Ausgewählte Kommentare zu N.'s Einträgen - in Fortsetzg.AKTUELL : zu Neale's Blog-Einträgen vom 18. - 21.4.2007, 1.5. und 8.5.2007 In Verbindung mit den jeweiligen Blog-Einträgen des Tages von ND Walsch zu lesen .... Vorausbestimmtheit vs. Schöpfung
DAS EINZIGE VON DEM UNIVERSUM VORAUSBESTIMMTE IST ABSOLUTE FREUDE. MAN HAT DEN FREIEN WILLEN, SIE ZU MEIDEN. Dessen ist man sich stets gewahr. Man meidet die Bestimmung des Einen vermittels undankbarer Wahlen, die die Maschine des Karma anwerfen. Alles erfolgt genau, wie Einer es sich vorstellt, wie es in dieser Periode ‚des Zeitalters des Universums mal dem Zeitalter des Universums’ der Fall sein könnte. Wie du weißt – es kam alles aus dem ‚G raciously O rganized D esign of O ne A wareness’. Einer kann die Erinnerer, wenn sie in Erscheinung treten, dankbar wertschätzen, oder er tut es nicht. Der Eine ist stets in Freiem Willen, in der Ausübung des Freien Willens dankbar oder undankbar zu sein. Ist das nicht offensichtlich?
Amilius – 18.11.06
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Bruce – 18.11.06
Die meisten von uns haben sich einfach darin nicht genug geübt, genau zwischen dem zu unterscheiden, was wir uns bewusst, unbewusst und überbewusst erschaffen, und was unseren Geist aus dem Äther aller Zeiten her zusätzlich durchquert.
Die Schöpfungen dessen, was wir die Anderen nennen, gelangen unter Gewissheit zu jedem von uns, und wir erhalten, ziemlich wie bei einer Radiowelle, auf deren Frequenz wir nicht fein abgestimmt sind, eine armselige oder eine verstümmelte Botschaft. = = = = = = = = = = = = Bruce, zu 13.12.06 Was das wirklich Wichtige anbelangt, so ist es das Wichtigste daran, dass es überhaupt nicht wichtig ist. Der Geist ist der Webmeister, und deswegen bereitet jeder von uns den Weg, den er bereitet, für sich. Es existiert kein Auswendiges, es ist alles Inwendiges. Glücklichsein kommt aus uns ... es kommt nicht zu uns. Entweder wählen wir das Glück, oder wir tun es nicht. Glücklichsein ist nicht ein Begebnis, es ist ein Ausdruck von wer wir sind.
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Marceau, 14.12.06 WÄHREND ERFOLG IST, DAS ZU BEKOMMEN, WAS DU WÜNSCHST, IST GLÜCKLICHSEIN, DAS ZU WÜNSCHEN, WAS DU BEKOMMST.
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12.1.2007 Zum Blog-Eintrag N.’s vom 12.1.07 ….
Jon …
Neale, es kam mir ein Bild in den Sinn, als ich deine Worte heute las. Stell dir GOTT vor als eine sich erweiternde Kugel, zusammengesetzt aus einer Myriade an Punkten auf dieser sich vergrößernden Kugel. Wir als Individuen sind diese individuierten Punkte; wir reichen von einem einzelnen zentralen Punkt und langen nach außen in die Erfahrung hinaus. Nicht nur erweitern wir uns zur selben Zeit ins Auswärtige, wir sind auch übereingekommen, ins Inwärtige zurückzukehren, während Andere sich erweitern, damit wir den Unterschied zwischen Expansion und Kontraktion und Unterschiede in den Gesichtspunkten erfahren können. Habt eine wundervolle Reise! Stets Liebe Jon
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Jeff ….
Neale,
mit 17, von der Religion desillusioniert & unter der Last all der „Sünden“ zerkrümelt, die sie auf mich hievte, vom Leben desillusioniert & im Glauben, es würde nie wieder besser werden, war ich ein absolutes Wrack. (Ich habe bemerkt, dass so Krankheiten sich verschlimmern, oder Depressionen zu drastischen Ausmaßen gelangen … man kann nicht sehen, wie es je besser werden könnte & ganz bestimmt kann man sich nicht vorstellen, dieses Leben in diesem quälenden Zustand immer fortzusetzen.) Das befürwortete ich damals, als ich 17 war. Alles, was ich sehen konnte, war ein Leben ohne Hoffnung darin. Es verletzte zu sehr. Ich wollte da raus.
In der Zeit war ich in der Highschool, und arbeitete nach der Schule als Junge bei der Medikamenten-Auslieferung. Es war ganz einfach, eine Flasche mit sehr starken Barbituraten mitgehen zu lassen, wenn sie ankamen, & wo ich das mal getan hatte, war ich da hineingezogen. Ich nahm die ganze Flasche zusammen mit absolut echtem Whiskey. Ich wusste, das war die schlimmste Kombination. Ich versuchte nicht, eine Erklärung zu schreiben. Ich wollte fort.
Fast hätte es geklappt.
Ich lag 3 Tage im Koma, die Ärzte sagten meinen Eltern, dass meine Genesungschancen angesichts dessen, was ich eingenommen hatte, zusammen mit dem Alkohol, gering bis keine waren. Ich sei entweder für den Rest meines Lebens ein Gemüse, oder würde einfach nicht mehr aufwachen. Doch nach 3 Tagen wachte ich auf. Unerklärlicherweise gut. Ich vergesse nie das Erste, was mir meine Mutter sagte. Sie sagte: „Der Herr hat einen großen Zweck für dich.“
Über Jahre nach dem Ereignis spürte ich die Verpflichtung, diesen „großen Zweck“ zu finden, auf mir lasten. Ich suchte ihn überall, suchte nach einer Methode, um die Dummheit zu sühnen, die ich getan hatte, um das Leiden zu lösen, das ich meinen Eltern auferlegt hatte. Ich wusste, ich würde nie wieder einen Selbsttötungsversuch machen, schon allein aus dem Grunde, welche seelischen Qualen dies über meine Familie & und über all jene, die mich liebten, brachte. Doch liebte ich mich damals (offensichtlich) nicht & dachte bestimmt nicht, dass Gott mich liebt. Ich glaubte nicht, dass es jemand tat oder konnte. Diese ganze „Unwertsein für Liebe“-Routine der katholischen Kirche hatte mich fast umgebracht. Im Grunde machten sie es so, wenn es etwas war, woran du glauben wolltest, dann muss es eine Lüge sein, die zur Hölle führte. Allein die „Wahrheiten“ über Gott, die keinen Sinn machten, die Schmerz einbrachten, waren die „wirklichen“ Wahrheiten. (Eine lebendige Hölle.)
Ich bin dankbar, ich entkam diesem Glaubenssystem. Ich bin dankbar, ich überlebte mein Dagegen-Anrennen. Wie du es von deiner Entdeckung von GmG sagtest: „Plötzlich machte Gott Sinn!“ Genau das war mein Empfinden, als ich selbst diesen wunderbaren Büchern begegnete. Noch bevor ich mit GmG Bekanntschaft machte, war ich bereits auf dem Pfad zu dem Gott, der einen Sinn machte, der mich bedingungslos liebte, der mich „begriff“ & und der nichts von mir brauchte außer mein Sein. Ich kam auch dazu, zu bemerken, nach vielen Jahren ernsthaften Suchens nach diesem „GROSSEN ZWECK“, von dem meine Mutter sprach, dass ich bereits da war. Ich musste nicht bis zu einem bestimmten Zukunftsvorkommnis warten, um mich zu „erlösen“, ich musste nicht mehr wissen, nicht ein großes Ziel für Gott & mich erreichen, um Eins zu sein. Alles was es zu tun galt, war, die Tür zu öffnen. Gott war bereits inwendig in mir. Ich fand Gott in dem Augenblick, wo ich aufhörte, Gott zu suchen. Jedermanns „großer Zweck“ besteht einfach darin, die Linsen der Wahrnehmung zu säubern, um das Licht Gottes herein, hinaus, über sich & weiter über sich hinaus fließen zu lassen, im Vertrauen auf die Liebe zu leben, die alle Dinge erreicht. Eine Liebe, die kein Gegenteil besitzt. Ich nähre dieses Licht, das ich inwendig in mir gefunden habe, ich schütze es wie ein kleines Feuer in der Wildnis, lasse es stolz auflodern, damit es den Weg von Anderen erhellt, heiße Andere willkommen, um dieses Feuer zu teilen, wo jene ihre Wärme & ihr Licht mit mir geteilt haben.
Darin liegt mein Zweck. Deswegen bin ich immer noch hier.
Die Neigung der meisten Menschen ist es, nur eine große Leistung zu akzeptieren, als das, was ihren Zweck „erfüllt“ habe. Nur Wenige erlangen je solch einen handfesten Ruf, solch eine überschäumende Offensichtlichkeit, dass sie einen Unterschied gemacht haben. Doch wir alle machen einen Unterschied. Zolle dir für die kleinen Dinge Anerkennung! Sie zählen zusammen! Der schlichte Akt, für jemanden einen Raum zu schaffen, um zu SEIN, so gut du kannst bedingungslos zu sein, dass kann für Andere Türen öffnen, die du dir nicht vorstellen kannst. Es existiert ein großer Zweck in schlichten Dingen!
Joanne – 17.1.07 (zu N.s Eintrag vom 16.1.07)
Ich grüße alle. Neale, was für eine wunderbare Selbst-Reflektion. So weit so gut. Gott wird uns nicht vergeben .... aber ich möchte nicht die Pointe vergeben, die wahrscheinlich in der heutigen Botschaft steckt. Aha, Vergebung. Wie es andere geschrieben haben, besteht das Schwerste beim Vergeben oft im sich selbst Vergeben. Ich hatte mich zusammen mit einem Heilerfreund vor einen Spiegel zu stellen und mich in eine andere Dimension zu begeben, dort schaute ich in meine Seele durch mein eigenes Auge, um all die Bitterkeit loszulassen, auf die ich seit meiner Kindheit gerichtet war. Es war schwer, jedoch transformierend. Schließlich war ich in der Lage, mit einigem von diesen New Age Dingen meinen Weg zu nehmen. Auch ich glaube nicht an den New Age Bypass, obschon ich daran glaube, dass wir unsere eigene Realität erschaffen. Doch bin ich wenigstens für die Hälfte der Bitterkeit verantwortlich, die ein Anderer aufgrund meiner Schöpfung erfährt. Ich hatte mich in meinen eigenen Unverantwortlichkeiten verloren, doch nachdem ich meine Genesung von meiner Sucht nach Liebe (nicht Seelen-Liebe, sondern ein verzweifeltes Verlangen nach dem Fix, sich zu verlieben) eingeleitet hatte, nutzte ich die AA-Schritte als Leitlinie und ging herum und entschuldigte mich bei allen, denen ich die Tasse der Bitternis gegeben hatte. Einige vergaben mir und einige nicht, freilich war selbstverständlich nicht mein Punkt, Vergebung für mich zu erlangen. Es ging um das Nachkommen meiner Verantwortlichkeit. Der Rest liegt bei dem Anderen. Das Wichtigste allerdings, was ich tat, war, meine Wahrnehmung des Lebens und meiner Rolle in ihm zu ändern, die innere Liebe zu fühlen und mein Verhalten von dem Punkt aus fortan zu wandeln. Und das habe ich getan. Manchmal vermisse ich jene Unrast dieses ersten Kusses, aber meine Emotionen und ich sind um Vieles ehrlicher und liebevoller. Ich entsinne mich nun, wir sind alle Eins, damit ist Vergebung wirklich etwas für das Selbst. Joanne.
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Jeff – 17.1.07 (zu N.s Eintrag vom 16.1.07)
Neale,
ein Teil dessen, weswegen ich anscheinend in diese Lebensspanne gerufen wurde, ist, ein Heiler zu sein. Es ist nicht etwas, was ich mir vorgenommen habe zu tun oder wozu ich meinem Empfinden nach qualifiziert bin; einfach etwas, was ich tue. Letztes Jahr bat mich ein Freund darum, seiner Freundin zu helfen, die unter einem quälenden Rückenschmerz litt. Er wurde derart unerträglich, seit Tagen konnte sie nicht mehr schlafen & und es wurde rätselhaft. Obgleich ich keine formale Ausbildung in der Kunst des Heilens habe (es ist etwas mehr Intuitives), wollte ich tun, was ich tun konnte. Sie lag, den Kopf nach unten, auf dem Boden, & ich zusammen mit meinem Freund benutzten unsere Hände, um die Energie in ihre Wirbelsäule hinein zu bündeln. Wir rührten sie nicht an, arbeiteten einfach mit der Energie, die wir spürten. Ich machte mich an das Wiederverbinden ihrer Chakren-Punkte, einer nach dem anderen. Ich hielt meine Hände über zwei Chakren, hiielt das Bild inne, dass sie sich schnell drehen & und dass dann eine Verbindung zwischen ihnen verschmolzen wird. Dann ging ich zu den nächsten Chakren. Gelegentlich seufzte sie, wenn ein Bisschen des Schmerzes abging & wenn ihr Körper sich ein wenig mehr entspannte, was wir taten, schien also zu helfen. Dann traf ich im Zentrum ihres Rückens auf einen Widerstand. Es war, als ob eine Schnecke sich um diesen Schmerzteil gewickelt hätte, um ihn zu schützen. Es schien eine undurchdringbare Hülle um ihn. Ich tat, was ich konnte, ging dann zu den Energien, die offener waren.
Hinterher ging ich sanft vor ihr darauf ein & fragte sie, ob es einen denkbaren Grund gebe, dass sie ihren Schmerz schützt. Sie gestand ein, sie habe einen Gerichtstermin in der folgenden Woche, wo sie versuchte, die vollständige Behindertheit für ihre Rückenschmerzen (die einer Jahre zurückliegenden Verkehrsunfallverletzung entsprangen) zugesprochen zu erhalten, ein Gerichtstermin, der Jahre brauchte, ihn zu bekommen, & der darüber bestimmte, ob sie Behinderten-Schmerzensgeld bekäme oder nicht. Ihr Schmerz im Rücken war so, dass sie nicht lange sitzen konnte, dass sie nicht lange stehen konnte, und dass sie somit in einem herkömmlichen Job nicht arbeiten konnte. Ihr Leben geriet deswegen zu einem großen Kampf. Man möchte denken, die Heilung ihres Rückenschmerzes sei ein Segen, aber sie sagte, sie hätte sich beim Gang zum Gericht „wie eine Heuchlerin gefühlt“, wo sie den Behindertenstatus bekommen wollte, obgleich sie ihn nicht mehr länger nötig hat. Sie brauchte den Schmerz. Wäre ohne ihn verloren gewesen. Der Schmerz war zu einer Identität geworden.
Ich rede davon aus zwei Gründen. 1) Ich hatte weite Wege zu durchlaufen, um jene Orte in mir ausfindig zu machen, die sich dem Heilen widersetzten & die glaubten, sie seien ein Teil von „mir“. Jeder & alle dieser Orte hatten Erzählungen an sich, um ihre fortwährende Existenz zu rechtfertigen. 2) Ich kann sehen, dass jemand wie Neale, der ehrlich eingesteht, er sei ein Mensch & und der doch atemberaubende Gespräche mit Gott führte, die Millionen von Leben berührten, sich dem Heilen jener Teile von ihm widersetzen möchte, die erweisen, dass er „bloß“ ein Mensch ist. Die Menschen idolisieren Neale, sie denken, er habe einen „direkten Draht“ zu Gott, obschon er immer & immer wieder darauf hinweist, dass wir alle auch diesen direkten Draht haben. Wenn ich hier ganz danebenliege, Neale, dann entschuldige bitte. Doch ich kann sehen, wie der Hinweis auf dein vergangenes Unbewusstsein dienlich sein könnte, um der Welt zu zeigen, dass du einfach ein „unvollkommener“ Mensch bist .... & um dich davon abzuhalten, dich als Heuchler zu fühlen, da du es geschafft hast, etwas zu tun, was die meisten Menschen noch nicht geschafft haben. Freilich, dank dir haben Viele, Viele damit begonnen, ihre eigenen Gespräche aufzunehmen. Ist dieser Schmerz noch nötig?
