Die Wahrheit Sagen - eine Reihe von Blog-Einträgen -Samstag, den 25.11.06 [als PDF-Dok. zum Ausdrucken verfügbar - s. unten auf der Seite]
»Die Wahrheit sagen«
An einem regnerischen August-Morgen 1998 fand ich mich bei einem Retreatort im südlichen Wisconsin vor 120 Menschen sitzen, und bereitete mich auf den zweiten Tag einer Wochenendveranstaltung vor, die den Namen Das Wahrheits-Seminar trug. Es fußte auf den Lehren in Gespräche mit Gott, und handelt von den vier Ecksteinen der menschlichen Erfahrung: Geld, Liebe, Sex und Gott.
Im Folgenden eine Transkription, wie ich die Vorgehensweise an dem zweiten Morgen eröffnete. (Es wurde alles auf Band aufgenommen, weil die Nightingale-Conant-Leute mit mir vereinbart hatten, es zu einem Lernprogramm für eine weitere Distribution zusammenzustellen, das auf diesem Seminar beruht.) Ich biete es euch heute zum Lesen an.
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Neale: Guten Morgen.
Zuhörer: Guten Morgen.
Neale: Willkommen zu einer weiteren Sitzung und zu einer weiteren Umgestaltung, dein höchstes Selbst zu sein. Leben gestattet uns mit diesen Wundern aus, die wir Morgendämmerung nennen. Und bei jeder Morgendämmerung beginnen wir wieder von neuem. Ein neues Abenteuer. Bei jeder Morgendämmerung entschließen wir uns von neuem, wer wir wirklich sind.
Und wir sind nicht, wer wir gestern waren. Und es mag so aussehen und sich so anfühlen, als wären wir das – und wir sind es nicht. Und wir sind nicht der, der wir uns gegenüber abdankten zu denken, wir müssten es morgen sein. Danach mag es aussehen, und wir sind das nicht. Wir sind, wer wir wählen, an diesem Tag zu sein, in dieser Stunde, zu diesem Zeitpunkt. Und wir sind weder die Gestern unserer eigenen Schöpfung, noch sind wir die Gestern unserer Vorfahren. …. Und nichts von dem, was wir dachten, es sei früher für uns wahr gewesen, braucht für uns jetzt für wahr gehalten zu werden.
Welch ein prächtiges Ding das ist, dieses Ding namens ‚unser Leben’ … dass wir uns in jedem einzelnen Moment des Jetzt von neuem wiedererschaffen können. Und das beginnt in Augenblicken wie diesem. Gelegentlich beginnt es so wie hier. Es beginnt mit Entschlüssen wie diesen: Wer bin ich? Wer bin ich? Und wer wähle ich zu sein? Und was mache ich hier überhaupt? Und wovon handelt das hier eigentlich? Und wie kann ich meinem Leben und dem Leben Jener, deren Leben ich berühre, mehr Sinn, mehr Substanz und mehr Freude bringen?
Sobald du mit dir überein bist, damit anzufangen, die Fragen zu beantworten, so bist du mit dir überein, damit anzufangen, die Antworten zu erschaffen. Doch solange du nicht mit dir selbst einverstanden bist, dass es diese Fragen im wenigsten wert sind, sich ihnen zuzuwenden, solange können dir die Antworten nicht durch denjenigen Teil von dir überreicht werden, der sie so verschlossen hält. Du musst dem beipflichten, dass zum wenigsten ein gewisser Wert in den Fragen steckt.
Wer bin ich? Wovon handelt das hier eigentlich? Und wie kann es in einer neuen Weise in den größeren Rahmen der Dinge reinpassen?
Angenommen, wir sind alle Saaten in Gottes Hand? Wofür habe ich das blühende Gedeihen gegeben? Wem habe ich Leben gegeben?
Und wie füge ich mich in den Garten Gottes ein?
Einige von uns denken, wir seien Unkraut. Und einige von uns sind sich im klaren darüber, dass wir schön, dass wir erlesene Blumen in diesem Garten sind, dass wir eine Schönheit ausstrahlen und einen Duft aussenden, der das Herz eines Menschen zum Stocken bringt.
Nun - an diesem Wochenende wirst du dazu kommen, dir darüber die Wahrheit zu sagen. Es ist das Wahrheits-Seminar. Und es handelt davon, mit deiner eigenen Wahrheit in Berührung zu kommen, hinsichtlich all dem. Wenn du hier abfährst, wirst du nicht mehr derselbe sein. Es könnte sein, dass du ein wenig schlimmer dran bist, aber du wirst nicht derselbe sein. (Lachen.)
Es ist sehr schwer, auf das Leben in derselben Weise zu schauen, wenn man das Leben einmal ganz klar sieht. Es ist sehr schwer, sobald du das Leben klar siehst, auf es weiterhin so zu schauen, als wärest du konfus. Denn einmal war ich verloren, aber jetzt bin ich gefunden. Und einmal war ich blind, aber jetzt sehe ich. Und dies ist eine verblüffende Gnade. Denn wenn du einmal siehst, so ist es sehr schwer, vorzugeben, dass du das nicht kennst, was du anschaust. Obgleich wir einige Politiker haben … (Lachen) …, die tatsächlich einen Weg gefunden haben, dies zu tun.
Aber dies ist eine Tür, an die du geklopft hast; durch sie durch zu gehen, ändert alles. Wenn du einmal durch diese Tür gehst und auf der anderen Seite herauskommst, kannst du nicht zurückgehen. Und du willst es wirklich nicht, aber du versuchst es dir auszumalen, wie auf dieser Seite der Türe zu überleben sei, denn jetzt weißt du zu viel. Jetzt weißt du zu viel. Und all deine alten Überlebenswerkzeuge sind von dir fortgenommen. Das Überlebenswerkzeug der „sozialen Lüge“ zum Beispiel wurde dir gesternabend fortgenommen. Ich kann es mir nicht vorstellen, wie jemand von euch sich für den Rest des Lebens mit irgendeiner sozialen Lüge einlassen kann. (Lachen) Und niemand von euch tat das heute morgen, oder? (Schweigen) Lügner! (Lachen)
Schaut, einfach die Wahrheit zu sagen, wird alles ändern. Einfach schlicht die Wahrheit sagen. Den Nerv dazu haben, einfach zu sagen, was so ist, wird für dich alles ändern. Freilich wird es schwierig sein. Du wirst dies nicht über Nacht tun. Es wäre schön gewesen, wenn du dies über Nacht getan hättest, seit unserer letzten Sitzung. Aber das wäre in der Tat in Wahrheit sehr schwierig, weil einige von uns 50 und 60 Jahre des Trainings darin besitzen, wie nicht die Wahrheit zu sagen ist. Und es beginnt mit kleinen Dingen. Mit sehr, sehr kleinen Dingen. Wie fühlst du dich? Gut. Wie geht es? Großartig.
Und wir meinen, diese kleinen sozialen Interaktionen, die gänzlich auf Unwahrheiten beruhen, bedeuten nichts. Einfach eine soziale Konvention. Nun, ich vermute, sie meinen nicht viel … außer, dass es zu der „sozialen Konvention“ geworden ist. Das bedeutet etwas. Es wurde zur sozialen Konvention, zu lügen.
