GmG # 738

GmG Wöchentliches Bulletin # 738

 

24.2.2017 

 

Eine Stimme in der Wildnis ...

SIND WIR BEREIT, DER URSACHE FÜR UNSERE

FEHLFUNKTION EINEN NAMEN ZU GEBEN?

 

 

In den nächsten paar Monaten wird dieser Platz hier dafür genutzt werden, – eine Botschaft nach der anderen – die Botschaften, metaphysischen Prinzipien und den spirituellen Sinngehalt des Materials zu erkunden, welche in den mehr als 3 000 Seiten der Gespräche mit Gott-Dialoge zu finden sind. Diese Serie von Bemerkungen und Deutungen soll unterbreitet werden, verbunden mit meiner ununterbrochen bekundeten Erklärung: Ich könnte bei alledem verkehrt liegen.

 

Neale schreibt diese neuen Worte regelmäßig, und sie werden eher nicht auf wöchentlicher Basis veröffentlicht werden, sodass es sein kann, dass andere Thematiken eingeschoben werden, damit jede Woche etwas Neues dabei ist ….

 

 

Eine Anmerkung von Neale

 

Meine lieben Freunde,

 

GmG dargelegt / Fortsetzung No. 11 : Der nächste Schritt für die Menschheit

 

Dies wird zu dem längsten Eintrag in dieser Serie werden, also, wenn du nicht die Zeit dafür hast, oder wenn du nicht die Geduld aufbringen kannst, diesen ungemein langen Eintrag durchzulesen, ist es ratsam, diese Seite unmittelbar zu schließen. Ich möchte nicht einkürzen, zu was ich hergekommen bin es zu sagen.

 

Ich habe vorzubringen, dass die Menschheit so weit sie in der Lage gewesen ist, es zu tun, einen ganz gewissen Weg entlang gelaufen ist, auf den sie sich vor langer Zeit begeben hat, und auf dem sie weiterhin blind dahertaumelt.

 

Zwischen all dem kürzlichen Säbelrasseln von Nordkorea, von China, von Russland und den Vereinigten Staaten, zwischen den Tätigkeiten der Terroristen, den Notlagen der Millionen Flüchtlinge, der sozialen Unzufriedenheit rund um den Globus, den politischen Aufruhr, der finanziellen Ungleichheit, dazu kommend die Naturkatastrophen und die sich verschlechternden Umweltbedingungen, die der Mutter Erde einen Besuch abstatten, ist unser gegenwärtiger Lebensstil, auf lange Sicht, politisch oder ökonomisch nicht erstrebenswert, ebenso wenig ist er ökologisch nachhaltig.

 

Wir haben etliche Wandlungen vorzunehmen in der Art und Weise, wie wir auf diesem Planeten unser tägliches Erleben einrichten, anderenfalls werden wir uns recht bald einfach selber um die Ecke bringen.

 

Die Thematik ist nicht die, ob wir Änderungen zuwege bringen, sondern die, wie jene Änderungen am Förderlichsten aussehen könnten.

 

Es ist klar, uns wäre es von Vorteil, unser Verhalten zu ändern. Gleichwohl ist dies für hunderte Jahre (im eigentlichen für Tausende Jahre) zutreffend gewesen. Wieso haben wir es nicht getan? Und was könnte veranlassen, dass wir es tun?

 

Dies sind die Fragen, denen sich unsere Spezies dieser Tage gegenübersieht. Gespräche mit Gott bietet uns etliche Antworten an, und es kommt mir in den Sinn, dass es für uns von Nutzen sein könnte, sie zum wenigsten zu erkunden, um zu sehen, ob sie nicht, und sei es bloß einige von ihnen, in unserer gegenwärtigen Lage hilfreich sein könnten. ( Gewiss ja, ich bin der Auffassung, sie sind allesamt hilfreich, dann aber bin ich wieder einmal voreingenommen …)

 

Einige der Anschauungen, die aus der GmG-Kosmologie herrühren, sind in das Buch mit dem Titel ‚Der Sturm vor der Stille‘ aufgenommen, das Buch ist an anderer Stelle auf dieser Webseite zu finden. Der ganze Text ist dort zu lesen, und ich glaube, er ist es wert, gelesen zu werden – wie ich es bereits sagte, und sei es bloß aufgrund seines Wertes, etliche Vorschläge vor uns auszubreiten, welche mir debattieren und in Betracht ziehen können … und welche wir unter Umständen (wer weiß?) uns zu eigen machen und aufgrund derer wir unser Handeln einrichten mögen.

 

 

Jetzt aber, lasst mich hier an der Stelle einige Dinge vor das Haus bringen, Dinge, die ich viele, viele Male in vorhergehenden Erklärungen, Ansprachen, Workshops, Büchern, Zeitschriftenartikeln, Fernsehinterviews und in anderen Äußerungen zur Sprache gebracht habe. Ich bitte euch um Nachsicht für die Wiederholung, sofern ihr all dies von mir bereits früher gehört habt. Es besteht hier eine Chance, dass irgendwer an der Stelle zum ersten Mal darauf stößt. Und sofern es für euch repetierend und monoton ist, möchte ich euch nichtsdestotrotz einladen, es noch einmal in Betracht zu nehmen, einladen, zu sehen, ob ihr nach wie vor mit dem Gesichtspunkt, den ich darbiete, auf der Grundlage der Botschaften meines Dialoges mit der Göttlichkeit, im Einvernehmen steht oder nicht mit ihm einverstanden seid. Und hier ist es nun: Sofern ihr mit dem einverstanden seid, was ihr hier zu lesen findet, und sofern ihr es gerne sehen würdet, dass andere Menschen in die Lage versetzt werden, dies ebenfalls in Betracht zu ziehen, könnt ihr den Beitrag, den ich dazu niederschreibe, mit copy and paste weiterleiten, von diesem Punkt ab weiter nach unten.

 

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Lasst uns den Anfang nehmen, indem wir etwas herausstellen, was allen von uns augenscheinlich ist, mit dem wir allerdings anscheinend nichts in der Lage sind anzufangen: Wir haben nicht Frieden in unserer Welt.

 

In der Tat, es hat nicht einen einzigen Tag im Laufe von tausenden Jahren gegeben, wann nicht Aufgewühltheit, Gewalt und Töten irgendwo auf diesem Planeten vor sich gegangen ist.

