Montag, den 24. Sept. 2007
[beliefnet]
Die
'Tuens'- versus 'Seiens'-Debatte – Teil I
Sollten
Spiritualität und das Zum-Ausdruck-Bringen von Spiritualität
politisches Handeln mit einschließen? Viele Leute glauben, dass
Gott und Politik nicht miteinander vermischt werden sollten, und dass
Gottes Arbeit und die „reale Welt“ zwei verschiedene Stiefel
sind.
Insbesondere
unter einigen „New Age“-Leuten höre ich davon... „es gibt
nichts, was wir tun müssen, außer SEIN“.
Der
Gedanke hier lautet – sofern wir alle einfach Liebe SIND, einfach
Freundlichkeit SIND, einfach Mitempfinden, etc. SIND, wird sich alles
von selbst umeinander kümmern. Es existiert auch der Gedanke,
der unter vielen New Agern umläuft, dass „alles vollkommen
ist“, und dass infolgedessen nichts in unserer äußeren
Welt umgewandelt gehöre.
Ich
möchte hier an der Stelle diese Woche diese Erörterung von
neuem angehen.
Wir
werden heute mit einem Austausch an E-Mails den Anfang nehmen, den
ich einmal über dieses Thema mit einer GmG-Leserin führte,
deren Name ich in Martha umänderte ....
Lieber
Neale ...
Ich
schreibe wegen einer Frage, die mich wirklich verwirrt. Und deswegen
komme ich gleich zu ihr. Ich bin nicht ganz sicher, ob ich
kommunizieren kann, was ich tatsächlich fragen möchte, doch
möchte ich mein Bestes versuchen.
Sofern
wir stets liebevoll und gegenüber dem Pfad (dasjenige, was ich
wähle) einer jeden Seele entgegenkommend sein sollen, weswegen
dann all das Sorgen bei deinen kürzlichen E-Mails um den
„Zustand der Welt“? Das verwirrt mich sehr. Es klingt so, als
gäbe es da eine Agenda der Werbung und keine Agenda der
Attraktion, und ich machte mir Sorgen, da ich gewöhnlich dazu
neige, scheu vor dem evangelikalen Predigen des „Endes der Welt“
fortzulaufen. Ja, die hauptsächliche Attraktion bei den
GmG-Botschaften liegt für mich darin, dass es darin ebendavon
nichts zu verzeichnen gibt ... keine Verurteilung, kein „Du musst
...“, ... kein „das Ende der Welt ist da und du solltest dir
besser Sorgen machen“.
Du
sprachst auch über die Bibel, wie sie in der Schule in Odessa,
TX, gelehrt wird, und, obschon ich nicht dafür bin, begreife ich
nicht die Dringlichkeit, ebendas zu ändern ... Ich meine, wen
kümmert's? Ist es möglich, dass ihre Seelen einen Zweck
haben, den du nicht siehst? Oder womöglich wurde in diesem Fall
auch nicht einmal die „Gelegenheit“ erkannt.
Vielleicht
lese ich in deine kürzlichen Schreiben auf cwg.org und in deinem
Blog etwas hinein, was nicht drin ist ... sofern das der Fall ist,
dann ist auch das ok ... Ich war einfach durch alldas beirrt, also
sprach ich mit Floyd, meinem Freund, der wie ich durch Gottes
Botschaften in GmG völlig verändert worden ist. Er stimmte
mir zu, auch er kämpfe mit diesem Stoff.
Bei
allem, was ich sagte ... ich möchte gerne, dass du weißt,
dass mein Leben aufgrund deines Mutes, „still zu sein und
zuzuhören“, sich dramatisch geändert hat .... Ich meine,
alles, was ich sagen kann, ist WOW. Dankeschön.
Namaste,
Martha
No name, Louisiana
Liebe
„Martha“ ... Dein Brief stellt eine sehr bedeutende Frage: Was
wäre, wenn man einfach nichts täte?
Selbstverständlich
existiert kein Grund, um etwas zu tun, außer wir sehen dieses
Leben, das wir führen, als eine Gelegenheit an, um zu
entscheiden und zu erklären, um zum Ausdruck zu bringen und zu
erfahren, um zu werden und zu erfüllen Wer Wir Wirklich Sind.
Sofern wir das Leben IN DER WEISE sehen, dann EXISTIERTE definitiv
ein Grund, um mit der Art, in der die Welt soeben in Erscheinung
tritt, „etwas zu tun“.
GmG
sagt, dass der Zweck des Lebens heißt, uns aufs Neue in der
nächsten größten Version der großartigsten
Vision, die wir je über wer wir sind innehatten,
wiederzuerschaffen. Es sagt auch, was, wie ich denke, nicht weniger
wichtig ist: „Jeder Akt ist ein Akt der Selbst-Definition.“
Die
menschliche Rasse ist gegenwärtig kollektiv - und du und ich
individuell - damit befasst, Wer Wir Sind neu zu definieren. In Bezug
auf unsere kollektive Realität wird dies durch Jene veranschlagt
werden, die sich über Wer Wir Sind klar sind, und die die Wahl
treffen wollen, dass unsere kollektive menschliche Realität
ebendas widerspiegelt. Wer wir sind ist Liebe, und ich treffe
hinsichtlich unserer kollektiven Realität die Wahl, ebendas
widerzuspiegeln. Überall wo das nicht der Fall ist, treffe ich
die Wahl, hinein zu gehen und zu tun, was ich vermag, um die
vorherrschende Schöpfung zu verändern.
Zum
Beispiel: Wenn ich die Straße entlanggehe und sehe drei Lümmel
im Teenageralter, die eine ältere Lady anpöbeln und
versuchen, ihr ihre Handtasche wegzureißen, würde ich da
„nichts tun“? Oder würde ich daneben stehen bleiben und
betrachten, was passiert, würde ich mir sagen, dass ich Jedem
erlauben muss, seinen Pfad zu nehmen?
Wenn
ich in der Nacht einen Schlag höre und aufstehe, um dann
herauszufinden, dass jemand in meinem Haus ist, der meine Tochter mit
vorgehaltenem Messer droht zu vergewaltigen, würde ich dann
„nichts tun“? Oder würde ich einen Schritt zurück
machen und sagen: „Obgleich ich gegen alldas bin, begreife ich
nicht die Dringlichkeit dabei, das zu ändern ... Ich meine, wen
kümmert's? Ist es möglich, dass ihre Seelen einen Zweck
haben, den du nicht erkennst?“
Natürlich
nicht. So würde ich nicht reagieren, und übrigens keiner
würde so reagieren.
Der
einzige Unterschied zwischen uns beiden besteht jetzt darin, dass ich
sehe, wie der ERDE ihr Geldbeutel entwendet wird. Ich sehe, wie die
WELT von Vergewaltigung bedroht ist, mit vorgehaltenem Messer an der
Kehle der Menschheit.
Ganz
augenscheinlich siehst du das nicht. Du schaust auf den gleichen
Umstand wie ich es tue, und du siehst etwas, vor dem wir im Namen
einer nicht-eingreifenden Art von Spiritualität zurück
treten und das wir „zulassen“ sollten. Du würdest NIE eine
solche Haltung des „Ich begreife die Dringlichkeit nicht“
einnehmen, falls dir diese Dinge in deinem ZUHAUSE zustießen.
Du denkst über die Welt im Großen einfach ganz anders. Das
tue ich nicht.
Ich
sehe die Welt als mein Zuhause, und all ihre Menschen als meine
Familie. Sobald du das auch tust, werden unsere Reaktionen genau die
gleichen sein.