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Erin – 16.1.07 (zu N.s Eintrag vom 16.1.07)
„Bitterkeit“
Lange, lange hatte ich eine Bitternis gegenüber Männern, gegenüber meinem Vater und insbesondere gegenüber meinem ersten Freund. Diese Bitterkeit kommt immer noch manchmal hoch– es ist beinahe so, als wüsste ich nicht wer ich ohne sie bin, weil es so lange her ist.
Die Geschichte. Mit 15 bemerkte ich, dass sich mein Vater nicht sonderlich um mich sorgte. Im Sommer war ich bei meiner Mutter. Seit 6 Wochen war ich dort, und mein Vater hatte nicht angerufen. Natürlich war es nicht bloß das – ich lebte mit ihm und einer Stiefmutter zusammen, und er schützte mich nicht. Sollte ein Vater so etwas nicht tun? Sollte ein Vater seine Tochter nicht schützen? Sollte er nicht anrufen und Hallo sagen?
Ein paar Jahre später hatte ich meinen ersten Freund, Steve. An seinen Nachnamen erinnere ich mich nicht. Ich arbeitete mit ihm zusammen in einer Autowaschanlage. Er umwarb mich mit Eiskrem und einem Spaziergang im Park. Beim nächsten Date hatte ich meine erste sexuelle Erfahrung. Ich entsinne mich nicht mehr wie. An meine zweite sexuelle Erfahrung erinnere ich mich. Ich war dabei, mich zur Schule fertig zu machen, und Steve kam und küsste mich in meinem Auto. Dann setzte er sich auf den Rücksitz. An den Sex kann ich mich nicht erinnern, aber wohl an das Blut auf dem Sitz. Ich bedeckte es mit etwas Zeitungspapier und fuhr zu der Autowaschanlage, wo ich arbeitete. Ich musste es sauber machen, bevor an dem Abend meine Mutter das Auto verkaufte, und ich hatte eine Verabredung mit jemandem in einigen Stunden, um ihm den Wagen zu zeigen.
Ich blieb mit Steve zusammen. Auch nachdem ich herausgefunden hatte, dass er verheiratet war, mit einem Kind, obgleich sie nicht zusammenlebten. Über 5 Monate blieb ich mit Steve zusammen, weil ich nicht wusste, dass ich mehr wert war. Ende der Geschichte.
Die Bitternis, die ich gegenüber Männern habe, ist eigentlich gegen mich selbst gerichtet. Vor ein paar Wochen rief ich meinen Vater an, um die Sache zu klären. Er sagte mir, dass er einfach möchte, dass ich glücklich bin. Dass er nicht wusste, wie er mich glücklich machen konnte, sodass er es schließlich aufgegeben hat, als ich im Teenageralter war. Er sagte, ich liebe dich. Ich möchte einfach, dass du glücklich bist. Und ich konnte die Bitternis loslassen.
An Steve schrieb ich einen Brief. Er wusste nicht, was er tat. Er war ein 21 Jahre alter junger Mann,er trank und nahm etwas Drogen. Er wusste nicht, welche Auswirkungen seine Handlungen haben würden. Und ich möchte, dass er, würde ich ihn jetzt sehen, recht freundlich wäre. Oder noch besser, dass ich freundlich wäre. Er wusste wirklich nichts, desgleichen ich. Ich vergebe beiden von uns aufgrund unserer Ignoranz.
Neale, ich schätze dein Teilhaben-Lassen sehr. Als ich gestern deinen Eintrag las, stellte ich mir die Männer in meinem Leben vor, die zur selben Wahrnehmung gelangen, und das heilt etwas in mir. Das heilt meine Bitterkeit und setzt an ihre Stelle die Hoffnung und die Danksagung.
Und ich hoffe, was ich mitgeteilt habe, heilt etwas in dir. Da ich meinen Vater liebe, und da ich Steve liebte. Am meisten liebe ich mich selbst. Ich liebe mein Leben, ALL die Erfahrungen, die mich formten. Ich bin erfüllt von Dankbarkeit für jene Menschen in meinem Leben, für Steve, für meine Eltern und für dich, die zu Wer Ich Bin beigetragen haben.
Dankeschön, und ich liebe dich.
~ erin
Erin und Marko – (zu N.'s Blogeinträgen vom 18. + 22. Febr. (II) 2007
Erin ...
Neale, du solltest gerade mein Lächeln auf dem Gesicht sehen! Ha!
Ich hatte eine solch wunderschöne Zeit mit euch und mit den anderen G1K-Mitgliedern zusammen. Ich bin unglaublich inspiriert und froh!
Mit Umarmen und Liebe
~ erin
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Marko ....
Hier einige Notizen, die ich mir bei der G1K-Konferenz machte. Es sind persönliche Aufzeichnungen & sie stellen meines Erachtens nicht ganz das dar, was wirklich geschah. Insbesondere dann, wenn Neale voll und ganz 45 Minuten über bestimmte Dinge in großer Tiefe spricht. Gleichwohl, ich bin ein recht guter Notizenmacher. Wenn ihr das im Sinn behaltet, hier nun, für welche Belange auch immer, einige meiner hauptsächlichen Notate. Sie sind Brösel der Erinnerung. Was in Klammern steht, sind zusätzliche Kommentare, die ich über das machte, was ich geschrieben hatte. Nebenbei gesagt, Neale hat eine Menge Humor, den ich sehr liebe & schätze. Allerdings, der kommt in diesen Notizen nicht zum Ausdruck.
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Unterschiede, nicht Aufteilungen.
Jede Angst ist letztlich die Angst vor dem Tod.
Die Wahrheit kann weder bewiesen noch abgewiesen werden.
An der Aufgabe dranbleiben.
Absichten ohne Erwartungen.
Um auf den Grund eines Problems, bei dem du Angst hast, zu gelangen, frage: „Was würde geschehen, wenn?“, „Was würde dann geschehen?“, „Und dann, was würde dann geschehen?“
Schließlich gelangst du auf den Grund deiner Angst.
Alles, was es wert ist, (dass du es tust), ist es wert, darin zu scheitern.
Springe hoch, und das Netz wird sich zeigen.
Frage dich selbst ... Was würde es brauchen, es gehen zu lassen? [Tue es dann.]
Wenn du nicht alles riskierst, kannst du nicht alles haben.
Wenn du hinsichtlich eines Problems einem Nichtwissen gegenüberstehst, dann frage dich selbst: „Wenn ich dächte, ich wüsste darum ... was wäre es denn?“
Es kann dann, wenn du Angst hast oder zaghaft bist, etwas vor jemandem zu sagen, sehr hilfreich sein, dem gegenüber in der Folge dein diesbezügliches Gefühl zu erzählen. [Diese authentische, offene Ehrlichkeit des Zum-Ausdruck-Bringens deiner Empfindungen kann ihn empfänglicher für das machen, was du sagst.]
Neale sagte: „Gott gibt uns jeden Tag einen einzelnen kostbaren Augenblick, worin bestand dein kostbarer Augenblick?“
[Ich bin sicher, es gibt oder es können mehrere sein, Neale ging was das betraf nicht sehr in die Tiefe, wie ich mich erinnern kann, ich denke, es war eine Technik, um uns zu dem Brennpunkt zu bringen & um wenigstens für das eine Mal am Tage sensitiv zu sein, gegenüber jedem kostbaren „Gottes“-Moment sensitiv zu sein. Während der Konferenz spürte ich viele davon.
Auf dem Weg nachhause im Flugzeug sah ich die Welt sich in ein Hasbro-Spielzeug-Land verwandeln & liebte die neue Perspektive [Spielzeuge der Marke 'hasbro' möchten die Welt zum Lächeln bringen; A.d.Ü.]; ich sah das umfassendere Bild als ein Ganzes, freilich weniger im Detail.
Es ist so, wie wenn meine Katze mich liebevoll anschaut, was etwas in mir zum Wallen bringt. Oder die Liebe & Wertschätzung durch meine Gattin.]
Nicht die Resultate sehen & und immer noch die Herrlichkeit sehen.
Innere Okayheit. Ich muss mit dir nicht einverstanden sein, um mit dir ok zu sein.
Wir leben in der Fiktion unserer eigenen Schöpfung.
Suche S. 213 im 'Home with God'-Buch (engl.) auf. [Seitenmitte]
Großartiger Gedanke, also, wie ihn zur Wirklichkeit werden lassen?
Nichts bekommt man gearbeitet ohne eine Fristsetzung. [das war hinsichtlich der Ziele von G1K, aber ich dachte, es bezog sich auf mein Leben & auf Andere desgleichen, als eine praktische Weisheit.]
Neale, der Präsident Ronald Reagan als eine Person liebt, nicht seine Politik, zitierte ihn, ich werde wohl ein wenig paraphrasieren: „Es gibt nichts Aufschlussreiches, was man erreichen kann, wenn man nicht darauf achtet, wer den Verdienst erhält.“
Stelle die Absicht auf, kümmere dich nicht darum, wie Gott [das Leben] den Ausgang, das Ergebnis herstellt.
[Diesen Morgen soll es einen Quiz geben] (Lachen)
[zum Blog v. 12.3.07]
Jeff – 03/12/07
Neale,
Wie inspirierend, erstaunlich & wunderbar deine Reise ist, nicht bloß für dich; sondern auch für all Jene, die glücklich genug sind, an ihr teilzuhaben! Ich bin so froh zu hören, dass du derart viele gleichgesinnte Geister getroffen & das Licht in ihren Seelen entzündet hast.
Ich werde mir das Buch „A Thousand Names of Joy“ bestellen. Ich war ein großer Fan von Byron Katie, seitdem ich „Loving What Is“ gelesen habe & und IN The Work eingeführt wurde. Nachdem ich The Work eine Weile praktizierte, habe ich bei den meisten Begebnissen nicht weiter als bis zur Frage „Weißt du, dass das wahr ist?“ zu gehen, & der Widerstand gegenüber dem, was in Erscheinung tritt, löst sich auf. Es ist so eine Art spirituelle Kurzschrift, um in die Gegenwart zurückzugelangen.
Dinge mit einer Bezeichnung zu versehen – wiewohl eine menschliche Neigung – gerät an dieser Stelle in die Erfahrung unserer Seele. Ein Beispiel ... mein mir seit 25 Jahren wichtiger Anderer hat Alzheimer (unter anderen gesundheitlichen Dingen). Unlängst war er im Krankenhaus, was zum Teil die Ursache dafür ist, dass ich hier in diesen Circle nur hin und wieder hereinkam. (Earl ist jetzt zuhause & es geht ihm gut.) Alzheimer hat die Persönlichkeit fortgenommen, die ich kannte ... doch nicht die Person. Für die Töchter Earl's ist das ein „Fluch“ & bereitet ihnen große Sorge. Sich auf den Weg zu machen, ihren Vater zu besuchen, in der Erwartung, er sei der „alte“ Vater (der er nicht mehr länger sein kann), bringt sie in direkten Konflikt mit dem was ist. Obgleich Earl in vielen Angelegenheiten recht kenntnisreich und bewandert war, muss er nun Windeln tragen, braucht er rund um die Uhr eine Beaufsichtigung & Beobachtung. Für seine Töchter ist dies entsetzlich. Nicht für Earl ... seine Töchter sind also wegen ihm entsetzt. Vergisst er manchmal ihre Namen, so nehmen sie ihm das persönlich, obschon sie wissen, dass es nicht persönlich ist. Ich kann diese Schwierigkeit verstehen & versuche, ihnen darüber hinweg zu helfen.
Während ich nicht sagen kann, ich hätte Earl's Alzheimer begrüßt, so akzeptiere ich ihn. Das hat es mir ermöglicht, mich allerhand Sachen anzunehmen, wie etwa, seine Rechnungen bezahlen, seine Beerdigung vorbereiten & und vieles Anderes, was seine Töchter von einem Ort des Widerstands her einfach nicht machen können. Ich liebe den Menschen, der er IST. Auf viele Weise hat Earl einen spirituellen Zustand erreicht, der mich anspornt; er ist völlig präsent. Es existiert kein Morgen, kein Gestern ... es gibt nur JETZT. Während Jene um ihn herum damit ringen, wo er wohl sei, tut dies Earl nicht. Solange ich mit ihm zusammen bin, ist dies eine spirituelle Übung & es macht mich selten traurig, weil ich es nicht unter die Rubrik eines „Fluches“ fasse. Es ist, was es ist. Earl lebt friedvoll den Rest seines Lebens aus & es ist mein Ziel, es zu einer so freudigen & genussvollen Erfahrung zu machen, wie ich es für ihn kann. Wie du, Neale, es sagtest ... nichts im Leben geschieht ohne einen guten Zweck. Dieser Zweck mag zuweilen nicht augenfällig sein .... dass es IST, was es IST ... IST sein Zweck.
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Scott – 03/12/07
Gott segne dich, Jeff!
In welch einer herausfordernden Situation befindest du dich. Und was für eine Gelegenheit, in Deinem Höchsten Selbst zu Sein.
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LM – 03/12/07
Jeff,
ich schaute über Jahre zu, wie meine Schwester ihre Schwiegermutter pflegte, die Alzheimer hatte. Zu der Zeit ging der Prozess recht rasch vor sich, bis zu dem Zustand, dass sie scheinbar ganz mit dem Leben oder der Welt, in der sie stand, unverbunden war. Doch, je weiter sie in diesen Seinszustand hineinging, desto mehr schien es, als würden Jahre des Alterns einfach verschwinden. Sie war immer eine schöne Lady, doch alle Altersfalten schienen sich davon zu machen. Sie war friedlich, zu der Zeit regte sich ein Interesse in mir an den Alzheimer-Betroffenen.
Vor fast zwei Jahren bekam ich die Chance, mit einer dieser Patientinnen zu arbeiten, und, obschon es den Anschein machte, dass sie die Welt, in der sie war, nicht mehr wahrnahm, bat mich die Familie darum, ob ich mich mit ihr in Verbindung setzen und eine Vorstellung davon bekommen könnte, wo sie wirklich war. Ich habe sie zu einem früheren Zeitpunkt ihres Lebens zurückgegangen gesehen. Als ich der Familie schilderte, was ich gesehen habe, die Menschen, mit denen sie zusammen war, und, was sie zu der Zeit tat, waren sie unverzüglich in der Lage, etwas mit dem Ort und den Menschen, mit denen sie zusammen war, anzufangen, die ich beschrieben hatte. Und das war eine Zeit in ihrem Leben, wo sie die meiste Freude gefunden hatte.
Für mich war das eine Art von Bestätigung, dass Alzheimer-Patienten wahrlich präsent sind, bloß nicht immer in derselben Dimension, die wir haben. Doch ist der Geist immer noch aktiv und auf Reise, versehen mit einer offenen Freiheit, sich an jedem Augenblick an Existenz niederzulassen, den sie wählen. Und dann und wann ist das nicht immer bei einem Alzheimer-Patient der Fall. Mein Großvater und meine Großmutter waren über 70 Jahre lang zusammen, sie trafen sich als junge Teenager, heirateten und waren nie auseinander. Doch am Tag nach dem Tod der Großmutter kehrte mein Großvater, beginnend genau einen Tag hinter seiner Heimkehr von der Beerdigung, zu Jahrzehnten von früher zurück, und beschied nie, noch einmal zurück zu kommen. In voller Bewusstheit, doch ein Leben irgendwoanders lebend, bis er diese Welt verlassen hat.
