GmG # 740

GmG Wöchentliches Bulletin # 740

 

10.3.2017 

 

Eine Stimme in der Wildnis ...

STIMMT ES, WAS MAN IN DER ANGELEGENHEIT,

WAS GOTT WOLLE, ZU HÖREN BEKOMMT?

 

 

In den nächsten paar Monaten wird dieser Platz hier dafür genutzt werden, – eine Botschaft nach der anderen – die Botschaften, metaphysischen Prinzipien und den spirituellen Sinngehalt des Materials zu erkunden, welche in den mehr als 3 000 Seiten der Gespräche mit Gott-Dialoge zu finden sind. Diese Serie von Bemerkungen und Deutungen soll unterbreitet werden, verbunden mit meiner ununterbrochen bekundeten Erklärung: Ich könnte bei alledem verkehrt liegen.

 

Neale schreibt diese neuen Worte regelmäßig, und sie werden eher nicht auf wöchentlicher Basis veröffentlicht werden, sodass es sein kann, dass andere Thematiken eingeschoben werden, damit jede Woche etwas Neues dabei ist ….

 

 

 

 

Eine Anmerkung von Neale

 

Meine lieben Freunde,

 

GmG dargelegt / Fortsetzung No. 13 : Was Gott will

 

 

Die Auffassung, dass es etwas gebe, was Gott will, hat die menschlichen Religionen von Anfang an, bereits als die erste Religion zutage getreten ist, durchdrungen. Dies bedeutet – Historiker und Archäologen geben uns dazu an, in etwa seitdem die Menschen existieren. Wir haben den Nachweis von Religionen in Arealen gefunden, die vor nicht weniger als 10.000 Jahren vor der christlichen Ära bevölkert waren. Ideen über eine Höhere Macht (oder Mächte, im Plural) hat es womöglich bereits einige Zeit länger gegeben.

 

Die ersten Menschen hatten das Gefühl, dass es etwas gebe, was getan werden müsse, um die Götter zufriedenzustellen. Sie nahmen an, es gebe Götter der einen oder anderen Art (womöglich haben sie den Begriff „Gott“ nicht genutzt, aber gewiss begriffen sie das Konzept von Macht, einer Macht, welche größer ist, als sie es sind), weil es rundherum in ihrer Welt so Vieles gegeben hat (Vulkane, Erdbeben, Überschwemmungen, Tornados, Sternschnuppen, Dürren, etc., etc.), über das sie ihrem Bemerken nach keine Kontrolle hatten.

 

Diese primitiven Wesen gingen allerdings davon aus, dass sie, sofern sie diese höheren Mächte dahingehend erheitern oder „bestechen“ könnten - in derselben Weise, wie sie die stärksten und unlautersten unter ihnen ablenken oder verleiten konnten -, sie zu bewegen imstande sein könnten, nicht dermaßen gemein zu SEIN, dass sie imstande sein könnten, jene mächtigen Entitäten zumindest dahingehend zu beeinflussen, nicht derart gemein zu sein.

 

Und die Metaphysik, eine Wissenschaft, welche sie ja ist, der Glaube der primitiven Menschen daran, dass Erpressung, Anreiz und Verleitung Gefälligkeiten aufseiten der Höheren Mächte erbringen könnten (wie etwa die Beendigung einer Dürrezeit, oder eine gute Ernte), hat in vielen Fällen derartige Ergebnisse gezeitigt. Demnach wurde die Religion (die Idee, dass Gott, sofern du etwas für Gott tust, etwas für dich tun wird) geboren.

 

So primitiv wie dieses „Ich stelle einen Tauschhandel mit dir an“-Arrangement auch aussehen mag, es bleibt das Prinzip und die vorherrschende Doktrin, welche bis auf den heutigen Tag den meisten Weltreligionen zum Unterspann dient. Womöglich ist es ein wenig zu sehr vereinfacht dargestellt, aber an ihrer Basis lehren viele Religionen, dass es, um eine ewige Belohnung zu „verdienen“ (der Verurteilung entgegengestellt, welcher eine ewige Strafe auf den Fuß folgt) gewisse Dinge gibt, welche Gott die Menschenwesen tun sehen möchte (welche Gott als „Erforderlichkeiten“ durch die Menschen in Form einer Lektüre gelesen und begriffen sehen möchte).

 

Die Frage heißt: Ist dies zutreffend? Haben die Religionen darin recht?

 

Ist es beispielsweise zutreffend, dass jeder Buddhist, jeder Muslim, Hindu, Jude und Bahá’i nach dem Tod direkt in die Hölle kommt? Gilt dies ebenso für jedes Mitglied aller weiteren Glaubensgemeinschaften in der Welt, ausgenommen eine gewisse? Stimmt es, dass Gott deine Mitgliedschaft in dieser einen Religion beim Zugang in den Himmel in Zahlung nimmt, dass du dem hingegen, wenn du den Handel nicht eingehst, draußen bleibst – ganz egal, wie gut oder wundervoll, wie fürsorglich, mitempfindend, freigiebig oder unerschrocken du in deinem Leben gewesen bist?

 

Ist es dies, was Gott will?

 

Ist es wahr, dass du, wenn du dein Leben hingibst, um das Leben eines anderen Menschen zu retten – und selbst wenn du unsägliche Qualen erlitten hast, während du dies zur Ausführung bringst (als ein Soldat, der den Rest der Soldaten seines Zuges rettete, insofern als er sich weigerte, sein Wissen, wo seine Kameraden ihr Lager aufgeschlagen haben, dem Feind preiszugeben) – auf jeden Fall, nachdem du gestorben bist, in die Hölle kommst, so, dass du nie endende, ungeminderte und unbeschreibliche Qual nach dem Tod wirst erleiden können, weil du einer einzigen unter diesen allerhand ferneren Religionen angehört hast?