Ich
glaube, Martha, dass Abertausende Menschen da draußen sitzen,
die bezüglich dessen, wie wir unsere kollektive Realität
gerne sähen, genauso wie du und ich fühlen, doch Viele
sagen, was du anscheinend sagst ...: „Da gibt es nichts zu tun,
lass es sich einfach 'entfalten', wie es will“, ... oder ...
„Dringlichkeit ist hier nicht angesagt. Lass Jeden seinen Pfad
gehen.“
In
der Zwischenzeit bilden Leute wie Osama bin Laden in aller
Dringlichkeit aufs Neue Gruppen wie Al Qaida, und versuchen in aller
Dringlichkeit, die Welt in der Weise zu erschaffen, wie SIE sie
wollen.
Die
Herausforderung unserer Welt heute, Martha, lautet, dass der
Zivilisierte nicht organisiert ist, und dass der Organisierte nicht
zivilisiert ist.
Vielleicht
bist du willens, die Erschaffung des Morgen Jenen zu überlassen,
deren Agenda für die Menschheit sich radikal von deiner eigenen
unterscheidet – eine Agenda voller Hass, Wut, Gewalt und
Vorherrschaft – doch ich bin das nicht. So wie Jesus mit einer in
Knoten geknüpften Peitsche aus Seilen die Geldwechsler aus dem
Tempel trieb, so habe ich die Absicht, alles zu tun, was ich kann, um
die Geheiligtheit dieses Raumes zu erhalten, den wir als unseren
Tempel namens Erde haben.
Nebenbei
gesagt, ich bin neugierig. Was hättest du zu Jesus gesagt,
nachdem er zuende war damit, die Geldwechsler mit einer Geißel
fortzutreiben? „Du liebe Zeit, Jesus, weswegen regst du dich so
auf? Lass sie SEIN. Alles was sie Tun wollen, ist den Tempel
entheiligen. Um Himmelswillen, wozu all die Dringlichkeit --- ?“
Martha,
ich denke nicht. Ich denke nicht, dass du das zu Jesus sagen würdest.
Ich denke, du würdest gesagt haben: „Toll gemacht.“ Und wenn
ich dein Zuhause beträte und würde den Eindringling aus dem
Schlafzimmer deiner Tochter jagen, dann würdest du mir gegenüber
wohl nicht sagen: „Du liebe Zeit, Neale, wozu all diese
Dringlichkeit? Ooooch, entspanne dich.“ Nein. Du würdest wohl
sagen: „Gut gemacht, Neale. Vielen Dank dafür, dass du etwas
getan hast.“
Es
kommt eine Zeit, wo wir aus unserer „spirituellen Malaise“
ausscheren und unsere Glaubensüberzeugungen in Form spezifischer
Aktionen auf den Boden zu bringen haben. Martha, GmG besagt,
es existieren DREI Ebenen der Schöpfung. Drei, Martha, nicht
eine einzige. Das sind: Gedanke, Wort und Tat.
Ich
hoffe, dies klärt für dich, wieso ich über unsere
Rolle in der Welt von heute mit einem Gefühl des Überantwortens
und der Dringlichkeit spreche.
Jeder
Weitere, der sich gerne dem anschließen möchte, ein Teil
des Wandels zu sein, den wir alle in unserer Welt sehen möchten,
ist ebenjetzt dazu eingeladen, zu www.TheGroupOf1000.com
zu gehen.
Dankesehr
für deine ernsthafte Anfrage, „Martha“! Ich schätze
dich sehr. Ich hoffe, ich habe dich dazu angeregt, dich uns in
unserer Arbeit anzuschließen! Möge Gott dich und Jene, die
du liebst, segnen. Mit Umarmen ... Neale.
= = = = = = = = = = = = =
Dienstag, den 25. Sept. 2007
[beliefnet]
Die 'Tuens'- versus
'Seiens'-Debatte – Teil II
Verbringen
„Meister“ ihre Zeit damit, in ihrer inneren Welt Liebe,
Freundlichkeit und Mitempfinden zu „sein“, währenddessen sie
in ihrer äußeren Welt nichts „tun“? Haben Jene, die
derartige Auffassungen haben, eine Verpflichtung, diese Auffassungen
an den Ort der Erfahrung bei Anderen zu verbringen?
Nein,
das haben sie nicht. „Verpflichtung“ ist kein Teil einer echten
spirituellen Erfahrung. Doch ist es „Einladung“? Lädt unsere
Spiritualität uns nicht dazu ein, das, was wir Wissen, dass es
So ist, in die Erfahrung hinein zu verbringen?
Natürlich
tut sie das.
= = = = = = = = = = = = =
(ANMERKUNG: Dieses
Weblog schafft für uns alle eine Gelegenheit, uns an dem
Verkehrspunkt von Leben und Neuer Spiritualität zu treffen. Es
ist von dem Autor von Gespräche
mit Gott geschrieben, der weltweiten
Bestseller-Bücherreihe. Die „Neue Spiritualität“ wird
von dem Autor „als ein neuer Weg“ ausgegeben, „unseren
natürlichen Impuls hin zum Göttlichen zu erfahren und zum
Ausdruck zu bringen, ohne Andere für die Art, in der sie dies
tun, ins Unrecht zu setzen.“
= = = = = = = = = = = =
Der
heutige Eintrag in diesem Blog ist eine Fortsetzung meiner Erörterung
dieses Themas, in der Form eines weiteren Austausches von Ansichten
(siehe den Montag-Blog zum ersten Part davon) mit einem GmG-Leser
....
Ich
möchte hier, meine wundervollen Freunde, auf einen besonderen
Eingang antworten, der in der „Comments“-Abteilung des CwG
Readers' Forum (zu finden unter: www.nealedonaldwalsch.com)
in Reaktion auf gewisse Äußerungen meinerseits dort an der
Stelle eingetroffen war. Und ich möchte mich im voraus für
den scharfen Ton in dieser Erwiderung entschuldigen. Ich meine dabei
nichts persönlich, das ist wahr. Bei derartigen Dingen regen
sich meine Leidenschaften, und ich bitte dabei um Nachsicht.
Kürzlich gab ich in dem
Forum einen
Fanfarenruf zur Führerschaft aus. Unter Drängen lud ich die
Leute dazu ein, jetzt voranzugehen und die Bewegung der Neuen
Spiritualität zu befeuern, behilflich zu sein, eine Schule der
Neuen Spiritualität als ein weltweites Unterfangen zu
erschaffen. Daraufhin erhielt ich eine Erwiderung von einem Messenger
Circle-Mitglied, deren Name ich auf „Clarissa“ änderte ...
sie schrieb ....
…. Es ist mir noch ein bisschen unklar an dem
Sponsoring-Gedanken und an der Absicht dieser Bewegung Neue
Spiritualität, von der du sprichst. Ich erhalte verschwommene
Botschaften über sie. Dient sie einer Agenda für sich
selbst? Glaubt sie, die Welt ist außer Kontrolle, im Chaos, und
sie habe es nötig, sich selbst neu auszurichten, oder, dass die
Welt perfekt ist trotz des anscheinenden Chaos? Hat die Bewegung der
neuen Spiritualität einen Glauben und ein Vertrauen in
(irgendeinen) Göttlichen Plan? Sofern das der Fall ist, weswegen
dann der Bedarf zu drängen, zu drängen, zu drängen?