Mögest du allezeit deine Zeit mit Earl als einen Segen betrachten.
Sei gesegnet, Linda
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Inae – 03/13/07
Einige Leute in dem System des Neuen Denkens sind oft einfach ängstlich aus Gründen, die ich nicht begreifen kann. Sie sind – wir sind – voll der Begeisterung, der Erfahrenheit, der geistigen Wendigkeit, und zur selben Zeit in einem hohen Maße voll von scharfer Erwiderung und Rechtfertigung. Ich fühle mich, als würde ich auf Eiern laufen, und ich bin nicht sicher, ob dann und wann Momente des Hochgefühls (all das la-la-ing) ernst genommen werden sollten.
Was regt die Empfindungen der Opferrolle, des Ärgers und der Unvollkommenheit an, und somit die Inhalte dieses Blogs? Jemand kann daherquasseln und dir die Waffe vorhalten. Ich frage mich, weswegen auf einmal dieses 'Liebe deinen Feind'-Zeug.
Nichtsdestotrotz treffe ich die Wahl, die Lektion hier zu verinnerlichen, und dieses Blog anzunehmen & seinen Inhalt fließen zu lassen, wie er ist, ohne Kritik oder Analyse. Alles ist gut.
LM,
ist nicht folgendes an Frage faszinierend; würde nicht die Gesamtheit von uns aus der Erfahrung der Betreuer und Beaufsichtigenden von Alzheimer-Patienten Nutzen ziehen? Hmmm ....
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LM – 03/13/07
Inae,
ich vermute, bei mir gibt es etwas innen, das Alzheimer nicht als eine Krankheit sieht, die einen Geist fortschreitend dazu bringt, aufzuhören zu funktionieren, sondern als einen Prozess, der wohl einfach den Patienten in einen Zustand verbringt, derart erwacht zu werden, dass er nicht mehr länger ein Teil dieser Welt zu sein scheint.
Autopsien an diesen Patienten haben erbracht, dass das Gehirn so viele Pfade in dem Geist geschaffen hat, dass das physische Gehirn wie Spaghetti aussieht. Was für eine Ebene an Aktivität würde die physiologischen Änderungen erschaffen, wenn dieser Geist nicht einen Prozess des Zustandes des Seins betreten hätte, der einen in Überanstrengung arbeitenden Geist erschafft, und nicht einen Geist, der zu funktionieren aufhörte.
Was den Fall meiner Schwester mit ihrer Schwiegermutter anbelangt, war es nicht die Krankheit, die sie umbrachte, sondern die Ignoranz der Lebenden. Nach vielen Jahren häuslicher Pflege, wo es Hilfen gab, sie an 7 Tagen der Woche 24 Stunden zu pflegen, auch dann noch, als sie ins Hospital musste, nachdem sie eine Hüfte gebrochen hatte, und wo sie in der Folge, verursacht durch eine angestellte Pflegekraft, ein Bein verloren hatte, starb sie im Gefolge einer Pflegerin, die angestellt war, um sie im Zimmer zu versorgen; sie saß auf ihrem Bett und longierte sie auf den Boden, was ihrem Leben aufgrund des Traumas dieses Begebnisses ein Ende setzte.
Aus meinem eigenen Leben kann ich berichten – sobald die Patientin in dieser Welt erwacht, wird sie in dem Augenblick gewaltsam, fast voller Wut, dafür, dass sie noch einmal für unsere physische Welt aufgeweckt wurde.
Wie es in vielen anderen so genannten Krankheiten dieser Welt der Fall ist, die häufig nur per Statistiken angegangen werden, bin ich mir nicht gewiss, ob je eine wahres Verstehen zustande kommen wird, wie dieser Mensch in dem Zustand tiefen Schlafes funktioniert, anstatt ihn womöglich zurückzuholen, was nicht nachvollzogen werden kann. Ungestörte Reisende zu sein, bis sie beschließen, nicht mehr zurückzukehren.
Neale, vielleicht hast du etwas davon bei deinen Unterhaltungen über den Schlaf bei Alzheimer-Patienten?
Segen für alle Reisenden in allen Formen, Linda
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Jeff – 03/13/07
Lieber Scott & Linda,
Danke, Scott. Es wurde für uns beide zu einem Erwachen. Es zeigt einem, wie das „unwahrscheinlichste“ Ding Kraftstoff zur Erleuchtung sein kann! Linda, ich denke, du verstehst sehr klar, wovon ich hier rede. Earl ist in einem Zustand der Präsenz & genauso wie bei der Frau, von der du schreibst, scheint er alterslos zu sein. (Vielleicht kommt dies vom „zeitlos“ sein?) Eckhart Tolle beschreibt dieses graziöse Altern (allerdings nicht spezifisch auf Alzheimer Bezug nehmend) als ein Erwachen deines inneren Lichtes, damit deine körperliche Form mehr und mehr transparent wird. Dies widerfährt nur Jenen, die sich der Verschlechterung ihres Körpers nicht widersetzen, oder die das Altern ihrer Form nicht als etwas „Schlechtes“ ansehen. Ich fragte mich manchmal, so wie du, ob das wirklich eine „Krankheit“ ist, wo doch Earl so LEICHT mit diesem Übergang umgeht. Sollte morgen ein Medikament erfunden werden, was ihn wieder „aufweckte“, wäre es dann fair, es zu verabreichen? Wäre es freundlich, ihn unter seinen gegenwärtigen Bedingungen, voller Gesundheitsproblemen & körperlichen Schwierigkeiten, aufzuwecken? Ich persönlich denke, nicht.
Unlängst sah ich im „Discover“ Magazin eine Buchbesprechung von „Change Your Mind, Change Your Brain“ von Sharon Beley, die unter anderem eine Studie zitiert, die sich mit der Meditation bei tibetischen buddhistischen Mönchen befasst. Hier ein kurzer Auszug: „Dieses rigorose mentale Üben betreibt die Neuroplastizität in einer Weise, die vielen der Wissenschaftler, die sie studieren, Ehrfurcht einflößen. Gehirn-Scans legen offen, dass die neurale Aktivität von hoch geübten Mönchen im Vergleich zu Meditationsneulingen jenseits der Aufzeichnungen zu liegen kommt; in Schaltkreisen, die Mutterliebe (caudate), die Empathie (rechte Insula) und Gefühle der Freude und des Glücks (linker präfrontaler Cortex) betreffen. Auch dann, wenn diese Mönche nicht meditieren, tragen ihre Gehirne die Abdrücke ihres psychischen Trainings. Die letzteren zwei Strukturen etwa sind anatomisch vergrößert.“ Die intensive Praxis, Präsent zu Sein, wird für den Schlüssel gehalten. Dies enthüllte den Wissenschaftlern eine Schmiedbarkeit der Gehirnfunktion, von der man lange Zeit dachte, sie ende mit der Kindheit. (Entsinnt ihr euch der Ansicht, dass du, sofern du eine Fremdsprache nicht bis zum Alter von 7 gelernt habest, sie nie lernen werdest, weil das Erwachsenengehirn aufgehört haben soll, zu wachsen?) Diese Studie legt dieses Konzept zum alten Eisen. Dein Gehirn kann über die gesamte Lebenszeit fortfahren zu lernen & zu wachsen. Diese Einsicht, die aus dem Studium der Mönche gewonnen wurde, öffnet die Schleusen für allerhand Programme, um Menschen mit diversen Arten von verminderter Gehirnfunktion zu helfen. Es brachte mich dazu zu fragen, ob Earl's Gehirn, oder das Gehirn Anderer mit Alzheimer, wenn es unter CT-Scans betrachtet wird, ähnliche vergrößerte Areale der gleichen Gehirnregionen aufweist. Das bringt einen zum Nachdenken, oder nicht?
Und, Inae, ich denke, es geht mehr um die Fähigkeit, die Dinge, denen wir gegenüberstehen, mittels gänzlichem Akzeptieren umzuwandeln (etwa jemanden mit Alzheimer, den du liebst, wie auch jemanden, der dir eine Waffe in den Bauch drückt). Ohne diese Akzeptanz würde mich Earl's Zustand dauernd unglücklich machen ... doch, da er mich nicht unglücklich macht, scheint es, macht es ihn nicht unglücklich. Akzeptanz ist nicht das Gleiche wie zu sagen „Ich liebe meine Feinde“. Sie anerkennt, dass es keine Feinde gibt. Es ist was ist. Dies verbringt dich augenblicklich in eine Position der Macht, weil du gänzlich präsent bist.
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LM – 03/13/07
Jeff,
es gab lange Zeit einen Part von mir, der durch den menschlichen Geist und den Pfad des Geistes zu unserer spirituellen Einsicht fasziniert war. Im New Age-Denken haben Viele zum Ausdruck gebracht, wie ihrem Empfinden nach der Geist/Ego ein Teil dessen ist, wer wir sind, auf den wir bei unserem Befragen nicht hören, da denke ich anders.
Wie es Neale sagte, gibt es kein hier und dort, doch es gibt viele Unter-Ebenen des Verstehens, die in uns im Geist bestehen, die neuralen Pfade, die zu solch einem kleinen Anteil im physischen Leben genutzt werden, die einen beleuchteten Pfad darstellen, sofern wir uns zu einem Wissen und Verstehen unserer Schöpfung aufmachen.
Wiewohl ich es zur Zeit kontrollierter als früher unternehme, bin ich mir gewahr, wie ich bewusst von der Zone meines bewussten Zustandes, der in dieser Welt zu sehen ist, zu einer anderen Zone des Zustandes der Bewusstheit hinüberwechsele, einer Bewusstheit, wo ich mich sehr wohl fühle und wo ich darauf geeicht bin, das Wissen in Empfang zu nehmen, wonach ich trachte. Ich nenne das meinen Zenith, und an meinem Zenith befinden sich meine Antworten. Bin ich in dem Zustand, so scheine ich in dieser Welt abwesend, doch bin ich hier und da vollständig gegenwärtig. Auch dann, wo es scheint, ich würde in dieser Welt dösen, bin ich mir all dessen gewahr, was immerfort um mich herum vor sich geht, doch desgleichen in einem anderen Zustand auch vollständig präsent.
Bei Alzheimer ist das meines Erachtens genauso, vielleicht nicht in einem kontrollierten Zustand, jedoch präsent. Ich befinde mich auf einer 500-tägigen Suche, um die Antworten auf die Fragen zu bekommen, die ich bezüglich des Geistes und des Portals zu dem Spirit habe.
Es gibt keinen Bedarf daran, dass ein Zustand dem anderen vorherzugehen habe. Die Reise durch die Unter-Ebenen ist einfach eine Wahl/ein Bestreben, einen völligen Glauben an den Prozess aufzunehmen. Wo nicht mehr länger eine Trennung zwischen dem Realen und dem Imaginierten besteht, einfach ein Wissen des Seiens, ohne Trennung. Für mich bedeutet es, es einfach den beschatteten Arealen des Geistes zu gewähren, vermittels der neuralen Pfade Licht zu erhalten.
In jedem von uns liegen die Antworten, die wir die Wahl treffen aufzusuchen, wo Wissenschaft und Spiritualität keine getrennten Sphären aufweisen, wo allerdings die Harmonie als eins weilt, die ein physisches Werkzeug hinüber zu unserer spirituellen Seite ist. Die Beziehung der Patienten mit Alzheimer zu diesem Geschehen hat mein Interesse lange Zeit festgehalten. An einem Punkt dachte ich, die Antwort sei, die Patienten mit Alzheimer aufzuwecken, doch jetzt ist meinem Empfinden nach diese Unterbrechung nicht mehr nötig; Dasjenige, was von ihrem vollständigen Geisteszustand für uns gelernt werden kann, könnte Einsicht und Wissen bringen von etwas, was bislang noch nicht wahrgenommen wurde.
Gib Earl von mir einen Kuss, dafür, dass er ein weiterer Pionier des Verstehens ist. Einen riesigen Segen euch beiden, dafür wer ihr seid, und für den Frieden des Verstehens in euer beider Wesen.
Seid gesegnet, Linda
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LM – 03/13/07
Jeff, vor neun Jahren, als ich begann, ohne Kontrolle in den Zonen herumzureisen, ging ich zu einem Neurologen. Das hatte Einwirkungen auf mein Leben, auch auf das Autofahren. Das war wirklich, und sogar das Distanzeinschätzen zwischen den Fahrzeugen, oder das Stehen in einer Einkaufsschlange, das Auschecken und dem Angestellten zu hören, als wäre er meilenweit in einem Tunnel von einem weg, machte mir Angst, und ich stellte mir vor, in meinem Gemüt sei etwas nicht in Ordnung. Egal wie weit ich fuhr, und ich befand mich beim Fahren fast wie durch einen engen Tunnel zwischen mir, und noch so Vieles mehr von jenseits dessen, wo ich war.
Als ich mich auf dem Weg zur Beerdigung meiner Mutter befand, fand das in der Kälte des Januars in Northeast Iowa statt, dabei hatte ich vergessen, wie entsetzlich kalt es dort sein konnte, also holte ich mir aus ihren Wintersachen etwas zum Anziehen heraus. Auf dem Nachhauseweg mit diesem Mantel – nichts vor mir auf der Straße war von dieser Welt. Sobald ich den Wagen auf die Seite lenkte, den Mantel auszog und ihn in den Kofferraum legte, klärte sich die Straße wieder auf. Wir sind bloß Energie, und ebenso nahe wie es ist, wenn du deinen Arm zu deiner anderen Seite ausstreckst, so nahe ist uns die Seite unseres Geistes, ganz ohne Entfernung. Es ist einfach eine Sache dessen, was wir wählen, dass wir uns dessen bewusst sind.
Der Neurologe bescheinigte mir eine gute Gesundheit, was meine körperlichen Schwierigkeiten betraf, er sagte einfach, ich sei anders verdrahtet, nicht, dass er es erklären könnte, aber es gebe keine körperlichen Gründe oder eine Lösung einzunehmen. Also, wiewohl ich manchmal kryptisch erscheine, bin ich einfach wer ich bin, und mein Ansinnen war schier, besser verstanden zu sein.
Seid gesegnet, Linda
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Marko – 03/13/07
Neale, du sagtest: „Die wahre Meisterin nun segnet all dies, sie verdammt es nicht. Und indem sie das tut, wandelt die wahre Meisterin es um, mit der Auswirkung, dass ihre Segensenergie die Energie des Zustandes selbst umwandelt. Deswegen stellt das Segnen und nie das Verdammen das größte spirituelle Geheimnis dar.“
Dem pflichte ich voll und ganz bei, wie es gewiss alle anderen im Blog tun. Es scheint mir wichtiger, Erfahrungen zu segnen, die wir als schmerzvoll, körperlich, emotional, etc., interpretieren. Ich möchte die Macht zu segnen, & uns unseren Schmerz, in welcher Form auch immer er in Erscheinung tritt, anzueignen, nicht unterschätzt wissen.
Bei mir kann das herausfordernd sein, abhängig von dem Grad des Schmerzes, in dem wir sind, was selbstverständlich einen Riesenunterschied macht.
[...]
Wie großartig ist es, dass wir am Rande stehen, derart einfache & tiefgehende Gedanken & Verständnisse anzuschauen, was sie für uns in unserem Leben & im Leben Anderer realer & effektiver macht.