 

Ist dies deswegen, weil wir, kraft unserer Natur, eine gewalttätige Spezies sind? Nein. Es gibt Etliche, die jener Auffassung sind, aber es ist nicht zutreffend. Unsere grundlegende Natur ist nicht gewaltbezogen. Unsere grundlegende Natur ist friedvoll und liebevoll. Wir möchten Krieg nicht. Wir möchten Gewalt nicht. Wir möchten nicht Konflikt, nicht wütende Opposition und nicht endloses Streiten.

 

Wieso haben wir es dann?

 

Wir haben es, weil keines der Systeme, welche wir vor Ort eingerichtet haben, damit das Leben auf diesem Planeten besser funktioniert, klappt.

 

Augenblick! Die Dinge liegen noch schlimmer.

 

Es ist nicht bloß so, dass die Systeme, die wir eingesetzt haben, versagt haben darin, die Ergebnisse hervorzubringen, für die sie vorgesehen waren – sie haben im Eigentlichen genau das Gegenteil hervorgebracht.

 

Unsere politischen Systeme – eingerichtet, um Sicherheit und Geborgenheit für die Menschen der Welt zu schaffen – haben genau das Gegenteil erreicht: unentwegte Misshelligkeiten und in Auflösung Begriffensein.

 

Unsere ökonomischen Systeme – eingerichtet, um günstige Gelegenheit und hinlänglich kalt für Alle zu schaffen – haben genau das Gegenteil hervorgebracht: zunehmende Armut und massive wirtschaftliche Ungleichheit, 8 der reichsten Menschen auf der Welt haben mehr Vermögen als 3,5 Mrd. Menschen …. das ist die Hälfte der Weltbevölkerung … zusammengenommen.

 

Unsere ökologischen Systeme - eingerichtet, um eine nachhaltige Lebensart zu schaffen - sind dermaßen missbraucht worden, dass sie nun genau das Gegenteil hervorbringen: Umweltkatastrophen rechts wie links.

 

Unsere Bildungssysteme - eingerichtet, um die Wissensgrundlage der Bevölkerung des Planeten höher und höher zu heben - haben genau das Gegenteil produziert: einen Tropfen im globalen Gewahren und in der globalen Empfindsamkeit, sodass unser gemeinsamer verstandesmäßiger Nenner Jahr für Jahr tiefer und tiefer sinkt. Wir können uns nicht einmal mehr Telefonnummern merken.

 

Unsere Systeme für die Gesundheitsfürsorge – eingerichtet, um für einen zunehmend höheren Prozentsatz von Menschen ein gutes und langes Leben zu schaffen – haben genau das Gegenteil erreicht: sie tun wenig, um den ungleichen Zugang zur modernen Medizin und zur heutigen Gesundheitsvorsorge zu beseitigen, und sie versehen jedes Jahr einen niedrigeren und niedrigeren Prozentsatz der Weltbevölkerung mit den höchst entwickelten medizinischen Dienstleistungen.

 

Unsere Sozialsysteme – eingerichtet, um kooperativen Gemeinsinn und Harmonie unter einer vielstimmigen Population herzustellen – haben genau das Gegenteil hervorgebracht: Uneinigkeit, Ungleichheit, Vorurteile, und Verzweiflung … und, viel zu oft, um sich greifende Ungerechtigkeit.

 

Und, dies nun ist bedauerlicherweise das am wenigsten Funktionierende, unsere spirituellen Systeme – eingerichtet, um eine größere Nähe zu Gott, und mithin zueinander, zu schaffen – haben genau das Gegenteil gezeitigt: bittere Selbstgerechtigkeit, schockierende Intoleranz, weitverbreitete Wut, tiefsitzender Hass und sich selbst rechtfertigende Gewalt.

 

Sofern die Besserung des menschlichen Lebens auf der Erde ein Laborexperiment wäre, wäre es vor langer Zeit bereits als ein erbärmliches Misslingen betrachtet worden.

 

In der Tat, ein abstoßendes Unheil.

 

Nicht jeder sieht dies so. Es gibt jene Menschen, die glauben, dass die Menschheit im Begriff ist, sich zu immer höheren Ebenen der Ausgereiftheit und der Leistung zu entwickeln, und währenddessen nach und nach eine bessere Qualität des Lebens für die Glieder unserer Spezies hervorzubringen.

 

Es ist nachgerade möglich, dass jene Menschen freilich nicht zu den 842 Millionen Leuten zählen, die nicht genug zu essen haben. (Das ist jeder achte in der Welt.) Es ist ganz gewiss so, dass sie nicht zu den Eltern der mehr als 650 Kinder zählen, die jede Stunde an Hunger sterben.

 

Sie gehören vermutlich nicht zu den 20,9 Millionen Frauen und Kindern, welche aufgekauft und jedes Jahr in kommerzielle sexuelle Leibeigenschaft verkauft werden.

 

Sie gehören ebenfalls nicht, das kann man sich leicht vorstellen, zu den über 3 Milliarden Menschen, die von weniger als 2,50 $ am Tag leben müssen, oder zu den Milliarden, die keinen Zugang zu Gesundheitssystemen haben. (In etwa 19.000 Kinder sterben jeden Tag an vermeidbaren Gesundheitsproblemen, wie etwa an Malaria, Durchfall und Lungenentzündung.)

 

Sie gehören wohl eher auch nicht zu den 1,7 Milliarden Menschen, die über kein sauberes Wasser verfügen, oder zu den 2,6 Milliarden Menschen ohne grundlegende sanitäre Versorgung, oder zu den 1,6 Milliarden Menschen – ein Viertel der Menschheit –, die ohne Elektrizität leben.

 

Das ist so. In der ersten Hälfte des 21. Jahrhunderts leben 2,6 Milliarden Menschen ohne Toiletten, und 1,6 Milliarden Menschen ohne Strom.

 

Wie ist das möglich?, fragt ihr womöglich. Und das ist eine fürwahr gute Frage.

 

Das ist eine sonderlich gute Frage in Anbetracht dessen, dass die Menschheit ihrer Vorstellung nach sich selber als eine „zivilisierte“ Spezies sieht. Bei den Menschen aus den obigen Kategorien hat die „Zivilisierung der Zivilisation“ noch nicht einmal begonnen.