Worauf drängst du, oder sollte ich sagen, gegen was? Oder ist
dies bloß meine Ansicht?
Dein kürzlicher Blog-Eintrag inspirierte uns dazu, darüber
zu reden, wie man Wege finden kann, die Unterschiedlichkeit der
Glaubensvorstellungen zu überbrücken, und wie man die
Möglichkeit einer vereinteren Annäherung zulassen kann
bezüglich darauf, dass unsere Wahrnehmung und unsere Erfahrung
Gottes in Erscheinung treten. Ist dies der Grundstein der Neuen
Spiritualität, von der du sprichst? Hat sie keine Agenda?
Hier also meine Gedanken: Was wäre, wenn wir einfach
losließen und Gott ließen? Was wäre, wenn wir damit
anfangen, dieses Konzept der vereinten Unterschiedlichkeit willkommen
zu heißen, was meint, dass es in diesem Augenblick der Zeit
Jene gibt, die unbewusst sind, und Jene, die sich des wer sie
Wahrlich sind bewusst sind, und das ist einfach das, was es
bedeutet und wie es ist, wenigstens im Augenblick. Was wäre,
wenn wir aus unseren Egos herausträten und einfach ohne
Beurteilung zuließen, was zufällig geschieht? Heißt
das, dass dann der Himmel über uns zusammenkracht, dass die Erde
ins Elend stürzt? Ich denke, sie wird es nicht.
Ich bin willens, dem zu trauen, dass wir auf einer höheren
Ebene ohnehin alle vom selben Chorblatt singen, und dass unsere
Seelen sich sogar, während wir nicht darum wissen, in
fortwährender Verbundenheit (als eins) bewegen, dass wir zu
Wahlen und Ausgängen inspiriert werden, während wir mit
diesem Geschäft, menschlich zu sein, befasst sind. Ich glaube,
wir alle sind in sicheren Händen, und, wo ich diese Vision
innehabe, beginne ich, größeren Frieden zu fühlen in
Bezug auf mein Leben, auf das Anderer und auf die Welt als Großes.
Ja, ich beginne, Freude über all das zu spüren.
Wirklich.
So danke ich dir, Neale, ernsthaft für deinen Teil bei all
dem und für deinen Blog-Eintrag von heute. Du bist mir dabei
behilflich, mich mit mir selbst wieder zu verbinden. Siehst du das?
Du brauchst keine Bewegung Neue Spiritualität schaffen, du
machst es bereits, hier und jetzt. Tatsächlich tun wir das alle.
Wie ihr nun vielleicht erwartet, habe ich einige starke Reaktionen
auf diese Art des Denkens und Überlegens. Ohne absichtsvolle
Respektlosigkeit, und während ich gewillt bin, den Gesichtspunkt
von jedem zu würdigen, spüre ich ein tiefes Verlangen,
einige Dinge herauszustellen, wie ich sie aus meiner Perspektive
sehe. Meine Freundin, also hier meine „Antwort auf deine Antwort“:
Ich werde es anordnen, als hätten wir ein Gespräch.
…. Es ist mir noch ein bisschen unklar an dem
Sponsoring-Gedanken und an der Absicht dieser Bewegung Neue
Spiritualität, von der du sprichst. Ich erhalte verschwommene
Botschaften über sie. Dient sie einer Agenda für sich
selbst?
Ja, meine Freundin, die Bewegung Neue Spiritualität hat „eine
Agenda aus sich selbst heraus“. Ihre Agenda ist, den Menschen der
Welt eine klare Einladung und eine Gelegenheit zu unterbreiten, ihren
Sinn über Gott, über das Leben und über Ein-Ander zu
ändern. Wir sind hier in einer Bürgerrechtsbewegung für
die Seele befasst, die schließlich die Menschheit von der
Unterdrückung durch ihre Glaubensvorstellungen über einen
gewalttätigen, wütenden, verteidigenden und
exklusivistischen Gott befreit, und die eine neue Art darbietet,
unseren Impuls hin zum Göttlichen zu ehren, die niemand für
die Art, wie sie es tun, ins Unrecht setzt.
Die Neue Spiritualität ist darauf aus, der Menschheit einen
Satz an Ideen Über Alles vorzulegen, was – wobei sie
vielleicht nicht neu sind – hinsichtlich ihrer praktischen
Umsetzung neu wäre. Mit anderen Worten, wir reden über
Ideen, die seit langer Zeit im Schwange sind, aber deren Anwendung
bislang nie ernsthaft versucht wurde. Wir laden die Menschheit dazu
ein, eine völlig neue Kulturelle Geschichte in Betracht zu
nehmen.
Ja, es gibt eine „Agenda“. Die Agenda ist, die Welt
aufzuwecken, bevor es zu spät ist, bevor unser
Schlafwandlertum uns vor Mauern schickt, gegen die wir nicht zu
laufen brauchen. Es ist wahr, „alles ist vollkommen“. Gespräche
mit Gott lehrt dies. Es lehrt auch, dass wir in jedem Moment eine
neue Vorstellung von Vollkommenheit wählen können, dass
jede Handlung eine Handlung der Selbst-Definition ist, und, dass wir,
während es für uns Perfekt sein kann, mitten auf den
Schienen zu stehen, während ein Zug sich nähert, nicht den
Ausgang akzeptieren MÜSSEN, den solch eine Handlung augenfällig
nehmen wird. Alles als „vollkommen“ zu sehen, bedeutet nicht,
dass es nie einen Beweggrund gibt, auf einen Wandel bei allem
aus zu sein. Vollkommenheit widersetzt sich nicht dem Wandel.
„Vollkommenheit“ und „Wandel“ schließen sich nicht
gegenseitig aus. Desgleichen nicht „Vollkommenheit sehen“ und
„Wandel sehen“.
Gespräche mit Gott bietet die wahrlich neue Idee an,
dass „Gott“ ein Prozess ist. Und was sagt das, was ein
Prozess sei. ÄNDERUNG.
Es ist keine Frage – Änderung Geschieht. Sie geschieht
jeden Tag, jede Stunde, jeden Augenblick. Es ist nicht eine Frage des
ob Dinge sich ändern werden, sondern vielmehr wie sie sich
ändern werden. Es ist nicht eine Frage des ob wir eine Rolle
dabei haben, die Dinge zu ändern, sondern welche Rolle wir zu
haben wählen.
Möchten wir in ein Morgen hineingehen, das wir unbewusst
erschufen, wo wir danebenstehen und beobachten, wie alles sich
ereignet? Oder möchten wir in ein Morgen unserer Höchsten
Bestrebungen und unserer Großartigsten Gedanken über die
Dinge hineingehen? Was? Das ist die Frage, meine Freundin. Das ist
die Frage.
Und wie steht es mit Jenen von uns, die glauben, dass „Gott
einen Plan hat“, und dass er ihn zur Zeit entrollt, und dass es
infolgedessen nichts für uns zu tun gibt, außer
beiseitezutreten, uns hinzusetzen und stille zu sein, und friedlich
zu verfolgen, wie der Plan sich entrollt. Zu Jenen sage ich: Wer
ist eures Erachtens Gott? Habt ihr die Vorstellung, Gott sei ein
irgendwie amorphes Seinswesen, eine Gloriose Präsenz irgendwo
mit „einer Agenda aus sich selbst heraus“?
Ich sage euch dies: Gott ist UNS.
WIR sind Gott.
Und die Entscheidungen und Wahlen, die WIR treffen, SIND „Gottes
Plan“! Wir stellen hier und jetzt den Plan Gottes ZUSAMMEN.
