Ein Hin und ein Her von Fragen und Antworten, Beiträgen, Kommentaren ...

ÜBERSICHT

 

I. ... Beiträge Frage und Antwort zw. Juni und Sept. '06 ...

 

A. Anfrage von Daniel vom 6.8.06 betr. "Was treibt den/die Betreiber?"

B. E-Mail von Johannes vom 15.8.06 betr.: "Ein Dank-Gebet ist an wen gerichtet?" - Fragen und Antworten dazu v. 18.8.06, 21.8.06, 23.8.06, 28.8.06

C. E-Mail von Johannes vom 24.8.06 betr.: "WOLLEN und WILLENSKRAFT, ERWARTEN und BEKOMMEN" - Antwort vom 30.8.06

D. Briefverkehr mit Irma über Wahrheit- / Unwahrheit-Sagen im Zusammenhang mit Irma's früherem betrügerischen Verhalten - 9/06

 

Diese Briefe sind chronologisch geordnet. Zu ihnen gelangt man ... HIER ... .

 

Ferner sind folgende Fragen und Antworten niedergelegt .... 

Anfrage von Monika

Weniger oder mehr verbunden? - Anfrage von Manuela - Jan. 2008

 

 

 

II. ... Anfragen aus der Öffentlichkeit, aus den Medien ...

 

A. Der Amokläufer aus Emsdetten - 11/'06 [... hier ...]

 

 

 

 

 

[... Siehe ferner Fragen und Antworten unter dem Menüpunkt: "Was kann ich tun, was können wir TUN?" >> "Fragen / Antworten zu den drei organisierenden Betätigungsfeldern" ...]

 


 

 

 

 

Gibt es weitere Kinderbücher im Sinne von GMG?

Lieber Theophil

seit vielen Jahren beschäftige ich mit den Büchern von Neale Donald Walsch. Nun haben wir die Kinderbücher "Ich bin das Licht" sowie "Die kleine Seele und die Erde" gekauft, welche unseren beiden Kindern (6 und 9jährige) sehr gefallen. Gibt es weitere Kinderbücher von Neale oder kannst Du andere Kinderbücher empfehlen, die den GMG-Geist enthalten?

Herzliche Grüsse
Thomas

Vielleicht wissen es andere Leser

Lieber Thomas,

mir sind nur die zwei besagten aus der Hand von ND Walsch bekannt.

Das Ehepaar Jerry und Esther Hicks hat auch zwei geschrieben; beide sind bereits übersetzt.

Weitere kenne ich nicht. Womöglich kennen andere Leser weitere Kinderbücher dieser Art?

Liebe Grüße

Theophil

Beabsichtigung

Liebster Theophil! Vielen herzlichen Dank für deine ausführlichen wunderschönen Zeilen. Leider konnte ich es nicht so rüberbringen wie ich es mir denke.. Nein, nein, ich glaube auf gar keinen Fall dass irgendetwas vorherbestimmt ist, ich bin so glücklich über die freie Wahl, die wir zu jeder Zeit treffen können. Tja und die Aussage, dass "das Leben so nicht beabsichtigt" war habe ich erst vor kurzem in Neals Blog vom 19.6. (Freude im Leben finden) gefunden. Das hat mich etwas verwirrt, aber deine Antwort wo du erklärt hast, dass Gott einfach überrascht ist, was wir gewählt haben war sehr hilfreich. Welchen Weg wir schon hinter uns gebracht haben und welcher noch vor uns liegt habe ich natürlich überhaupt keine Ahnung.. Aber ich glaube ich verstehe dich du meinst es gibt gar keinen Weg weil wir eh schon da sind? Aber sagt Gott nicht dass wir immerzu auf dem Weg sind? Bis in alle Ewigkeit? Und mit weiter oder weniger weit sein meine ich was an Erinnerungen schon präsent ist im jeweiligen Leben. Wir sind alle am Wachsen, das ist mir bewusst (ist es das?), und hin und wieder kann ich es wirklich fühlen, dass alles perfekt ist so wie es ist. Meine Ungeduld ist es dann wieder die mich aus diesen kurzen Momenten des inneren Friedens herauszerrt, na ja, aber ich arbeite dran.. Und bitte versteh mich nicht "falsch", ich liebe die Welt, ich erfreue mich an ihrer überschwänglichen Pracht, ich liebe die Menschen und die Tiere und ich schaue auch immer mehr nur auf die schönen Dinge. Mein Leben hat sich seit der GMG-Lektüre so sehr zum Besseren gewandelt, dass ich sagen muss "Besser gehts nicht!", bezüglich meiner Lebensumstände und den Menschen mit denen ich zu tun habe, nur wie gesagt, meinen inneren Frieden hab ich noch nicht gefunden. Hin und wieder denke ich mir: "Warum können wir uns nicht einfach nur lieben, das ist doch garnicht schwer, es geht einem ja so gut dabei, wenn man liebt." Ja, ich weiss, so eine Aussage führt zu nichts, da eben alles so ist, wie es ist, und jeder so fühlt wie er fühlt. Manchmal kommts einfach, und dann tut es mir weh, dass Menschen sich gegenseitig und den Tieren Leid und Schmerz zufügen, dass sie unseren wunderschönen Heimatplaneten auslaugen. Ich wünschte mir dann wirklich, dass es sich alle gut gehen lassen und schallend lachen. Ja, wir könnten es, wir könnten alles stehen- und liegenlassen und loslachen, aber wir tun es nicht... Wie hast du so schön geschrieben: Das ist dann meine Wahrnehmung; immer funktionierts leider (noch) nicht, dass ich nur auf die Schönheiten schaue... Ich weiß, ich hab noch viel zu "erinnern". Und danke, dass du mir so wunderbar dabei hilfst, es ist mir immer wieder eine Freude deine Zeilen zu lesen, ich hoffe du hast nichts dagegen, wenn ich dir öfter schreibe! In Liebe Barb

Begeisterte Ungeduld

 

5.7.08

Liebe Barb,

 

ja klar, dafür ist der Unterzeichnende da, dafür ist diese Webseite da, ... dass mit ihm in Verbindung getreten wird, dass auf ihr Verbindungen untereinander geschaffen werden. Orte des offenen Ohres und der Verzauberung darüber, was wir uns nunmehr wohl zu sagen haben.