Das Erste also, was zu tun ist, ist zu entscheiden, was scheren wir uns einfach darum, nicht mehr hinsichtlich irgendwas zu lügen. Und dies wird die Änderungen in Gang setzen. Und eines der ersten Dinge, worüber zu lügen du aufhören musst, ist dasjenige, was du anschaust. Mit anderen Worten, du wirst nicht mehr länger fähig sein, zu sehen, was du siehst, und es als etwas anderes zu bezeichnen.
Wir machen uns nun auf eine fantastische Reise. Sie bringt euch zu Orten, wo ihr noch nie wart – oder, wo ihr zum wenigsten zuvor noch nie geblieben seid. Sofern du dort geblieben wärest, wärest du nicht hier. Du wärest nicht, wo du gerade jetzt in deinem Leben bist. Die Dinge würden besser für dich arbeiten, als du es dir je vorstelltest. Probleme würden für dich leichter gelöst, als du es je hofftest. Träume würden für dich zügiger wahr, als du es je … träumtest.
Wohin machen wir uns auf? Wir gehen an den Ort, wo deine Wahrheit Wohnung nimmt. Und an einen Ort, wo du deine Wahrheit sagst – gegenüber jedermann, zu jeder Zeit, über alles.
Wir werden uns durch die Fünf Ebenen, die Wahr zu Sagen, bewegen. Wir werden die Vier Ecksteine der Menschlichen Erfahrung anschauen. Und wir wollen dich von neuem mit den Drei Wahrheiten Gottes bekannt machen.
Wenn wir damit durch sind, wird sich dein ganzes Leben gewandelt haben. Ich kann euch das kategorisch sagen. Ich will über diese Sache nicht zweideutig reden. Dein gesamtes Leben wird sich gewandelt haben.
Lasst uns also losgehen. Es gilt keinen Augenblick zu verlieren.
(Im nächsten Blog-Eintrag: Die Fünf Ebenen, die Wahrheit zu Sagen.)
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Sonntag, den 26.11.2006
»Instaparenz«
Als Präludium zu unserer Serie über die Fünf Ebenen, die Wahrheit zu Sagen (die ich gestern hier versprach), möchte ich in dieses Blog eine Beobachtung und eine Voraussage über das Leben in der Zukunft einschließen, die ich vor sieben Jahren im Mai 1999 geschrieben habe, auf die Bitte von Marianne Williamson hin, zu einem Buch, in dem sie einige Autoren darum anging, sich vorzustellen, wie das Leben auf der Erde im Jahr 2050 aussehen könnte.
Dies bildet die Bühne für unser Erkunden und Verstehen Der Fünf Ebenen, die Wahrheit zu Sagen, und wie ein derartiges Die-Wahrheit-Sagen in unserer Gesellschaft – den Einfluss und die Wirkung, die es hätte - funktionieren würde. Weiter unten ein erster Teil eines Abzugs meines Kapitels in einem Buch, das durch meine Freundin Marianne geschaffen und unter dem Titel Imagine bei Rodale Books publiziert wurde. Es gibt die Einführung in die Erklärung eines Wortes wieder, das ich prägte – Instaparenz – was sich auf das zusammengefügte Phänomen der unverzüglichen [instanten] und gänzlich transparenten Kommunikation bezieht, die ich in der nahen Zukunft erblicke.
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Totale Transformation.
Zur Mitte dieses Jahrhunderts sehe ich dieses für das Leben in Amerika.
Die totale Transformation unseres politischen Systems, die totale Transformation unserer sozioökonomischen Struktur, die totale Transformation unserer persönlichen Beziehungen, und die totale Transformation unserer Beziehungen mit der sublimen und kraftvollen Energie des Universums, die Einige von uns Gott nennen.
Nun weiß ich, dies ist leicht zu sagen, und vielleicht in einem Buch wie diesem gar erwartbar, aber lassen Sie mich Ihnen sagen, weswegen ich glaube, dass es tatsächlich so geschehen wird.
Ich glaube nicht, dass es irgendwas gibt, was es aufhalten könnte.
Nicht dass wir es wollten, nichtsdestotrotz, sofern wir es wollten, ich bin sicher, wir könnten es nicht aufhalten.
Die Systeme und Infrastrukturen sind bereits vorort gebracht, um einer solchen Transformation Rückhalt zu geben – und, ja, um sie praktisch unvermeidbar zu machen. Den ersten Rang unter ihnen hält die Ehe zwischen der Kosmologie und der Technologie inne, die ich im Verlaufe der letzten Dekade wahrgenommen habe.
Die Kosmologie (die Art, wie wir Dinge, wie wir die konzeptuellen Konstruktionen unserer Gesellschaft anschauen) und die Technologie (die Art, wie wir Dasjenige, was wir anschauen, funktionalisieren) haben sich an den Wegkreuzen der menschlichen Erfahrung getroffen, und werden eins. Unsere Technologie ist unsere Kosmologie. Unsere Kosmologie ist unsere Technologie.
Diese Ehe hat bereits einen neuen Seinszustand ausgeboren, was nun in den vor uns liegenden Jahren nur noch heranwachsen kann; es wird in der Art, wie wir das Leben auf unserem Planeten erfahren, eine immer größer werdende Rolle spielen. Ich nenne diese neue Eigentümlichkeit unserer Gesellschaft „Instaparenz“.
„Instant.“
Das ist das erste Wort, was in meinen Geist auftaucht, wenn ich daran denke, wie das Leben in Amerika heute nach 50 Jahren aussehen wird. Das Leben wird instant sein. Unverzügliches Gewahrsein. Unverzügliche Kommunikation. Unverzügliche Entscheidungen. Alles unverzüglich.
Das zweite Wort, woran ich denke, ist „Transparenz“. Das Leben wird transparent sein. Transparenter sozialer Austausch, transparente finanzielle und geschäftliche Anliegen, transparente politische Prozesse. Alles transparent.
„Instaparenz“ wird von einer Technologie, die die Zeitspanne zwischen unserem, neuen Ideen Ausgesetztsein auf Nanosekunden verkürzt hat, und von einer Kosmologie hervorgebracht, die verdeckte soziale Agenden, geschäftliche Absprachen unterm Tisch und Hinterzimmer-Politiken außerhalb des zeitgenössischen Denkens hinsichtlich angemessener menschlicher Interaktion gerückt haben. Während sie einmal obligat waren, sind sie nun allerbestens passé.
Teil II dieser Betrachtungen morgen, gefolgt von den Teilen III, IV und V, und dann ist unser Präludium komplett und unsere Bühne ist aufgestellt, ein Erkunden Der Fünf Ebenen, die Wahrheit zu Sagen.
(Wir laden dich dazu ein, deinen Freunden von diesem Blog zu erzählen, und sie herbeizubitten, sich in dem Messenger Circle einzutragen, falls sie sich Gesprächen über Gespräche mit Gott widmen möchten.)
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Montag, den 27.11.06
»Friede auf Erden, ein Wohlgefallen den …. um …. uh ….«
(Fortsetzung einer Reihe von Blog-Einträgen ….)
Gestern sprachen wir hier über das Leben im Jahr 2050, und wie es aussähe, sobald unsere Gesellschaft anfängt, Instaparenz zu demonstrieren. Heute setzen wir den Blick auf die Zukunft fort, während wir uns auf den Weg begeben, die gegenwärtige Zeit und die Fünf Ebenen, die Wahrheit zu Sagen, zu erkunden.