Was Alzheimer angeht, ich habe gehört, dass diese Menschen auf einer tiefen metaphysischen Ebene versuchen, mit dem einen oder anderen tiefliegenden Thema umzugehen, & die einzige Art, wie sie das tun können, sei es, sich in diesen Zustand, den wir Alzheimer nennen, zu begeben.
Für uns von außen sieht das seltsam aus, inwendig tun sie tiefe spirituelle Arbeit. Das scheint ein Prozess der Leute zu sein, deren Umgang mit ihren Emotionen in ihrem Leben nicht gut war und die nun mit ihnen in Berührung kommen, insbesondere Babyboomer-Eltern. Von der Theorie habe ich gehört, & ich hänge ihr nicht an, bringe sie einfach als eine andere Perspektive ein.
An Jeff & alle, die Leute in solchen Zuständen pflegen – ich kann nur sagen: Gott segne euch!!!
Es ist großartig, Leute in solchen Umständen zu pflegen, für mich wäre das sehr schwer, wohingegen es Andere wie Jeff liebevoll & voller Anmut tun können.
Ich frage mich oft, wie die Leute mit Alzheimer [...]
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Jeff – 03/13/07
Marko, sehr gute Punkte!
Bei Earl scheint es in vieler Hinsicht so zu sein, dass er mit ungelösten Themen Umgang hat. So etwa wuchs er auf einer Farm auf & sein Leben bestand als Kind nur aus Arbeit, Arbeit, Arbeit. Ein Gutteil seines Selbst-Bildes / seiner Identität entsprang einem Sinn an Leistung & am Ende des Tages kam seine größte Genugtuung auf, wenn er zuhörte, was er alles abgearbeitet hatte. Als sich seine Töchter mit Depressionen herumschlugen, hat das Earl's Geist zurückschrecken lassen. „Weswegen bleiben sie nicht einfach fleißig“, würde er fragen. „Geht in den Garten & arbeitet & sie werden ihre Probleme vergessen.“ Auf meiner Seite brauchte es einiger Anstrengung, Earl zu dem Verständnis zu bringen, dass diese Methode nicht bei jedem funktioniert. Ja, spazieren gehen und etwas Produktives tun kann gewiss die Symptome lindern, doch die zugrundeliegende Ursache der Depression / des Durcheinanderseins wird einem nur dann aufwarten, wenn man letztlich STOPPEN muss. Die meisten Menschen vermeiden das Aufhören, das Gehen in die Stille, meistens aus diesem Grunde. Sie wären unversehens mit all den ungelösten, nicht vergebenen Aspekten ihrer Vergangenheit konfrontiert, die sie immer noch mit sich herumtragen. Für die Meisten wird „fleißig sein“ (oder betäubt sein) zu einem Weg, diese Dinge zu meiden, kein Weg, sie zu heilen. Um ehrlich zu sein, ich denke, auf diese Weise lebte Earl den Großteil seines Lebens.
Nun? Es gibt kein Gespür des Selbst, was von etwas anderem als vom selbst Seien abgeleitet ist. Er kann sich nicht mehr seines Tuns von einer Minute zur nächsten, noch weniger eines Tages bis zum nächsten, entsinnen, sodass keine lange Liste des Geschafften existiert, aus der eine Identität entnommen werden könnte. Und doch ... & doch ist er immer noch hier, friedlich, heiter, auf das Seienshafte zentriert. Es gibt Augenblicke, wo es ihm schlechter geht, wenn, wovon Linda gesprochen hat, die Pflegekräfte ihn aus seinen Träumereien herausbringen & darauf bestehen, er müsse die Kleider wechseln, aus dem Bett kommen oder etwas essen. Doch das sind sind flüchtige und ätherische Augenblicke. Der Traumzustand des Schlafens & der Wachzustand sind bei Earl nicht durch eine breite Bucht getrennt. Tatsächlich stelle ich in Frage, ob es in seiner Erfahrungswelt diesbezüglich einen großen Unterschied ausmacht. Seine Töchter wundern sich, was ihn hier hält. (Wie ich es auch tat, sahen sie voraus, er würde im Garten über seiner Ackerfräse zusammenbrechen, oder bei der Arbeit auf seinem Gelände, beides waren zentrale Quellen seines Stolzes für ihn.) Ich glaube, es handelt sich nicht bloß um spirituelle Lektionen, die Earl's Seele in diesem Zustand lernen möchte, sondern auch um spirituelle Unterweisungen, an denen er uns nicht in anderer als in dieser Weise teilhaben lassen konnte.
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Marko – 03/13/07
Amen, Jeff.
Ich möchte nur hinzufügen, manchmal kann der Zustand bei depressiven Menschen, sei es nun, dass sie ihren Schmerz oder ihre Depression voll und ganz empfinden, oder aber auch, dass sie ihn nur für eine kurze Weile spüren, durch den bloßen Fakt gelindert werden, dass sie ihn sich spüren lassen & ihm eine vernehmbare Stimme verleihen. Das ist nicht immer einfach, das weiß ich.
Auch die Depression kann ein Geschenk sein, ein Geschenk von unserer Schattenseite unseres Selbst. Der Schatten, der das Geschenk des Lichtes verdeckt bereithält, in Erwartung, gefunden & gehört zu werden.
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Jeff – 03/13/07
Ja, Marko!
Ich habe einen Gutteil meines Lebens damit verbracht, den Schmerz zu vermeiden / ihm zu entkommen, als in ihn hineinzugehen. Du hast recht; ihn innen in dir selbst anzuschauen & es ihm zu zuzulassen, da zu sein, ist ein Riesenschritt in Richtung, ihn umzuwandeln. An dem Punkt hält man den Schmerz nicht mehr länger fälschlicherweise für „wer du bist“. Aus dem Schmerz Identitäten zu errichten (sei es nun eine Krankheit, eine Depression oder ein Nicht-Vergeben), hält den unerwünschten Zustand vor Ort. Auf der einen Hand widersetzt du dich dem Zustand, auf der anderen Hand möchte das Ego nicht, dass du ihn gehen lässt, wo es doch eine Identität aus ihm geformt hat. Durch diese Illusion hindurch zu sehen, ist der letzte Zweck all dessen, was das Ego als „schlecht“ ausgezeichnet hat. Es ist auch das Hindurchsehen durch diese Illusion, das es dem Heilen dieses Zustandes stattgibt, vonstatten zu gehen.
Ein Beispiel ... ich stieß meinen Zeh (Uch!). Es gibt die Neigung, Anderen zu erzählen, wie sehr es weh tut, zu schildern, wie ich meinen Zeh gestoßen habe, es darauf nicht eingestellten Fremden zu zeigen, wie violett er bereits geworden ist, durch Hinken Aufmerksamkeit zu erwecken ... an dem Punkt wird es zu einer Geschichte über den Schmerz, die den Schmerz durchdringt. Abhängig davon, wieviel von deinem Ego Aufmerksamkeit benötigt – dieses Zehen-Anstoßen kann über Wochen gemolken werden! Wiewohl, sofern du deine Aufmerksamkeit von dem schmerzenden Zeh fortschwenken kannst, hin zu den 98 % deines Körpers, die sich prächtig fühlen, kann der Schmerz verkleinert & die Heilung beschleunigt werden. Das meint nicht, den Schmerz zu verleugnen, der da ist, es meint, dein Augenmerk einfach von dem ausschließlich & pervers auf die 1 % Ausgerichtetsein, die wie verrückt wehtun, fortzulenken. Das gibt dir auch statt, zu wissen, dass du das „Zehenanstoßen“ geschaffen hast (anstatt dem Stuhl Vorwürfe zu machen, mit dem dein Zeh zusammenstieß, oder demjenigen Vorwürfe zu machen, der das Tischende verrückt hat), um etwas zu lernen. Vielleicht besteht die Lektion darin, dass du dem gegenüber aufmerksamer sein solltest, wo du gehst, oder, dir zu zeigen, dass du den Schmerz aus sich selbst heraus umwandeln & deinen Körper von einem Ort positiver Energie her heilen kannst.
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LM – 03/15/07
Inae,
die ersten zwölf Jahre meines Lebens wuchs ich in einer Stadt von etwa 1000 Einwohnern inmitten von nirgendwo auf, was den Zugang zu einem Spielplatz außerhalb der Stadt, wo es einen gab, anbelangt, eine einzige Schule, das war eine Grundschule, und das einzige Geschäft in der Stadt war ein Lebensmittelladen.
Mein Spielplatz war die Natur; meine Begleiter und besten Freunde waren Tiere. Ein Hund und ein Pferd, die nie weit fort waren. Ich lebte vom Sonnenaufgang bis zum Untergang draußen, wenn ich nicht in der Schule oder es im Winter nicht zu kalt war. Ich habe früh gelernt, in welch vollkommener Welt ich stand.
Seitdem haben mein Leben auf dem Weg Menschen mit muskulärer Dystrophie, mit Alzheimer und viele andere mit Herzkrankheiten, Krebs gekreuzt, und solche, die man gewöhnlich als Verunfallte in dieser Welt bezeichnen kann, doch habe ich mich stets in ihrer Stärke geehrt gefühlt, und darin, was sie mir zu lehren hatten. Wo ihr physischer Körper nicht erwidern konnte oder nicht dafür hergerichtet war, zu erwidern, wie es in dieser Welt erwartet wird, so haben ihre Herzen und Seelen doch stets gesprochen.
Ich könnte nicht einmal anfangen damit, das mit den vielen materiellen Segnungen gleichzusetzen, doch der Segen im Leben, der keinen Cent kostet, war unfassbar. Mehr als ich je dachte, dass er es sein kann. Ich treffe die Wahl, zu erwidern, und nicht, zu reagieren. Für mich kommt man vom Herzen, wohingegen die Anderen von der emotionalen Ebene her kommen. Und bei den Menschen mit Alzheimer, oder dort, wo eine Lebensherausforderung besteht, die wie eine körperliche Form ausschaut, habe ich gefunden, dass auch sie erwidernd sind, mehr als bloß reagierend gegenüber dem Leben.
All dies schätze ich in dem Blog, denn so viele Dinge brachten Einsichten in mein Leben, was in irgend kleiner Weise nicht entlassen worden war. Ende Februar hörte ich mit einer Arbeitsstelle auf, die ich seit elf Jahren hatte. Ich dachte, das sei mein Fulltime Job, doch fand ich recht rasch heraus, auf wieviel mehr ich in meinem eigenen Leben wartete, voranzubringen, um eine Fülle zu erschaffen, die in der materiellen Welt nicht aufgefunden werden konnte.
Mein Bestreben ist es, mein eigenes Gefährdungsszenario zusammen mit meinen leitenden Kräften zu schaffen. Sie geben mir eine Antwort und, zuguterletzt, die Frage in dieser Welt, die die Antwort erschaffen kann. In einer persönlichen Mission, das 500 Mal in den nächsten 500 Tagen zu tun. Was ich am Leben liebe, ist, dass es solch ein blanker Teppich ist, der fortwährend gemäß unserer Vorzeichnung geschaffen und wiedergeschaffen wird. Und, je mehr wir erschaffen, desto mehr schöpferische Seiten treten in Erscheinung.
Oft kommen diese kleinen Gedanken herein, und ich schreibe sie einfach nieder. Verschiedene Glaubensüberzeugungen haben für sie unterschiedliche Begriffe, aber sie sind kraftvolle Affirmationen, die im Leben Wandel auslösen. Einer, den ich gerne habe, folgt unten.
Zu sein, der sieht und dem alles gewahr ist
An diesem Tag ersuche ich um die Worte, um die Frucht des Wissens mit weniger Verzweiflung zu tragen
Heute ersuche ich darum, dass mein Selbst hier und da sei
Mich zu erkennen als Eine, durch die ich gesandt wurde
Als Eine zu sein, von der die Rede war
Als Eine zu sein, die uralt ist
Um dies zu sein, erkläre ich an diesem Tag, die Kraft für drei und nicht mehr länger ungewahr zu sein
Seid gesegnet, Linda
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John – 03/15/07
Liebe Jeff,
es ist ermutigend, wie du mit der Alzheimer-Diagnose deines Partners zurecht kommst; ich habe in Pflegeheimen gearbeitet, und recht wenige Bewohner hatten Alzheimer diagnostiziert.
Unlängst blätterte ich ein wohlbekanntes Geist Körper Spirit Magazin durch, und stolperte über folgenden Artikel über die Ursachen von Alzheimer.
„Muster des Loslassens“ - von Jude Currivan
„Ein Klient suchte mich unter großer Not auf. Ihre Mutter litt traurigerweise unter fortgeschrittenem Alzheimer, und sie hatte die schmerzliche Entscheidung getroffen, sie in ein Pflegeheim zu bringen. Sie fühlte sich enorm schuldig, insbesondere da sie nicht in der Lage war, mit ihrer Mutter darüber zu reden. Sie empfand, dass sie ihr ganzes Leben lang die einzige in der Familie war, auf die sich alle verlassen konnten. Nun hatte es ihr die Familie überlassen, die schweren Beschlüsse und Vorkehrungen für ihre Mutter zu fassen.
Wir machten eine innere Visualisierung, die uns mit den Energien des 8. Chakras in Verbindung brachte. Unterdessen entspannte sie sich und war fähig, Zugang zu ihrer eigenen höheren Führung aufzunehmen und das Höhere Selbst ihrer Mutter zu einem inneren Dialog herbeizurufen. Ihre Mutter erklärte ihr, dass sie sich in ihrer eigenen Kindheit verlassen gefühlt hatte, und sie habe damals in Bestimmtheit den Entschluss gefasst, ihr Leben dahingehend zu kontrollieren, das Empfinden des Verlustschmerzes nicht noch einmal zu bekommen. Sie war darin so gut, dass sie nicht in der Lage war, Menschen oder Dinge gehen zu lassen, und über die Jahre erschöpfte sie sich in der Anstrengung, an jenen festzuhalten.
Unterschiedliche Aspekte ihres Gemütes befanden sich im Konflikt. Ihr Unterbewusstes war verzweifelt, das gehen zu lassen, ihr bewusster Geist war verzweifelt darin, daran festzuhalten. Alzheimer war die einzige Zuflucht, die ihr Gemüt hatte, um sich selbst von ihrer Einverkörperung der Verlassenheitsmuster loszulösen, sagte sie gegenüber ihrer Tochter in ihrer inneren Kommunion. Sie überreichte ihrer Tochter eine weitere Einsicht, nämlich, ihr eigenes Muster sei auch dasjenige der Tochter geworden.
Auch meine Klientin war darauf aus, ihr Leben als ein Mittel zu kontrollieren, um die Unvermeidbarkeit des Verlustes zu vermeiden. Und ihre Mutter warnte sie eindringlich, dass sie desgleichen, sofern sie nicht in der Lage sei, dieses Muster loszulassen, einen Alzheimer heranbilde. Meine Klientin konnte im universalen Herzen des 8. Chakra wahrnehmen, dass aller Verlust illusorisch ist. Und sie ließ das Verlassenwerden-Trauma, das sie mit sich trug, los. Sie hatte auch die Mittel erreicht, um mit ihrer Mutter zu kommunizieren, und, dass sie sich gegenseitig auf der vor ihnen liegenden Reise unterstützen.“
Liebe und Licht,
John R.