 

Ein Planet, wo 5 % der Bevölkerung 95 % des Reichtums und der Ressourcen besitzt oder kontrolliert – und wo die meisten von jenen 5 % der Auffassung sind, dies sei völlig in Ordnung so, selbst so eine unwürdig hohe Anzahl von Menschen in Mangel und Leid dahinschmachten - scheint Einem nicht ein Planet zu sein, auf welchem eine gute Portion humanitäres Vorankommen erreicht worden ist.

 

Stehen die einen oder anderen jener Bedingungen auf irgend eine Weise in Bezug zu dem fortwährenden Nichtvorhandensein von Frieden auf diesem Planeten?

 

Was meint ihr dazu?

 

Sind jene Zustände die Ursache für das Nichtvorhandensein von Friede? Nein. Sie sind die Auswirkung von dem, was sie verursacht. Sie sind die Ausmündung. Sie sind das Resultat, das Erzeugnis, die Konsequenz von etwas wesentlich Umfangreicherem, was in unserer Spezies nicht funktionierend ist. Und die Herausforderung, welcher sich die Welt von heute entgegen sieht, ist, dass viele unter jenen Menschen, welche, mit allerlei guten Absichten, trachten, die globalen Belange zum Besseren zu führen, dies unaufhörlich auf der Ebene des Effekts zu tun versuchen, und nicht auf der Ebene der Ursache. Sprich, sie sind darauf aus und hoffen, zu ändern WAS sich abspielt, und nicht, WESWEGEN es sich abspielt.

 

Oder um es anders zu sagen, wir versuchen, unsere kollektiven globalen Probleme auf einer jeden Ebene zu lösen, ausgenommen auf der, auf welcher jene Probleme existieren.

 

Mein eigenes Gewahren geht dahin, dass wir, wenn wir nicht und so lange wir nicht die Frage des Warum, warum also das kollektive Verhalten der Menschheit ungeheuerlich dysfunktional ist, angehen, ausschließlich einen Notverband auf den Wunden der Menschheit anbringen können. Wir können nicht und werden nicht jene Wunden heilen, falls wir nicht und so lange wir nicht heilen, was sie veranlasst.

 

Es ist mir betrüblich festzustellen, dass kein einziger der Ursache einen „Namen“ geben möchte. Jeder möchte darüber reden, was wir tun können auf der Ebene des Effekts, gleichwohl sind die meisten (wenn nicht gar alle) Botschafter des Friedens der Welt unwillens (wenn es ihnen nicht gar ein Gräuel ist), auf das, was sie als die Ursache unserer Gefühllosigkeit, unseres Mangels an Handlungen, unserer unentwegt nach unten gerichteten Spirale erkennen, hinzuweisen und sie zur Sprache zu bringen.

 

Alle unsere gegenwärtigen Botschafter wollen unsere globale Situation herumdrehen … allerdings bloß wenige scheinen willens zu sein, dies auf der Ebene der Ursache zu tun. Jeder möchte gerne das Ergebnis unserer kollektiven Fehlfunktion geändert sehen, nicht aber den Input, welcher sie erschafft. Dies beschränkt beides, die individuellen und jedwede weiteren gemeinsam veranlagten Bemühungen jener Botschafter, auf Anläufe, bloß die zweite Hälfte des Ursache-und-Effekt-Phänomens, welches globale Zustände und Erfahrungen zeitigt, umzugestalten und zu verändern.

 

Lasst mich das an der Stelle konkreter sagen, sodass ihr genau erkennt, worüber ich rede.

 

Es gibt da eine Sache, welche meiner Beobachtung nach die meisten Menschenwesen nicht willens sind zu tun, obschon, wenn sie es täten, dies dem kollektiven Leiden der Menschheit praktisch über Nacht ein Ende bereiten würde. Was daran derart faszinierend ist, ist, dass die Menschen dieses gewisse Ding auf einem jeden Gebiet des menschlichen Unterfangens, ausgenommen in einem, getan und unternommen haben.

 

Wir sind bereit gewesen, es auf dem Feld der Wissenschaft zu tun … und unsere Bereitwilligkeit hat atemberaubende wissenschaftliche Fortschritte hervorgebracht. Wir sind willens gewesen, es auf dem Gebiet der Medizin zu tun … und unsere Bereitwilligkeit hat moderne medizinische Wunder an den Tag gelegt. Wir sind willens gewesen, es auf dem Gebiet der Technologien zu tun … und unsere Bereitwilligkeit hat verblüffende Lebenserweiterungen gezeitigt.

 

Wir sind bereit gewesen, es auf einem jeden Gebiet menschlicher Unternehmungen zu tun, ausgenommen, wie ich bereits sagte, in einem. Bedauerlicherweise ist das der unter allen wichtigste Bereich.

 

Unsere Glaubensvorstellungen.

 

Und was nun ist es, was wir uns auf dem Gebiet der menschlichen Glaubensvorstellungen beschämenderweise und, uns dabei als unglaubwürdig erweisend, geweigert haben zu tun, und dies, obschon wir bereit gewesen sind, es in einem jeden anderen Gebiet menschlichen Lebens zur Ausführung zu bringen?

 

Die allererste Behauptung infrage stellen.

 

Das erste, was wir tun, sobald wir eine wissenschaftliche Folgerung zur Hand nehmen, ist, sie infrage zu stellen, sie einem Test zu unterziehen, sie auf der Grundlage von Resultaten zu bemessen.

 

Es ist aber das letzte, was wir tun, sowie wir uns einen Kernglauben zu eigen machen, also, dass wir ihn infrage stellen, dass wir ihn einem Test unterziehen, dass wir ihn auf der Grundlage von Resultaten bemessen.

 

Wir haben beschieden, dass wir unseren hauptsächlichen Glaubensvorstellungen anhangen wollen, sogar dann wenn sie uns umbringen. Und das tun sie. Zu Tausenden. Jeden Tag.

 

Hier also liegt das Problem. Und ich bin mir nicht sicher, ob sogar eine Koalition und ein Zusammentun der globalen Botschafter der Welt eine Wirksamkeit erreichen würde, der Welt den Frieden einzubringen, weil ich nicht in den Blick bekommen habe, dass unsere Lehrer, unsere Autoren und Botschafter willens sind, sich in ihren Reden der Thematik der Verursachung zu widmen.

 

Die Frage also ist: Worin bestünde denn die Kernbotschaft der besagten Koalition? Ich meine, aus etwas anderen denn dem, dass wir alle (natürlich) FRIEDEN möchten, und dass wir alle (natürlich) darauf zu arbeiten müssen.