Da um 2050 jeder die Reise bis zu der Ebene Fünf, die Wahrheit zu Sagen („Sage die Wahrheit jedem über alles“), unternommen hat, wird jeder künftig in der Lage sein, unverzüglich alles zu wissen. Einfach über alles, was wir wollen, wird für uns Wissen auf einen Knopfdruck hin erhältlich sein. Wieviel verdient der Chef? Wie stand es letzten Monat um die Finanzen meiner Firma? War mein neuer Freund bereits mal verheiratet? Ist er jetzt verheiratet? Wie hoch ist das Militärbudget einer Regierung eines Landes, und wo werden die Militärausgaben eingesetzt? Alles. Wir werden einfach über alles etwas herausfinden.
Und, sehr wenig wird in der Welt geschehen, was uns nicht mitgeteilt wird und offenliegt. Unverzüglich. Wir werden wissen, was in den vier Ecken der Welt geschieht wie auch in den entferntesten Winkeln der Zivilisation … sowohl hier … als auch jenseits des Planeten.
Diese Eigenschaft der Instaparenz wird uns zusammenführen, wie es nichts sonst bislang in der Historie der menschlichen Rasse vermochte. Sie wird uns dazu bringen, uns der Gemeinsamkeit unserer Erfahrung gewahr zu werden, und sie wird uns die Werkzeuge in die Hand geben, mit denen gemeinsam auf diese Erfahrung mit all der Kraft zu antworten ist, die eine vereinte millionenfache Aktion zu erschaffen vermag.
So zum Beispiel werden nicht mehr länger wahnsinnige Gewaltherrscher winziger Länder (oder größerer Länder) rauben und stehlen, ins Gefängnis werfen und töten, und das Ganze „eine interne Angelegenheit“ nennen können. Die Weltgemeinschaft will – wie heute - um jede Handlung, um jeden Entschluss, um jede Repression Bescheid wissen, freilich, was noch wichtiger ist, sie wird sofortigen sozialen, politischen ökonomischen Druck heranführen können, um diese Situation zu verkraften.
Wir müssen nicht auf eine stark politisierte Weltorganisation warten, die etwas unternimmt. Bürger der Welt könnten einen sofortigen Wirtschaftsboykott verkünden, sie könnten innerhalb von Sekunden den Touristen-Warenverkehr einfrieren, sie könnten die Aktienpreise im Geschäftssektor des Landes innerhalb eines Handelstages dramatisch senken, sie könnten alle Produkte boykottieren, die aus dem Land herauskommen, und, kurz gesagt, sie könnten ihre Führer dazu bringen, sofort ihre Entschlüsse zu überdenken.
Innerhalb unseres eigenen Landes werden Wahlen abgehalten und gemeinsame Entscheidungen hinsichtlich wichtiger Angelegenheiten in Minuten, vermittels instanter elektronischer Volksabstimmungen, getroffen.
Unsere Erfahrung wird derart vereint sein, weil wir alle Dasselbe über ein und dasselbe wissen werden. Dies wird vereinte Gefühle und kollektives Handeln hervorbringen. Wir werden wahrlich die Vereinigten Staaten von Amerika sein.
Das Gewahrsein wird himmelhoch schnellen. Für das Gewahrsein ist Unwissenheit eine Straßensperre, und Apathie sein Feind. Auf einem Niveau von kritischen Masse wird Beides genau deswegen nicht möglich sein, weil unser Massenbewusstsein ständig lebhaft bewegt und andauernd unabkömmlich sein wird.
Neuigkeit und Offenheit werden weitere Gütesiegel des Morgen sein.
Um 1800 war es für jemand möglich, an einer Idee, an einem Konzept oder an einem Gedanken über etwas ein ganzes Leben lang festzuhalten. Die Tradition herrschte. Meinungen waren fest. Das Schritttempo der Information war so langsam, dass der Augenschein, der einem vorherrschenden Gedanken widersprechen könnte, ewig brauchte, um sich derart auszubreiten, dass er einen Unterschied erbrachte.
Ab 1900 verkürzte sich die Dauer zwischen dem Bilden einer Meinung und ihrem möglichen Ändern dramatisch, je weiter das Jahrhundert voranschritt; wenige Menschen konnten ihr ganzes Leben verbringen, ohne dass ihnen Augenscheinliches unterkam, was ihre festest gehaltenen Glaubensvorstellungen in Frage gestellt hätte.
Am Anfang des 21. Jahrhunderts kann ein Durchschnittsmensch glücklich sein, durch zehn Jahre zu kommen, ohne sich neuen Entdeckungen, neuen Erfindungen oder neuen Entwicklungen gegenüber zu finden, die ernsthaft jede Auffassung, die im Geist gefasst ist, in Frage stellen könnten.
Um die Mitte des Jahrhunderts könnte sich diese Zeitspanne auf zehn Monate, auf zehn Tage – auf zehn Minuten – verringern. Die Zeit zwischen dem Bilden einer Idee und ihrem möglichen Ändern-Sollen wird derart schrumpfen, dass wir alle damit tüchtig zu tun haben werden.
Ich sehe das als sehr gut an, nicht als schlecht. Die Geschwindigkeit des Lebens wird uns dazu einladen, „hier und jetzt zu sein“, wie es Ram Dass sagen würde. Sie wird uns herausfordern, in jeder Beziehung In Dem Moment zu leben. Sie wird uns dazu führen, beim Erschaffen unserer eigenen Realität verantwortlicher zu sein, und uns weniger darauf zu verlassen, was jemand anderes uns gesagt hat, es sei „richtig“ oder „falsch“. Die Implikationen davon alleine im Gefilde der Religion und der Spiritualität sind umwerfend.
(Morgen – Teil III von „Instaparenz“)
Zwischenzeitlich weitere interessante Entwicklungen heute …. [….]
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Dienstag, den 28.11.06
»“Erfolg“ neu definieren«
(Fortsetzung einer Serie von Blog-Einträgen)
Wir sprachen an dieser Stelle von dem Phänomen der Instaparenz. (Um in diese Diskussion „hineinzukommen“, schau dir bitte die Beiträge der letzten paar Tage an.)
Aufgrund der Instaparenz (und weiterer sozialer und spiritueller Wandlungen) sehe ich zwischen jetzt und dem Jahr 2050 eine spirituelle Renaissance gewaltigen Ausmaßes auf die Erde zukommen. Ich glaube, wir werden durch Ereignisse dazu eingeladen werden, jede unserer Vorstellungen darüber, wer wir sind und wie wir zueinander in Beziehung stehen, neu zu bedenken.
Ich glaube, unsere wechselseitige Abhängigkeit (Inter-Dependenz) wird mehr und mehr klar und augenscheinlich, und, dieses wird eine Neue Welt erschaffen. Eine Welt, in der, einander zu töten, als Mittel, unsere Dispute zu lösen, nicht mehr länger akzeptabel sein wird. Eine Welt, in der, praktisch nichts zu unternehmen, während 400 Kinder am Tag vor Hunger sterben, voll und ganz nichts Unterstützenswertes darstellt.
Eine Welt, in der Freundlichkeit, Mitempfinden und faires Teilen unserer kostbarsten Ressourcen unsere natürliche und unverzügliche Reaktionsweise sind.