 

Menschen, die auf mich zugehen, und Fragen an mich richten, oder die ihre Lebenslagen und ihre Bezüge zu sich selbst und zu Gott und zum Leben vor mir entfalten, rühren immerzu eines an:

 

Ich erinnere mich des kleinen Theophil von etwa 5 bis 8 Jahren, den eine große innere, ihn zum Erstaunen über sie bringende, Freude überkam, wenn er sich Menschen näherte, die ihm mit Worten oder aus ihrer emotionalen Ausstrahlung heraus oder aus ihrer Statur oder aus ihrer Reife heraus auf diversen Kanälen mitteilten, dass sie Freude daran haben, meine Fragen entgegenzunehmen. Dieses Kind Theophil also ist nach wie vor lebendig in dem Erwachsenen; es beginnt sofort zu lächeln, sich abzulösen von Bezügen des Wollens und Habens, wenn ihm Menschen entgegentreten, die im Geben ihrer Fragen auch die Freude am Empfangen von Antworten in eins zusammengemischt haben und aufweisen.

 

Ich kann das Bedauern nachempfinden, das Dich bewegt, wenn Du anhand meiner Antwort erkennst, dass Du das eine oder andere nicht so recht „rüberbringen“ konntest. Ich möchte mich dem gerne anpassen und weitgehend davon bestimmen lassen, und achtgeben, dass ich nicht zu sehr davon ausgehe, ich hätte bereits verstanden, was Du meinst. Diese Haltung ist keinem von uns von Nachteil; im Gegenteil. Das – uns an unser Gegenüber anpassen, anschmiegen und anlehnen, ihm Raum lassen für eine andere Darstellung, für eine darlegendere und ausgedehntere Darstellung - ist durchaus so „beabsichtigt“.

 

Wenn wir nicht genau bestimmen können, was wir rüberbringen, können wir desgleichen nicht – das ist die Entsprechung – genau bestimmen, was wir entgegennehmen. An diesem Zustand ist nichts Einzuwendendes. Er ist der Zustand, sagen wir mal, „AKP“, der der Zustand AKP ist. Ob ich einen anderen Zustand wähle, muss mit AKP nichts zu tun haben. Wenn ich einen Zustand wähle - etwa -, dass ich immerzu weiß, was ich rüberbringe und infolgedessen in Empfang nehme, dann bringt das einen höheren Zustand von Wer und Was Ich Wirklich Bin zum Ausdruck – und eben aus demheraus nehme ich ihn ein.

 

Dieser Wahlvorgang muss nicht ein „Ich arbeite daran ...“ sein. Ist die Wahl, heute Sandalen und keine Halbschuhe anzuziehen, heute meine Tochter dreimal statt zweimal zu umarmen, heute die Welt in meiner Handinnenfläche zum Drehen und Wirbeln zu bringen, ein „Ich arbeite daran ...“? Lasst uns unser Leben erleichtern. Mit „Arbeit an uns“ - damit unser Leben erleichtern? - da habe ich so meine Zweifel, ob das der Weg ist..... Geht da nicht eine Prämisse einher, dass ich etwas Unvollkommenes bin? Und dass ich aufgrunddessen etwas zu 'arbeiten' hätte, um mich zu bessern?

 

Liebe strahlende Seele, welch eine Schmeichelei und Gunst für mich, Dich vollkommen, vollendet, aufs Schönste strahlend, mit allen Wesenheiten in Freude und Wonne in Verbindung stehend zu sehen. Was für ein Schmeicheln und eine Gunst, was für eine Erleichterung und ein Lächeln Bewirkendes für Dich, mich vollkommen zu sehen. Was für eine Gunst für uns, die Welt in aller Gunst zu sehen. Unsere Ungeduld in aller Gunst und Geduld zu sehen.

 

Die höchste Gunst, die ich meiner Ungeduld erweisen kann, ist, sie zu lieben. Sie immer wieder zu lieben. „Was, liebe Ungeduld, hast du an Wegen hinter dir! An Wegen, dass du meinst, dich derart an mich heften zu sollen, dass du nicht mehr loskommst von mir? Bist du etwa müde, weil du derart lange Wege bis zu mir hin zurückgelegt hast, und dass du dich deswegen bedingungslos und unbedingt an mich heftest, sodass ich nicht anders kann, als letztendlich alle Bedingungen loszulassen, wenn ich mit dir in Verbindung trete?

Ich weiß darum nicht, dass ich dich gerufen habe. Jedenfalls fällt es mir schwer, heutzutage zu bestimmen, wie es dazu kam. Und ich möchte es mir leicht machen, verstehst du das? Verstehst du, dass ich es mir ohne dich, oder, in Deiner Gegenwart, leichter machen möchte? Nicht, dass ich dich unbedingt und ungestüm und ungeduldig loswerden möchte. Das ist es nicht. Ich möchte gerne mit Bedacht, Gleichmut und Geduld deine Gegenwart wahrnehmen. Komm also mit dem Empfinden der Ungeduld an mich heran, wenn es dir behagt. Siehst du auch schon, dass ich kaum etwas mit dir zu tun habe? Wohl im Gegensatz zu dem, wie du die Lage siehst? Nämlich - so sehe ich das -, dass du eine ganze Menge dafür aufbieten würdest, wenn es dazu käme, dass du nichts mehr mit mir zu tun haben könntest. Siehst du, dass ich bereits Abschied genommen habe von dir? Möchtest du ein wenig realistischer werden, und erkennen, dass du nicht das bist, Wer Ich Wirklich Bin und Wer Ich nunmehr Wähle Zu Sein?“

 

Schau, liebe Barb, auf mich wirken Deine Worte über die Ungeduld so, als würdest Du ihnen Wirklichkeitswert beimessen. So, wie einem Teerand an einer Tasse, oder der beruflichen Tätigkeit jeden Tag. Lassen wir uns einmal darauf ein, dass Ungeduld etwas Reales sei. Etwas Reales ist ja auch der Teerand, die Berufsarbeit, das Sonnenlicht, die Pfandflasche, aufscheinende Augen, ein Oldtimer, etc. Weswegen sollte dann Deine Ungeduld nicht auch der Teerand, die Berufsarbeit, das Sonnenlicht, die Pfandflasche, aufscheinende Augen, ein Oldtimer, etc. sein? Also ... wennschon Ungeduld, dann doch Ungeduld, die eine Pfandflasche oder ein Oldtimer ist, oder - suchst Du Dir was noch Passenderes aus? - Wie wäre es damit ... Ungeduld ist die größte, von mir noch gar nicht in ihrem Ausmaß begreifbare Freundlichkeit und Annehmlichkeit und Förderlichkeit, das größte Wachstumsmittel, das ich über mich gieße? Da 'Alles alles ist' können wir es uns doch aussuchen, oder etwa nicht?

 

Du siehst soeben, die Ungeduld lässt mich nicht los. Im eigentlichen ist es ja nicht eine Ungeduld, die da und dort postiert ist, und die uns von etwas wegzerrt. Sie ist ja ein Teil von uns. Wir zerren uns von uns weg. Wir betrachten uns dann – wenn wir einer Glaubensvorstellung nachgehen, dass wir verbesserungswürdig und infolgedessen momentan weniger würdig oder fähig oder gesegnet seien – als etwas und jemand, „an dem wir zu arbeiten haben“.