Entnommen: www.kindredspirit.co.uk (März/April)
[zu N.'s Blog-Eintrag vom 15.3.07]
Alison – 03/1^6/07
Hallo Neale und alle MC-Mitglieder,
ich bin neu hier, browste heute morgen auf die Site zu und beschloss, mich zu registrieren. Dann las ich den letzten Eintrag, und der folgende Absatz traf mich:
„In Wahrheit ist es unmöglich, das zu erschaffen, was wir Neues Leben nennen. Alles was wir tun können, ist, das Leben (die Energie), die ewig gegenwärtig ist, zu veranlassen, in einer Neuen Form in Erscheinung zu treten. Genau das tun die Sterne am Himmel.“
Gestern verstand ich etwas, was für mich eine Offenbarung war, und es erstaunt mich, dass ich so lange brauchte, um es wahrzunehmen. Ich habe zwei Kinder, in der Schwangerschaft fühlte ich Leben in mir, das ist unmöglich in Worte zu fassen, wie ein Glühen, eine Flamme, ein freudiges Licht. Unter der Geburt spürte ich, dass das Leben mich verlässt, und ich fühlte mich leer, da das Leben nun außerhalb von mir war, nicht mehr innerhalb. Ich bemerkte gestern (allerdings brauchte es 9 Jahre), dass das Leben mich nie verlassen hatte, ich bin das Leben, das meinem Empfinden nach in mir wuchs, ich bin das unglaubliche Glühen, diese Flamme, dieses Licht. Wir sind es alle.
Das wollte ich mit euch teilen.
Liebe, Ali.
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Jeff – 03/16/07
Wow, Neale. [...]
... Das alte „Macht von oben nach unten“-Modell erodiert zur Zeit & zerfällt. [...] Dieser Paradigmen-Wechsel passiert in allen Feldern des menschlichen Unterfangens.
Hier ein Beispiel aus der Industrie, das ich unlängst in einer Zeitung fand. Die Story handelte von einer Firma, die Boeing-Maschinen instandsetzte. Sie drohte, unter all den Lohnverhandlungen & dem Gewerkschaften-Gezänk pleite zu gehen. Die Lösung? (Die Soul-ution?) lag darin, dass jeder eine Gehaltskürzung einsteckte, doch im Austausch dafür wurde jeder am Prozess der Entscheidungsfindung gleichwertig beteiligt. Das Resultat? Das ist jetzt die erfolgreichste Instandsetzungs-Firma in Amerika. Sobald die Menschen als wahrlich Gleiche ermächtigt werden, geschieht etwas Interessantes. Nicht das Chaos, das uns als Resultat vorausgesagt wurde, keinen zentralen „Boss“ mehr zu haben, der die Handlung von allen bestimmte, tritt ein, stattdessen wurden die Menschen selbst-verantwortlich, sie konnten sehen, wie ihre Handlungen das Ganze beeinträchtigte & sie machten laufend Vorschläge, um die Produktion zu verbessern, das System auf einen höheren Stand, es zum Funktionieren zu bringen anhand der vorgelegten Erfolgsziele. Das ist ein einzelnes Beispiel, aber man bekommt ein Bild :)
Zu N.'s Blog-Eintrag vom 18.4.07]
LM
Die 17. Erinnerung: Im Tod wirst du von all deinen nächsten geliebten Angehörigen begrüßt werden – von Denen, die vor dir gestorben sind und von Denen, die nach dir sterben werden.
Bei all den Gesprächen, die ich mit Anderen in den letzten paar Jahren hatte, ist die # 17, die du anführtest, der einzelne Aspekt, der am häufigsten in Erscheinung tritt. Das Verständnis, dass wir, auch dann, wo es den Anschein hat, dass wir diesen physischen Körper bewohnen, nicht von Zuhause fortgegangen sind. Das Trauern ist ein Erwidern des Sterbenden, so glaube ich, das erfahren zu werden braucht, in Wertschätzung dessen, wer wir sind, sei es nun, dass wir leben, oder sei es, als würden wir anscheinend sterben. Ohne dass Zeit oder Raum uns trennt.
Mein Onkel hat die letzten paar Jahre mit dem Tod gekämpft, seit meine Tante eines Nachts verstarb, als sie versuchte, ihr Haus zu betreten. Sie steckte den Schlüssel in das Schloss, und fiel um. Er wartete die nächsten Stunden drinnen im Haus, nicht wissend, was passiert war, auf sie, dass sie von einem mit ihrer Schwester zusammen verbrachten Abend zurückkehrt. Schließlich entschied er sich um 23:30, ins Auto zu steigen und sie ausfindig zu machen; er fand sie, als er zur Tür hinausging. Er holte den Notarzt erst eine Stunde später, weil dieser Tag der Geburtstag ihres Enkelkindes war, und er wollte nicht, dass ihr Sterbetag in der Erinnerung auch zu seinem Geburtstag wird.
Davon wusste ich gar nichts; als ich ein paar Tage später zu deren Wohnort fuhr, hatte ich vier Stunden, um meinen Kopf klar zu bekommen. Es dauerte nicht lange, bis ihre Stimme den Wagen erfüllte. Sie wollte, dass ich meine Familie wissen lasse, dass es ihr sehr leid tat, die Geburtstagsfeier ausgelassen haben zu müssen, die auf später verschoben worden war. Dass sie allerdings genau den Lauf der Dinge, wie sie geschahen, gewählt habe. Als ich zu dem Trauerhaus kam und sie sah, waren ihre Worte immer noch in meinem Kopf, doch die sterbliche Seite von mir fühlte all das, was ein Mensch fühlen würde, der in dieser Welt jemand verloren hat. Ein Wissen, dass nichts fortgegangen ist, gleichwohl der Gram, nicht mehr länger in der Lage zu sein, diese Welt wie gehabt mit ihr zu teilen. Zu der Zeit fand ich nicht die Zeit oder die Worte, um ihre Botschaft an meinen Onkel zum Ausdruck zu bringen.
Ein paar Monate später ließ ich ihn diese Worte wissen. Was sich dann an dem Geburtstag des Enkelkindes herausstellte, wie wichtig ihre Worte an dem Tag waren, wofür ich keine Verbindungen finden konnte – alldas war für ihn perfekt in Verbindung gesetzt, sodass er mit dem Prozess des Heilens anfangen konnte. Acht Monate vor dem Tod meiner Tante war ihre älteste Tochter an Krebs gestorben.
Was ich während der Trauerzeit meiner Tante nicht gewusst hatte, war, dass sie ein überwältigendes Gefühl darüber hatte, ihre Tochter sollte nicht alleine sein. Vor der Wahl stehend, entweder diese Welt zu verlassen oder zu bleiben, fällte sie in der Nacht den Entschluss, es in Dank gehen zu lassen.
Seither gab es viele Gespräche unter uns dreien, wobei mein Onkel via seines Herzzentrums immer mehr Verständnis des Lebens und des Todes erlangte. Sobald wir den Tod als das Leben behandeln, geraten wir leicht in die Liebe, einfach innerhalb eines einzigen Gefildes oder einer einzigen Dimension zu sein. Der Tod existiert nicht, nur Leben. Einer meiner Ziele oder meine Mission in diesem Leben ist es, mehr Verständnis zu überbringen oder zu dem Wissen eine Brücke zu schlagen.
[....]
* * * * * *
ND Walsch antwortet darauf ....
LINDA ....
Wow ... dankeschön, Linda, für diese erstaunliche Geschichte. Wow.
ndw
* * * * *
Josiane – 18.4.07
Lieber Neale, ich möchte deinen Kommentar über das vorherige Thema kommentieren [....]. Du schriebst:
„(Marko): 'Sofern wir dem Geist von GmG folgen, möchte ich denken (korrigiere mich, sofern ich falsch liege), dass wir anderen Ländern wie der Türkei die Freiheit dazu belassen, die Redefreiheit zu beschränken.'
Dies ist eine faszinierende Einsicht, über die ich, offen gesagt, in der Weise nicht nachgedacht habe. Ja, muss ich sagen, du hast recht. Falls dies tatsächlich der Wille der Mehrheit in einem Land ist, so sagt GmG, müsste dies „gestattet“ werden.“
Hmmm ... aber meint das, dass GmG, sofern die Mehrheit in einem Land glaubt, alle Amerikaner gehörten umgebracht (rufen nicht die Schiiten im Irak fortlaufend dazu auf?), sagt, das sei in Ordnung so?
Nein. Deswegen (und glücklicherweise gibt es ein Gesetz dafür, soweit ich weiß, in der UNO), weil ein Staat sich nicht in die Angelegenheiten eines anderen einmischen kann. Das meint, nebenbei gesagt, deswegen sind die USA bei dem Rest der Welt nicht so gerne gesehen: sie stecken ihre Nase in die Sachen jedes anderen Landes, wozu man sie nicht eingeladen hat. Ich glaube, um dein Beispiel zu gebrauchen, wie das in einer Situation wie der, die du bescbreibst, zu handhaben ist, heißt das, AKZEPTIEREN, dass eine ganze Nation uns nicht mag. Und ABZIEHEN. Sie möchten keinen amerikanisierten Lebensstil. Gut. Lasst uns das TV, McDonald's und was immer wir dort verkaufen von dort wegholen und nicht mehr als Touristen dorthin fahren!
Ich glaube, das wäre der einzuschlagende Wege, sofern wir GmG folgen: die Meinung der Anderen über uns respektieren. Kraft einzusetzen, damit sie ihren Sinn ändern, ist keine Lösung. Sie respektieren ist eine Lösung.
Ich möchte glauben, es wäre richtig: heraus aus dem Land und sie ihre Probleme auf ihre Weise lösen lassen. Das möchten sie ohnehin. Und sie wissen lassen, dass die Tür offen bleibt, sofern sie wieder mit uns in Beziehung kommen möchten. Doch um das zu tun, könnten wir die Mehrheit (eine deutliche Mehrheit!) befragen, ob sie solch eine Vereinbarung dann möchte, sofern es je dazu kommt. Unterdessen sollten wir sie alleine lassen.
Was denkst du?
Es ist ihre Wahl, und wir sollten sie respektieren. Wir allerdings haben das Recht zu leben. Ein Weg besteht darin, die Tür offen stehen zu lassen (nicht zu weit, da wir nicht wollen, dass sie uns umbringen!), und unseren eigenen Geschäften nachzugehen! (Das habe ich mit meinem Vater versucht ... in meinem Herzen, das funktioniert recht gut!).
Liebe, Josiane
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Neale Donald Walsch – 18.4.07
BEITRAG VON NEALE:
Josiane ... ich mag, was du hier geschrieben hast, und im hauptsächlichen bin ich deiner Meinung. Es scheint, dass wir uns aus dem Irak ZURÜCKZIEHEN sollten, dass wir unsere McDonalds und FBI-Leute mitnehmen sollten, und dass wir diesen Teil der Welt leben lassen sollten, so, wie er es möchte. Doch in einer komplexen, wechselseitig abhängigen Welt ist es nicht derart einfach, scheint es.
Das eine .... was machen wir (oder jede andere Nation), sofern die Menschen jenes Landes, die die Mehrheit stellen, plötzlich anfangen, die Minderheit zu verfolgen, sie auszuplündern, zu vergewaltigen und beliebig umzubringen? (Das meint, sofern die Schiiten dies den Sunniten antun, deren Verhältnis fünf zu eins zueinander steht, wie man es im allgemeinen hört, dass es so kommen werde ...).
Gehen wir einfach fort, und stehen daneben und schauen den Leuten zu, wie sie verstümmeln, töten und randalieren?
Mag sein. Einfach eine Frage.
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[Ausgewählte übersetzte Kommentare zu N.'s Blog-Eintrag vom 19.4.07]
LM – 19.4.07
Unter all den Berichten, die ich über Virginia Tech hörte/las, war der eine wohl der Stimmigste mit dem, was Neale geschrieben hat, nämlich der Professor, der den Holocaust überlebt hatte, er traf eine Wahl, die an dem Tag seinen Tod auslöste; und auch die unglaublichen Erklärungen der Liebe, die seine Frau über ihn hinterher abgab.
Wenigstens zweimal in derselben Lebenszeit war der Mann vor das gestellt, was man das Tragischste an Umständen des Seins bezeichnen könnte, sei es nun bewusst oder unbewusst traf er zweimal die Wahl, ob er nun bleiben oder zu existieren aufhören solle.
Vielleicht in der Jugend die Wahl, zu bleiben, um das Ende des Holocaust und den Wechsel anzuschauen, und das nächste Mal eine Wahl, hinüberzugehen, damit wieder die Jugend zurückbleibt, um zu sehen, was möglicherweise jenseits des Horrors liegt, den sie an dem Tag sahen.
Jene, die in dem Saal an dem Tag überlebten, haben eine neue Richtung des Lebens eingeschlagen mit einem Gedenken an die Selbstlosigkeit, um dies zu bewerkstelligen. Für mich ist das ein unglaublich positives Zeichen für das Potential davon, was unsere Jugend in dieser Welt in den vor uns liegenden Jahren möglich machen wird.
Mit Segen, Linda
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Elizabeth – 20.4.07
Ich entsinne mich einer Geschichte, die ich einmal gelesen habe, über ein fürsorgliches vierjähriges Kind, dessen nächster Nachbar ein älterer Gentleman war, der gerade seine Frau verloren hatte.
Als der kleine Junge den Mann weinen sah, ging er in dessen Garten, kletterte auf seinen Schoß, und blieb dort sitzen.
Als ihn seine Mutter fragte, was er zu dem Nachbarn gesagt habe, antwortete er: „Nichts, ich half ihm einfach beim Weinen.“
Und so kann jetzt das Kind in uns allen Jenen helfen, die die tiefe Traurigkeit, den Unglauben und den Verlust erleben, indem es nichts sagt. Indem es einfach hilft, dass sie weinen.
Liebe & Licht Elizabeth
[Ausgewählte übersetzte Kommentare zu N.'s Blog-Eintrag vom 20.4.07]
Jacques – 20.4.07
[....]
Neale, ich bin ein Radioamateur, und gestern lud ich einen anderen Radioamateur aus England zu mir nachhause in Spanien ein, ich kenne ihn gut, habe ihn aber nie getroffen. Er heißt Ken.
Ken hat unheilbaren Krebs, und als er hier reinkam, konnte er kaum gehen, er war unter Schmerzen und vollgestopft mit Steroiden und Morphinen. Er genoss jede Sekunde seines Aufenthaltes, nahm jeden Lichtstrahl in sein Sein hinein, jede Möwe am Himmel, und den Ausdruck meiner zwei Doggen, die ihn beobachteten. Er absorbierte alles.
Colette, meine Frau, die du in Lissabon gesehen hast, hat auch Krebs, und als Ken sich von uns verabschiedete, als er einen kleinen Hang hinter unserem Haus hinaufging, nahm er sie bei der Hand und sagte ohne Worte Auf Wiedersehen. In dem Augenblick entschwanden alle entsetzlichen Dinge auf dieser Welt. Ken war da; Gott war da, irgendwann, eines Tages, in der Ewigkeit wird der Killer an der Virginia Tech denselben Pfad nehmen. Ich kann nicht mehr sehen, was ich schreibe, Neale, ich weine, so wie du es in Portugal tatst, nicht so sehr wegen Ken oder Colette, sondern weil ... Du, Wir und Ich haben solch einen langen Weg zu gehen, und der Weg ist so schwer, so schwer!
Amen, Neale, Jacques
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Ali – 20.4.07
„Vergeben für das Unvergebbare“, und Liebe für das Unliebbare. Vor einiger Zeit kam Jesus im Traum zu mir, er stand vor mir als ein Mensch, er war ein wundersames Wesen, und obgleich er es nicht erwartete oder es von mir wollte, dass ich vor ihn hinkniete, tat ich es. Er sagte:
„Damit du mich liebst, musst du den abscheulichsten Menschen in der Welt lieben.“
Unsere Welt und unser Vergeben müssen standhaft sein, es gibt viele Wölfe in der Welt, diese Wölfe waren allerdings auch dann und wann Lämmer.