Wer denkt ihr, dass Gott sei? Jemand, der dies FÜR uns tut? Im
Prozess des Lebens sind wir nicht Zuschauer, wir sind
Schöpfer.
Und folgendes müssen wir alle hören: Nicht zu
entscheiden ist entscheiden.
Wir können in eine Zukunft hineingehen – und unsere Kinder
und Kindeskinder in eine Zukunft hineinschicken --, die standardmäßig
und in Ermangelung einer anderen geschaffen ist, oder, die durch
UNSERE HANDLUNGEN UND UNSERE ABSICHTEN entstanden ist.
Meine Freundin, du schriebst auch ….
Glaubt die Neue Spiritualität, die Welt sei außer
Kontrolle, im Chaos, und sie habe es nötig, sich selbst neu
auszurichten, oder, dass die Welt perfekt ist trotz des anscheinenden
Chaos? Hat die Bewegung der neuen Spiritualität einen Glauben
und ein Vertrauen in (irgendeinen) Göttlichen Plan? Sofern das
der Fall ist, weswegen dann der Bedarf zu drängen, zu drängen,
zu drängen? Worauf genau drängst du, oder sollte ich sagen,
gegen was?
Die Not zu drängen, zu drängen und zu drängen ist
dieselbe Not, die Mutter Teresa sah, als sie die Welt „drängte,
drängte, DRÄNGTE“ , AUFZUWACHEN und DAS LEIDEN der armen
und unterdrückten Menschen überall ZU BEENDEN. Die Not zu
drängen, zu drängen, zu drängen ist dieselbe Not, die
Martin Luther King Jr. sah, als er die Farbigen und andere
Minoritäten „drängte, drängte, DRÄNGTE“,
dieselben Rechte wie die Reichen und die Weißen zu haben. Die
Not zu drängen, zu drängen, zu drängen ist dieselbe
Not, die Mahatma Gandhi sah, als er (du liebe Güte, tat er das
WIRKLICH JEMALS) „drängte, drängte, DRÄNGTE“, ein
freies Indien zu schaffen, frei von kolonialer Kontrolle.
Siehst du es nicht? Jeder größere Fortschritt in der
menschlichen Zivilisation wurde von Menschen hervorgebracht, die die
Wahl trafen, aufzustehen und zu drängen, zu drängen, zu
DRÄNGEN. Ist mir da etwas entgangen?
Du liebe Güte, sogar Jesus drängte, drängte
drängte. Ja, genau deswegen drängte er. Er drängte
der lieben Güte wegen.
Dann , meine Freundin, schriebst du ….
Dein kürzlicher Blog-Eintrag inspirierte uns dazu, darüber
zu reden, wie man Wege finden kann, die Unterschiedlichkeit der
Glaubensvorstellungen zu überbrücken, und wie man die
Möglichkeit einer vereinteren Annäherung zulassen kann
bezüglich darauf, dass unsere Wahrnehmung und unsere Erfahrung
Gottes in Erscheinung treten. Ist dies der Grundstein der Neuen
Spiritualität, von der du sprichst? Hat sie keine Agenda?
Nein, meine Freundin …. dies IST die Agenda! Die Agenda ist,
„Wege zu finden, die Unterschiedlichkeit der Glaubensvorstellungen
zu überbrücken, und wie man die Möglichkeit einer
vereinteren Annäherung zulassen kann bezüglich darauf, dass
unsere Wahrnehmung und unsere Erfahrung Gottes in Erscheinung
treten.“ Das ist die Agenda. Aber dieser Agenda ist nicht
durch alle von uns gedient, die da stehen und sagen: „Hm, ganz gute
Idee! Und eines Tages, da bin ich mir sicher, wird sie mir ins Zeug
passen. Ich sitze einfach hier in aller Ruhe und warte darauf. Gott
hat einen Plan. Ich möchte einfach hier sitzen und die Sache
verfolgen.“
Du sagst ferner ….
Hier also meine Gedanken: Was wäre, wenn wir einfach
losließen und Gott ließen?
Auf diese Frage bin ich bereits eingegangen. Doch lass mich eine
andere stellen. Wer ist dieser „Gott“, von dem du denkst, wir
sollten ihn „lassen“? Während du sagst „lass einfach los
und lasse Gott zu“, wer IST dieser „Gott“, den wir Dinge „tun
lassen“? Ich sage, es ist WIR. Und, sofern nicht WIR Sachen tun,
wird nichts geschehen, was wir wählen, dass es geschehe. Oh,
EINIGE Dinge werden passieren, das ist wahr, aber es werden die Dinge
sein, die andere Menschen wählen. Menschen, die
Ansichten haben, die sich von den unseren erheblich unterscheiden.
Und sie werden effektiv darin sein, IHRE „Agenda“ auf die Erde
niederzubringen, weil sie sich rund um ihre Agenda organisiert
haben, während wir hier sitzen und unsere Fideln spielen,
während Rom brennt.
Was wäre, wenn wir damit anfangen, dieses Konzept der
vereinten Unterschiedlichkeit willkommen zu heißen, was meint,
dass es in diesem Augenblick der Zeit Jene gibt, die unbewusst sind,
und Jene, die sich des wer sie wahrlich sind bewusst sind, und das
ist einfach das, was es bedeutet und wie es ist, wenigstens im
Augenblick.
Meine Freundin, was meinst du unter „wenigstens im Augenblick“?
Wann endet das „Jetzt“? GmG sagt, „Jetzt“ ist IMMER. Genau in
welchem „Jetzt“ denkst du, sollten wir uns dorthin bewegen, die
Dinge zu ändern? Nie? In keinem „Jetzt“ überhaupt? Ich
wähle DIESES „Jetzt“, genau hier.
Gestern sprach ich davon, dass das Problem mit der Welt heute
darin besteht, dass die Zivilisierten nicht organisiert sind, und
dass die Organisierten nicht zivilisiert sind. Alles, was ich, meine
Freundin, sage, ist: lasst uns uns organisieren.
Was wäre, wenn wir aus unseren Egos herausträten und
einfach ohne Beurteilung zuließen, was zufällig geschieht?
Ist zu wollen, dass Rom zu brennen aufhört, identisch mit
„eine Beurteilung aussprechen“? Oder ist dies einfach eine
Beobachtung, dass etwas geschieht, was wir nicht gewählt
haben, dass es geschehe?
Heißt das, dass dann der Himmel über uns
zusammenkracht, dass die Erde ins Elend stürzt? Ich denke, sie
wird es nicht.
Das ist leicht zu sagen, wenn du hoch oben und trocken sitzt, und
wenn all deine Bedürfnisse befriedigt sind, und wenn das Leben
im Großen und Ganzen recht leicht ist. Aber sag das den Leuten
von New Orleans. Oder den Menschen im Kosovo. Oder den
Familienmitgliedern der 80 Menschen, die man in Bagdad in
Massengräbern fand. Oder jenen, die am 9. September ihre
Angehörigen verloren? Oder den Leuten in Nord-Israel und im
Libanon. Geh zu einem von ihnen und sag zu ihnen …. „die Erde
stürzt nicht ins Elend, und ich denke, sie wird es nicht.“
Ich bin willens, dem zu trauen, dass wir auf einer höheren
Ebene ohnehin alle vom selben Chorblatt singen, und dass unsere
Seelen sich sogar, während wir nicht darum wissen, in
fortwährender Verbundenheit (als eins) bewegen, dass wir zu
Wahlen und Ausgängen inspiriert werden, während wir mit
diesem Geschäft, menschlich zu sein, befasst sind. Ich glaube,
wir alle sind in sicheren Händen, und, wo ich diese Vision
innehabe, ….