Wenn wir uns also schon beim Von-Uns-Wegzerren befinden, weswegen dann uns nicht Wegzerren vom Von-Uns-Wegzerren. Empfehlenswert ist wohl eher, uns mit der gleichen Menge an Energie, die das Von-Uns-Wegzerren verzehrt hat, in Geduld wieder und wieder zurückzuführen zum inneren Frieden. Dafür kann man Extra-Zeiten ansetzen. Das kann man still und ergeben und mühelos bewerkstelligen. Irgendwann wird das Kind dann verstehen, dass es immer wieder zurückgebracht wird an den Ort des stillen Friedens und der Herrlichkeiten.

 

Ja, Du schreibst: „Warum können wir uns nicht einfach nur lieben, das ist doch garnicht schwer, es geht einem ja gut dabei, wenn man liebt.“ Dies sagst Du - wenigstens, so sehe ich das - mit halbem Gesicht zu Anderen geneigt, vielleicht gar zur ganzen, sich in Zwist und Wut befindlichen Welt. Wollen wir unentwegt die Welt daran erinnern, was sie nicht vermag? Ist das der Weg zur Befriedung und Lösung? Zumal dann, wenn wir, wir, die wir auf diese Weise auf die unter Tränen stehende Welt zugehen, uns dadurch auszeichnen, dass „wir uns nicht einfach nur lieben“, dass „wir es uns damit schwer machen“?! Du weißt, was ich damit sagen möchte .... Wir erschaffen die Welt aus unserem Bilde; sie ist unser EBENBILD.

 

Darin liegt unsere Macht, unsere beseligende Verantwortung und unsere Glückseligkeit.

 

 

Das andere Thema – „immerzu auf dem Weg sein vs. bereits da sein“ – ist ja aufs Trefflichste einen Tag hinter der Niederschrift Deines Beitrages im Heavenletter #2780 [„Alles im Universum ist das Eure“] vom 5.7.08 von Dir der Gottheit ans Herz gelegt worden, sie möge sich dazu äußern. Erkennst Du infolge und nunmehr, wo Du immerfort weilst, residierst und Dich wohlfühlst? Wessen Augen und Augenmerk Du mit ausrichtest und da- und dorthin hinüberlockst? Sind Deine Zeilen nicht etwa eine Aussage darüber, wie gerne Du Dich groß sehen und haben und allseits sichtbar gesehen wissen möchtest? Und, liebste Seele, das bist Du; Du bist groß und allseits sichtbar. Oder ist etwa „Alles, was alles ist“ etwas Kleines? Liebste, es gibt nichts Kleines. (Es gibt schier ein Gewahrsein von etwas Kleinem.)

 

 

Nun – meinst Du nicht auch mit mir, dass meine Antwort recht lange geworden ist? Sollten wir unsere Themen nicht mehr eingrenzen, und damit den Lesern mehr entgegen kommen?

Ein Beitrag und ein Vorschlag dazu ist – kannst Du Deinen Zeilen Absätze und sachtes Atemholen schenken? Wir könnten das, was Du zu sagen hast, im Nachhinein auf unseren allerhand Wegen besser in unseren Herzen bewegen. Dankeschön im voraus.

 

Habe herzlichen Dank für Deine schwungvolle und begeisterte Ungeduld,

Theophil

 

 

Lieber Theophil!

Lieber Theophil!

Ich habs versuchst - Absätze zu machen - ich hatte allerhand drin, doch sobald ich auf hinzufügen gehe, waren sie wieder weg...es liegt mir fern Dich und jeden der das liest mit einer Endlosseite von Fragen und Aussagen zu bombardieren. Das sieht so aus, also ob ich nicht mal Luft holen würde beim schreiben, dabei sitze ich doch einige Zeit dabei und denke nach was ich dir schreiben könnte, in Freude auf deine frohen Botschaften...

Ha, ha! Jetzt hab ichs gefunden! Im Eingabeformat hab ich was umstellen müssen! Ja, ja, du hast recht, das hätte ich schon vorher schauen können...

So, jetzt sollte es etwas übersichtlicher zum Lesen sein.

Lieber Theophil, danke, danke und nochmal danke! Wie wunderschön, die Ungeduld ist das größte Wachstumsmittel, so will ich sie in Zukunft dankend begrüssen.

Ja, und auch mit der "Arbeit daran" hast du ja so recht. Ich denke mir öfters, wenn wieder mal in meinem Bauch irgendein Gefühl ist dass ich nicht haben will, bzw. ich mich so verhalte, wie ich nicht sein will: "Barbara, du hast die Wahl, wähle eine höhere Version von dir, es ist nur eine Entscheidung!" Manchmal gelingt es schon (welche Freude), doch meistens bleibt das Feuer im Bauch doch noch eine Weile. Ich werde deinen Ratschlag beherzigen, ich werde versuchen es leichter und leichter zu nehmen.

Das letzte Mal, nachdem ich deine Antwort gelesen habe, war ich kurz darauf im Garten, und hab meine Rosen, die ich erst vor kurzem eingepflanzt habe, betrachtet, und mir ist aufgefallen, dass sie zu sprießen beginnen. Noch keine Knospen, es sind kleine Blätter. Und ich war entzückt, ich habe mich so gefreut. Da hab ich mir gedacht, siehst du, so geht es Gott, wenn er allem was Sein ist beim wachsen zusieht. So will ich ab jetzt auch denken und vor allem fühlen.

Ja, und du hast mich erwischt mit dem Seitenblick auf die Welt! Wie erfrischend und aufbauend deine Antworten doch sind! Es geht mir öfter so, mit meinem Bild von der Welt. Ich mache mir Gedanken über dies und das, dann bin ich manchmal nicht zufrieden mit meiner Einstellung und meinem Gefühl darüber, aber ich kanns aus mir heraus nicht ändern, irgendetwas fehlt mir noch... Und dann irgendwann aus heiterem Himmel (das meine ich genauso), lese ich irgendein Zitat, höre eine Liedzeile und jetzt auch Deine spezifischen Antworten, und auf einmal machts "Klick" und ich denke mir: "Ah ja, genau, das ist es!"

Das sind dann wunderschöne Augenblicke. Und sie kommen immer öfter, und das Sein wird immer leichter...

Danke!

In Liebe Barb

"beabsichtigung"

Lieber Theophil!