Eine Welt, in der wir zuguterletzt unser wahnsinniges Konkurrieren um Das Größere, um das Bessere, um das Mehr beenden, und wo wir unsere Auffassungen über Erfolg neu bestimmen, und darüber, was es bedeutet, des Lebens und der Mitgliedschaft in der menschlichen Gemeinschaft teilhaftig zu sein.
„Erfolg“ wird in der Zukunft weit weniger mit der Anhäufung von Geld und materieller Dinge zu tun haben, und wir werden eine neue Weise finden, unseren Mitgliedern der Gesellschaft einen „Status“ zu verleihen. Status wird jenen gewährt, die in ihrem Dienst an der Menschheit auffällig sind - durch welche Mittel auch immer, die am Besten die Talente und Interessen eines Einzelnen widerspiegeln.
Ich glaube, zivilisierte Gesellschaften – und ich glaube ganz bestimmt, dass Amerika eine von ihnen sein wird – werden um die Mitte des 21. Jahrhunderts Mittel installiert haben, durch die die Würde jedes Einzelnen und jeder Person ein minimales Niveau an Nahrung, Kleidung und Behausung erlangen wird. Grundlegende Überlebensbedürfnisse werden garantiert sein.
Dies wird ohne die Erhebung einer einzigen Steuer oder einer Regierungsabgabe bewerkstelligt werden. Ja, Steuern werden gänzlich abgeschafft sein, an deren Stelle treten freiwillige Beiträge in Form des Zehnten, bezogen auf das Einkommen, bezahlt an einen zentralen Fond, der von der Regierung dafür genutzt wird, all ihre sozialen Fürsorge-Programme zu finanzieren.
Der Anreiz für den freiwilligen Zehnten wird recht simpel sein: wiederum instante Instaparenz. In jedem Monat – in allen elektronischen Zeitungen und im Fernsehen auf einem Extra-Kanal - wird eine Liste aller Menschen publiziert, die den Zehnten verweigerten, oder die bedeutend weniger unter den 10 % beitrugen. Schlichtes öffentliches Gewahrsein Derer, die zu dem Wohlstand des Ganzen beitragen, und wer nicht, wird ausreichend sein.
Mit diesem Geld wird alles finanziert, von den Verkehrssignalanlagen über die Straßenpflege, die Schulen bis hin zur Unterstützung Jener, die ein minderes Geschick haben. Diese gesamte soziale Infrastruktur wird freiwillig finanziert, da die Menschen klar – und andersartig – ihre Rolle beim Erschaffen der menschheitlichen kollektiven Erfahrung begreifen. Keiner wird einen Anderen davon zu überzeugen haben, dies zu tun. Das Teilen für ein gemeinsames Gutes wird natürlich sein. Nicht zu teilen wird das Nicht-Allgemeine darstellen.
Die veröffentlichte Liste von Beitragszahlern unter dem 10%-Satz und von Nicht-Beitragszahlern wird sehr klein sein, sodass es im Jahr 2050 für einen Einzelnen undenkbar sein wird, nicht bereitwillig die Wahl zu treffen, von seinem oder ihrem Segen zunutzen des allgemeinen Wohls des gesamten Gemeinwesens abzugeben.
Dies ist das Ergebnis eines gewaltigen Wandels im kollektiven Bewusstsein. Der Instaparenz ist es geschuldet, uns selbst als Eins anzuschauen und uns selbst als Eins zu erfahren, und unser Einssein wird zum zentralen Thema einer weltweiten spirituellen Bewegung werden.
Einzelne Religionen, wie auch einzelne Kulturen, werden weiterhin florieren, aber wir werden schließlich begriffen haben, dass diese Individualisierungen des Ausdruckes an Leben nicht notwendigerweise zur Konkurrenz werden müssen, auch nicht, dass sie in eine vorgestellte Hierarchie von Superiorität einzumünden haben.
Wir werden darüber befinden, dass Unterschiede keine Teilungen bedeuten, und wir werden unsere Unterschiedlichkeit feiern, und sie nicht anprangern.
(Diese Serie wird in unserem nächsten Blog-Eintrag fortgesetzt. Wir bereiten hier die Bühne für unsere in die Tiefe gehende Erörterung der Fünf Ebenen, die Wahrheit zu sagen, … der ersten Episode auf der Straße zur Instaparenz.)
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Mittwoch, den 29. Nov. 2006
»Im Streben nach einer neueren Welt«
(Eine Fortsetzungsserie von Blog-Einträgen über das Leben anno 2050, über das Konzept der Instaparenz und über Die Fünf Ebenen, Die Wahrheit zu Sagen.)
Im Jahr 2050 werden jedermanns Grundbedürfnisse gestillt sein, und, angesichts dessen, dass unser Sinn nach Konkurrenz untereinander nunmehr gedämpft ist, wird es womöglich Jene geben, die sich Sorgen darüber machen, dass die Menschenwesen ihrer Motivation, erfolgreich zu sein, verlustig gehen werden – oder, was das anbelangt, gar, sich behelligt zu fühlen, dass überhaupt an etwas gearbeitet wird. Eine neue Motivation ist allerdings gefunden, die den Antrieb zum Größer, Besser und Mehr ersetzt. Diese neue Motivation wird aus unserem Wandel des Sinnes bezüglich dessen, was wir wertschätzen, entsteigen.
Im Jahr 2050 werden wir nicht mehr länger die Wahl treffen, das Größer, das Besser und das Mehr zu verehren. Die Gesellschaft wird das belohnen, was in direkterer Weise das Leben unterstützt. Wir werden an dem Punkt in unserer kulturellen Entwicklung verstehen, dass stress-erzeugende Aktivitäten, die dabei vonnöten sind, um größere, bessere und mehr „Dinge“ aufzuhäufen, nicht lebensunterstützend sind. Wir werden auch begreifen, dass Dasjenige, was das Leben nicht für alle unterstützt, auch das Leben für einen Einzelnen nicht unterstützt. Wir werden uns von der Fiktion entfernen, dass es nichts ausmacht, wie es „dir“ geht, sobald es „mir“ gut geht.
In der Neuen Welt des Morgen wird die höchste Wertschätzung auf Jene gelenkt sein, die der Menschheit den höchsten Dienst erweisen. Die Menschliche Familie wird stark ihrer einzigartigen Identität gewahr werden, das Leiden eines Einzelnen wird als das Leiden Aller erfahren werden, und die Freude Aller wird das Ziel Aller. Niemand wird „draußen stehen, und hereinschauen“, keine Person oder Gruppe wird ausgeschlossen sein, auch gibt es kein Segment der Bevölkerung, das marginalisiert oder ignoriert wird.
Ich glaube nicht, dass diese neue Welt, die ich visioniere, ein Utopia sein wird. Sie wird keine problem-freie Gesellschaft, aber ich glaube, dass wir damit begonnen haben werden, unseren Problemen in ernsthafter Weise gegenüberzustehen und sie zu lösen. Unsere Vorstellungen von „jeder steht für sich“, von „der Sieger erhält die Kriegsbeute“ und vom „Überleben der Fittesten“ werden nach Tausenden an Jahren, wo sie unsere Kulturelle Geschichte darstellten, verschwunden sein.