 

Wie lautet der hauptsächliche Vorstoß in Bezug darauf, was die Lehrer und Autoren des Neuen Denkens der Welt gemeinsam als die URSACHE unseres gegenwärtigen Mangels an Frieden auf diesem Planeten ausmachen? Oder, IST da tatsächlich ein gemeinsames Verständnis unter ihnen, was das angeht, das gegebene?

 

Haben sie ein geeintes Verständnis von der Ursache, welche hinter dem Fehlfunktionieren der Menschheit steht, untereinander gemein?

 

Sofern festzustellen ist, dass sie das nicht haben, ist es dann für Jeden hinreichend, sich zusammenzufinden, um auf die Änderung des Ergebnisses der Fehlfunktion der Menschheit zu zu wirken und zu arbeiten, ohne jemals deren Ursache anzufassen oder gar in Erwähnung zu bringen?

 

Lasst mich nun zur Sprache bringen, was mir deutlich vor Augen steht als die hauptsächliche, als die anfängliche, die vorherrschende und prinzipielle Ursache der gegenwärtigen und langeanhaltenden Fehlfunktion der Menschheit.

 

Die weitest reichende Auswirkung unserer breiten Ansammlung von Wage-Es-Nicht-Sie-Zu-Ändern-Oder-Sie-Herauszufordern-Glaubensüberzeugungen hat unser Glaube an Trennung an sich.

 

Es beginnt, so wie ich es zu sehen bekommen habe, mit unserem Glauben an die Theologie der Trennung.

 

Eine Theologie der Trennung ist eine Theologie, die besagt „Ich bin ‚hier‘, und Gott ist ‚da drüben‘, und die Zwei werden sich niemals begegnen – so lange bis ich sterbe und bis Gott darüber befindet, ob ich gut genug gewesen bin, um in den Himmel zu kommen oder um das Paradies zu verdienen, und um mich wieder bei Gott ‚da drüben‘ eingefunden zu haben.“

 

Die Schwierigkeit an der Stelle ist die, dass die höchste Prozentzahl der Menschen der Welt an eine Höhere Macht glaubt. Sie benennen sie unter verschiedenen Namen, sie denken sich sie in allerlei Weise, aber die große Mehrheit ist sich über ein einziges hauptsächliches Postulat einig: Diese Höhere Macht ist von Uns getrennt.

 

Das Problem bei einer Theologie der Trennung ist, dass sie eine Kosmologie der Trennung hervorbringt. Sprich, eine kosmologische Herangehensweise, auf das Leben zu blicken, welche in sich trägt, dass alles von allem sonstigen getrennt ist. Und eine Kosmologie der Trennung stellt eine Psychologie der Trennung her. Das meint, ein persönliches Denken über die menschliche Psyche, welches besagt, dass jedermann alleine für sich ist, getrennt von allem und von jedermann sonst. Und eine Psychologie der Trennung stellt eine Soziologie der Trennung her. Das meint, eine Manier, ganze Gesellschaften zu erschaffen, welche jeden Menschen von jedem anderen Menschen trennt, indem sie herausstellt, dass ihre individuellen Interessen voneinander abgesondert sind. Und eine Soziologie der Trennung stellt eine Pathologie der Trennung her. Das meint, pathologische Verhaltensweisen der Selbstzerstörung, individuell und kollektiv betrieben und auf unserem Planeten durch die gesamte menschliche Historie hindurch allerorts erwiesen.

 

Was ich auf unserem Planeten dieser Tage mehr und mehr zu sehen bekomme, ist die Atomisierung der Gesellschaft – was genau der Effekt ist, den ich weiter oben beschrieben habe.

 

Nunmehr werden die Fragen umgewandelt zu: Wird diese Sicht in Bezug auf Umstand und Ursache von anderen Menschen geteilt? Ist es nötig, dass diese Sicht Allen gemein ist?

 

Sofern wir die Probleme unserer Welt auf der Ebene der Ursache angehen und zu lösen suchen, lautet die Antwort auf die zweite Frage Ja. Sofern wir einfach die Probleme auf der Ebene des Effekts anzugehen suchen, ist die Antwort Nein.

 

Die Menschheit hat über Generationen hinweg Koalitionen über Koalitionen geschaffen, Gruppierung nach Gruppierung, Organisation nach Organisation, Anstrengung um Anstrengung, im Trachten, das Problem des Leidens der Menschheit zu lösen, welches aus dem Fehlfunktionieren unserer Spezies hervorgegangen ist.

 

Ich bedaure berichten zu müssen, dass die Bemühungen derartiger Gruppierungen und NGO’s in erheblichem Ausmaße gescheitert sind. Und dies aus einem guten Grund. Die meisten Menschen (und die Koalitionen, die wir geformt haben) haben, wie weiter oben festgestellt, darauf beharrt, die Probleme der Welt auf jeder anderen Ebene, ausgenommen auf der Ebene, auf welcher sie existieren, zu lösen.

 

Wir versuchen als erstes, unsere Probleme zu lösen, als wären sie politische Probleme, weil wir daran gewöhnt sind, auf diesem Planeten politischen Druck dafür einzusetzen, die Menschen dazu zu bekommen, das zu tun, was sie ohne Druck scheinbar nicht willens sind zu tun.

 

Wir setzen Diskussionen an, wir schreiben Gesetze, wir betreiben die Legislative und nehmen Resolutionen an in jeder örtlichen, nationalen, regionalen und globalen Sprache und Versammlung, an die wir denken können, um das Problem mittels Worte anzugehen zu lösen – aber es klappt nicht. Mit was für immer kurzfristigen Lösungen wir daherkommen, sie verdampfen recht rasch, und die Probleme tauchen ein weiteres Mal auf. Sie wollen nicht weggehen.

 

Also sagen wir: „Okay, es muss sich demnach nicht um politische Probleme handeln, weil sie mit politischen Mitteln nicht gelöst werden. Wir erkennen jetzt, dass es ökonomische Probleme sind.“ Und weil wir daran gewöhnt sind, ökonomische Macht auf diesem Planeten einzusetzen, um Menschen dazu zu bringen, das zu tun, was sie scheinbar ohne Druck nicht gerne tun möchten, versuchen wir alsdann, die Probleme zu lösen, als wären es ökonomische Probleme.