Als allererstes möchte ich mich bei dir/euch von ganzem Herzen für dein/euer Engagement bedanken. Eure Seite ist eine unglaubliche Bereicherung. Vor kurzem bin ich auf die Himmelsbriefe gestossen und ich kann gar nicht mehr aufhören sie zu lesen, sie sind so wunderschön und bringen so viel Freude ins Leben! Danke dass du sie übersetzt!

Eines gibt mir aber in letzter Zeit immer wieder zum Nachdenken: Des öfteren bin ich - egal ob in den GMG-materialien oder auch in den Heavenletters - darauf gestossen, dass "es so nicht beabsichtigt" war. Jetzt drängt sich mir die Frage auf: Wenn es so (Angst, Krieg, Hass usw.) nicht "beabsichtigt" war, warum ist es dann so? Ist da ein "Fehler" geschehen? Hat Gott (wir) überhaupt irgendetwas beabsichtigt, ausser sich selbst zu erfahren und zu erkennen? Ist diese Aussage, dass es nicht "beabsichtigt" war, vielleicht eine Annahme/Filter der Botschafter die diese äussern?

Und dann ist es ja so, dass Gott überhaupt keine Absicht hat, oder? Ich glaube nicht, dass er/sie sich, bevor das biologische Leben begonnen hat, ausgemalt hat, wie das alles werden wird, da es ja sowieso nur ein "Ziel" gibt dass eh nicht verpasst werden kann: Bei Gott zu Hause anzukommen.

Es ist doch alles im Leben und in der Existenz, Entwicklung, Evolution, vom Einzeller bis zum heutigen Menschen...

Ich denke, dass unser "menschliches" Verhalten ein Entwicklungsprozess ist. Wir haben hier diese wunderbare, perfekte "Biomaschine" Körper, die sich erst vor kurzem vom Tier zum Menschen entwickelt hat, und ich glaube das ist der Punkt: Die Kombination dieser ganzen tierischen (oft wertvollen und unverzichtbaren) Instinkte und das wachsende Bewusstsein des Menschen, der sich seiner selbst bewusst wird. Das Gehirn ist vielfach noch primitiv und angstgetrieben, aufs Überleben fixiert, immer auf der Suche nach Dingen, die uns gefährlich werden könnten. In der Frühzeit durchaus überlebenswichtig... Doch wie schön, wir kommen immer mehr dorthin, dass wir das erkennen und bewusst "schlechte" Gefühle und Gedanken transformieren können.

Dann kommt noch dazu, dass einige wenige Genies, die sicher nichts böses im Sinne hatten, Erfindungen hervorbrachten und -bringen, die ein Segen für die Menschheit hätten sein sollen. Doch Aufgrund des momentanden Entwicklungsstandes der Spezies Mensch verwenden sie diese für die Vernichtung, na ja du weisst schon...

Ich glaube, dass das Bewusstsein erst in den Körper hineinwachsen muss, bzw. der menschliche Körper (Gehirn) dafür aufnahmefähig werden muss. Und alles was wächst braucht seine Zeit... Ausserdem, es ist sowieso alles gut, es kann uns nichts passieren.

Es würde mich sehr freuen, wenn du mir deine Meinung zum Thema "beabsichtigt" schreiben würdest!

"Eines Tages werden die Menschen alles stehen- und liegenlassen, und sie werden in schallendes Lachen ausbrechen. Dann wissen wir, wir habens geschafft!" (Erhard Freitag)

Und danke nochmal für alles

In Liebe Barb

... in guter Hoffnung sein

 

4.7.08

Liebe Barb,

 

Ich freue mich, dass Du Dich durch unsere Seite bereichert fühlst. Die 'Heavenletters' überreichen uns Wunderschönes und bringen uns Freude ins Leben. Ich freue mich dabei mit Dir. Es steht mithin nichts im Wege, bereits jetzt „alles stehen- und liegenzulassen, und in heiteres Lachen auszubrechen; im Wissen, dass wir es geschafft haben“ - oder meinst Du etwa doch, das sei noch nicht an der Zeit; meinst Du etwa, wir hätten noch etwas zuvor zu 'schaffen'?

 

Deine Zeilen legen es nahe. Sie legen es nahe, dass Du noch nicht alles für geschaffen hältst. Du siehst ja in den letzten zwei Dritteln Deiner Zeilen einen weiten Weg vor der Menschheit liegend, einen weniger weiten hinter sich gebracht. Mit Verlaub, wer sagt Dir an, was weit und was weniger weit ist? Ist ein Zweitklässler nicht etwa nur anhand dessen, was wir als Menschen vorlegen und definieren, wie es zu bemessen sei, weniger weit als ein Sechstklässler? Sind nicht beide besser aufgehoben, wenn wir sie beschrieben als das EinUndAlles Gottes, als Dessen Augapfel und Allerliebstes? Was auch und wie auch immer beide etwas tun, etwas sagen oder etwas sind?

 

Es ist erfrischend und belebend, mitanzusehen, wie Du in den hinteren Passagen Deines Schreibens die Antwort auf die Frage in den ersten Passagen einleitest. Wir alle bereiten Antworten auf die Frage, was das Leben sei, immerzu auf und bieten sie uns und Anderen dar.

 

Also - wo Du Entwicklung, wo Du doch in Deinen Zeilen Evolution in unserer Existenz, im Leben insgesamt am Wirken siehst, ist da nicht bereits eine Aussage getroffen, dass es etwas Beabsichtigtes gibt? Ja, das gibt es – es ist: Wachstum, Evolution, Mehrung des Gewahrseins, Mehrung der Freude, und Mehrung der Herrlichkeit Gottes und unserer Herrlichkeit, kurz: Unserer beider Herrlichkeit, die Wir und unterdessen Wir - Gott und Du, Gott und Ich - Eins Sind.

 

Im selben Zuge ist Das Was Ist bereits Das Was Ist bereits Das Was Ist .... – und im selben Zuge ist Das Was Ist in aller Stille. Leben ist Stille - wie auch Wandel. Es ist Geschaffenes und Erschaffendes. Ist Das Was Ist und Das Was Sein Wird (oder: Das Was Seiend Ist).

 

Nun weiß ich nicht, wo Du in den 'Gesprächen mit Gott' oder in den 'Heavenletters' gefunden hast, Gott habe dasjenige als Spezifisches, als Resultat, als Einzelnes, als uns Menschen zu Beschäftigendes „beabsichtigt“, was Du als Bemängelnswertes an der Welt abschilderst. Ich kenne derartige Aussagen Gottes nicht; sie sind mir auch nicht schlüssig. Wieso sollte die Vollkommenheit aller Vollkommenheit sich absichtsvoll hineinverwandeln mögen in eine Unvollkommenheit? Dementsprechend sehe ich Deine Wahrnehmung einer sich aus Mängeln hinaus entwickelnden Welt, wie sie Deine Zeilen abschildern, allein als Deine (selbstverständlich ist es mir nicht entgangen, dass sie von Vielen geteilt wird) persönliche Wahrnehmung; eben aus dieser spezifischen Wahrnehmung heraus erschaffen Du und zahlreiche Andere jene Welt, die Du mit Empfindungen des Bedauerns beschreibst; jene seit längerem fortbestehende Welt. Wahrnehmungen stellen Erfahrungen her.

