Wofür wir hierzuerden sind ....

 


"Sollten wir uns - einer nach dem anderen - erheben, und einander sachte aufwecken?"

[Aus: 'Was Gott Will']

 

TUFUNZANE - "Lasst uns einander anleiten"

Das ist der Leitsatz, unter dem wir uns zusammengefunden haben. Wir sind inspiriert und durchdrungen von den Inhalten der Buchreihe 'Gespräche mit Gott' und anderen Texten, sowohl von Neale Donald Walsch, als auch von anderen Autorinnen und Autoren. Die Welt und die Menschheit sind, gemessen an dem, was sie zu sein vorgeben, in einem schlimmen Zustand, wir glauben, dass wir Menschen auf dem bisher beschrittenen Weg nicht weitergehen und weiter bestehen können.

In diesem weltweiten Zustand erwächst in selbem Maße die Befähigung, diese Bedingungen zu überwinden und klarzustellen.

Es geht um die Änderung unserer Glaubensvorstellungen über Gott, über das Leben und über Einander. Das eben ist das Neue und Umwälzende an der Neuen Spiritualität.

Sie handelt nicht von einem Abschaffen herkömmlicher Religionen. Sondern von deren Ergänzung, Aktualisierung, von deren tiefer Erkundung, Anpassung und Vervollständigung. Sie ist von der Art, unseren Impuls in Richtung des Göttlichen zum Ausdruck zu bringen, ohne Andere für die Art, wie sie das tun, ins Unrecht zu setzen.

Die Neue Spiritualität zieht aus einer erst zu beweisenden Voraussetzung einen Schluss: Ist es möglich - einfach möglich -, dass es etwas gibt, das wir über Gott, über das Leben und über Einander nicht gänzlich verstehen, und das, würden wir es verstehen, alles ändern würde?

Wir wollen uns nicht als Alles-Wissende präsentieren - die ohne Näheres aufseiten des Gegenübers zu erkunden Anderen ihr Wissen zukommen lassen - die Jene nach dort hin drängen - die es Anderen überteuer verkaufen oder es in unmäßigen Tönen für unabdingbar hinstellen. Wir sind nicht durchwegs im Besitz von Lösungen und nicht im Besitz von allein seligmachenden Wahrheiten. Wir sind Menschen, die auf dem Weg sind und auf diesem Weg immer wieder einmal stolpern und hinfallen - wie wir dies immer noch nennen. «Kujikwa si kuanguka, bali ni kwenda mbele - Stolpern heisst nicht fallen, sondern vorwärts gehen», lautet ein altes Kisuaheli-Sprichwort. Dann können wir uns an die Anderen wenden, die die Situation beleuchten, die womöglich sagen, was funktioniert und was nicht.

Ein auf den ersten Blick seltsamer Vorgang liegt hier zugrunde .... Es ist Fakt: Je weniger wir zu wissen glauben, umso mehr sind wir in der Lage, dazu bereit und willens, bei unserem Vis-à-vis als auch bei uns selbst die je eigene Wahrheit freizusetzen und in äußere Erscheinung treten zu lassen.

Bereits am Horizont ist zu sehen, dass wir uns nie von Zuhause fortgemacht haben.

Auf diese Weise wollen wir die Neue Spiritualität erschaffen und in unser aller Leben bringen, damit dort an vielen Orten Räume dieses Neuen Lebens erstehen. Du bist / Sie sind herzlich dazu eingeladen, sich daran zu beteiligen. »Tufunzane« (kisuaheli) - lasst uns einander anleiten.

»Bildung ist der Schlüssel. Sie ist euer machtvollstes Werkzeug. Klärt jedermann auf. Unterrichtet jedermann über Gott und das Leben. … Es ist hier nicht weniger als ein neues weltweites Kommunikationsnetzwerk erforderlich – und eine neue weltweite Botschaft der Menschheit an die Menschheit.« - GH 36

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Zu:

"Was ist die Neue Spiritualität?"

.. hier ..

 

Zu:

„Wie können wir die Botschaften der Neuen Spiritualität vor Anderen artikulieren?“

.. hier ..

 

- - Theophil Balz - - Uwe Baxmann - -

Wie können wir das Unbeschreibliche sagen und beschreiben?

Dass Gott keine Grenzen hat, das haben wir begriffen. So ist Gott unendlich groß und zugleich unendlich klein. Wir können ihn daher weder sehen, noch sonst wahrnehmen. Er ist die Ganzheit, die unendliche Ganzheit.
Was wir wahrnehmen und erleben, das können wir beschreiben. Was wir aber beschreiben können, ist nicht Gott. So bleibt Gott der, die, das ewig Unbeschriebene, Ungesagte, Ungedachte, Unerlebte.
Ist das nicht unbefriedigend?
Gott ist überall und doch nirgends. Falsch ist es, zu behaupten, Gott "existiere". Denn Gott hat keine Grenzen, keine Konturen, damit keine Form und Wahrnehmbarkeit und erfüllt somit kein einziges Kriterium von "Existenz". Was bedeutet uns Gott dann? Was kann er (oder sie oder es) uns bedeuten?
Wir möchten von Gott mehr erkennen - wo er jedoch er Unerkennbare ist!
Täte es uns nicht gut, in heilsamer Weise zu resignieren, locker zu lassen, loszulassen von allen Vorstellungen über Gott - und so tatsächlich ein uraltes spirituelles Gebot zu erfüllen: "Mach Dir kein Bildnis, kein Gleichnis!" Liegt nicht eben darin alles, was wir mit Fug und Recht Gotteserfahrung nennen dürfen?