Wessen Hände SIND dies, meine Freundin, in denen du sicher
bist? Ich frage noch einmal, stellst du dir Gott außerhalb von
dir vor? Sofern Gottes Hände derart sicher sind, weswegen
starben dann 200 000 Menschenwesen in Darfur, und weswegen wurden in
dem Genozid des Jahrhunderts dort fast 2 Millionen von ihrem Zuhause
fortgetrieben? Jene „sicheren Hände“ sind die Hände,
mit denen wir uns heraushalten, während wir über die
wundersame Sicherheit Gottes nachsinnen.
Selbstverständlich ist es alles „perfekt“, wenn Menschen
unter Gewalt einen Tod zur Unzeit sterben, das weiß ich. Aber
ist es jemandem untergekommen, dass ihre Tode bedeuten, uns eine
Botschaft zu senden? Und ist es möglich, dass die Botschaft der
Märtyrer vom 11. September, der Märtyrer des Holocaust, der
Märtyrer des Völkermords in Darfur und der Märtyrer
des Katrina diejenige ist, dass sie starben, damit sie uns
wachmachen für die Tatsache, dass das menschliche Leben
nicht so zu verlaufen hat? Dass wir es von neuem
wiederzuerschaffen vermögen in der nächst größten
Version der großartigsten Vision, die wir je über wer wir
sind innehatten?
Schließlich, meine Freundin, sagtest du ….
So danke ich dir, Neale, ernsthaft für deinen Teil bei all
dem und für deinen Blog-Eintrag von heute. Du bist mir dabei
behilflich, mich mit mir selbst wieder zu verbinden. Siehst du das?
Du brauchst keine Bewegung Neue Spiritualität schaffen, du
machst es bereits, hier und jetzt. Tatsächlich tun wir das alle.
Meine Freundin, hätte ich nicht eine Bewegung Neue
Spiritualität geschaffen, so gäbe es für dich hier
keinen Blog zum LESEN.
Du siehst, es sind die Menschen, die zum Handeln greifen, es sind
die Menschen, die drängen, drängen, drängen, es
sind die Menschen, die Dinge machen, welche den Ort für
Andere schaffen, sich kenntlich zu zeigen und zu sagen, es gebe
nichts zu tun ….
Hmmmm ….
Nun möchte ich mich noch einmal bei Clarissa entschuldigen,
falls ich hier zu scharf, in meiner Satire zu stechend war. Ich habe
es einfach ... satt. Leute, macht schon! Macht schon. Seid ihr
wirklich gewillt, „einfach das, was geschieht, zuzulassen, dass es
geschieht ohne Verurteilung“? Ist Beobachtung eine Verurteilung?
Ist zu sagen „Uhhh, der Zug kommt näher und näher.
Sollten wir uns nicht von den Gleisen fortmachen?“ eine
Verurteilung?
Wie wir diese Frage beantworten, wird den Kurs und die Richtung
unserer Menschheitszukunft bestimmen.
= = = = = = = = = = = =
Donnerstag,
den 27.9.07 [aus: beliefnet]
Die 'Tuens'-
versus 'Seiens'-Debatte – Teil III
Worin
besteht die Rolle des Spirituellen Aktivismus in der Welt? Steht Gott
neben dem „realen Leben“ und hat er damit nichts zu tun? Was
denkt ihr?
Ich
habe diese Frage hier im Blog diese Woche erkundet. Weiter unten der
abschließende Eintrag in dieser Reihe ....
= = = = = = = = = = = = =
(ANMERKUNG: Dieses
Weblog schafft für uns alle eine Gelegenheit, uns an dem
Verkehrspunkt von Leben und Neuer Spiritualität zu treffen. Es
ist von dem Autor von Gespräche
mit Gott geschrieben, der weltweiten
Bestseller-Bücherreihe. Die „Neue Spiritualität“ wird
von dem Autor „als ein neuer Weg“ ausgegeben, „unseren
natürlichen Impuls hin zum Göttlichen zu erfahren und zum
Ausdruck zu bringen, ohne Andere für die Art, in der sie dies
tun, ins Unrecht zu setzen.“
= = = = = = = = = = = =
Ein
Brief einer GmG-Leserin bringt ein immer wiederkehrendes Thema auf,
und deswegen möchte ich mich mit ihm in diesem Blog ausführlich
befassen ... Diese Auffassung und Meinung stammt von einer
Schreiberin, deren Name wir zu Madolyn ändern, um ihre
Privatsphäre zu schützen.
Lieber
Neale ... Als ich GmG las, änderte es mein Leben. Ich hatte mich
nie derart frei gefühlt. Ich fühlte mich immer schuldig,
vor dem Bösen geängstigt, wütend. Ich hasste jede
Religion, da mir überall gesagt wurde, wie an Gott zu glauben
sei. Ich liebe ihn, und er liebt mich, und unsere Beziehung ist recht
einfach, allerdings stark, und das ist alles, was ich brauche, aber
niemand konnte es bei mir dabei belassen oder akzeptierte es. Es
musste schwer sein. Das Leben musste eine Erprobung sein. GmG änderte
all das für mich.
Möchtest
du gleichwohl das Beängstigende daran wissen? Jede Woche lese
ich deinen Newsletter, und jede Woche möchte ich hinterher
weinen. Dies ist nicht Freiheit. Dies ist einfach eine andere
organisierte Religion, verkleidet als Freiheit. Seminare in
Australien, Fragen und Antworten, wöchentliche Bulletins, die
vor uns von dem Plan erzählen, die Auffassung über Gott bei
jedermann zu ändern. Was kommt als Nächstes? Prediger?
Glaubensbekenntnis?
Ich
möchte niemandes Auffassung über Gott ändern. Gott
kann das tun, sofern er es möchte. Ich spreche mit den Leuten
über meine Glaubensüberzeugungen, sofern sie danach fragen,
doch selten davor. Es ist wie eine Lady sein: sofern du zu sagen
hast, du seiest eine, dann bist du es nicht.
Sofern
alle wir ReCreationisten (ich nenne es nicht anders ... ich mag nicht
einmal, dass es einen Namen hat) herumzulaufen haben, um darüber
zu reden, um die Menschen zu ändern, um sie grundsätzlich
zur Konversion zu beackern und um anmaßend zu handeln, welche
Art Revolution ist das dann? Eine, die falsch ist. Eine, die arrogant
und angeberisch ist. Dies ist keine Liebe in ihrer höchsten
Form. Dies ist nicht die reine Wahrheit.
Es
ist hier nicht der Tag des Letzten Gerichts. Gott ist spektakulär!
Wir sind Herrliche Wesen! Mit eingeschlossen der Baptist in Tennessee
und der Atheist in NYC. Alle herrlich.
Ich
kümmere mich wirklich nicht darum, was Andere tun. Wie sie Gott
oder sich selbst lieben. Das zählt für mich nicht. Doch
würde ich dem den Vorzug geben, wenn die „Religion“, der ich
angehöre, nicht demgemäß handelt: wir sind um so
vieles besser als jeder. Das sind wir nicht. Nichts ist besser als
etwas anderes, und wir alle wissen das.
Madolyn
~
~ ~ ~
NEALE'S
ANTWORT ....
Meine
liebe Freundin .... Oh, Madolyn, wie bin ich doch anderer Auffassung!