 

Die Welt ist ein Garten. Sie wartet darauf, dass Du und dass alle Anderen ihn betreten, und ihn gestalten, sich an ihm vergnügen, in ihm spielen und daraus Nutzen ziehen. Die Welt ist so unschuldig wie ein Gänseblümchen. Was wir aus dem Garten und dem Gänseblümchen machen – das ist unsere Sache. Mithin, ob wir dem Garten eine Bringeschuld ankleben, ob wir ihn kennzeichnen, dass er sich zu uns hoch entwickeln müsse, dass er noch nicht das sei, was wir von ihm erwarten, usw., das ist unsere Sache. Und in der Tat, das haben wir getan. Das sind Etiketten, die wir auf einem Gänseblümchen anbringen. Das Gänseblümchen strahlt unbesehen dessen hinaus, und erfreut sich an der erwartungslosen und grenzenlos gestreuten Licht-Zuwendung aufseiten der Sonne, und gefällt der Sonne, und vermehrt die Adressaten von Licht, und formt einen weiteren sonnengleichen Lichtpunkt aus, den sich alle ins Blickfeld holen können, obschon sie ihn vielleicht sehen und gleichzeitig nicht sehen.

 

Wäre es denn in Deinem Sinne, wenn alldas, was wir in dem Garten spielend (oder in einem vergessenen Zustand: in aller Ernsthaftigkeit, und ohne irgendwann zu lächeln) tun, vorherbestimmt wäre? Wenn alldas also allein und schnurstracks auf das hinausliefe, was Du als den Zustand der Welt (wie gesagt: laut Deiner Wahrnehmung) auszeichnest? Nein, lautet Deine Antwort – so vermute ich.

 

Nichts lief oder läuft auf irgendeinen Zustand hinaus. Alles läuft auf alles hinaus. Alles läuft nie auf einen Zustand hinaus; außer dieser Eine Zustand ist Alle-Zustände, wenn Du so willst.

 

Alles, was es an Möglichkeiten gibt, alles, was es mit dem Garten an Möglichkeiten gibt, ist zweifelsohne in der Kombinierungsfähigkeit vorgeordnet, „beabsichtigt“ und vollkommen in Ordnung. „Alles ist beabsichtigt von Mir“, sagt Gott. Und nichts ist „von Mir erwartet“, fährt Sie fort. Um sodann einzuschwenken in: „Das, was ihr Menschen nun wählt, ist für Mich allemal eine Überraschung. Und Überraschungen sind, so wie in eurem Menschlichen Leben, allenthalben durchaus in verschiedenen Graden ausgewiesen. Es war für Mich, das mag in der Tat für euch eine Überraschung sein, eine große Überraschung, dass die Menschheit die Angst vor Mir, vor dem Leben und voreinander – eben die Angst - wählte, und seitdem, wie du ja weißt, so ziemlich mit ihr und ihren gehörigen Konsequenzen beschäftigt ist, ohne schnurstracks, wie du ja weißt, einen Weg da heraus ausfindig machen zu können.“

 

Wir fahren im Umgang mit der Welt, und mit allem sonst, dasjenige an Erfahrung ein, wie wir sie wahrnehmen. Deswegen tun wir gut daran, sofern wir uns und die Welt erleichtern und entschweren wollen und einen genussreichen Umgang mit ihr erleben mögen, eine andere Wahrnehmung auf die Welt und auf uns einzunehmen. Allein dieser Weg wird die Welt erleichtern. Das ist die Essenz der GmG-Bücher; ich lege Dir diese Essenz und die Wieder- und Wiederlektüre dieser Bücher sehr ans Herz; sie lag nicht im Zentrum Deiner Zeilen.

 

Gib der Welt in Deiner Wahrnehmung (aus der heraus Du sie erschaffst) wieder ihre kindliche, bezaubernde, erhellende, verspielte, wehende, schwebende und Dich umspülende, tönende und Dich umgarnende Unschuld. Schau ihr in die Augen – wie sie Dich ebendarum anfleht, liebes Seinswesen, das Du doch aus dem gleichen Stoff unzähliger umbandelnder Lichtfäden gemacht bist wie die Welt. Du ziehst die Welt anhand von feinsten Lichtfäden hinter Dir her.

 

Du lebst in dieser Welt – ja. Damit lebst Du auch in dieser Welt, in der zur Zeit derart häufig davon die Rede ist, sie sei nicht die Aller-Allerbeste – ja. Das bedeutet aber nicht schlüssigerweise, dass Du aus dieser Welt heraus erschaffen wurdest bzw. ihren Bemessungen über sich selbst, die sich zur Zeit derart überschlagen und ins Tolle geraten, entstammst. Trete Dein Erbe an.

 

Das Erbe ist .... wähle aus dem Korb aller beabsichtigten Möglichkeiten diejenige Möglichkeit, die Du mit den glückseligsten Empfindungen in guter Hoffnung erwartest, erfühlst und mit dem weitesten Geöffnetsein entgegennimmst; und lebe fortan in dieser Glückseligkeit. Damit hebst Du die Welt himmelan.

 

Danke, liebe Barb, für das bislang gelebte Leben, das Dich bis hin zu dieser Frage und bis hin zu diesem Punkt des Lebens geführt hat - das ist kein kleiner Klecks - , und Dankeschön für Deine Zeilen, die mir und uns guttun und mich und uns wohlstellen,

 

Theophil

Welches Interesse hat Gott daran ....

Zuerstmal ein "Hallo" an Alle!
Mein Name ist Hardy und ich lese
hier erst seit kurzer Zeit!

Wie erklärt es sich, dass Gott uns diese Informationen überhaupt zukommen lässt? Ich kann den Sinn darin nicht erkennen, da es ja kein „gut“ oder „schlecht“ gibt, sondern dies nur unsere Beurteilung der Dinge seih! Sollte die Menschheit die Erfahrung machen wollen, die Erde zu zerstören, dann ist der Akt der Zerstörung weder „schlecht“ noch „gut“!? Es IST einfach! Es wäre nicht mehr als ein neuer Anfang, oder?