Wir werden darin übereinstimmen, dass die Fittesten unter uns nicht fit sind, bis nicht alle von uns fit sind. Darauf werden wir aus unserem neuen Gewahrsein unserer geeinten Identität heraus kommen.
Für mich ist das, was es braucht, dass dies geschieht, sehr klar.
Wir müssen jetzt damit beginnen, die Gespaltenheit zu beenden, die das Eigentümliche an unseren gesellschaftlichen Interaktionen waren über all die Tausende von Jahren, die uns bis zum heutigen Tag brachten. Wir müssen ein neues Evangelium predigen – das Evangelium des Einsseins – und ein neues Sich-Verschreiben eingehen: dem Besseren ein Ende bereiten.
Unter dem Besseren ein Ende Bereiten meine ich einen Fortfall der Vorstellung der Überlegenheit, die bislang die Menschheit Tag für Tag quälte. Bereits die Anfänge der Instaparenz veranlassen uns zu der Anerkenntnis, dass wir alle in einem Boot sitzen, dass wir darin zusammen sind, dass unseren Herausforderungen als eine Spezies weit besser kollektiv als individuell begegnet werden kann.
Dieses Wissen in Funktion gebracht (Weisheit ist angewandtes Wissen), müssen wir meines Erachtens schließlich unseren Gedanken hinter uns lassen, dass einer von uns – eine einzelne Gruppe, eine Rasse, ein Geschlecht, eine Glaubensrichtung, eine politische Partei, ein ökonomisches System, eine Nation oder Kultur – besser als ein anderer sei.
Etwas kann nicht sich Selbst gegenüber überlegen sein.
Unsere Vorstellung, dass es da jemand anderen gibt, dem gegenüber wir uns überlegen fühlen, wird durch unser wachsendes Gewahrsein erschüttert, dass es „da draußen“ niemanden sonst gibt, sondern allein unterschiedliche Ausdrücke und andere Manifestierungen von Uns.
Unser Job besteht darin, dieses Gewahrsein in sozialen Wandel zu wenden. Dann werden wir die Ecke in Richtung auf unsere Neuere Welt genommen haben. Dies wird freilich nicht vermittels einer Gesetzgebung erlangt werden – man kann die Moral nicht vergesetzlichen – und, unser bestes Werkzeug wird auch nicht in der sozialen Aktion aufzufinden sein. Wenigstens nicht in einer sozialen Aktion, um Wandel zu erschaffen. Sobald wir eine neue soziale Aktionsbewegung zu Gesicht bekommen, wird sie hoffentlich deswegen vorzufinden sein, weil der Wandel bereits erfolgt ist.
Das heißt, eine neue soziale Aktion sollte nicht der Anstifter von Wandel sein, sondern dessen Ergebnis.
Schließlich – das Einzige, was einen Wandel in unserem Verhalten anregen wird, ist ein Wandel im menschlichen Herzen. Und mit ebendiesem Teil des Prozesses können wir heute beginnen. Zunächst indem wir das ändern, was wir in unseren Herzen innehalten, und als Nächstes, Andere dazu zu veranlassen, das zu ändern, was sie in ihrem Herzen innehaben.
Der zauberische Aspekt dieses Prozesses ist, dass das zweite Ziel vermittels des Erlangens des ersten erreicht wird. Denn, während wir unsere Herzen ändern, modellieren und befördern die Umgestaltungen in unserem eigenen Verhalten die Veränderungen in den Herzen und in dem Verhalten der Anderen.
Wir werden zu wandelnden Botschaftern. In der Tat, wir sind die Botschaft, die wir in die Welt über sich selbst auszusenden bestrebt sind. Dies ist eine neue Denkart über das Leben und über unsere Rolle in ihm. Dies ist genau die neue Art und Weise, die die Neue Welt hervorbringen wird, die ich hier beschrieben habe.
Es war der späte Robert Kennedy, der einst alle in Amerika dazu drängte, „auf eine neuere Welt aus zu sein“. Ich dränge heute auf dasselbe. Sollten wir uns – als eine Nation – je einmal zu unserem höchsten Denken, das wir über uns haben, bewegt haben, dann könnten wir unsere kollektive Realität in diesem Land über Nacht wiedererschaffen.
Robert Kennedy pflegte auch zu sagen: „Von Jenen, denen viel gegeben ist, wird viel erbeten.“
Dem stimme ich zu. So Vielen von uns ist so Vieles anheimgestellt worden. Falls die Welt wahrhaft geändert werden soll, glaube ich, ist es der am meisten im Glück-Überschwang Lebende unter uns, der die Verantwortung dafür zu übernehmen hat, die Welt umzugestalten.
Zuguterletzt, es war Robert Kennedy, der – George Bernard Shaw paraphrasierend – in seiner letzten politischen Kampagne, kurz bevor er ermordet wurde, sagte: „Es gibt Jene, die die Welt sehen, wie sie ist, und die fragen: Weswegen. Und es gibt Jene, die von Dingen träumen, die es nie gab, und die fragen: Weswegen nicht.“
Was es für uns braucht, das Morgen unserer höchsten Träume zustande zu bringen, ist, die Frage zu stellen: Weswegen nicht?
Ich bin ermutigt, wenn ich sehe, dass viele Menschen heute solch eine Anfrage formulieren. Durch ihre Bereitwilligkeit, sich der Frage zuzuwenden, treffen sie die Wahl, die Welt sich so vorzustellen, wie sie sein könnte.
In der Welt, wie sie sein könnte, wird Jeder die Fünf Ebenen, Die Wahrheit zu Sagen, praktizieren.
(In unserem nächsten Blog-Eintrag wollen wir einen Blick auf das werfen, worum es sich hier handelt.)
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Donnerstag, den 30. Nov. 2006
»Die Lügen, die wir leben«
(Fortsetzung einer Serie von Blog-Einträgen – HEUTE: Die Lügen, Die Wir Leben)
Stellt euch Folgendes vor. Gott kommt für eine Minute auf die Erde runter – für einen gesegneten 60-Sekunden-Augenblick – und verkündet der Welt die Lösung all ihrer Probleme und jeder Seele den Weg, den Himmel-auf-Erden und ewige Errettung zu erfahren. Gott enthüllt diese Lösung und diesen Weg in einem einzigen Satz. Welcher Satz wäre es deines Erachtens?
„Glaube an Mich“?
Nein.
„Glaube an Meinen Sohn“?
Nein.
„Liebe jedermann“?
Nein.
„Beende das Töten“?
Nein.
Okay, was dann? Waaaas?
Hier kommt’s. Seid ihr bereit?
„Sag die Wahrheit.“
Das ist es. Das ist alles dabei. Einfach, sag die Wahrheit, und alles ist gelöst. Nicht übernacht. Nicht im nächsten Moment. Aber schnell. Sehr schnell. Da sehr bald, nachdem jemand anfängt, die Wahrheit zu sagen, der Beweggrund der Probleme entschwindet.
Wir leben in einer Gesellschaft, die auf Geheimhaltung gründet. Denk darüber nach. Praktisch jeder Lebensaspekt, so, wie wir ihn errichtet haben, fußt auf Geheimhaltung. Der kulturelle Mythos heißt, Dasjenige, was wir nicht kennen, bringt alles zum Funktionieren, nicht Dasjenige, was wir kennen.