Woher diese Bestimmtheit und Gewissheit?

Lieber Friedemann,

Deine Zeilen sind getragen von der Gewissheit, die Du auch, so scheint es mir, allen Anderen als Gewissheit beiordnest, nämlich, dass Gott nicht erkennbar sei.

In der recht gut dokumentierten Historie der abendländischen Theologie und Philosophie und in den gleichfalls recht gut dokumentierten Glaubensauffassungen 'normaler' Menschen über die Jahrhunderte hinweg ist dies das immer und immer wieder Wiederholte. Und nun noch ein Mal?

Ich möchte nur weniges dazu schreiben.

 

Ich meine, lieber Friedemann, auf dieser Webseite, auf der Du Dich befindest, werden deutliche Hinweise gegeben, dass Gott von A bis Z und sekündlich und überall und aufs Angenehmste kenntlich ist, sich kenntlich macht, erkannt wird, sich als Gott und Mensch wie Du und Ich fühlt und als solcher Ist und sich allseits, ja allseits ausgebreitet hat, sodass 'man' nicht umhin kann, ihn zu erkennen, mit ihm zu verkehren, zu reden, zu sein, zu spielen, zu herzen, zu singen, ....

Wer von uns beiden hat, was die Erkennbarkeit anbelangt, hier auf unserer Webseite und in den "Gesprächen mit Gott" etwas nicht so recht mitbekommen?

 

Gott sagt ... Du und Ich sind sein Allerliebstes, sind das Innerste Seines Herzens. 

Wenn wir uns also nicht mitbekommen haben, uns, wie und dass wir Gott sind, unterdessen Gott sich Selbst erfährt und fühlt in unzertrennlicher Einheit mit dem, was wir Menschen nennen - könnten wir dann vielleicht, wissenschaftlich gebildet, wie etliche unter uns ja sind, doch ein Mal unser Augenmerk darauf richten, welches die Bedingungen der Möglichkeit sein könnten oder waren dafür, dass wir uns, dass wir Gott nicht mitbekamen? Und könnten wir dieses Erkenntnisinteresse anstelle des steten Wiederholens jahrtausendealter Doktrinen positionieren und auf den Marktplätzen verankern, Doktrinen, die uns Menschen untereinander auseinander und auseinander getrieben haben?

"Welches sind die Bedingungen der Möglichkeit, dass wir nicht mitbekommen und nicht mitbekommen haben, wer wir Menschen sind und wer wir in Beziehung untereinander und zu Gott sind?"

Anders ausgedrückt, wieso nicht einmal vom Gegenteil ausgehen, - - und dann schauen, wie wir fortan weiterkommen? Wieso nicht einmal leben, als wäre Gott wir und als wären wir auf dem Weg, das Umgekehrte auch sein zu lassen - wir sind Gott -, und dann unsere Resultate vorlegen und sie untereinander auf den zuhandenen Plattformen erörtern?

 

Mit Verlaub gesagt - alles Andere ist, historisch, kalter Kaffee. Ist, als würden wir mit den medizinischen Schneidegerätschaften aus den Zeiten der ersten universitären Ärzte in Salerno oder in Rom oder in Alexandria einen heutigen Operationssaal betreten und wollten uns damit an dem Patienten, oder an dem Fortschritt unserer Erkenntnisse oder im Fortgang unserer wissenschaftlichen Diskurse mit Kollegen zu schaffen machen.

 

Dass wir etwas nicht erkennen, dass es der Fall sei, heißt nicht, dass es nicht der Fall ist. Gälte diese allgemeine Aussage, die in diesem Satz getroffen wird, nicht, so hätten unsere Wissenschaften von ihrem Beginn an bis zum heutigen Tag nicht Resultate vorzuweisen und zu unserer Linderung und Erleichterung  bereitgestellt.

 

Die Erkenntnis, zu erkennen, dasjenige, was man meinte erkannt zu haben [etwa hier in unseren Zeilen: 'Gott erkennen ist unmöglich'], könne auch nicht richtig sein, man könne doch die Angelegenheit auch mal so weiterführen, als läge man nicht richtig, ist in der Globalwirtschaft der heutigen Tage mehr und mehr weltweit verbreitet. Haben wir die Bejahung dieser Erkenntnis abzuwehren?

 

Liebe Grüße,

Theophil

 

P.S.: Ich möchte noch etwas anhängen ...

 

HEAVEN #438 – 2.1.2002 – Where Is God?

 

WO IST GOTT?