Mal salopp gesagt, könnten wir uns diesen „Kampf“ um die Erkenntnis sparen, denn nach dem wir unseren Körper verlassen, erkennen wir ohnehin die Wahrheit in reinster Form. Welchen Sinn macht es, diese Erkenntnis während unserer körperlichen Zeit zu machen? Welches Interesse, hat Gott am erhalt der Welt, sollte diese nur in unserer Vorstellung real sein?

Natürlich spühre ich im Augenblick Freude und Erleichterung diese Wahrheit zu hören und zu fühlen aber ist das nicht auch nur meine eigene Beurteilung?
Mein Urteil darüber, ob ich es als "gut" bzw. "schlecht" fühlen möchte?

Bin etwas verwirrt!

Lieben Gruß
Hardy

Verzaubert in Erfahrung bringen, was für uns von Interesse ist

7.2.08

Welches Interesse hat Gott daran ....

Zuerstmal ein "Hallo" an Alle!
Mein Name ist Hardy und ich lese hier erst seit kurzer Zeit!

Wie erklärt es sich, dass Gott uns diese Informationen überhaupt zukommen lässt? Ich kann den Sinn darin nicht erkennen, da es ja kein „gut“ oder „schlecht“ gibt, sondern dies nur unsere Beurteilung der Dinge seih! Sollte die Menschheit die Erfahrung machen wollen, die Erde zu zerstören, dann ist der Akt der Zerstörung weder „schlecht“ noch „gut“!? Es IST einfach! Es wäre nicht mehr als ein neuer Anfang, oder?

Mal salopp gesagt, könnten wir uns diesen „Kampf“ um die Erkenntnis sparen, denn nach dem wir unseren Körper verlassen, erkennen wir ohnehin die Wahrheit in reinster Form. Welchen Sinn macht es, diese Erkenntnis während unserer körperlichen Zeit zu machen? Welches Interesse, hat Gott am erhalt der Welt, sollte diese nur in unserer Vorstellung real sein?

Natürlich spühre ich im Augenblick Freude und Erleichterung diese Wahrheit zu hören und zu fühlen aber ist das nicht auch nur meine eigene Beurteilung?
Mein Urteil darüber, ob ich es als "gut" bzw. "schlecht" fühlen möchte?

Bin etwas verwirrt!

Lieben Gruß
Hardy


12.2.08

 

Gott ist voller Verzaubertheit bestrebt, in Erfahrung zu bringen, was unsererseits von Interesse ist ....

 

Lieber Hardy,

 

Danke für Deine Anfrage. Du sprichst davon, Du seist verwirrt. Wenn dieser Zustand in Erscheinung tritt, brauchen wir nichts Weiteres zu tun, als demjenigen, worauf unser Blick auch immer im gegenwärtigen Moment fällt, ins Auge zu sehen und die Aussage zu treffen: „ICH BIN DAS“. In diesem Zustand also sind die Chancen, sich gewahr zu werden, dass WIR ALLE EINS SIND, äußerst erhöht. Damit ist die Möglichkeit sehr nahe, und nahe, ergriffen zu werden, Allem und Allen näher und näher, Nächster und weiterer Nächster zu werden und zu sein, und sich selbst als jemand zu befinden, dem Alles folgt und folgen wird.

 

Du schreibst, Du spürest angesichts der überreichten Botschaften „Freude und Erleichterung“. Gefühle können auch kaschierte Gedanken sein (Bd. 1). Darüber wirst Du in dem beschriebenen Fall zu entscheiden haben. Erst dann, wenn dieser Bescheid ergangen ist, kann ich mich Deiner letzten Frage in einem Hin und Her zwischen uns Beiden zuwenden: „Mein Urteil darüber, ob ich es als 'gut' bzw. 'schlecht' fühlen möchte?“

 

Lass mich indes vorgreifen, und so tun, als hättest Du dies bereits geklärt, und als wäre die Antwort ergangen, Deine Gefühle der Freude und der Erleichterung seien wahrlich Gefühle ....

Eben darum geht es .... :

Was wir als „förderlich“ bzw. als „unnütz“, als „gut“ bzw. als „schlecht“, als „gemein“ bzw. als „besonders“, als „....“ bzw. als „....“ FÜHLEN MÖCHTEN. Wir ENTSCHEIDEN über unser FÜHLEN. Wir entscheiden gar IM VORAUS über unser Fühlen – außer wir erinnern uns nicht, dass wir das tun. - Ich weiß, das ist nicht gar so zügig zu erfassen. Gleichwohl ist es bedeutsam, es hier unmittelbar einzufügen, um Fehlverständnissen vorzubeugen.

 

 

Ich möchte mich nun Deiner ersten und wohl bestimmendsten Frage zuwenden: „Wie erklärt es sich, dass Gott uns diese Informationen überhaupt zukommen lässt?“

Gott lässt uns, lieber Freund, in jeder Sekunde Informationen zukommen – und dies auf verschiedenen Informationskanälen und in unterschiedlichen Kommunikationsgewändern. Dieses sein Tätigsein entspringt Seiner immensen Freude an Sich selbst, dessen tiefste und liebste Teile wir Menschen sind. Gott kommuniziert also mit uns Menschen in jedem Augenblick. Weswegen sollte er sich im Verlaufe dessen nicht unseren drängendsten Problemen auf dem Planeten, wie sie soeben der Fall sind und existieren, zuwenden?! Nichts anderes tun wir, wenn wir, etwa, uns unserem spielenden Kind auf dem Frühjahrsbalkon zuwenden, von dem wir unvermittelt hören, wie es ins Weinen ausbricht.

Was macht es dabei aus, ob das Kind sich an einer Realie, z.B. an einer Harke, gerissen hat, oder ob es sich geschlossenen Auges in einer Vorstellungswelt befand, in der ihm ein quälendes Bild überkam, wie anderwärts etwa Kindern und Erwachsenen ja häufig im Schlaf ein solches überkommt? In beiden Fällen würden wir uns - ohne zu überlegen - zu unserem Empfinden, hier sei etwas zu tun vonnöten, begeben, und würden dieses Empfinden in eine Tat des geistigen Bewusstseins, das unseren Körper anweist, in Bewegung zu kommen, umsetzen, indem wir sodann aufstehen und zum Balkon laufen.

Die Angelegenheit, ob es „bloß“ etwas ist, was in der Vorstellung existiert, oder ob es sich um etwas „Reales“ handelt, , oder – um das noch anders auszudrücken – ob das was uns real erscheint, im eigentlichen schier in unserer Vorstellung existiert, ist dem (offensichtlich Handlungen auslösenden) Gefühl schnurz. (Und so ganz und gar nicht nebenbei – dem Kinde auch.)