Ganz bestimmt trifft das auf unseren politischen Mythos zu. Wenn die Regierungen rund um die Welt (die unsere mit eingeschlossen) einmal den Leuten alles über das sagten, was die Regierung über jedes Thema weiß, müssten sich die Regierungen ändern. Sofern Regierungen einmal den Menschen die wirklichen Beweggründe hinter dem, was die Regierungen tun, mitteilten, würde Dasjenige, was die Regierungen tun, für immer umgestaltet sein.
Kriege etwa würden praktisch aus der menschlichen Erfahrungswelt verschwinden, da die meisten Menschenwesen nie damit einverstanden wären, aus den wirklichen Beweggründen, weswegen Regierungen einen Krieg erklären, in den Krieg zu ziehen. Die Regierungen wissen das, also geben uns die Regierungen übertrumpfende Gründe aus, Gründe, von denen sie hoffen, dass die meisten Menschen mit ihnen einverstanden sind.
Auch Steuern würden praktisch verschwinden, da die meisten Menschenwesen nie sich damit einverstanden erklären würden, aus den wirklichen Gründen, weswegen Regierungen Gelder erheben, zur Steuer herangezogen zu werden. Regierungen wissen das, also geben uns die Regierungen übertrumpfende Gründe aus, Gründe, von denen sie hoffen, dass die meisten Menschen mit ihnen einverstanden sind.
Unser ökonomischer Mythos fußt desgleichen auf Geheimhaltung. Kannst du dir vorstellen, was geschähe, wenn Werkführer und Büroleiter jeden Monat an alle Beschäftigten Papiere aushändigten, wo die Gehälter des ganzen Unternehmens (auch jene jedes Vorstandsmitgliedes) aufgeführt sind? Kannst du dir vorstellen, was mit den Weltmarktpreisen geschähe, wenn Großfirmen dazu verpflichtet sind, die wirklichen Kosten für sie, diese Produkte und Dienste bereitzustellen, auf den Preisschildern anzuzeigen? Denkst du, ein derartiges System der völligen Sichtbarkeit würde es zulassen, dass unser ökonomisches System in der gegenwärtigen Form überlebt? Selbstverständlich nicht. Da sich, sobald einmal die Wahrheit gesagt ist, alles ändert.
Sogar unsere theologischen Systeme fallen in dieselbe Kategorie. Uns wird erzählt, dass wir auf die herausforderndsten Fragen des Lebens aus uns heraus die Antworten nicht haben und dass wir sie nicht finden können. Dies seien „Mysterien“, die allein die Religion imstande sei zu lösen. Und jede Religion erklärt, dass sie die „richtige“ Antwort hat, dass jede andere die „falsche“ hat. Doch auch Religionen sagen uns nicht alles, was sie „wissen“. Vieles wird verdeckt gehalten, entfernt gehalten von den Massen der Menschen, die, so wird gesagt, es möglicherweise nicht verstehen könnten und nicht verstehen würden. Beschwörungen werden in alten Sprachen vorgetragen, die nur die Hauptpriester verstehen. Rituale werden im Geheimen verdeckt abgehalten. Der Zugang zu den Tempeln ist in einigen Religionen für die Allgemeinheit verboten, und steht, sogar inmitten der Religionsfamilie, nur für einige Ausgewählte offen.
Aber Geheimnisse sind nicht auf unsere gesellschaftlichen Institutionen beschränkt. Unsere Gesellschaft selbst ist auf Geheimnissen errichtet. Familien halten beharrlich ihre Geheimnisse, und ganze Familienmilieus sind oft auf Geheimnissen erbaut. Der Familien-Alkoholiker, der Vater, der seine Ehefrau und Kinder missbraucht, die Tante, die unter Kleptomanie leidet, der Schwiegersohn im Gefängnis – all dies wird geheim gehalten, nicht bloß vor den Menschen außerhalb der Familie, sondern sehr oft vor den eigenen Familienmitgliedern.
„Was du nicht weißt, wird dich nicht verletzen“ ist ein derartig kraftvoller Mythos, dass es sozial unakzeptabler geworden ist, die Wahrheit zu sagen, als sie zu verbergen.
Nichts von dem würde sehr viel ausmachen, so möchte man annehmen, gäbe es da nicht den Fakt, dass Kriege aufgrund von Staatsgeheimnissen begonnen wurden. Kinder haben aufgrund von Familiengeheimnissen Jahre des Missbrauchs durchgestanden. Die Reichen wurden aufgrund von ökonomischen Geheimnissen reicher, und die Armen wurden ärmer. Und Menschen starben aufgrund von religiösen und spirituellen Geheimnissen in erschaudernder Angst vor Gott.
Aufgrund von Geheimnissen wurden Leben ruiniert, und doch wollen die Menschen nicht die Wahrheit sagen, weil der reale Slogan heißt: „Was du nicht weißt, wird dich nicht verletzen.“
Solange wir uns davor fürchten, durch die Wahrheit verletzt zu werden, werden wir lügen. Und, solange wir das nicht wollen, werden wir eine ganz auf Lügen errichtete Gesellschaft tolerieren.
Es stellt allerdings die Weigerung der Gesellschaft, wahrhaftig zu werden, die Ursache für das Meiste an Schmerz dar, den die Gesellschaft erzwungenermaßen erträgt, und der Teufelskreis ist komplett. Wir umgehen die Wahrheit, die ganze Wahrheit, und nichts als die Wahrheit in einer Anstrengung, Schmerz zu vermeiden – und im Verlaufe des Geschehens verursachen wir Schmerz.
Aus diesem Schlamassel gibt es einen Ausweg. Und in unserem nächsten Blog-Eintrag wollen wir uns das anschauen, wo wir uns mit der Beschreibung Der Fünf Ebenen, Die Wahrheit zu Sagen, befassen.
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Freitag, den 1.12.06
»Die Fünf Ebenen des Wahrheit Sagens«
Gespräche mit Gott – Buch 2 ruft zu einem neuen gesellschaftlichen Standard auf, der, in einem einzigen Wort gefasst, heißt: Sichtbarkeit.
Ich habe darüber in Vorträgen im ganzen Land, in Artikeln und Interviews rund um die Welt und in diesem Blog gesprochen. Ich werde weiterhin die Tugenden der Sichtbarkeit predigen, solange ich lebe, denn ich weiß jetzt, dies ist die einzige Art zu leben.
Buch 2 sagt, es gibt Fünf Ebenen, Die Wahrheit zu Sagen.
Erstens, du sagst dir selbst die Wahrheit über dich selbst. Dann sagst du dir selbst die Wahrheit über einen Anderen. In der dritten Ebene sagst Du einem Anderen die Wahrheit über dich selbst. Dann sagst du jenem Anderen deine Wahrheit über den Anderen. Und schließlich sagst du allen die Wahrheit über alles.
Die erste Ebene des Wahrheit-Sagens war die schwerste für mich. Es gab einen Part von mir, der die Wahrheit über mich nicht hören wollte – wenigstens nicht über alles von mir. Ich wusste, ich hätte nicht länger irgendwo herumzurennen, sobald ich mir selbst das zuließ, was viele Andere im Verlaufe der meisten Zeit meines Lebens über mich sagten.