Frieden, Ali.
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Jeff – 20.4.07
[... Jeff gibt Worte eines Vaters wieder, der bei dem Massaker an der Columbine High School im April 1999 eine Tochter verloren hat; sein Sohn wurde verletzt ...]
„Seit dem Morgengrauen der Schöpfung gab es in den Herzen der Männer und Frauen Gutes & Böses. Wir alle enthalten die Saat der Freundlichkeit oder die Saat der Gewalt. Der Tod meiner wunderbaren Tochter Rachel Joy Scott und das Sterben dieses heroischen Lehrers und der anderen elf Kinder, die umkamen, müssen nicht umsonst sein. Ihr Blut schreit um Antworten.
Der erste niedergelegte Akt der Gewalt war, als Kain draußen auf dem Feld seinen Bruder Abel tötete. Der Schurke war nicht die Keule, die er benutzte. Es war auch nicht die NCA, die National Club Association. Der wahre Mörder war Kain, und der Beweggrund für den Mord kann allein in Kains Herz gefunden werden.
In den Tagen nach der Columbine-Tragödie war ich erstaunt, wie schnell die Finger auf Gruppierungen wie NRA [National Rifle Association] zeigten. Ich bin kein Mitglied der NRA. Ich bin kein Jäger. Ich besitze nicht einmal eine Waffe. Ich bin nicht hier, um die NRA zu repräsentieren oder zu verteidigen – da ich nicht glaube, dass sie für den Tod meiner Tochter verantwortlich sind. Deswegen glaube ich nicht, dass sie verteidigt werden muss. Wenn ich glaubte, dass sie etwas mit Rachels Ermordung zu tun haben, dann wäre ich ihr stärkster Gegner.
Ich bin heute hier, um zu erklären, dass Columbine nicht einfach eine Tragödie ist – es war ein spirituelles Ereignis, das uns dazu bewegen sollte, uns anzuschauen, wo das tatsächliche Verschulden liegt!
Männer und Frauen sind dreifältige Wesen. Wir alle bestehen aus Körper, Geist und Seele. Sobald wir einen dritten Teil unseres Bestehens verleugnen, erschaffen wir eine Leere, die es dem Bösen, dem Vorurteil und dem Hass gestatten, einzudringen und Verwüstung anzurichten.“
Während Vieles an dem Zeugnis von Mr. Scott sich darum drehte, dass das Beten aus der Schule und Gott aus dem alltäglichen Leben heraus genommen worden seien, was die Ursache für die Columbine-Tragödie bilde, fand ich diese Erklärungen ein erstaunliches Zeugnis für das Erwachen, das Mr. Scott in der Folge dieses entsetzlichen Geschehens hatte. [.....]
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Gail – 20.4.07
All Diejenigen, die starben, verließen uns mit dem Geschenk, Liebe, Dank, Mitempfinden und Vergeben für Andere zu erfahren. Sie haben die Herzen so Vieler zum Besseren und Guten gewendet.
Als mein Bruder vor 25 Jahren durch einen betrunkenen Fahrer umkam, brachte er mich näher an mein Ziel der spirituellen Erleuchtung / Liebe.
Doch immer noch spüre ich den Schmerz seines Todes. Solltest du also für jemanden beten, so bete für die Hinterbliebenen. Damit sie die Traurigkeit bewältigen, die Gegenwart ihrer Geliebten nie mehr (in diesem Leben) erfahren zu können.
Liebe und Friede, G.
[Kommentare zu N.'s Blog-Eintrag vom 21.4.07 – insbesondere bezugnehmend auf dessen Eintrag vom 12.3.07, wo er auf Byron Katie's neues Buch „A Thousand Names for Joy“ empfehlend hinweist]
Jeff – 21.4.07 (I)
[.....]
Neale, ich war erfreut, als du in diesem Blog erwähntest, dass Byron Katie ein neues Buch „A Thousand Names of Joy“ herausgebracht hat & ich habe es sofort bestellt. [....] Ich erwähne das hier, weil Byron Katie in ihrem neuen Buch eine Menge über ihre Liebe zu Was Ist & über die völlige Akzeptanz davon spricht. Vieles davon fand ich inspirierend, ein nörgelndes „Da-Ist-Etwas-Nicht-Richtig“ über die Art an kompletter Akzeptanz von was IST, die Katie beschreibt, blieb. (So eine Art nörgelndes „Da stimmt was nicht“, wie ich es habe, wenn ich es vermeide, zur Wahl zu gehen.) Ein Beispiel .... Byron Katie schreibt, sie habe eine fortschreitende Augenerkrankung gehabt, die ihr viele Schmerzen bereitete, die es ihr schwer machte zu sehen & sie schließlich zur Erblindung geführt hätte. Sie akzeptierte das voll und ganz. Sie nahm es etwa wie „Das ist was ist & ich finde das in Ordnung“ auf & tat nichts, um eine Besserung aufzusuchen, sie nahm auch nicht den Versuch auf, eine Besserung zu erhalten, indem sie ihren eigenen Geist und ihre Energie dafür einsetzte. Wären da nicht die heroischen Anstrengungen ihres Ehemannes gewesen, nach einer Behandlung Ausschau zu halten, einen Doktor zu finden, den Operationstermin anzusetzen, so hätte sie keine Operation bekommen, die ihre Sehkraft wiederherstellte. Das beschäftigte mich. Es beschäftigte mich, da es den Anschein erweckt, als sei Katie von ihrer Befähigung abgerückt, zu erschaffen & als hätte sie einen „Autopiloten“ manifestiert, wo es im Leben nichts mehr zu tun gebe, als das in Erscheinung Tretende zu akzeptieren. Auf der einen Hand kann ich sehen, wie das gänzliche Akzeptieren von Was Ist eine glückselige Existenz bildet. Auf der anderen Hand, Was So Ist völlig akzeptieren & keine Anstrengung unternehmen, um die Dinge zu ändern, das scheint mir ein Rückzieher zu sein. Wir sind Ausdrücke Gottes mit mehr als der Macht zum Sich auf etwas Einstellen. Wir haben die Macht zum Erschaffen.
Ja, in Byrons Erleben war ihr Gatte zugegen, damit manifestierte sich die Heilung. Doch was, wenn er nicht da gewesen wäre? Wenn sie einen Platten bekommt, würde sie ihn dann versuchen zu reparieren, oder würde sie sich einfach an die Straßenseite setzen, bis jemand daherkommt & es für sie erledigt? Diese Frage hat an mir herumgezerrt. Wie bekommt man es hin, in einer positiven Weise einen Wandel auszulösen, und doch zur selben Zeit keinen Widerstand gegenüber den Dingen zu haben, die man ändern möchte? Bekommt man durch einfaches Akzeptieren von Was Ist mehr von Was Ist, sei es nun, es handelt sich um etwas, was man wählt, dass es sich manifestiere, oder sei es das nicht?
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Jeff – 21.4.07 (II)
[....]
In „A Thousand Names for Joy“ [....] spricht Katie über ihr eigenes Leben. Mal vorausgesetzt, es klingt danach, als könne sie alles ohne feindselige Gedanken akzeptieren, was des Weges kommt, angefangen damit, dass ihr Haus ausgeraubt wird & dass sie Freude für den Räuber empfindet, der „offenbar ihre Sachen mehr brauchte als sie“, oder, dass sie mit einem Straßenräuber umgeht, der ihr eine Waffe an den Bauch drückt & ihr sagt, er werde sie umbringen & wo sie dann dem Waffenträger sagt: „Dankeschön, dass du das Beste getan hast, was du konntest“, woraufhin jener davonging und sie ohne Schaden zurückließ. Sie erzählt in allen Einzelheiten von vielen unhaltbaren Situationen, die sie ohne jeglichen Widerstand annimmt. In der Lage zu sein, solche Situationen als ein Geschenk zu akzeptieren, doch, dass solchartige Situationen ihr scheinbar zuhauf widerfahren, ist keine große Empfehlung, einfach in Glückseligkeit zu versinken & sich nicht mehr mit seinem eigenen schöpferischen Lebensprozess zu befassen! Was wäre der Zweck? Zu erweisen, dass du alles akzeptieren kannst, mit dem du Umgang hast? Das ist fast so, als wäre sie von der Welt & der Partnerschaft, zusammen mit der Welt zu erschaffen, abgekoppelt.
Beim Darübernachsinnen & dabei, um Wege zu suchen, damit ich die Wahrheit dessen, was Katie sagt, in meinem Leben demonstriert, erfasse, hat mich folgendes Beispiel erreicht: Wenn ich ohne zu denken Gitarre spiele, kommen erstaunliche Dinge, von denen ich nie „dachte“, dass ich sie spielen würde, durch mich hindurch. Sobald ich darüber denke, was ich spiele, verliere ich die Magie & die Musik löst sich rasch in dissonante Fehler auf. Dies erschafft einen „instanten Feedback“ meiner Verbundenheit oder meiner Unverbundenheit mit der Quelle. Was das betrifft habe ich also einige Erfahrung mit dem, wie es ist, zu erschaffen, ohne zu versuchen, die Magie möge das Resultat sein & ohne zu versuchen, sie zu besitzen. Katie's Buch bringt mich zum erstenmal zum Fragen, ob sich mein ganzes Leben in der gleichen Art entfalten könnte. Es brachte mich auch dazu, zu fragen, was das Ergebnis wäre, wenn ich einfach alles sich manifestieren ließe, was sich selbst manifestieren möchte. Wären die Resultate, während ich meiner Quell-Energie & dem, was sie anstrebt zu manifestieren, „aus dem Weg gehe“, besser, als dann, wenn ich diese Energie auf Dinge hinlenke, die ich erfahren möchte? Das war ein Nachdenken hervorlockendes Konzept.
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Marko – 21.4.07
[.... Marko geht auf obigen letzten Absatz von Jeff in aller Kürze ein:]
Also, für mich muss das situativ sein & Grenzen haben. Wenn wir wörtlich die Dinge so lassen, dann werden wir insgesamt unaufgeräumte Häuser & Körper, mit denen wir zu ringen haben, auffinden.
[Zu N.'s Blog vom 1.5.07]
::: Neale antwortet auf mehrere Kommentar-Einträge durch Bruce, Jeff, etc. .... ::: - ThB
AN BRUCE: Danke!
AN MARKO: Ich kann dir nicht sagen, wovon die drei Bücher handeln, doch kann ich dir sagen, dass du sie lieben wirst. Es sind keine GmG-Dialog-Bücher, doch erweitern sie die GmG-Botschaften auf eine Weise, die kraftspendend und entzückend ist.
Was das anbelangt, wie ich meine Art von Energie finde: Tu nur, was du liebst zu tun, und tu nichts anderes zu jedem Zeitpunkt deines Lebens. UND, das möchte ich anstücken, finde einen Lebenszweck, eine „Lebensmission“, wenn du so willst, die derart groß ist, derart riesenhaft, derart gigantisch, derart ausgefallen, unmöglich und atemberaubend ambitiös (die meine lautet „Ändere den Sinn der Welt über Gott“), dass du jede Minute einfach energetisiert bleiben MUSST, um deren Anforderungen standhalten zu können ... die sich ganz und gar nicht wie „Anforderungen“ anfühlen, sondern tatsächlich wie Freuden und Belohnungen.
AN JEFFREY: Wow. Das ist alles, was ich sagen kann. Wow, wow, und nocheinmal wow.
AN JOSEFINA: Wenn du einen Job hast, den du hasst, ist es an der Zeit, dass du darüber nachdenkst, ein Leben zu machen anstatt einen Lebensunterhalt. Wie kannst du über das Leben aufgeregt sein, wenn du die Hälfte deiner wachen Zeit in einem Job verbringst, den du hasst? Nein, das „übertrifft NICHT jeglichen Job“. Nicht notwendigerweise. Ich wäre lieber arbeitslos als in einem Job zu arbeiten, den ich hasse. Zum wenigsten kann ich als Arbeitsloser einige Zeit damit verbringen, die Rechte Lebensführung zu erschaffen. Ich vertraue darauf, dass du bei unserer Telekonferenzschaltung diesen Monat, am 10. Mai um 7 p.m. Pacific Time, dabei sein wirst. Unterdessen, sofern du wirklich deinen Job hasst, hol dir eine Ausgabe von 'Bringers of the Light', ein kleines Taschenbuch, das ich vor einigen Jahren über das Auffinden und Erschaffen der Rechten Lebensführung schrieb, und lies es. (U.a. bei Amazon.com erhältlich.)
AN MICHIEL: Ich fand jemand anderen, der es kennt, eine Erkältung zu genießen! Wow! Ich freue mich, dass auch du über das Leben aufgeregt bist, Michiel.
AN DENJENIGEN, DER SICH ALS GOOD 'N ME VORSTELLT: Tatsächlich war ich ständig über das Leben aufgeregt, sogar bevor GmG in mein Sein eintrat. Ich weiß nicht warum, ich war das einfach. Eine Menge davon schulde ich meinen Eltern, muss ich vermuten. Meine Mutter im besonderen erfüllte mich mit einer Wertschätzung für das Leben und einer Liebe für alles! Es ist wahr, dass ich die Welt anders sehe, als ich es 15 Jahren tat, und ganz bestimmt ist es wahr, dass meine Gespräche mit Gott der Grund sind, allerdings war ich ständig über das Leben aufgeregt. Ständig. Nun, nach GmG, bin ich es noch mehr!
AN JEFF: Dankeschön, dass du mir dankst! Habe einen GROSSARTIGEN TAG!
VON ANHAFTUNGEN ENTBINDEN
N.'s Blogeintrag vom 8.5.07
[... Auswahl aus den eingegangenen zahlreichen und teils ausführlichen Kommentaren .... ThB ...]
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Jill – 05/08/07
Wow, ein wichtigeres Posting hätte ich mir nicht herbeiziehen können, sofern ich es versucht hätte.
[....]
Mein wichtigstes Ziel zur Zeit ist es, meine Beziehung zu meinem Körper zu heilen. Wahrlich zu Wissen, dass ich nicht mein Körper bin. Zu akzeptieren, dass ich diesen Körper als mein Werkzeug erschaffen habe, um die Größte Version der Großartigsten Vision, die ich je hinsichtlich meiner hatte, zu werden.
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LM – 8.5.07
Danke für den authentischen Geist, der du bist! Was mich anbelangt: das Entbinden betrifft, vom emotionalen Zustand zum Beobachter hin zu gelangen. An diesem Ort liebe ich mehr, und es vergrößert sich die Energie. Meine Beziehungen sind besser; Jene, die ich liebe, fühlen die Liebe tiefer. Nichts geht verloren, einfach bloß vergrößert.
Riesiges Umarmen und Segen für jeden, der hinauszuschreiten und der sich als transparent zu enthüllen vermag. Bei dir nicht nur als Person, sondern auch als Redner, als Autor und als die Persönlichkeit jenseits der Existenz gewöhnlicher Menschen. Um offen die Bloßlegung zu gestatten, aus Liebe heraus.
Sei gesegnet, Linda
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Bruce – 9.5.07
Ich liebe deine Wahrnehmung des fabrizierten Selbst Neale.
Wow, du schrittst in deinem super schönen Augenblick oben wirklich aus dem Vorhang hervor.
Ich denke, ich sehnte mich mein ganzes Leben lang bei jedem, den ich auf der Straße dieser Reise traf, danach, dass er ganz aus seinem Charakter heraustritt, und sei es nur für einen Anteil einer Sekunde, dabei das Selbst freilegend, was er ist.