Insofern also teile ich Deine Schlussfolgerung nicht „Welches Interesse hat Gott am Erhalt der Welt, sollte diese nur in unserer Vorstellung real sein?“

 

Dieser Deiner Folgerung liegt ein fehlendes und infolgedessen nachholbares Verständnis für den Sinn und die Zwecksetzung von Illusionen zugrunde – das Thema des Buches 'Gemeinschaft mit Gott'. Möchtest Du es immer und immer wieder lesen? Ich würde mich darüber freuen.

 

Ich teile Deine Auffassungen ....

„Es gibt kein 'gut' oder 'schlecht'!“

„Der (mögliche) Akt der Zerstörung der Erde ist weder 'schlecht' noch 'gut'. Er IST.“

So weit also mein Einvernehmen.

Ja, Selbstzerstörung ist bloß in Anbetracht dessen, was wir als Menschen vorgeben zu sein, „schlecht“ oder „gut“. Immer .... „in Anbetracht dessen, was wir vorgeben zu sein“. [Fakt ist: eine Gutzahl von Menschen möchte die Erde und ihre Kulturen, so, wie sie sich entfaltet haben, erhalten wissen.]

Dementsprechend ist Zerstörung aus sich heraus auch nicht, wie Du es anschneidest, „ein neuer Anfang“. Zerstörung ist dann ein neuer Anfang, wenn das, was die Zerstörenden vorgeben zu sein, Neuanfang-Sein ist; dann ist Zerstören Neuanfang. Also – können wir zur Zeit unter denjenigen auf der Welt, die das Zerstören auf ihre Fahnen geschrieben haben, in kenntlich gemachter Weise vorfinden, dass sie der Neuanfang sind? Ich sehe Jene unter den Zeitgenossen nicht so. Ich sehe, ihre Äußerungen gehen mehrheitlich dahin, Altes zu re-etablieren.

 

Das größte Geschenk Gottes an uns Menschen ist, dass nichts eine Bedeutung aus sich heraus hat. Menschen kommen also gar nicht umhin, etwas als „....“, als „....“, als „....“, etc. zu bezeichnen, auszuzeichnen, zu definieren und zu bestimmen, eine Gleichung aufzustellen. Ein Oppositionspaar ist, etwa, „gut“ vs. „schlecht“; etwas wird als „gut“ oder als „schlecht“ bemessen. Auch Du bedienst Dich dieses Paares und haftest das eine oder das andere diesem und jenem an. Ohne diesen Vorgang wäre der Schöpfungsprozess, wie wir Menschen, gottgleich, ihn unternehmen, nicht möglich. Es sind also – das ist von äußerster Wichtigkeit zu begreifen – wir Menschen, die Einschätzungen und Bemessungen setzen, aus denen heraus (dies ist die Reihenfolge: Dasjenige was wir wissen oder erkennen oder bemessen, erfahren wir in der Folge und fortan. Nicht umgekehrt) wir hernach spezifische Erfahrungen machen.

 

Um auf Deinen Fall einzugehen, wo Du die Menschheit die Erfahrung machen wollen siehst, die Erde zu zerstören. Ich meine, wir beide sind uns einig: die Erfahrung machen zu wollen, etwas zu zerstören, ist das Resultat davon, dass wir etwas als böse und etwas als gut bemessen haben; ist das Resultat davon, dass das Böse nunmehr durch das Gute, das wir zumeist für unsererseits in Anspruch nehmen, zu sein, bekämpft und zum Verschwinden gebracht werden müsse - so die allgemein und weltumspannend anzutreffenden Begründungszusammenhänge.

Was also SO IST ist nicht etwa, wie Du es darstellst, die Neigung zur Selbstzerstörung aufseiten der Menschheit – diese Neigung ist ohne Zweifel das Ergebnis von Wahlen, von Entscheidungen, von frei gewählten Beschlüssen. WAS SO IST ist hinfür unsere Befähigung und Neigung, uns zu DEFINIEREN und zu BESTIMMEN.

 

Und ebendamit ist die Zeitgenossenschaft zur Zeit am meisten beschäftigt. Im Verlaufe dessen - angesichts einer ungelösten Identitätsfrage mit sich selbst - mehr und mehr sich verfangen, sich verheddern und unentwegt befasst sein darin, sich einander, Jahrhunderte um Jahrhunderte mehr und mehr, zu beharken und einander Ansprüche zu stellen, ist, meine ich, nicht weiters verwunderlich. Womit wir bei der ersten Frage in Deinem Kommentar angelangt wären ... denn sie ist eine Frage nach der Identität Gottes - und damit des Menschen .... und damit des Lebens.

 

Du fragst: „Wie erklärt es sich, dass Gott uns diese Informationen überhaupt zukommen lässt?“ Hätten wir die Identitätsfrage „Wer ist Gott?, „Wer sind die Menschen?“, „Was ist Leben?“ seit eh und je ins Zentrum unseres Definierens und unseres daraus hergestellten Erfahrungen-Machens gestellt, so wäre klar, dass es nicht zum WAS SO IST (sondern zum Was Wir Wählen Zu Sein) gehört, uns als Selbstzerstörend-Sein zu erleben. Das Leben / Gott / die Gesamtheit der Menschheit / die Freude / die Wahrheit ist nicht selbstzerstörend und ist nicht selbstzerstörbar.

Freilich – wie bereits gesagt – sollten wir nicht einem Kinde zu Hilfe eilen, das, schlafwandelnderweise oder in einer anderwärtigen Vorstellungswelt sich befindend, schlimme Träume durchlebt, und das in deren Gefolge schlimmste Erlebnisse an Körper und Gemüt erleidet!? Ist ihm unter diesen Alpträumen förderlich, dass wir ihm zunächst erklären, das alles sei doch wohl schier vorgestellte und nicht wahre Realität? Sollten wir das Kind gar links liegen lassen, weil auf unserer Seite die Erkenntnis vorherrscht, dass alles Sichtbare und ein Großteil der Erfahrungen der Menschen auf bloßen Vorstellungen beruhen?

 

Eben das tue ich – ich eile zur Hilfe.

Sei herzlich eingeladen, Dich mir und Anderen anzuschließen, die das Gleiche, an Hilfestellungen zu geben, tun.

 

In anderer Form erscheint die Identitätsfrage in Deinen Zeilen ein weiteres Mal; als: „Welches Interesse hat Gott am Erhalt der Welt, sollte diese nur in unserer Vorstellung real sein?“

 

Lieber Hardy, Gott hat in der Tat, da liegt Dein Fragehintergrund durchaus richtig, keine Interessen. (Das Buch 'Was Gott Will' wendet sich diesem Thema ausführlich zu.) Keine. (Er hat Bestreben.) Wo ALLES IST, kann es keine Interessen geben. Interessen treten in Erscheinung, wo es etwas gibt, das von sich in Glauben machender Weise ausgibt, es habe etwas, was ein anderer oder ein anderes nicht habe. Deswegen in der Tat .... Gott hat kein Interesse am Erhalt der Welt – sei es nun, dass Sie und/oder wir diese Welt als „real“ bestimmen, oder sei es, dass Es und/oder wir jene als nicht real und nur in unserer Vorstellung anwesend bestimmen.