So lange ich es zu vermeiden vermochte, mir selbst einzugestehen, dass die Kritikpunkte und Beobachtungen Anderer über mich einfach wahr sind, konnte ich weitermachen. Doch wie konnte ich weitermachen, sobald ich einmal in meinem eigenen Herzen und Geist anerkannt hatte, dass ich mich genauso verhielt, wie es Andere sagten, dass ich mich verhalte, dass ich genau das tat, was Andere über mich sagten, und dass ich genau die Person sei, über die Andere erzählten, ich sei so?
Wer kümmert sich darum, wenn ich des Kaisers Neue Kleider trug? Ich gab dem den Vorzug, mit meinen Illusionen über ein inneres Anerkennen, dass die Beobachtungen der Anderen bezüglich Geld richtig sein könnten, herum zu spazieren.
Also, ja, die Ebene Eins war die schwierigste für mich. Als ich sie allerdings mal gemeistert hatte, änderte sich mein ganzes Leben. Ich fand heraus, dass das meiste an Schmerz in meinem Leben dadurch verursacht war, an den Illusionen festzuhalten, und sie nicht loszulassen. Als mein falsches Selbstbild wegzufallen anfing, konnte ich damit beginnen, all die eingesetzte Energie zusammenzuführen zu anderen, weit nützlicheren Belangen.
Dann sah ich mich dem nächsten großen Test gegenüber: mir selbst die Wahrheit über einen Anderen sagen. Du denkst vielleicht, das ist leicht, aber dem ist nicht so. Ich fand, dass ich „mich herausgehalten hatte“, dass ich es mir abschlug, zuzulassen oder anzuerkennen, was meine wahren Gefühle gegenüber einem Anderen waren, aus einer Menge von Gründen.
In einigen Fällen wollte ich einfach nicht der Eigentümer der Gefühle sein, die ich erlebte (ohne „Namensangabe“), da ich mich selbst darin überzeugt hatte, es sei nicht „okay“, derart zu fühlen. Ich sah mich selbst als eine schlechte Person an, derartige Empfindungen zu haben, so gab ich vor, sie nicht zu haben. Oder, dass sie schier „vorübergehende Empfindungen“ seien, die nichts zu bedeuten hätten. Auf diese Weise befand ich mich in der Selbst-Verleugnung.
In anderen Fällen wollte ich mit meinen wahren Gefühlen über einen Anderen nicht zurechtkommen, weil ich fürchtete, das würde mich dazu zwingen, sie vor dem Anderen offenzulegen. Ich stellte mir vor, solange ich sie vor mir selbst verbergen konnte, konnte ich sie vor einem Anderen verbergen. Und der Grund dafür, dass ich sie vor einem Anderen verborgen halten wollte, war oft komplex. Manchmal empfand ich, als ob ich nicht die Empfindungen des Anderen verletzen wollte. Ein anderes Mal lag dies nicht in meinem eigenen Interesse, das ich nicht bedroht haben wollte. Es kann, darauf kam ich, eine Latte von Beweggründen geben, weswegen ich mich hinsichtlich meiner wahren Empfindungen über einen Anderen belüge. Ich hatte schwer damit zu tun, sie fortzuspülen und zu meinen wahren Empfindungen zu gelangen, allein bloß in meinem Inwendigen – ganz zu schweigen davon, etwas darüber gegenüber einem Weiteren offenzulegen.
Dann, als ich vom Völligen Mich Verbergen zum bloß Teilweisen Mich Verbergen vorangekommen war, hieß ich die Praxis willkommen, meine wahren Empfindungen über einen Anderen mit Jedem außer diesem Anderen zu teilen. Mit anderen Worten, ich lief herum und erzählte Jedem von meinen Gefühlen, außer jener Person, über die ich sprach. Ich tat dies unter der Verkleidung des „Rateinholens“. Die Wahrheit ist, ich lud einfach die Energie ab, die durch meine Empfindungen erzeugt worden war, was es mir erlaubte, durch weitere paar Wochen oder Tage durchzukommen, wo ich sie in mir herumtrug.
Schließlich gelangte ich zu dem Punkt, wo das Gewicht zu groß war. Ich machte mich selbst krank, indem ich das, was in meinem Herzen war, nicht teilte. Ich musste ins Reine kommen. Zunächst mit mir selbst, voll und ganz, dann mit dem Anderen.
Dies brachte mich zu der Dritten und Vierten Ebene des Wahrheit-Sagens, aber ich lief herum und muckte auf und zeterte herum. Irgendwie hatte ich es in meinem Kopf, dass der einzige Weg, das zu bekommen, was ich aus meinem Leben wollte, darin bestand, nicht Jedem zu sagen, was ich wirklich dachte. Über alles.
Puh. Was für ein Durcheinander.
Die Ebene Vier war die größte Herausforderung überhaupt. Nachdem ich dazu gekommen war, meine Wahrheit über Andere ZU diesen Anderen auszusprechen, hatte ich einen Weg zu schaffen, dies empfindsamerweise zu tun, mit Liebe und Verstehen, mit Sanftheit und Mitgefühl. Ja, ich hatte zu lernen, meine Wahrheit zu sagen, aber, sie sachte, sanft, freundlich zu sagen, mit Empfindsamkeit für die Gefühle Anderer und für die Situationen und die Bewandnisse, in denen ich mich befand. Wie es ein Meisterlehrer, den ich das Privileg hatte kennenzulernen, gewöhnlich ausdrückte: Sprich deine Wahrheit, aber lindere deine Worte mit Friede.
Dies stellt weiterhin eine Herausforderung für mich dar, insbesondere während ich mich kritisch gegenüber der Gesellschaft im allgemeinen und gegenüber „jenen Anderen“ als einer Gruppe äußere. Meine Worte kommen allzu oft harsch und kalt, rechthaberisch und selbstgerecht heraus. Oh weh, wie kann ich gefährlich werden, sobald ich glaube, ich hätte das „Recht“ auf meiner Seite (worum auch immer es sich handelt!). Aber ich arbeite daran. Ich trachte danach, die Fertigkeit zu erwerben, meine Wahrheit zu sagen, ohne auf meine Zuhörer einzuprügeln. Ich möchte, dass sie in der Lage sind, mich zu hören.
Ich möchte nicht, dass jemand denkt, ich hätte all dies gemeistert, nebenbei gesagt. Weit davon entfernt. Im bin immer noch im Kindergarten der Sag-Deine-Wahrheit-Abteilung. Nun, okay, vielleicht Erstklässler. Aber ich möchte den Schulabschluss erreichen, und so arbeite ich daran recht hart.
Und wie steht es bei dir? Möchtest du beim Wandeln der Welt mithelfen? Du kannst damit beginnen, indem du dich an Bord der Fünf Ebenen, die Wahrheit zu Sagen, begibst, und deinen Weg von #1 bis #5 hocharbeitest, wo du die Wahrheit stets, allen gegenüber, in jedem Augenblick und über jede Angelegenheit sagst.
Solltest du einen Geschäftsbetrieb betreiben, so sage jedem Angestellten, was jeder Andere macht, darin eingeschlossen Extrazuwendungen und Erschwerniszulagen. Sag deinen Kunden genau, was deine Produkte oder Dienstleistungen dir in der Herstellung oder Bereitstellung kosten. Zeichne zwei Ziffern auf jedem Preisschild aus: UNSERE KOSTEN / DEIN PREIS.