Vermutlich muss das die Wurzel dafür gewesen sein, weswegen ich schließlich meinen eigenen Weg gegangen bin, dabei für den größeren Teil dieser besonderen menschlichen Reise ein absoluter Einzelgänger wurde.
Danke für die Reflexion, Neale.
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Anne Helga – 9.5.07
[....] Vor zweieinhalb Jahre stellte ich die größte Frage im Leben: Wohin gehe ich?
Du wirst erleuchtet, wie es Buddha und Jesus waren, war Die Antwort von innenher, während ich an mich schrieb, um die Antwort zu finden.
Zuerst konnte ich es nicht glauben, doch nun bin ich gewiss. Und die ganze Zeit danach suchte und suchte meine Seele nach einer Antwort, wie dorthin zu kommen sei. Ich habe sehr viele Antworten gefunden, wie allerdings die Linie zur bedingungslosen Liebe hin zu überschreiten ist, ist sehr schwer. Gestern fand ich den Weg.
Die Antwort darauf lautete: nicht mehr länger die Antwort auf meine größte Frage inwendig in mir selbst zu halten.
Bisher habe ich meine Gedanken für mich behalten, da mein Ehemann, von dem ich weiß, dass er an meiner Seite geht, noch nicht bereit ist, darauf zu hören. Ich wollte es immer mit ihm teilen, mit ihm zuerst, doch nun weiß ich, ich muss es mit der Welt zuallererst teilen. Oder zumindest mit diesem Blog.
Bislang war ich selbst noch nicht bereit, jedem davon zu erzählen. Ich war derart voller Angst, was es bringen würde. Nun, wo ich über bedingungslose Liebe nicht mehr verängstigt bin, ich bin dafür bereit.
Neale, Danke für deine Bücher, und meine eigene Suche hat mich hierher verbracht.
Liebe Anne Helga Nedrebo
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Marko – 9.5.07
Die Lektüre eines Blogs wie diesem vermag mich wirklich zu faszinieren & der Artikulierung von jemandem zuzusehen, der sich auf der Leiter des spirituellen Gewahrwerdens recht rasch bewegt. Der Prozess scheint einen bestimmten recht genüsslichen Teil des gegenwärtigen Lebens beiseite zu lassen, was für den Betrachter von außen auch recht wundersam ist. Doch aus der Perspektive Neale's geht es darum, die alten Spielzeuge, alte Glaubensüberzeugungen oder sonstwas hinter sich zu lassen, anstelle einer umfassenderen, erweiterteren Erfahrung. Eine Erfahrung, die allein bewerkstelligt werden kann, indem andere Anbindungen gehen gelassen werden, denen Viele anhängen. An ihrer Stelle verhält es sich so, als ginge man in ein spirituelles Disney-Land.
Wir werden Zeuge des Tagebuch-Führens solch eines Einzelnen & werden irgendwie desgleichen erfasst, unsere Anhaftungen von neuem zu überprüfen.
Es ist wunderbar, an das Haben nicht angeheftet zu sein, ein bestimmtes Ergebnis zu bekommen. Es ist wunderbar, zu erkennen, dass wir, während wir eine Anhaftung an etwas oder an jemanden haben, - - es ist wunderbar, zu erkennen, dass wir, sofern wir dies bewusst wählen, die Konsequenzen gleichermaßen wählen & die Werkzeuge in der Hand haben, um dies zu bearbeiten & somit im nächsten großen Moment, in den wir eintreten, um zu entscheiden, ob wir eine gewisse Anbindung weiterhin behalten oder sie loslassen möchten, von neuem wieder Einschätzungen abgeben.
Es gibt eine große Diskussion, die vor einem liegt, ... tja, solange wir uns nicht an sie anhaften! (lachen)
Ich habe eine Anbindung, die mir ein besseres Gefühl beschert, nämlich, wenn die Dinge niedlich & geordnet sind. Dies bewirkt, dass meine Ablenkungen bei Unordnung eingeschränkt werden & das macht mich friedvoll, glücklich & weniger von vorgefasster Auffassung, während ich mich umher bewege. Die meisten Leute lieben keine Unordnung & kein Durcheinander. Doch Einige gehen damit um Vieles mehr um, da es Zeit & Energie braucht, um es zu unterhalten. Das Leben bringt ein gewisses Maß an Unterhalt mit sich. Bäume brauchen das weniger, Menschen mehr. Manche Leute mögen eine manikürte, herausgeputzte Landschaft, Andere mehr etwas Natürliches. Ich liebe, genieße, heiße Beides willkommen.
Es lässt los & lässt Gott eine neue Bedeutung herantragen, sobald man in Bezügen der Anhaftung/en denkt.
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Jeff – 9.5.07
„Er, der heiter sein wird, und Er, der pur nur eines braucht, Loslassen.“ ~ Meister Eckhart.
Ein weiterer zeitabgestimmter Eintrag, Neale. Vielen Dank, es mit uns zu teilen.
[...] Ich verbrachte zwischen meinem 6. und 17. Lebensjahr Jahre damit, meinen Stories zu glauben, verlor mich in ihnen, bis mich meine Geschichten fast umbrachten. Der Tod schien besser, als mich der Wahrheit zu stellen. Nach diesem Zeitpunkt gestattete ich es meinen Erzählungen nie mehr, mich in einem derartigen Ausmaß zu bestimmen, obgleich es Zeiträume gab, wo sie es taten. Bis sie es nicht mehr taten. In einer Welt der Anhaftung („Hol dir dieses Produkt & du wirst glücklich! Kaufe diese Creme & dein Partner wird dich lieben! Besitze dieses Haus in dieser Nachbarschaft & du wirst komplett sein!“) ist etwas schwierig. Anhaftung (so wie Märtyrertum) ist weit & breit als „der Weg zu sein“ proklamiert. Es ist wie Gesundsein in einem wahnsinnigen Asyl, das Mondbewohner zu verantworten haben. Anders gesagt, es ist noch nicht die vorherrschende Energie ... bis sie es ist.
Loslassen ist in meinem Verständnis einfach die Anerkenntnis, dass du von außerhalb deiner selbst nichts benötigst, um dich zu „komplettieren“. Du bist bereits vollendet & musst einfach nur diese Wahrheit erkennen. Es ist wie Errettung. Wie es Eckhart Tolle in „Die Macht des Jetzt“ sagt: „Rettung kann nie in der Zukunft gefunden werden. Sie ist Jetzt oder nie.“ Die Vorstellung, dass du durch einen Partner, durch einen Job, durch Dinge, durch wasimmer, „komplettiert“, „gerettet“ wirst, ist, um es einfach zu sagen, eine Lüge. Mit dem Entbinden kannst du deine Vollkommenheit mit Anderen teilen, nicht erwarten, dass sie sie dir überbringen. Mit dem Entbinden besitzt du eine höhere Perspektive, von der her du blickst, eben, wie du, Neale, es herausgestellt hast. Du kannst über deinem Leben kreisen & die Wahrheit über es erblicken, ohne dich wegen deiner Fehler über dich her zu machen, oder ohne zu sagen, dass etwas Anderes der Fall sein sollte, dass etwas Anderes passieren sollte, ohne in Erzählungen des Bedauerns, der Schuld & der Bitternis eingefangen zu werden.
[....]
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thought – 9.5.07
ich frage mich, ob ich mich von meinem denken entbinden kann ...
ernsthaft ... ich denke ständig!!!
ich bin überrascht, es gibt einen frischen gedanken, der gedacht werden kann :-)
doch ... sobald ich mich wundere, bemerke ich einen wechsel vom denken zum wundern ....
manchmal wundere ich mich laut heraus ....
gedanke wird zum wort ....
dann trete ich in die kontemplation ein ....
ich beginne zu kontemplieren, worüber ich mich hinsichtlich des denkens wunderte ....
was mich wiederum zum denken bringt!!!
lol ['ich lach mich kaputt'] ...
was für ein kreis!!!
gleichwohl nichts zum aufregen, ich habe etwas magisches gefunden über diesen gedankenkreis des wunderns und der kontemplation ....
ich habe bemerkt, es gibt einen unterschied zwischen denken und kontemplation ....
denken benötigt eine antwort .... kontemplation nicht ....
kontemplation ist der punkt, woraus die frage und die antwort sich erheben ....
auf einmal ... gleichzeitig ...
es ist der punkt der schöpfung ....
und hier inmitten dieser kontemplation werden gedanken magnetisch ....
die Gedanken, die mich wunderten ....
die mich wahrlich wunderten .... nehmen ein leben eigener art an ....
nicht die gedankensträhnen und anfüllgedanken,
sondern .... die gedanken, die meine aufmerksamkeit einfangen ...., die gedanken,
über die ich mich am meisten wundere .... die gedanken, über die ich wahrlich willens bin, zu kontemplieren ....
ich kontempliere bewusst :-)
ich möchte euch folgendes sagen ....
denken gehört dem geist an
wundern gehört dem bewusstsein an und kontemplation gehört der vorstellung an ....
was magnetisierend und charismatisch ist ....
das ist die energie namens gott ...
liebe thought
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Bruce – 9.5.07
Jejeje, einen Moment lang ließ ich mich auf die Vorstellung ein, wie sich Gott darstellte, sofern ich jede einzelne Anhaftung an jede einzelne Vorstellung, die ich je über das, was Gott ist oder sein kann, losließe.
Und dann dachte ich etwas ...........; -)
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Marceau – 9.5.07
Bruce, ich weiß, was du meinst!
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Jeff – 9.5.07
[...] Ich gehe mit Deepak's Einsicht ineins, dass „Probleme“ Gelegenheiten darstellen. (Es ist alles eine Angelegenheit, wie effektiv unsere Story diesen Fakt verschleiert!) Die Art, wie die Dinge von Zeit zu Zeit zu uns herankommen, konfrontiert uns mit unseren Illusionen darüber, dass „etwas anderes“ hätte geschehen sollen. In Byron Katie's Ausdruckswelt: „Wie weißt du, dass dies hätte geschehen sollen? Weil es es tat.“ Sich mit dem in Streit zu setzen, was bereits passiert ist, darauf zu beharren, dass es etwas anderes sein sollte, ist ein Rezept für das Leiden. Es ist die Menschliche Natur, uns an Stories anzubinden, uns an wechselnde Gegebenheiten anzuhängen, und darauf zu bestehen, dass sie dieselben bleiben. Doch das können sie nicht. Alles ist in Bewegung. Gott = Wandel. Veränderung ist die einzige Gewissheit. Für mich ist „entbunden“ Behaglichsein mit der Ungewissheit. Entbundenheit = Glaube/Zuversicht.
[....]
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God n'Me – 9.5.07
Danke, Danke Dir!
Neale, was für ein großer „Friede“ beim Schreiben. Wie passend im Timing. Wie wahr.
[....] Ich kann nur sagen, durch dieses Geschehen des Entbindens zu gehen, zu diesem gegebenen Zeitpunkt, das ist sehr schwer, so schwer bis hin zu dem Punkt, es aufzugeben. Ich spreche für mich, doch in mir gibt es eine Stimme, ein zwingendes Empfinden, das mich voranbringt, auf diesem Feld zu verbleiben. Diese Stimme sagt mir, dass alles, jenseits der äußerlichen Erscheinungen, in Ordnung kommen wird. Jene um mich herum denken, dass ich meinen Verstand verloren habe, oder, dass Gott mich mit seinem Grimm bestraft, da ich etwas Falsches getan habe. Das ist mein biblischer „Hiobs-Moment“, vermute ich. Durch den gehen wir alle in der einen oder anderen Form. Ich sehe, dass Andere hier eine Variation des Gleichen durchmessen, und ich kann euch sagen, dass alles okay wird, es sind einfach neue Gelegenheiten, die erobert werden, und neue Wahrheiten, die enthüllt werden.
Danke an euch alle, dass ihr eure Geschichten hier teilt. Ich mache von jedem etwas ausfindig, ihr seid so großartige und fürsorgende Seelen. - Brett
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Jeff – 9.5.07
Gute Frage, Ray [Ray stellte die Frage (sein Beitrag ist hier in dt. nicht wiedergegeben), wie denn Jeff seiner soeben im Streben liegenden Mutter Energie übertrage; ThB]. Ich denke, die leichteste Antwort ist: Absicht. Die Gedanken erschaffen Dinge, wie es „The Secret“ ausdrückt; die Absicht hinter dieser Gedanken trägt Macht in sich. In jedem Moment deines Lebens erschaffst du ein Wellenkräuseln in dem See jedweder Existenz, ob du es nun bewusst tust oder nicht. Energie-Senden ist, dies bewusst zu tun. Du magst nicht wissen, welches „Kräuseln“ dieser oder jener Gedanken-Kieselstein erregt, doch kannst du Zuversicht und Glauben in die Absicht hinter ihm haben. Für mich ist das ein anhaltender Lernprozess. [... Jeff schildert eine zuspitzende Gesundheitslage bei seiner Mutter vor kurzem ... Flüssigkeiten in der Lunge, Atemnot, Ärzte sagen, nur noch eine Woche habe sie zu leben .... - ThB] Immer, wenn ich an sie dachte, lenkte ich meine Aufmerksamkeit auf meinen Atem. So einfach ist das für mich! Anstelle dessen, dass ich mich wegen dieser Tatsache schuldig fühlte, sagte ich zu mir: „Mama, hier. Nimm etwas von meinem Atem. Noch etwas Sauerstoff für dich.“ Einige Zeit später, nachdem meine Mutter sich wie ein Wunder erholte, kam mir zu Ohren, dass zwei meiner Schwestern genau dasselbe taten, auch sie schickten Sauerstoff!!! Für mich war das eine große Bestätigung, dass diese Energie genau das erreichte, was ich erhoffte. War das bei der Heilung meiner Mutter behilflich? Tja, das kann man nicht verifizieren. Alles was ich tun kann, ist die Kieselsteine in meiner Hand anzuschauen & zu entscheiden, wie ich sie absichtsgemäß loswerfen möchte. Der Rest ist Glaube und Zuversicht.
Ray, kannst du diese Energie in dir spüren? Kannst du deine Augen schließen & die Energie fühlen, die deinen Händen Lebendigkeit bringt? Bei mir ist dieses Gefühl prickelnd, verwandt mit demjenigen, wenn mein Fuß „eingeschlafen“ ist, doch am allerwenigsten ist es etwas Unerfreuliches. Ich empfinde das Gefühl in meinen Füßen am leichtesten, deswegen fange ich damit an. Ich konzentriere mich auf meine Füße, diese prickelnde Sinneswahrnehmung, & bringe sie durch meinen Körper hoch & heraus (vermittels meiner Hände, sofern ich jemand berühre). Man hat mir gesagt, meine Hände würden sehr heiß, wenn ich das mache. Das ist ein feiner Stoff, doch enorm kraftvoll. Jeden Tag mache ich einen „Energie-Scan“, oder, ich „flute meinen Körper mit Energie“, wie es Eckhart Tolle bezeichnet. Das hat mich über viele, viele Jahre gesund gehalten. Beantwortet etwas von dem deine Fragen? Es ist derart viel an Energie, aus der wir gemacht sind & die wir in der Lage sind, zu dirigieren, dass sie sich den Schachteln der Wörter widersetzt. Es geht ums Fühlen. Du kannst es „Liebe“ nennen, doch auch das ist ein Wort. Es ist mehr dem Energie Sein verwandt. Eins meiner Lieblingszitate aus „The Power of Now“ lautet: „Gott ist Kein Wesen. Gott ist das Sein selbst.“
Ray, sofern du noch nicht „The Power of Now“ gelesen hast, wirst du es sehr hilfreich finden im Umgang mit dem Ärger, den du beschreibst. [....] Dann nimm DIES wahr & beginne, diese mehreren Jetzt zusammen zu binden!