Ich möchte noch weiter gehen. Darf ich, mit allem Respekt,
sagen, dass dieser Blickwinkel genau das ist, weswegen die sogenannte
Gemeinschaft des Neuen Denkens derart außerordentlich impotent
war im Erschaffen der Welt, etwas, was sie ihrer eigenen Aussage
gemäß zu erfahren bestrebt ist.
Gott
hilft Jenen, die sich selbst helfen, Madolyn.
Ich
möchte an der Stelle, Madolyn, etwas tun, was ich selten tue.
Ich möchte als Antwort auf deine E-Mail ein Statement nach dem
anderen durchgehen – da ich glaube, dass wir EBEN JETZT auf den
BEWEGGRUND treffen, WESWEGEN WIR NULL EFFEKTIVITÄT INNEHABEN
DARIN, UNSERE WELT ZU ÄNDERN.
Gott
arbeitet durch UNS, Madolyn. WIR SIND DER GOTT, ÜBER DEN DU HIER
REDEST. Und solange WIR nichts tun, tut GOTT nichts!
Lasst
uns deinen Brief anschauen, Absatz für Absatz.
Als
ich GmG las, änderte es mein Leben. Ich hatte mich nie derart
frei gefühlt. Ich fühlte mich immer schuldig, vor dem Bösen
geängstigt, wütend. Ich hasste jede Religion, da mir
überall gesagt wurde, wie an Gott zu glauben sei. Ich liebe ihn,
und er liebt mich, und unsere Beziehung ist recht einfach, allerdings
stark, und das ist alles, was ich brauche, aber niemand konnte es bei
mir dabei belassen oder akzeptierte es. Es musste schwer sein. Das
Leben musste eine Erprobung sein. GmG änderte all das für
mich.
Ich
bin so froh, dass dies dein Erleben war, Madolyn. Das war auch meine
Erfahrung. Ich fühlte mich durch diese Erfahrung gesegnet –
so, als hätte mir jemand eine Million Dollar gegeben. Ich fühlte
mich so unglaublich aufgeregt! Doch dann bemerkte ich etwas. Ich
schaute um mich herum, und bemerkte etwas. Ich bemerkte, nur sehr
wenige Menschen fühlten das, was ich fühlte! Ich bemerkte,
die Hälfte der Welt befand sich im Elend, und die andere Hälfte
versuchte, es nicht zu sein. Überall waren die Menschen
unglücklich, ohne Freude, lebten sie außerhalb von Frieden
oder innerer Harmonie.
Mein
Herz ging zu ihnen hinaus. Ich fühlte mich so, als säße
ich mit einer Million Dollar im Leinensack in einer Ecke, und jeder
um mich herum hungerte. Nach einer Weile, nachdem ich wirklich
Weinen, Jammern und wütend Rufe zu Gott vernommen hatte, hielt
ich es nicht mehr länger aus. Ich wusste, ich hatte etwas zu
unternehmen mit dem, was ich wusste, mit dem, was mir überreicht
worden war.
Das
Erste, was ich tat, war, meine persönlichen Aufzeichnungen –
die handgeschriebenen Niederschriften meiner Gespräche mit Gott
– publiziert zu bekommen. Ich bin froh, dass ich das tat. Hätte
ich es nicht getan, würden wir hier an der Stelle nicht
diskutieren, Madolyn. Wäre ich kein spiritueller Aktivist
geworden, und hätte ich nicht beschlossen, meine persönlichen
Aufzeichnungen in eine Buchform zu bringen, würden wir hier
nichts erörtern. Ich hoffe, du siehst das. Die wundervolle
Erfahrung, von der du erzählst, du habest sie gehabt, hätte
nicht stattgefunden.
Du
sagtest, GmG habe dein Leben verändert. Darüber, Madolyn,
bin ich so glücklich. Und, Madolyn, was soeben für mich so
wahr ist, ist, dass ich nicht willens bin, dass es an der Stelle
aufhört. Ich bin nicht willens, dass es bei Madolyn aufhört,
das es bei Madolyn Schluss ist. Ich möchte sichergehen, dass die
ganze Welt eine Chance erhält, in der Weise berührt zu
werden, wie dein Leben berührt worden ist.
Doch
ich komme ab. Lass mich zu deinem Brief zurückkehren ...
Möchtest
du gleichwohl das Beängstigende daran wissen? Jede Woche lese
ich deinen Newsletter, und jede Woche möchte ich hinterher
weinen. Dies ist nicht Freiheit. Dies ist einfach eine andere
organisierte Religion, verkleidet als Freiheit. Seminare in
Australien, Fragen und Antworten, wöchentliche Bulletins, die
vor uns von dem Plan erzählen, die Auffassung über Gott bei
jedermann zu ändern. Was kommt als Nächstes? Prediger?
Glaubensbekenntnis?
Nein,
Madolyn, das Nächste ist ein Anstoß mit aller Kraft, ein
Boogie mit voller Pulle, das Pedal bis zum Anschlag, um
sicherzustellen, dass die Freiheit-verleihende Botschaft von GmG über
Madolyn hin weg fortreicht, hinaus in die ganze Welt. Deswegen,
Madolyn, planen wir Seminare in Australien. Weil die Leute in
Australien uns darum ersucht haben. Sie haben an die Foundation
geschrieben und uns gebeten: „BITTE, könnt ihr diese Botschaft
persönlich zu uns bringen, und könnt ihr Programme
erstellen wie diejenigen, die ihr in den USA habt?“
Natürlich
könnten wir, Madolyn, nein“ sagen. „Lasst Gott das tun.
Falls Gott möchte, dass diese Botschaft in eigener Person nach
Australien gelangt, wird er es schaffen, dass das passiert.“ ODER
.... wir könnten uns selbst als Wer Wir Wirklich SIND sehen ...
Götter und Göttinnen in menschlicher Form ... und wir
könnten unsere Leben dafür einsetzen, um Gottes nie-endende
Arbeit in der Welt zu tun – was UNSERE nie-endende Arbeit
darstellt, uns selbst aufs Neue in der nächst größten
Version der erhabensten Vision, die wir je über Wer Wir Sind
innehielten, wiederzuerschaffen.
Ja,
wir richten 'Fragen- und Antworten-Abteilungen' ein und versenden
Wöchentliche Bulletins ... du kannst darauf wetten, dass wir das
tun. Die Fragen&Antworten sind unser Weg, diejenigen Fragen zu
beantworten, die bei uns eingegangen sind. Madolyn, und, um Anderen
Menschen zu helfen, die womöglich dieselbe Art an Fragen haben.
Und das Wöchentliche Bulletin „sagt“ uns nicht „an“, den
Plan auszuführen, jedermanns Auffassung über Gott zu ändern
... es LÄDT uns dazu ein, das zu tun. Was als nächstes?
Prediger? Glaubensbekenntnisse? Nein. Einfach eine Anstrengung, eine
Anstrengung über alles, um der Welt dabei unter die Arme zu
greifen, Gott neu, das Leben in neuer Weise und Ein Ander in neuer
Art zu sehen, damit die Gespräche mit Gott nicht einfach die
letzte heiße Lektüre, und hinterher „die Eiskreme von
gestern“, sind, sondern dass sie eine Botschaft sind, die für
die gesamte Menschheit vorgesehen ist und die wahrhaft die Welt
verändert.