 

Wir werfen Geld auf sie zu, oder wir halten Geld von ihnen fern (wie etwa in der Form von Sanktionen), in der Aussicht, die Probleme mit Geld zu lösen. Aber das funktioniert nicht. Egal was für kurzfristige Lösungen wir heranschaffen, sie verdampfen recht rasch, und die Probleme tauchen erneut auf. Sie wollen nicht weggehen.

 

Also sagen wir: „Okay, es muss sich demnach nicht um ökonomische Probleme handeln, weil sie mit ökonomischen Mitteln nicht gelöst werden. Wir erkennen jetzt, dass es militärische Probleme sind.“ Und weil wir daran gewöhnt sind, militärische Macht auf diesem Planeten einzusetzen, um Menschen dazu zu bringen, das zu tun, was sie scheinbar ohne Druck nicht gerne tun möchten, versuchen wir alsdann, die Probleme zu lösen, als wären es militärische Probleme.

 

Wir feuern Kugeln auf sie ab und lassen Bomben fallen, in der Ansicht, die Probleme mit Waffen zu lösen. Aber das funktioniert nicht. Egal was für kurzfristige Lösungen wir heranschaffen, sie verdampfen recht rasch, und die Probleme tauchen erneut auf. Sie wollen nicht weggehen.

 

Und daraufhin - die Lösungen gehen uns zwischenzeitlich zur Neige - erklären wir: „Dies sind keine einfachen Probleme. Kein einziger Mensch erwartet, sie könnten über Nacht beseitigt werden. Das Ganze wird eine lange, schwere Schinderei werden. Viele Menschenleben werden womöglich verloren gehen beim Versuch, jene Probleme zu lösen. Aber wir werden nicht aufgeben. Wir werden jene Probleme lösen, sogar falls uns dies umbringt.“ Und wir bemerken nicht einmal die Ironie in unseren eigenen Behauptungen.

 

Nach einer Weile indessen sind sogar primitive Seinswesen von ungemein niedrigem Bewusstsein des Tötens und des Dahinsterbens ihrer eigenen Söhne und Töchter auf den Schlachtfeldern leid, wie auch des Todes ihrer Frauen, ihrer Kinder und alten Leute, welche in die Schusslinien geraten sind. Daher sagen wir, nachdem genug Umbringen ohne eine Lösung in Sicht betrieben worden war: Es ist die Zeit da, einen Waffenstillstand auszurufen und Friedensgespräche zu führen. Und der Kreislauf beginnt von neuem …

 

Wir sitzen wieder am Verhandlungstisch und haben es wieder mit politischem Aktionismus als einer Lösung zu tun. Und Friedensgespräche schließen öfters die Erörterung von Reparationszahlungen und wirtschaftlichem Wiederaufbau mit ein. Und damit haben wir es erneut mit Geld als einer vorgeschlagenen Lösung zu tun. Und sobald jene Lösungen auf die Dauer nicht funktionieren, sind wir wieder bei Bomben angelangt.

 

Und so geht das weiter und weiter, und so ist es im Verlaufe der menschlichen Historie weiter und weiter gegangen. Dies ist nicht ein neuer Kreislauf. Dies ist über Jahrtausende so abgelaufen. Bloß die Namen der Teilnehmer haben gewechselt, nicht der Vorgang selber.

 

Alleinig primitive Kulturen und primitive Seinswesen tun so etwas. Ich weiß, ihr habt viele Male die Definition von Wahnsinn zu hören bekommen. Verrücktheit ist die gleiche Sache aber und abermals tun, in der Erwartung, ein jeweils anderes Resultat zu bekommen.

 

Es hat den Anschein, wir sind nicht in der Lage, unsere Vorgehensweise zu ändern, weil wir uns weigern, auch nur einen Blick darauf zu werfen, ob die Lösung darin besteht, unsere Glaubensüberzeugungen zu ändern. Wir betreiben es weiter und weiter, Frieden auf der Ebene des Effekts zu schaffen, zu fördern und zu erzeugen – und verschieben dabei auf unbestimmte Zeit jeden ernsthaften Blick auf die Ebene der Ursache, geschweige denn eine Arbeit daran.

 

Die große Tragödie und das ungeheuer Betrübliche für die Menschheit ist, dass wir willens gewesen sind, uns mit Aufschiebungen anstelle von Lösungen zu begnügen.

 

Selbstverständlich tun bloß primitive Kultur und primitive Wesen so etwas. Hoch entwickelte Wesen würden das niemals ausführen, sie würden sich niemals mit einer 10.000 Jahre währenden Verschiebung, was das Lösen ihrer größten Probleme anbelangt, begnügen. Hier auf diesem Planeten haben wir uns niemals wirklich dem größten Problem der Menschheit, welches vor ihr liegt, gestellt. Ich wiederhole das in aller Klarheit und Nachdenklichkeit: Wir weigern uns, dies zu tun. Wir geben vor, wir wüssten nicht einmal, was es ist. Und so führen wir unseren endlosen Tanz um es herum aus. Und wir tun dies unaufhörlich, Jahrhundert um Jahrhundert, wir versuchen die Probleme der Welt auf einem jeden anderen Level zu lösen, ausgenommen auf der Ebene, auf der die Probleme existieren.

 

Die Schwierigkeit, der sich die Menschheit gegenübersieht, ist nicht ein politisches Problem, sie ist kein ökonomisches Problem und sie ist ganz bestimmt kein militärisches Problem. Die Schwierigkeit, der sich die Menschheit gegenübersieht, ist ein spirituelles Problem, und sie kann einzig durch spirituelle Mittel gelöst werden.

 

Das Problem wurzelt in unseren grundlegendsten und heilig gehaltenen Glaubensvorstellungen über das Leben, über einander und über das Ding, Welches wir Gott heißen. Und sofern jene Glaubensüberzeugungen auf irrigen und niemals infrage gestellten Behauptungen fußen, könnte das spirituelle Problem der Menschheit umfassender sein, als die meisten Menschen meinen.

 

Lasst es uns klar heraus sagen. Es ist keine Kleinigkeit, was Gott angeht falsch zu liegen. Und sofern beinahe jedermann auf dem Planeten was Gott angeht verkehrt liegt, ist das wirklich keine kleine Sache.