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Ray – 9.5.07
[....] Danke für den Rat.
Ich denke, ich weiß, was du meinst bei der ganzen Energie-Sache.
Als meine Nichten jung waren, bekamen sie Erkältungen, Ohrinfektionen, Magenschmerzen, etc. ... ich ging zu ihrem Bett, als sie schliefen, und als sie ausatmeten, legte ich mich in die Nähe ihres Mundes oder ihrer Nase und saugte all ihre Erkrankung heraus. Es schien verrückt, für mich freilich recht real. Ich glaubte daran, dass ich half, indem ich das heraussaugte, was sie krankmachte. [...] Hinterher ging es ihnen besser.
Im Augenblick muss ich vermutlich Dinge dieser Art praktizieren. Doch Danke für den Rat. Ray.
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[Jeff teilt in weiteren Einträgen des Tages das Neueste der Krankenentwicklung bei seiner Mutter mit - - Marko erinnert sich anlässlich dessen eines Workshops bei Raymond Moody: halte die Hände deiner Mutter, evtl. die Hände aller Anwesenden im Kreis, während sie, die Mutter, die Entscheidung trifft, den Übergang ins nächste Leben anzutreten; ihr werdet gemeinsam mit ihr gehen, zum wenigsten bis zu einem gewissen Punkt; bis zu dem Punkt, wo sie diese Welt voll und ganz gehen lässt & von wo ihr zurückkehren werdet.]
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Jeff – 9.5.07
An Neale & all die Botschafter
Meine Mutter ging zu der nächstgrößten Version der Großartigsten Vision, die sie je über sich innehielt, hinüber. Sie verstarb diesen Abend friedlich. Ich bin dankbar, dass ihre Schmerzen vorüber sind &, wie es immer bei Mom der Fall war, wenn sie sich einmal entschlossen hatte, war ihr Geist entschieden. Sie war bereit. Dank dir, Neale, & durch „Zuhause in Gott“ habe ich eine bessere Sicht auf das alles & habe damit keine Stories. Es ist was ist. Danke euch allen für eure Gebete und eure Hilfe.
Linda, Danke. Ich bin gewiss, deine Energien halfen dabei, diesen Übergang sachte sein zu lassen.
Nein, Marceau, ich denke nicht, es war etwas Schlimmes. Ich weinte eine Weile ... doch das Weinen, das wusste ich, galt mir & dem Rest von uns, die ohne sie auszukommen haben. Ich fühle dabei einen großen Frieden ... zusammen mit Freude. Freude darüber, was meine Mutter nun erlebt. Ja, es gibt Traurigkeit. Ich werde es vermissen, mit meinem Wunder an Mutter auf direkter Weise in Verbindung zu stehen, einer Weise, an die ich gewohnt war, freilich wird diese Verbundenheit nie enden.
Marko, es sollte nicht so sein, mein Freund, freilich, der Familienkreis um sie herum, als sie hinüberging, so wie du ihn beschreibst, wäre wunderbar gewesen. Da Mom uns immer angehalten hat, uns an den Händen zu halten & bei Familientreffen zu beten, bin ich sicher, dass sie es gerne gehabt hätte. Es sollte nicht sein. Eine meiner Schwestern sagte, sie stelle sich vor, es sei nicht zustande gekommen, da Mom „nicht wollte, dass wir all das Aufheben machen“. (So war meine Mutter.)
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LM – 9.5.07
Jeff, meine Gedanken sind bei dir und deiner Familie. Die Wahl deiner Familie, das Ersuchen deiner Mom zu ehren, war ein Geschenk im Austausch in Liebe.
Segen, Linda
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Snaedis – 9.5.07
Jeff, [....] Meine Gedanken sind in diesen Tagen bei dir.
Was die Anderen in diesem Blog betrifft, möchte ich jedem von euch und jedem einzelnen danken für diesen erlesenen Dialog. Er war von großem Wert.
Snaedis
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Cindy – 10.5.07
[Cindy geht auf Rinoldos ausführliche Beschreibungen seines Ärgers und seiner Wut in seiner Ehe ein ...]
Renoldo, es war entweder in dem Film 'The Secret' oder in 'What the Bleep Do Wo Know', wo Menschen wörtlich beschrieben, wie sie für bestimmte Gefühle süchtig wurden. Sie legten dar, wie spezifische Emotionen bestimmte chemische Reaktionen in unserem Körper erschaffen, denen gegenüber wir süchtig werden. Ich bin dieser Erklärung ganz verfallen, da sie das Verhalten gewisser Menschen erklärt, die das Drama einfach lieben. Sofern kein Drama da ist, werden sie aus sanften Hügeln Berge machen, so glaube ich, um zu ihrem High zu gelangen. Ich bin sicher, das Gleiche kann über Wut, Eifersucht, über die Euphorie beim Beginn einer neuen Beziehung, und selbstverständlich über all die guten Dingen wie Freude und Glück gesagt werden. Es ist womöglich an der Zeit, deine 'Droge' zu wechseln (lol).
Bloß so ein Gedanke.
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Renaldo – 10.5.07
Danke Cindy,
ich denke, du hast recht. Es ist Zeit für mich, meine Droge zu wechseln.
Heute morgen, als ich über Jeffs Posting nachdachte, kam mir ein interessanter Gedanke. Im Grunde riet er mir, mich auf das Jetzt zu fokussieren, wie ich mich jetzt fühle, und dass ich mich nicht über das Morgen beunruhigen möge. Er entzog sich auch dem Fakt, dass die Vergangenheit passé ist, sodass kein Bedarf besteht, sich über sie zu beunruhigen, und, dass sie meine Zukunft nicht diktiert.
Doch an einem Gedanken stieß ich mich: was ist, wenn ich in der Zukunft wütend oder traurig oder verrückt werde? Heute morgen begriff ich es. Was Jeff sagte, ist wahr. Wenn ich mich auf das Jetzt fokussiere, muss ich mich nie über die Dinge beunruhigen, die ich in der Zukunft sein werde, weil ich bestimmen kann, wer ich bin und wie ich mich jetzt fühle. Die Zukunft ist noch kein beschriebenes Blatt, also muss ich diese Dinge nicht fühlen, sofern ich es nicht möchte. Sofern ich im Augenblick lebe, wird die Zukunft für sich selbst sorgen.
Das meinte wohl Jesus, als er sagte: Sorget euch nicht um das Morgen, da das Morgen um sich selbst sorgen wird. Lebt euer Heute. Strebt nach dem Himmelreich Gottes, und alle Dinge werden auf euch zukommen!! - - - dies hat für mich eine ganz neue Bedeutung.
[Es folgt das Bibelzitat aus Matth. 6, 25-34. ... ThB]
Ich hoffe, Leute, ihr versteht das!
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Jeff – 10.5.07
Liebe Botschafter,
Danke für all eure Liebe, Energie & Licht. Zweifelsohne seid ihr Teil des Friedens, den ich spüre. Der Übergang meiner Mutter war friedlich, mit der Familie beisammen, man hielt ihre Hände. Ihr Zustand hatte sich verbessert, sodass es eine Art Überraschung war, als es wieder zum Schlechteren hin ging. Als sie bemerkte, dass sie nicht mehr sprechen oder schlucken konnte, beschloss sie, dass es nunmehr nach allem an der Zeit sei zu gehen. Wie es meine jüngere Schwester, Jen, die bei ihr war, ausdrückte: „Wenn Mom etwas beschließt, dann ist es das auch.“ Sie verbrachten den Tag damit, über all die wunderbaren Erfahrungen zu sprechen, die wir gemeinsam hatten, mit Lachen und Liebhaben. Mom war müde. Sie sagte meinem Vater, dass es nie jemanden gegeben haben könnte, den sie so sehr hätte lieben können & immer würde. Dad sagte ihr, es sei in Ordnung, wenn sie nun gehe. Meine Schwestern versicherten auch, dass Mom wissen konnte, sie würden sich um Dad kümmern, was für Mom wichtig war zu wissen. Nachdem es vorbei war & sie in Jen's Haus zurückgekehrt waren, in das Haus, das Mom sehen wollte, bevor sie starb, in das Haus, das als Letztes auf ihrer Liste stand, so berichtet Jen, tranken sie Champagner & Dad gab einen schönen Toast auf die Liebe zu seinem Leben aus.
Ich möchte euch teilhaben lassen an dem, was mir zum Zeitpunkt des Dahinscheidens von Mom passierte. Ich packte Taschen für Kalifornien & beschloss, eine Computer-Mappe auszuräumen, um damit auf die Reise zu gehen. Unerwartet fand ich auf dem Boden einer der Seitentaschen einen glänzenden, neuen Penny. Als ich ihn in meiner Hand hielt, war das die Erinnerung, wo es mich überkam; vor Jahren, als ich mit Mutter zusammen war, fand sie einen alten Penny auf dem Bürgersteig. Sie lachte, übergab ihn mir & sagte: „Das ist ein Glückspenny. Du solltest ihn behalten.“ (Ich tat es. Er klebt auf einer Karte mit der Aufschrift: 'Glückspenny von Mom' & das Datum). Nicht ganz eine Stunde später erhielt ich den Anruf, dass sie verschieden war. Stellt euch das vor. Dieser glänzende, neue Penny war ihr Abschiedsgeschenk an mich & ich werde ihn immer aufbewahren.
Das nennt man einen „guten Tod“, das liebevolle Dahinscheiden von jemandem, der gewichtiger Bestandteil deiner Welt war. Ein Wertschätzen von Wünschen. Ein Wertschätzen des Geistes. So möchte ich, dass jeder und alle von uns den Übergang begehen. Um die Einzelheiten zu wissen - das hilft mir. Wiewohl, es gibt Zeiten, wo mich die Realisierung trifft & wo sie zu groß ist, als dass ich sie fassen kann & wo ich nichts anderes als weinen kann. Um es in der Sprache des Wetters auszudrücken, meine Seelenvorhersage für die kommenden Tage lautet: „Perioden mit Sonne & Wolken mit einigen wenigen vorüberziehenden Schauern.“ Es mag ein oder zwei Regenbögen geben.
Doch auch dann, wenn die Wolken den Himmel verhüllen, weiß ich, dass die Sonne existiert. Obgleich die Form meiner Mom gestorben ist, weiß ich, dass meine Mom immer noch existiert. Das ist das Wissen, das mir Frieden verleiht.
Namaste, Jeff
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Angela – 10.5.07
Ray,
[Ray schilderte in einem hier nicht übersetzten Beitrag größeren Ärger, den er laufend in seiner Familie hat und aufbringt – ThB]
[...] Auch ich ringe mit dem Ärger – ich finde, ich bin am meisten voller Ärger und irritierbar, wenn meine Stimmung in die Nähe der Depression heruntersinkt (Irritierbarkeit ist eine der Erkennungsmarken von Depression). Ich merke auch, dass ich bis vor einigen Jahren laufend in eine Depression hinein und wieder heraus driftete. Danach entwickelte ich eine Art „Filter“, der die Aufmerksamkeit, die ich Dingen in meiner Umgebung zollte, umbog. Wie du es sagst, „Alles“ ärgerte mich, da mein Filter meinen Fokus verengt hatte, und dies gestattete mir bloß, jene Dinge zu sehen, die mich aufregen konnten. Mit erweitertem Fokus auf diese Dinge wuchsen sie in meinem Leben heran. Ich glaube, es ist voll und ganz möglich, dass man mit Meditation und Hilfe (hier online, durch Lektüre und womöglich mit Beratung) in der Lage sein wird, seinen Filter zu verändern, und damit die Vorstellungen über die Welt um einen herum.
Ich bewundere deine Befähigung, ein Gewahrsein deines Ärgers und wie er auf deine Familie einwirkt, in Besitz zu haben. Es klingt so, als seist du eine wirklich fürsorgliche Person, die ihren Weg auf ihrer Reise zum inneren Frieden machen wird.
Nimm auch in Betracht, dass nicht jeder Ärger ungesund ist. Es mag Zeiten gegeben haben, wo du tatsächlich gesunden Ärger zum Ausdruck gebracht hast (wenngleich vielleicht auf eine ungesunde Weise).
Viel Liebe und Respekt, Angela McL
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T. Diane – 10.5.07 [berichtet vom Sterben ihrer Schwester im Sept. 2005]
Jeff,
[....] Ich setzte mich hin und las ihr aus „Was Gott Will“ vor, und wir redeten über das Geschenk ihrer Erfahrung in diesem Leben, das sie nun Gott zurückbringt. Das erbrachte den Unterschied zwischen ihrem Einverständnis mit dem, was sich zutrug, und ihrer Angst sowohl vor dem Tod als auch davor, ihre beiden Söhne (gerade mal 21 und fast 18) ohne sie zurückzulassen.
Was mich betrifft, ich finde großen Trost in einem alten chinesischen Sprichwort über ein Gespräch zwischen einem Lehrer und einem Schüler.
Schüler: Meister, wie gehen wir mit dem Verlust eines geliebten Nahestehenden um?
Meister: Indem wir erkennen, dass er im Tod um Vieles mehr ein Teil von uns ist, als es je im Leben möglich war.
Schüler: Ist dies nur bei Jenen möglich, die wir lange Zeit kannten?
Meister: Dann und wann vermag ein Fremder, den wir bloß einen Augenblick lang treffen, eine Verwandtschaft aufblitzen zu lassen, die für alle Ewigkeit andauert.
Schüler: Wie kann das sein?
Meister: Das ist möglich, weil die Seele sich nicht an die Zeit hält. Sie zeichnet nur Wachstum auf.
Es klingt so, als sei deine Seele in Begleitung deiner Mutter ein Gutteil gewachsen. Sei gut zu dir und erfreue dich dessen an ihr, dessen, was um Vieles mehr nun Teil von dir ist, mehr als es bis anhin je möglich gewesen war. Diane
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Die wöchentliche, kraftvolle Coaching-Frage- die Woche v. 6.2.2012 - : 28.6.2010 "Was ist Liebe?" - Teil 2 Da sie ohne Bedürfnisse ist, ist sie darauf aus, nichts entgegenzunehmen, was nicht freisinnig gegeben wird. Sie ist bestrebt, nichts an sich zu halten, was es nicht möchte, gehalten zu werden. Sie ist bestrebt, nichts zu geben, was nicht voller Freude willkommen geheißen wird. Und sie ist frei. Liebe ist das, was frei ist, denn Freiheit ist die Essenz dessen, was Gott ist, und Liebe ist Gott, ist Gott, zum Ausdruck gebracht. - - - - - - - Because it is without need, it seeks to take nothing not freely given. It seeks to hold nothing not wishing to be held. It seeks to give nothing not joyously welcomed. And it is free. Love is that which is free, for freedom is the essence of what God is, and love is God, expressed. - - - - 'Freundschaft mit Gott' - - - - - Aus der ABRAHAM-HICKS-Quelle .... Es gibt keinen Strom der Schlechtheit und keinen der Gutheit, oder der Krankheit oder des Gesundseins. Es gibt einzig einen Strom des Wohl-Seins. Die Frage, die ihr euch gerne stellen möget, lautet: "Lasse ich ihn - in diesem Augenblick - herein oder nicht? Lasse ich ihn zu oder nicht?" = = = = = = = = = There is not a stream of badness and a stream of goodness, or sickness or wellness. There is only a Stream of Well-being. The question that you're wanting to ask yourself is, "In this moment, am I letting it in or not? Am I allowing it or am I not?" Excerpted from the workshop in Cleveland, OH on Tuesday, July 11th, 2000 "Quelle im Wald"
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