 

Sei eingedenk, Ich bin zu dir persönlich. Wie sonst kannst du mir näher kommen? Nicht unpersönlich. Du kannst durch Andere über jemanden oder über Mich eine Menge wissen, aber du möchtest selbst kennen lernen. Du möchtest ein Sichten, das dir zueigen ist. Du möchtest ein Anhören, das das deine ist. Du möchtest selber kosten. Du möchtest, dass dein Herz berührt wird. Du möchtest nicht einfach hören, was Andere zu sagen haben. Du möchtest Meine Existenz nicht ausschließlich aus den Worten eines Anderen herleiten. Solange ich auf Hörensagen gegründet bin, wirst du wohl ein intellektuelles Verständnis haben, der Intellekt allerdings nimmt dich nur so und so weit, und dann wirst du, sozusagen auf verlassenes Land, herausgelassen.

 

Dass Andere zu Mir zu Besuch gekommen sind, ist schön, aber du möchtest deinen eigenen Besuch. Dass Andere den Himmel gesehen haben, ist bewundernswert, doch wann bist du dran? Wann siehst du selbst?

 

Du weißt, dass Ich jenseits der fünf Sinne bin. Die Bezugnahme auf Mich liegt ebenfalls jenseits der Sinne. Vielleicht können Wir sagen, du erfährst Mich tief innerhalb der Sinne. Es gibt da ein Gespür von etwas, sobald du dich nahe zu Mir heranziehst, wiewohl, du weißt, Ich bin nicht körperlich, und das Empfinden von Mir ist sodann anders als körperlich. Und du bist eine Manifestation des Physischen nur so lange, wie du dich in einer physischen Form befindest, indes bist auch du nicht physisch.

 

Der Intellekt und das Physische vermögen dich nur so und so weit zu bringen. Und sie werden dir wohl in den Weg kommen bei deinem Erkennen Meiner aus erster Hand, oder beim Gewahrsein von Mir aus erster Hand.

 

Wörter können nur so und so viel zum Ausdruck bringen. Sie können Mich nicht ausdrücken. Du, der du Mein Gedanke bist, kannst nur so weit über Mich denken, denn Ich bin natürlich jenseits des Gedankens. Sobald du ein bewusstes Gewahrsein von Mir hast, hast du eine Art Gedächtniserinnerung, dass Ich an einem Ort war, wo es keinen Gedanken gab, wo aber Licht war, und hinterher hast du den Gedanken, dass wir an einem besonderen, beleuchteten Ort des Seins miteinander Fühlung hatten.

 

Etliche kennen Mich als ein Gefühl, als ein abgehendes Seufzen. Du kannst dich nicht so recht an das Einatmen erinnern, aber du weißt, du hast Mich eingeatmet.

 

Etliche spüren Mich auf ihrer Haut als eine kühle Brise, die auf sie blies.

 

Es ist nicht von Belang, wie du dich Meiner gewahr fühlst. Aber es ist von Belang, dass du es tust.

 

Hier nun die Sache. Es ist schwer, dasjenige zu bemerken, was bereits immer bei dir ist. Ich bin stets bei dir. Wahr ist, du hast keinen Kontrast inne, mittels dessen du Mich erkennst.

 

Sobald du denkst, du seist ohne Mich, hast du höchstwahrscheinlich nach zu weit weg geschaut. Du hast nach einer auswärtigen Manifestation von Mir geschaut. Vielleicht hast du nach dem geschaut, was man ein Wunder nennt.

 

Du hast die Erwartung, dass Ich in einem blendenden Licht zum Vorschein komme. Du erwartest, dass dein gesamtes Wesen umgestaltet wird, und dass du nie zu dem Leben zurückkehrst, wie es war. Du erwartest, du wirst Auren sehen und all die Antworten auf das Leben kennen und nie wieder durcheinander sein. Sobald du einmal selbst Mich kennen gelernt hast, erwartest du eine Erfüllung all deiner vorgefassten Ideen.

 

Werde deiner vorher ausgedachten Ideen ledig, und du wirst erkennen, dass du Mich kennst.

 

Ich bin zwanglos. Ich bin kein annonciertes Ereignis. Ich bin ein stiller Begleiter von dir. Ich bin ein konstanter Gefährte, Der in dir seine Wohnung hat. Du kannst ohne Mich keinen Atemzug nehmen.

 

Schau, was passiert, sobald du ins Auge fasst, dass Ich Mich immer in deiner Nähe befinde, und nicht weit weg bin. Schau, was passiert, sobald du ins Auge fasst, dass Ich Derjenige bin, Der auf dich blickt, dass Ich Derjenige bin, Der sich bloß nach einem Blick von dir sehnt.

 

Sieh mehr Mich als dich.

 

Sieh, was Ich möchte, und Ich möchte, dass du näher zu Mir kommst. Ich kann nicht näher zu dir kommen. Ich bin so nahe wie nahe selbst. Du aber kannst dein Gewahrsein näher an Mich führen, und fortan wirst du anfangen, Mich in jeder Fiber deines Seiens zu erkennen. Unser beider Atem steht in Fühlung. Unsere Bewusstseine schmelzen wie in Wasser. Und sodann, Wen wirst du zu erkennen bekommen? Mich, oder dich?