 

Sofern beinahe jeder auf dem Planeten irrige Anschauungen über Gott innehat, dann wird beinahe alles, was auf dem Planeten getan wird, nicht so funktionieren, wie es vorgesehen war. Das genau ist, wie ich es früher dargelegt habe, der Fall. Dies deswegen, weil die Grundlage von so vielem davon, was die Menschen auf den Gebieten der Politik, der Wirtschaft und auf anderen entscheidenden Gebieten unserer kollektiven Unternehmungen tun, als Fundament eine treffliche Anzahl Glaubensvorstellungen der Menschheit eben über Gott aufweist.

 

Denkt ihr etwa nicht?

 

Denkt noch einmal.

 

Beinahe alle modernen Gesetze der Zivilisation entstammen den früheren Regeln und Gesetzen der einen oder anderen Glaubenstradition.

 

Beinahe alle moralischen Codes der Menschheit rühren von den Mandaten einer Religion her.

 

Beinahe eine jede politische Bewegung oder wirtschaftliche Theorie fußt auf Ideen von Gerechtigkeit, von Richtig und Falsch und von grundlegender Fairness, welche als erstes durch spirituelle Führungspersönlichkeiten verfochten worden sind.

 

Selbst Menschen, welche nicht an Gott glauben, werden durch eine große Anzahl der fundamentalen Prinzipien, welche in die kulturelle Geschichte eingebracht worden sind, beeinflusst und gelenkt, eingebracht in unsere Gesellschaft, in der Vergangenheit durch jene, die dies unternommen haben – und in unseren Tagen durch jene, die dies heutzutage tun.

 

Und eine gehörige Anzahl persönlicher Entscheidungen, getroffen von Milliarden von Einzelnen rund um den Globus, werden innerhalb des Kontextes dessen getroffen, was sie ihrer Auffassung nach als den Zweck des Lebens erkennen, innerhalb des Kontextes dessen, was ihrer Auffassung nach eintrifft, sobald dieses Leben vorüber ist, was sie über Gott und darüber, was Gott möchte, glauben.

 

Es ist demnach nichts Kleines, bei dem was Gott angeht verkehrt zu liegen.

 

Unsere Gelegenheit heute auf der Erde heißt für jene, die Sich Selber Ausersehen, zu Modellen einer neuen Art von Spiritualität zu werden, indem sie in eine neue Anschauung ebendarüber hinein leben und indem sie täglich veranschaulichen, was es bedeutet, Mensch zu sein, wer wir sind und wie es damit bei uns steht. Und - was am wichtigsten ist - wie es sein kann.

 

'Gespräche mit Gott, Bd. 4: Wecke die Spezies auf' wartet uns mit dieser Betrachtung auf: „Dieser Augenblick, diese Periode just in diesem Moment in der menschlichen Historie, ist der perfekte Zeitpunkt für das Vorankommen der Menschheit als einer Spezies. Und der nächste Schritt bei diesem Vorgang ist für jeden von uns, sich selber auszuersehen (das meint, sich selber auszuwählen), zu jenen zu gehören, die sich dem übergeben, unsere eigene individuelle und persönliche Entwicklung voranzubringen, indem wir uns Verhaltensweisen aneignen und sie zur Veranschaulichung bringen, welche dienlich sind, die Menschheit zu erwecken zu wer und was Menschenwesen wirklich sind (Individuationen der Göttlichkeit), und wie dies in unserer eigenen Erfahrung an den Tag gelegt und manifestiert werden kann.“

 

Ich glaube, dass viele Menschen sich selber küren, dies zu tun, und mithin bleibe ich optimistisch was unsere gemeinsame zusammenwirkende Erfahrung anbelangt.

 

Ich bin mir völlig im Klaren, dass es für uns, sofern wir Alle, zu guter Letzt und mit einer einzigen Stimme, die Wahrheit unseres Seins kundtun: dass wir alle Eins sind, Eins mit einem jeden anderen und Eins mit unserem Schöpfer, weitaus mehr gibt, was wir für uns selber erschaffen können, als Einzelne und wie auch als eine Spezies.

 

Ich bin mir überdies im Klaren, dass allein dann, wann unsere kollektive Kosmologie der Trennung ersetzt worden ist durch eine Kosmologie der Einheit, unsere selbstzerstörerische Pathologie geheilt worden ist.

 

Wir haben dazu zu gelangen, zu begreifen, dass das Gesamt des Lebens Eins ist; wie es Gespräche mit Gott, Buch 1 zum Ausdruck gebracht hat: „Alle Dinge sind Ein Ding. Es gibt alleinig Ein Ding, und alle Dinge sind Teil des Einen Dings, was ist.“

 

In Hinsicht auf die neuen Glaubensvorstellungen, die eine ganz neue Realität und Erfahrung des Lebens auf Erden erschaffen werden, erblicke ich dies als den springenden Punkt. Es ist der Anfang vom Ende davon, wie die Dinge derzeit stehen. Es ist der Start einer neuen Schöpfung, eines neuen Morgen. Es kann der lebensverändernde Zentralpunkt Der Neuen Kulturellen Erzählung der Menschheit sein.

 

Sofern wir alle wirksam sein wollen bei der Arbeit für den Weltfrieden, ist es, so meine ich, für uns ausschlaggebend, gemeinsamer Auffassung zu sein über die wesentliche Botschaft, die wir uns hernehmen, um sie gemeinsam zur Welt hin zu senden.

 

Wird sie heißen, DASS alle Menschen überall gedrängt werden, auf den Weltfrieden zu zu arbeiten, oder wird sie heißen, AUF WELCHE WEISE es unserer Einladung gemäß heißt, auf den Weltfrieden zu zu arbeiten? Wird sie um die Notwendigkeit gehen, unsere Verhaltensweisen zu ändern, oder wird sie davon handeln, WIE unsere Verhaltensweisen zu ändern sind?

 

Werden wir es wagen zu sagen, dass Glaubensüberzeugungen Verhaltensweisen erzeugen, und dass sich, so lange bis sich nicht Glaubensüberzeugungen ändern, Verhaltensweisen nicht ändern werden?

 

Werden wir es wagen, vorzuschlagen oder zu erkunden, welche Glaubensvorstellungen, die die Menschheit innehat, das nicht funktionierende Verhalten der Menschheit zur Folge haben?

 

Und werden wir es wagen, eine Neue Kulturelle Geschichte anzuempfehlen, welche schließlich unserer Welt Frieden zu bringen vermag?

 

Dies sind die Fragen, denen sich jene Menschen gegenübersehen, die Sich Selber Ausersehen, dem globalen Modellieren einer neuen Manier, menschlich zu sein, welche in der Lage ist, die Spezies zum Erwachen zu bringen, beizustehen.