Ja,
Madolyn ... wir sind darauf aus, die Welt zu ändern. Nicht weil
die Welt „falsch“ liegt in dem, was sie tut, sondern weil GmG zu
uns davon spricht, dass jede Handlung eine Handlung der
Selbst-Definition ist, und, dass die Welt, so, wie sie jetzt IST,
nicht genau Wer Wir Sind definiert. Madolyn, es wird keine „Prediger“
geben, aber es wird Ausrichter von Studiengruppen, Vortragsredner und
Programm-Präsentatoren geben. Ist das für dich in Ordnung?
Ist es in Ordnung, wenn wir über diese Botschaft der Neuen
Spiritualität in organisierter Weise sprechen?
Weil
ich dir von einem einzelnen Problem in der Welt heute erzählen
möchte, Madolyn. Ein einzelnes Problem bei der Welt heute heißt,
dass die „Zivilisierten“ nicht organisiert sind ... und dass die
Organisierten nicht die „Zivilisierten“ sind!
Ich
möchte niemandes Auffassung über Gott ändern. Gott
kann das tun, sofern er es möchte. Ich spreche mit den Leuten
über meine Glaubensüberzeugungen, sofern sie danach fragen,
doch selten davor. Es ist wie eine Lady sein: sofern du zu sagen
hast, du seiest eine, dann bist du es nicht.
Meine
wundervolle Madolyn .... eben diese Äußerung, genau sie,
sagt mir, dass du sehr wohl den ganzen Punkt der Bücher, von
denen du sagst, sie hätten dein Leben verändert, verfehlt
hast. Wenn du sagst „Gott kann tun, was er will“ - wer ist der
Gott, von dem du sprichst? Und was ist laut deiner Vorstellung das,
was Gott „will“?
Hast
du 'Was Gott Will' gelesen? Dort wird recht klar herausgearbeitet,
dass Gott nichts mehr und nichts weniger möchte als das, was WIR
wollen, da GOTT WIR ist. Dein Statement allerdings klingt so, als
würdest du denken, Gott sei „da DRÜBEN“, und wir seien
„hier“.
Denkst
du, Madolyn, dass Gott von uns getrennt ist? Und wenn du das nicht
tust, dann könnte das, sofern Gott die Auffassung der Menschen
über Gott ändern wollte, nur bedeuten, dass WIR die
Auffassung der Menschen über Gott ändern wollen, weil wir
das, was Gott will, wollen, und weil das, was wir wollen, Gott will.
(GmG Buch 1: „Dein Wille für dich ist Mein Wille für
dich.“)
Und,
sofern das dein Bestreben ist, würde dies die Göttin
vermittels UNSER zu tun haben, oder würde SIE es das nicht?
Auch
ich spreche über meine Glaubensüberzeugungen, Madolyn, wenn
die Menschen mich deswegen angehen, und selten davor. Wir versenden
nicht unser Wöchentliches Bulletin und unseren monatlichen
Newsletter an jemanden, der uns nicht darum bittet. Wir gehen mit
unseren Workshops und Retreats zu Orten, wo die Menschen angefragt
haben. Unsere weltweite Ausweitung ist die Antwort auf die weltweite
Reaktion auf die Gespräche mit Gott aufseiten ihrer sieben
Millionen Leser.
Wir
gehen nicht von Tür zu Tür, wir bekehren nicht, wir sind
nicht auf „Konversionen“ aus, allerdings HALTEN wir die Botschaft
der Neuen Spiritualität Jenen gegenüber verfügbar, die
aktiv nach einer anderen Ansicht über Gott und das Leben suchen
– und das tun wir mit Kraft und Enthusiasmus, da wir glauben, diese
Botschaft vermag die Welt zu ändern, Madolyn, nicht bloß
dein Leben. Du siehst, wir machen an der Stelle nicht Halt.
Sofern
alle wir ReCreationisten (ich nenne es nicht anders ... ich mag nicht
einmal, dass es einen Namen hat) herumzulaufen haben, um darüber
zu reden, um die Menschen zu ändern, um sie grundsätzlich
zur Konversion zu beackern und um anmaßend zu handeln, welche
Art Revolution ist das dann? Eine, die falsch ist. Eine, die arrogant
und angeberisch ist. Dies ist keine Liebe in ihrer höchsten
Form. Dies ist nicht die reine Wahrheit.
Du
liebe Zeit, Madolyn, du und ich haben an der Stelle eine sehr reale
und grundlegende Meinungsverschiedenheit. Keine Revolution in der
Welt kam je ohne Menschen, die von ihr redeten, von der Stelle, um
Himmels willen. Über sie reden macht sie nicht zu einer
„falschen Revolution“. NICHT „darüber reden“ - das würde
sie mir nichts dir nichts zu einer NICHT-Revolution machen.
(„Hei,
Leute, ich habe einen unglaublich neuen Blickwinkel auf Gott und auf
unsere Welt in dieser wunderbaren Bücherreihe ... aber ich kann
nicht darüber reden, da ich es dann zu etwas 'Falschem' machen
würde. Tut mir leid. Wir können darüber keine Retreats
abhalten, kein Ansprachen. Tatsache ist, wir brachten es kaum fertig,
das BUCH zu veröffentlichen. Wäre es eine WAHRE Revolution
gewesen, hätte sich das Buch von selbst veröffentlicht.
Doch, nun gut, dieser Kerl preschte vor und veröffentlichte es
... das ist es aber auch. Das ist alles, was ihm zu tun erlaubt ist.
Von jetzt ab wird gegenüber niemanden ein Wörtchen darüber
gesagt! Anderenfalls wäre es eine falsche Revolution.“)
Uch
... okaaaay, wenn du so darüber denkst, wie das Universum etwas
„wahr“ oder nicht „falsch“ macht ... allerdings, uch, hmmmm
.... vielleicht könnte ein Bildungsprogramm, mitsamt Retreats
und Newsletter und Frage-und-Antwort-Kolumnen, in Ordnung sein,
meinst du nicht ....? Ist „herumlaufen und darüber reden“
nicht „Liebe in ihrer höchsten Form“? Sollte, was das
anbelangt, niemand mehr unter uns „Ich liebe dich“ sagen? Macht
das Darüber-Reden es zu einer „nicht reinen Wahrheit“?
Es
ist hier nicht der Tag des Letzten Gerichts. Gott ist spektakulär!
Wir sind Herrliche Wesen! Mit eingeschlossen der Baptist in Tennessee
und der Atheist in NYC. Alle herrlich.
Dies
bringt eine sehr, sehr wichtige Frage auf, Madolyn. Ist es „den Tag
des Letzten Gerichts herbeibeschwören“, wenn man sagt, dass
sich der Zug naht, und, dass wir mitten auf den Gleisen stehen? Gott
IST spektakulär, Madolyn! Deswegen ist es Gott möglich,
Wunder zu erschaffen ... wie etwa, uns VERMITTELS uns zu sagen, uns
von den Gleisen zu machen, solange der Zug herannahe.
Ich
„bekomme“ durchaus voll und ganz „mit“, dass wir uns nicht
hauptsächlich auf negative Nachrichten und negative Energien und
all das „schlechte Zeug“ konzentrieren sollten, das um uns herum
vor sich geht, Madolyn. Denkst du allerdings, dass es in Ordnung ist,
es einfach zu erwähnen? Es wahrzunehmen? Und darauf aus zu sein,
etwas damit anzufangen?