Dieses bei Ihr nicht vorhandene Interesse hat seine Ursache darin, dass Es in, mit, durch die Welt und die Welt selbst ist. Wie sollte Er das, was Er ist, nicht nicht unterhalten mögen?

Gott IST in Seinem höchsten Sinne gegenwärtig in dem, was die Menschen wählen zu SEIN. In Ihrem höchsten Sinne, wohlgemerkt.

In der Verbundenheit 'Gott – Mensch' erkennt Gott Sich Selbst, erfährt Er Sich Selbst, verwirklicht und wird Er mehr und mehr Gott Selbst. Gott gottend.

Gott ist also verzaubert, um es mal so zu sagen, und daran ist eine Menge Wahres, von jedweder Entscheidung – gleich wie sie ausfällt – aufseiten der Menschen bezüglich dessen, Wer Sie Seien (die Entscheidung Selbstzerstörerisch-Sein inbegriffen). Verzaubertsein aufseiten der Mutter oder des Vaters im Hinblick auf ihr Kind entsetzt die beiden Älteren allerdings nicht davon, sich um das im Heranwachsen, im Selbstvergessen, im sich selbst mehr und mehr Erkennen, etc. begriffenen Kind zu kümmern und auf es diesbezüglich aufzupassen.

Ebendeswegen fallen in Zeiten, wo sich die Menschheit besonders stark gefährdet - das ist heute -, die von Gott in Anspruch genommenen Kommunikationsarten direkter aus – das sind die Worte, und mehr und mehr auch die Erfahrungen, als Kommunikationsmedien.

 

 

Ich glaube nicht, lieber Hardy, dass 'Erkenntnisse gewinnen mögen' etwas mit einem „Kampf“ zu tun haben muss. Unsere Kinder lehren uns da Anderes – und die neuere Pädagogik (weitgehend hinter Pisa) durchaus auch. Wenn dem so wäre, so wäre die Veranstaltung „Erde“ dazu vorgesehen, eine oder die Wahrheit so weit zu verstecken, dass jene von den Einwohnern unter Schweiß entdeckt und ausgebuddelt werden müsste – was für eine merkwürdige Vorstellung eines Gottes, der sich so etwas planend ausdenkt.

 

Was Du indessen unter „Kampf“ mehr zu verstehen scheinst, ist die Spannung zwischen dem, was wir vergessen haben zu sein, und dem, was wir erinnern wirklich zu sein. Diese Spannung in der Tat ist in das Spezifikum des Erlebens und Selbst-Erschaffens und Wieder-Erschaffens der irdischen Spezies eingebaut. Ohne das Vergessen Wer Wir Wirklich Sind (und mithin die Möglichkeit, uns zu erinnern), ohne die Relativität (und mithin die Möglichkeit, uns ins Absolute zu begeben) und ohne das Bewusstsein (und mithin die Möglichkeit, uns des Unbewussten bewusst zu sein) – also, ohne diese Drei wäre unser irdisches Dasein gar nicht mal in Erwägung gezogen worden, ihm eine Gelegenheit darzubieten zu sein. Dieses klar, unzweideutig und bekömmlicher zu begreifen – dafür sind die Gespräche mit Gott ein exzellentes Material und Mittel.

 

Ich wünsche Dir alles Gute und Förderliche im weiteren Umgang mit diesen Weisheits-Büchern, und hoffe, Dir ebendiesen Umgang schmackhafter und schmackhafter gemacht zu haben.

 

 

Danke für Deine im Ringen um Klarheit sich scharenden Fragen, lieber Freund.

 

Theophil

Verzaubert in Erfahrung bringen, was für uns von Interesse ist .

Lieber Theophil, Liebe Mitleser,

ich bin sehr beeindruckt, davon, wie sehr du dich bemühst Fragen zu beantworten.
Deine Art, mit solch einem Einsatz und Vielzahl an Erklärungen / Gegenüberstellungen
usw. „Licht in mein/unser Dunkel“ zu bringen, gibt mir das Gefühl wertgeschätzt und
ernst genommen zu werden! Dafür möchte ich mich sehr bedanken und dir meine Achtung aussprechen. Deine Antwort ist mir Motivation und Inspiration, den „Weg“ weiter zu gehen, sodass ich, die für mich (z.Z.) unfassbaren Zusammenhänge als Wahrheit erfahren kann und irgendwann bereit bin, die „Fackel“ anderer mit dem Feuer zu entzünden.

Ich werde mir deine Antwort sicher noch öfters durchlesen müssen um alle deine
Erklärungen verstehen zu können. Ich möchte das so verbildlichen, dass ich mir
gerade vorkomme als stünde ich in einem Urwald, ein Urwald der interessant ist,
mich fesselt mit all der Schönheit, der mich überwältigt mit seinen Farben, Luft und Leben.
Eine Umgebung, die mich aufatmen lässt und die ich als unheimlich anziehend empfinde.
Nur sehe ich keinen Pfad (verstehe die Sprache des Waldes nicht), der mich weiter hineinführt und ich zweifle, ob meine Machete wirklich das richtige Werkzeug ist um voran zu kommen, denn ich möchte die Umgebung ehren, mit ihr sein und nicht zerstören. Bücher, Gespräche, deine Antworten, Gänsehäute, tränen der Freude, all dies sind die Geräusche im innern des Urwaldes denen ich versuch zu folgen, auch wenn ich sie nur verschwommen und unscharf wahrnehmen kann, weil meine Altag hinter mir so eine Krach und Lärm macht.

Hört nicht auf zu rufen, ich bin auf dem Weg, ich höre Euch….
…. und ich freu mich darauf mich endlich mit euch zu vereinen!

Hardy

Praktische Frage

Habe bei Neale über Meditationspraktiksvorschlag von Dahnhak gelesen, habe gesucht im Internet und nur englische Beiträge gefunden, nichts auf Deutsch. Gibt es dazu irgendetwas auf Deutsch und ist diese Praktik was Empfehlenswertes?

mfg Dieter

Kurze Antwort zur prakt. Frage

theophil

Lieber Dieter,

auch mir ist nur Englisches bekannt. Da und dort gibt es mal in Dtld. abgehaltene Einführungskurse - auch wie Du aus dem Internet her ermittelt.

Es bleibt mithin dabei - der Einzige, den ich kenne, der Dahnhak empfiehlt, ist ND Walsch.

Herzliche Grüße

Theophil