 

Ob ein Mensch an dieses Ding namens „Gott“ glaubt, oder nicht – können wir einen Weg ausspüren, an das Einssein des Lebens zu glauben? Können wir miteinander in Einvernehmen stehen darin, dass wir Alle Teil des gleichen Ausdrucks sind, schlicht und einfach in unterschiedener Form? Und können wir übereinstimmen darin, dass wir, als Teil jenes einzigartigen Ausdrucks, gut daran tun, etlichen unserer individuellen Zielsetzungen zugunsten von außergewöhnlichen und besonders hervorragenden Ausgängen den Rücken zuzukehren? Ausgänge, welche gütige und wertvolle Stoffe und Bewandtnisse nicht bloß auf die kleinste Anzahl niederschauern lassen, sondern auf die allergrößte Anzahl von Menschen?

 

Ist dies von unserer Spezies zu viel erbeten?

 

Ihr entscheidet.

 

Anhand eurer eigenen Verhaltensweisen erteilt ihr den Bescheid. Und modelliert ihr eure Entscheidung für den Rest von uns.

 

Schlussendlich ist dies die Kundgabe der Gespräche mit Gott. Ob du nun die Auffassung innehast, dass eine Gottheit existiert und real ist, oder nicht – schlussendlich ist dies die Botschaft von Gespräche mit Gott.

 

Der GmG-Dialog gibt uns, in der Sache ganz unmissverständlich, zu verstehen, dass es nicht notwendig ist, „an Gott zu glauben“, um dich selber und um eure Welt zu ändern. Es ist bloß notwendig, deine Glaubensvorstellungen über das Leben, und darüber, wer du bist in Beziehung zu allem und jedem Sonstigen in ihr, zu ändern.

 

Bist du bereit, dies zu tun? Lasst uns dieses zu unserer Frage für den heutigen Tag erheben.

 

 

Mit Liebe,

Neale.

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Über die Jahre sind das Wöchentliche Bulletin und seine Artikel, wie sie Neale Donald Walsch niedergeschrieben hat, in den E-Mail-Postfächern tausender Leser rund um die Welt zu einem Favoriten geraten. Wir freuen uns, zusätzlich zu den neuesten Artikeln von Neale, an dieser Stelle gelegentlich eine Auswahl aus den besten seiner zurückliegenden schriftlichen Äußerungen für diese vorliegende Veröffentlichung zu präsentieren. Wir sähen es ungerne, wenn sich die vielen Leute diesen oder jenen Beitrag davon entgehen ließen, Bemerkungen, die uns den Weg weisen, wie GmG in unserem täglichen Leben anzuwenden ist. Handelt es sich nun um eine neue Vorlage oder um einen Zugabe-Abdruck – wir vertrauen darauf, dass ihr von diesen Niederschriften aus der Feder des Mannes, der uns Gespräche mit Gott überbrachte, trefflichen Nutzen erlangt.

 

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… Briefe an Neale ...

 

Lieber Neale … 

 

Kürzlich hast du auf deiner Facebook-Seite folgenden Beitrag eingestellt: „Wir müssen heute unsere Aufmerksamkeit auf die Vorkommnisse in unserer Welt richten. Sie erfordern unser Hauptaugenmerk, und wir können die täglichen Traumata des Lebens auf der Erde nicht ignorieren, während wir uns auf die Suche nach höherer spiritueller Wahrheit und edlerem Sinn begeben und sie erkunden.“

 

Gleichwohl möchte ich dich bescheiden bitten, auf jenen Beitrag näher einzugehen, unter Bezugnahme auf die emotionale Reise, von der das Bewusstsein Abraham, das Bewusstsein von Abraham-Hicks, spricht.

 

Insbesondere hat Esther Hicks kürzlich eine Botschaft von Abraham übermittelt, die besagt: „Es sollte nur über ein Thema geredet werden, sofern euch das Durchsprechen ein besseres Gefühl verschafft. Es ist wertlos, es ist immer wertlos, etwas voranzutreiben oder zu bereden, was sich nicht gut anfühlt, da dies jenes in deiner Schwingung neuerlich aktiviert; es artet zu einem weiteren Punkt deines Hauptaugenmerks aus, sodass du weniger eindeutig wirst. Anders ausgedrückt, sobald du dich auf die Probleme Anderer konzentrierst, schmälerst du deine Befähigung, jenen Menschen behilflich zu sein.

 

Die Leute glauben, wir hätten uns auf das Problem zu bündeln, um eine Lösung zu finden. Und wir sagen, es wird keine Lösung zum Vorschein kommen – sie wird niemals beflügelt werden; du wirst sie nicht zu Gesicht bekommen, und du bist nie imstande, ihr Raum zuzuteilen oder sie zu erlangen – von deinem Ort her, bei dem es dir darum zu tun ist, dich auf das Problem scharf zu stellen. Das sind zwei gänzlich unterschiedliche Schwingungen. Falls du jemanden hast, bei dem viele Dinge schief laufen, und bei dem eine Sache gut läuft, dann schlage die Trommel davon, was gut läuft, und lasse dies deinen Punkt der Aufmerksamkeit ausmachen. Falls du dich auf deren Probleme scharfstellst, erzielst du Schwingungsharmonie mit etwas anderem als der Quelle, die dir Lösungen zuspielt.“

 

Für mich ist da eine Gegensätzlichkeit zwischen den beiden Erklärungen im Spiel – welche zweifelsohne auf eine größere Wahrheit hinweist. Ich hätte es deswegen sehr, sehr gerne, wenn du dich fernerhin über diesen augenscheinlichen Widerspruch ausließest. 

 

Mit Liebe und Respekt, Jaime

 

 

 NEALE ANTWORTET

 

Liebe Jaime … Wie kannst du einem anderen Menschen helfen, einem geliebten Nahestehenden helfen, sagen wir mal …. jemandem … bei einem Problem helfen, was er hat - sofern du nicht einmal darüber reden kannst?

 

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ARZT: Wie sieht es aus, was ist das Problem?

PATIENT: Ich kann darüber nicht reden.

ARZT: Na gut, dann ist es so, weil ich ja ebenfalls darüber nicht reden kann. Von meiner Stelle her, der ich mich mit dem Problem befasse, wird keine Lösung zutage kommen. Was also ist die eine Sache, die bei Ihnen gut läuft?