Wenn
dein Kind das nächste Mal eine Erkältung hat, ist es dann
in Ordnung, dass du sie bemerkst, dass du sie erwähnst, dass du
mit ihr etwas unternimmst? Ist es in Ordnung, deinem Kind zu helfen,
die Erkältung hinter sich zu bringen? Oder sollten wir einfach
einen New Age-Bypass legen und vorgeben, die Erkältung sei nicht
da ...? Ist Ignorieren dasjenige, womit wir die Wahre Revolution
schaffen? Handelt davon die Neue Spiritualität?
Madolyn,
ich bin nicht an Vogel-Strauß-Spiritualität interessiert.
Ich bin mir darüber im Klaren - meinen Kopf in den Sand packen
wird nicht das bewirken, was ich von uns fortgegangen sehen möchte.
Ich
kümmere mich wirklich nicht darum, was Andere tun. Wie sie Gott
oder sich selbst lieben. Das zählt für mich nicht. Doch
würde ich dem den Vorzug geben, nämlich, wenn die
„Religion“, der ich angehöre, nicht demgemäß
handelt: wir sind um so vieles besser als jeder. Das sind wir nicht.
Nichts ist besser als etwas anderes, und wir alle wissen das.
„Ich
kümmere mich wirklich nicht darum, was Andere tun“ ist eine
außerordentliche Erklärung, Madolyn. Ich KÜMMERE mich
darum, was Andere tun, da ich mir darüber klar bin, dass die
bloße Idee von „Anderen“ eine Fiktion ist. Es gibt
niemanden sonst außer MIR, in voneinander unterschiedener Form.
Wir sind Alle Eins, Madolyn. Wir sind nicht von Gott getrennt, und
nicht von Ein Ander. Deine Erklärungen im Verlaufe dieser
Botschaft an uns, Madolyn, scheint querbeet von der Theologie der
Trennung zu sprechen.
Du
sagst, du kümmerst dich nicht, wie Andere Gott oder sich selbst
lieben. Das zähle für dich nicht. Also, Madolyn, für
mich zählt das. Sofern „wie Andere Gott lieben“ mit
Flugzeugen in Gebäude fliegen oder Bomben auf unschuldige
Zivilisten werfen, was Tausende Menschen tötet, heißt,
dann KÜMMERE ich MICH darum, Madolyn. Und sie TUN dies aus Liebe
zu Gott. DAS IST ETWAS, WAS SICH DIE MENSCHEN NICHT ANSCHAUEN
MÖCHTEN. Die Menschen tun das, was sie tun, deswegen, weil sie
selbst glauben, den Willen Gottes zu tun.
Über
eine Sache, die du geäußert hast, stimme ich mit dir mit
vollem Herzen überein, meine Freundin. Du sagtest, du würdest
einer „Religion“, der du angehörst, den Vorzug geben, die
sich nicht so verhält, als wären wir besser als sonst
jemand. Deswegen lautet die GmG-Botschaft und wird sie stets lauten:
„Unser Weg ist kein besserer, unser Weg ist bloß ein anderer
Weg.“ Da hast du recht. Nichts IST „besser“ als etwas anderes
... doch meint das nicht, dass wir nie wieder, dass wir nie ein
weiteres Mal eine WAHL über ETWAS verkünden. Ganz gewiss
können wir den roten Pulli oder den grünen Pulli wählen,
ohne dafür beschuldigt zu werden, den grünen Pulli ins
„Unrecht gesetzt zu haben“. Ganz gewiss können wir
Schokolade wählen und ihr vor der Vanille den Vorzug geben, ohne
dafür beschuldigt zu werden, die Vanille „schlecht“ zu
machen.
Leben
handelt von der Wahl, Madolyn. Und durch unsere Wahlen und Handlungen
definieren, annoncieren und demonstrieren wir Wer Wir Sind.
Die
einzige spirituelle Wahrheit, die je die Welt VERÄNDERTE, ist
die spirituelle Wahrheit, die die Welt dazu gebracht hat, die Welt
ANZUSCHAUEN und zu sagen: „Ist sie so, wie wir sie wirklich haben
wollen?“
Jesus
änderte nicht die Welt, indem er herumging und sagte: „Alles
ist schön, so, wie es ist. Mich kümmert es nicht, was
jemand tut. Jedem das Seine, sage ich immer. Gott wird den Rest
ausrichten.“ Jesus änderte die Welt, indem er der Welt sagte:
„Wacht AUF! Seht ihr, was hier zur Zeit erschaffen wird? Wacht
AUF!“
Moses
änderte nicht die Welt, indem er herumging und sagte: „Alles
ist schön, so, wie es ist. Mich kümmert es nicht, was
jemand tut. Jedem das Seine, sage ich immer. Gott wird den Rest
ausrichten.“ Moses änderte die Welt, indem er der Welt sagte:
„Wacht AUF! Seht ihr, was hier zur Zeit erschaffen wird? Wacht
AUF!“
Muhammed
änderte nicht die Welt, indem er herumging und sagte: „Alles
ist schön, so, wie es ist. Mich kümmert es nicht, was
jemand tut. Jedem das Seine, sage ich immer. Gott wird den Rest
ausrichten.“ Muhammed änderte die Welt, indem er der Welt
sagte: „Wacht AUF! Seht ihr, was hier zur Zeit erschaffen wird?
Wacht AUF!“
Gandhi
änderte nicht die Welt, indem er herumging und sagte: „Alles
ist schön, so, wie es ist. Mich kümmert es nicht, was
jemand tut. Jedem das Seine, sage ich immer. Gott wird den Rest
ausrichten.“ Gandhi änderte die Welt, indem er der Welt sagte:
„Wacht AUF! Seht ihr, was hier zur Zeit erschaffen wird? Wacht
AUF!“
Martin
Luther King Jr. änderte nicht die Welt, indem er herumging und
sagte: „Alles ist schön, so, wie es ist. Mich kümmert es
nicht, was jemand tut. Jedem das Seine, sage ich immer. Gott wird den
Rest ausrichten.“ Martin Luther King Jr. änderte die Welt,
indem er der Welt sagte: „Wacht AUF! Seht ihr, was hier zur Zeit
erschaffen wird? Wacht AUF!“
Viele
dieser Leute machten Andere – die regulären Leute, Leute, die
ihr alltägliches Leben lebten – derart wütend durch das,
was sie ihnen antrugen, sich ANZUSCHAUEN, dass jene Anderen sie
umbrachten.
TÖTET
DEN BOTSCHAFTER! TÖTET DEN BOTSCHAFTER! Das ist gewöhnlich
die beste Idee ...
Bestimmt
nicht genau das Problem. Schaut es nicht einmal an. Tötet den
Botschafter. Haltet euch von dem Botschafter fern.
Hier
also das, was ich möchte, dass du es weißt, Madolyn. Die
Welt braucht es, aufgeweckt zu werden.
Der
Trick lautet, angesichts negativer Informationen positiv zu bleiben.
Schau jede Negativität nicht als eine Tragödie an, sondern
als eine Gelegenheit, und begrüße die Gelegenheit mit
Freuden als deine nächste Chance, wer du wirklich bist zu
erfahren, und dich fortan aufs Neue wiederzuerschaffen.
Der
Trick ist also, die Tatsache, dass der Zug naht, nicht zu ignorieren,
sondern von den Gleisen herunter zu kommen, auf den Zug aufzusteigen
und ihm anzuzeigen, wohin du gehen möchtest.
Puh!
Dies
ist meine Ansicht, Madolyn. Und Danke dafür, dies alles hierher
verbracht zu haben, und mich meine Gedanken mit dir teilen zu lassen.
Stets
Liebe und Umarmen ... neale.