is only a Stream of Well-being. The question that you're wanting to ask yourself is, "In this moment, am I letting it in or not? Am I allowing it or am I not?" Excerpted from the workshop in Cleveland, OH on Tuesday, July 11th, 2000 NavigationBenutzeranmeldungSuchen |