PATIENT: Also, meine Augen sind gut, ich kann gut sehen.

ARZT: Großartig! Das ist fantastisch.

PATIENT: Aber deswegen bin ich nicht hierhergekommen. Das behelligt mich nicht.

ARZT: Was quält Sie denn nun?

PATIENT: Darüber rede ich nicht.

ARZT: Oh, Entschuldigung. Das habe ich ja ganz vergessen …

 

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DER POLIZIST AM EINGANGS-SCHALTER: Sechster Polizeibezirk, Sgt. Snyder am Apparat. Wie kann ich Ihnen helfen?

DER ANRUFER: Das kann ich Ihnen nicht sagen. Ich kann meine Aufmerksamkeit auf das Problem nicht richten. Aber mit Sicherheit käme es mir sehr gelegen, wenn ich jetzt eben im Augenblick eine Funkstreife hier um mich hätte.

 

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KOMMENTATOR IN DEN FERNSEHNACHRICHTEN: Tausende Menschen sind in Japan von dem Tsunami betroffen, und das Internationale Rote Kreuz bittet dringend um Hilfe … Decken, Lebensmittel, Medizin, die eingeflogen werden sollen … uups, tut mir leid, Leute … das hätten Sie nicht hören sollen. Ich habe darüber keine Nachrichten übermittelt. Vergessen Sie, was ich sagte. Konzentriert euch nicht auf das Problem. Schickt keine Decken, Kleidung und Medikamente oder irgendwelche Hilfe. Vergessen Sie, was ich gesagt habe.

 

Hier ist NBC – NBad Comments Television – Programmende ….

 

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Jaime … wie in aller Welt kannst du und wie kann ich je DIESE Sache bereden, sofern wir uns nicht auf etwas bündeln, außer, wir stellen unsere Aufmerksamkeit darauf, was schlechthin soeben vonstatten geht, scharf????

 

Die Sache ist abgeschlossen.

 

Mit Umarmen ...

 

 Neale

 

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ANMERKUNG: Wenn du gerne einen Brief an den Herausgeber dieses Bulletins schreiben möchtest, dann sende schlicht eine E-Mail an 

 

Neale [at] NealeDonaldWalsch [dot] com

 

mit der Angabe in der Betreffzeile „Letter to the Editor“. - In dieser vorliegenden Rubrik ['Briefe an den Herausgeber'] zieht Neale gelegentlich Mitteilungen, herrührend aus anderen Quellen, heran.

 

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Kurzmitteilungen

 

[Es folgen Schilderungen und Ankündigungen …]

 

> Hinweis auf einen drei-tägigen Retreat über 'GmG über Beziehungen'

> für einen neuen Online-Kurs über „Richtig leben herausfinden“

> für das neulich (zunächst auf Engl.) erschienene Buch N.D. Walsch's ... „God's Message to the World: You've Got Me All Wrong

 

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Quelle: CwG Weekly Bulletin # 738 [24.2.2017] ~ Übersetzung: Theophil Balz [28.2.2017] 

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Das engl. Original steht unter 

http://cwg.org/index.php?b=738

 

Die 

~ übersetzten Bulletins der letzten Jahre (jeweils als PDF-Datei herunterzuladen), 

~ die kostenlosen E-books von ND Walsch, 

 

~ sein Internet-Tagebuch (Blog; selektiv), 

~ täglich sog. 'Heavenletters', tägliche Liebesbriefe Gottes an uns Menschliche Seinswesen auf der Erde (niedergeschrieben durch Frau Gloria Wendroff, Iowa, USA) 

~ Möglichkeiten, eigene Beiträge und Kommentare zu schreiben, 

~ Möglichkeiten, in einem Wort-Register nachzuschlagen, und manches Andere, 

sind gesammelt erreichbar unter 

 

www.gmg-materialien.de

 

ND Walsch lädt uns ausdrücklich dazu herbei, an seinem Leben teilzuhaben - und uns gegenseitig an unserem Leben teilhaben zu lassen. 

 

»Geh mit mir, sage ich, und ich werde versuchen, dir zu helfen, dich aufs Neue wiederzuerschaffen, auch dann, indes ich dich darum ersuche, mir dabei zur Seite zu stehen, das Gleiche zu tun. Lasst uns unsere Futurologie zusammen gemeinsam erschaffen« [GmG Wö. Bulletin #239].

 

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Weitere verwandte Webseiten sind: 

 

www.gespraechemitgott.org

www.humanitysteam.ch

www.humanitysteam.de

 

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IN EIGENER SACHE ..... 

 

Liebe Freunde, 

 

die Mutter-Organisation, die »CwG Foundation«, benötigt in regelmäßiger Weise einen Mittelzufluss. In einer Extra-Mail vom 1.4.06 habe ich mich an Euch gewandt und dort dargelegt, welche Vorschläge ich für unsere gemeinsame Situation, auch für diejenige der Übersetzer und anderer Mitwirkender in Dtld., unterbreite. 

 

Hier kurzgemacht .... wir erbitten mtl. 4 Euro für das Bulletin. Die Hälfte geht per Monat in die USA, die andere Hälfte verbleibt in Dtld. zu den in der E-Mail aufgeführten Zwecken. Wir würden uns freuen, wenn wir gemeinsam auf einer Grundlage weitermachen könnten, die uns allen guttut und uns in ergänzender Verschiedenartigkeit füreinander wohlstellt. 

 

Liebe Grüße 

Theophil 

 

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Theophil Balz ~ Heidering 11 ~ D 49324 Melle ~ theophil [dot] balz [at] web [dot] de

 

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Ich habe ein Extra-Konto eingerichtet. [Da wir kein Verein sind, ist es nur möglich, das Konto auf einen Privat-Namen laufen zu lassen.] 

 

Theophil Balz ~ »TUFUNZANE« 

Kto. Nr.: 134023 

Kreissparkasse Melle 

BLZ 26552286 

Kennwort: »Bulletin« 

Für Überweisungen vom Ausland:

- SWIFT: NOLADE21MEL 

- IBAN-Nummer: DE73 2655 2286 0000 1340 23 

 

Notwendiges Kennwort auf dem Überweisungsformular: "BULLETIN" 

 

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Anmerkung: »Tufunzane« (kisuaheli) heißt: 

»Lasst uns zusammenkommen und uns gegenseitig anleiten und unterweisen.« 

 

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