Befindest du dich in einer Beziehung, so sage deinem Gegenüber alles, wovon du denkst, er hätte es zu wissen, sodass du im Vergleich zu den vier Karten auf seiner Seite keine fünf in deiner Hand hältst. Gibt es da etwas, was du nicht mitgeteilt hast, etwas, was du nicht gesagt hast? Was hältst du zurück, wo du darauf wartest, dass dein Vis-à-vis es entdeckt oder wahrnimmt, sodass du die ganze Sache zu „seinem Fehler“ oder zur Sache seiner Entscheidung machen kannst?
Befindest du dich in der Regierung, so erzähle deinen Wählern von den wirklichen Gründen hinter all deinen Wahlen oder den Entscheidungen deiner Behörde. Leg alles offen. Halte nichts zurück. Sag einfach die verdammte Wahrheit. Die Leute können alles besser vertragen als betrogen zu werden oder großstädtisch drumrum geredet zu bekommen. Hast du einen Fehler begangen, so räume ihn ein. Hast du deinen Sinn gewandelt, so sage es. Hast du die Wahl verloren, was soll’s? Besser eine Wahl verlieren als deine eigene Integrität verlieren, oder nicht?
Befindest du dich im Erziehungswesen, so lehre deine Schüler alles, was es zu wissen gibt, in altersgerechter Weise, über die Themen, die die Klasse erkundet. Gib ihnen nicht eine Seite der Story, oder eine hingebogene Ansicht der Historie, oder lediglich jenen Part der Daten, die deine Ansichten des Lebens stützen. Bringe in dein Klassenzimmer eine seltene Marke an intellektueller Redlichkeit. Erlaube es deinen Schülern zu denken, anstatt ihnen zu sagen, wie zu denken und was zu denken ist.
Bist du ein Rabbi, Geistlicher, Priester oder Ulama, so erzähle die ganze Wahrheit über Gott, lege deine Rituale offen, schwenke die Portale deiner Tempel, Moscheen und Kirchen weit auf. Lasse es zu, als gäbe es hier etwas, was die Menschen über Gott und über das Leben noch nicht ganz verstanden haben, das aber, würden sie es verstehen, alles ändern würde. Was immer du tust, sag nicht Jenen, deren Ohr du hast, dass dein Glaubenssystem auf alles eine Antwort besitzt. Jedem einzelnen von ihnen. Mach die Tür weit auf für Anfragen, Befragen und Fragen. Zieh die Jalousien hoch! Lass die Sonne hereinscheinen!
Traue dich, traue dich, traue dich doppelt.
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Samstag, den 2. Dez. 2006
»Der Null-Level des Wahrheit-Sagens«
Meine neulichen Blogeinträge über Die Fünf Ebenen, Die Wahrheit zu Sagen, brachten mir folgende faszinierende Erwiderung ein von Bill G., meinem Freund seit über 40 Jahren, oben in den San Juan Islands ….
Wie wäre es, fügten wir dem noch eine Unterebene des Wahrheit-Sagens hinzu? Lasst uns sie die „Null“-Ebene nennen. Die Ebene Null ist die Ebene, sich selbst beizubringen, was die Wahrheit für dich wirklich ist. Ich weiß, dies soll wahrscheinlich in der Ebene Eins mit eingeschlossen sein, aber mir scheint es, es ist nicht derart simpel.
Wenn zum Beispiel jemand einen Anderen fragt: „Liebst du mich?“, und die Antwort ist unzweideutig: „Ja“, dann wird die Antwort wahrscheinlich für den einen eine Wahrheit sein, und nicht so sehr für den Anderen. Vielleicht besteht die nächste Frage darin: „Würdest du für mich sterben?“ Sollte die unverzügliche Antwort Ja sein, so kann das bedeuten, dass der Antwortende seine/ihre Hausaufgabe auf der „Null“-Ebene des Wahrheit-Sagens nicht verrichtet hat. Ich behaupte, dass der Teufel im Detail liegt, wie bei fast allem im Leben.
Vermutlich ist alles, was ich hier sage, heruntergekocht: es ist notwendig, beständig Ebene Eins im Lichte neuer Einsichten auf der Ebene Null von neuem zu beleuchten. Ich hätte ganz bestimmt nicht bei jeder der vorhergegangenen Stadien meines Lebens immer dieselben Antworten auf die Frage „Was ist bezüglich Dieses und Jenes für mich wahr?“ gegeben, wie ich es jetzt tun würde. So empfinde ich, dass diese zwei Ebenen, und, was das betrifft, dass alle weiteren Ebenen nicht so sehr Ebenen darstellen; dass sie mehr fortwährend verfeinerte Perspektiven sind, die auf einem kontinuierlichen Neubetrachten des „Was ist für mich wahr“ in Bezug auf mein andauernd verfeinertes Verständnis der Wahrheit, des Lebens, der Liebe und Gottes fußen.
Es gibt einen Yoga-Aphorismus, der in etwa besagt: „Jeder tut das Beste, was er zu jedem Zeitpunkt zu tun vermag, im Rahmen seines Verständnisses dieser Welt.“ Vielleicht können wir daraus eine logische Folgerung ableiten: „Jeder sagt die Wahrheit, innerhalb des Rahmens seines Verständnisses dessen, wer er in Beziehung zum Leben, zur Liebe und zu Gott ist.“
Mit Umarmen, Bill.
Danke, Bill, für den Beitrag. Ein interessanter Gedanke, diese deine Null-Ebene. Ich liebe sie. Ich liebe sie sehr.
[….]
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Die wöchentliche, kraftvolle Coaching-Frage- die Woche v. 6.2.2012 - : 28.6.2010 "Was ist Liebe?" - Teil 2 Da sie ohne Bedürfnisse ist, ist sie darauf aus, nichts entgegenzunehmen, was nicht freisinnig gegeben wird. Sie ist bestrebt, nichts an sich zu halten, was es nicht möchte, gehalten zu werden. Sie ist bestrebt, nichts zu geben, was nicht voller Freude willkommen geheißen wird. Und sie ist frei. Liebe ist das, was frei ist, denn Freiheit ist die Essenz dessen, was Gott ist, und Liebe ist Gott, ist Gott, zum Ausdruck gebracht. - - - - - - - Because it is without need, it seeks to take nothing not freely given. It seeks to hold nothing not wishing to be held. It seeks to give nothing not joyously welcomed. And it is free. Love is that which is free, for freedom is the essence of what God is, and love is God, expressed. - - - - 'Freundschaft mit Gott' - - - - - Aus der ABRAHAM-HICKS-Quelle .... Es gibt keinen Strom der Schlechtheit und keinen der Gutheit, oder der Krankheit oder des Gesundseins. Es gibt einzig einen Strom des Wohl-Seins. Die Frage, die ihr euch gerne stellen möget, lautet: "Lasse ich ihn - in diesem Augenblick - herein oder nicht? Lasse ich ihn zu oder nicht?" = = = = = = = = = There is not a stream of badness and a stream of goodness, or sickness or wellness. There is only a Stream of Well-being. The question that you're wanting to ask yourself is, "In this moment, am I letting it in or not? Am I allowing it or am I not?" Excerpted from the workshop in Cleveland, OH on Tuesday, July 11th, 2000 "Quelle im Wald"
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