 

Ist es dies, was Gott will?

 

Stimmt es, dass einem zwei Tage alten Säugling der Zugang in den Himmel und zum Wiedervereintsein mit Gott verweigert wird, sofern er nicht getauft worden ist?

 

Ist es dies, was Gott will?

 

Ist es wahr, dass Gott möchte, dass sich die Menschen einander lieben, dass er allerdings will, dass Menschen gleichen Geschlechtes, die sich einander lieben, niemals heiraten oder ihre Liebe füreinander in einer körperlichen oder sexuellen Weise an den Tag legen, und dass Gott sie, einen jeden unter ihnen, mit immerwährender Verdammnis bestrafen werde?

 

Ist es dies, was Gott will?

 

Stimmt es, dass wir uns - Gottes Willen nach - im Klaren sind, dass sich Gottes Liebe in Zorn wandeln kann, sofern wir nicht das tun, was Gott will?

 

Ist es dies, was Gott will?

 

Ist es möglich, dass wir bei alledem verkehrt liegen können?

 

Was will Gott deiner Auffassung nach?

 

 

Mit Liebe,

Neale.

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P.S.: Fühlt euch frei, diese Ausgabe des Wöchentlichen Bulletins an alle Freunde weiterzuleiten. Womöglich ist es jenen danach, mehr darüber in Erfahrung zu bringen und sich zur Subskription zu melden – welche, wie euch ja bekannt ist, kostenfrei ist. Gebt ihnen also eine Chance, sich über diese wundervolle Publikation über GmG kundig zu machen, die jede Woche publiziert wird! Sendet sie an einen Freund, an eine Freundin!

 

Zur Subskription geht es hier …

 

http://cwg.org/index.php?page=email_signup

 

Über die Jahre sind das Wöchentliche Bulletin und seine Artikel, wie sie Neale Donald Walsch niedergeschrieben hat, in den E-Mail-Postfächern tausender Leser rund um die Welt zu einem Favoriten geraten. Wir freuen uns, zusätzlich zu den neuesten Artikeln von Neale, an dieser Stelle gelegentlich eine Auswahl aus den besten seiner zurückliegenden schriftlichen Äußerungen für diese vorliegende Veröffentlichung zu präsentieren. Wir sähen es ungerne, wenn sich die vielen Leute diesen oder jenen Beitrag davon entgehen ließen, Bemerkungen, die uns den Weg weisen, wie GmG in unserem täglichen Leben anzuwenden ist. Handelt es sich nun um eine neue Vorlage oder um einen Zugabe-Abdruck – wir vertrauen darauf, dass ihr von diesen Niederschriften aus der Feder des Mannes, der uns Gespräche mit Gott überbrachte, trefflichen Nutzen erlangt.

 

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… Briefe an Neale ...

 

Siehst du dich nach einem 'Zeichen' um?

 

Lieber Neale … 

 

bitte sende mir ein Zeichen!!!!! Bitte, bitte, bitte …. Dorija Kasalo

 

 

 NEALE ANTWORTET

 

Meine Freundin … Sie befinden sich allerorts. Wohin du auch blickst. Wo du dich auch aufhältst. Wo du auch gehst.

 

Sie sind alle um uns herum, direkt neben uns, und so weit entfernt von uns wie die entferntesten Stellen des Universums.

 

Sie schicken uns Botschaften in einer Sprache, die jeder Mensch zu verstehen vermag – denn das Wunder besteht darin, dass ein jeder Mensch auf der Erde seine oder ihre eigene Zusammenstellung von 'Zeichen' erhält, in einer Sprache und in einer Manier, die jeder begreifen kann.

 

Schilder sind entlang des Lebenspfades postiert, um uns die Richtung anzuzeigen, um uns hinzuweisen, auf welchem Weg wir uns befinden, und um uns die Orte zu erkennen zu geben, zu denen wir gehen mögen, sofern wir uns dafür entscheiden.

 

Zeichen“ sind schlicht ein anderes Wort für „Gespräche mit Gott“. Sie sind die Mittel, mit denen Gott sich mit uns unterhält, sie übermitteln lebenswichtige Angaben, die der Seele von Nutzen sind, derweilen sie ihre Reise unentwegt fortsetzt.

 

Wo ich mich auch befinde, werde ich gefragt: „Wie kann ich mein eigenes Gespräch mit Gott führen.“ Und stets entgegne ich: „Du hast dieses Gespräch bereits, in jedem Augenblick. Lasse jene, die Ohren haben zu hören, hören.“

 

Es gibt nicht einen Tag, der vergeht, welcher keine Unterhaltung mit Gott enthält. Es gibt nicht einen Tag, der vergeht, welcher keine Zeichen umfasst. Es gibt zahlreiche Tage, die vergehen, an denen wir die Unterhaltung nicht vernehmen, die Zeichen nicht sehen. Bleibe demnach wach.

 

Es gibt über das eine oder andere stets eine Frage in deinem Sinn, und es gibt in den Augenblicken deines Lebens stets eine Antwort, die als Geschenk umhüllt ist.

 

Gespräche mit Gott teilt uns mit, dass „das Leben durch den Prozess des Lebens selbst dem Leben über das Leben Angaben übermittelt“. Traditionelle Religionen lehren uns, dass Gott sagt: „Selbst schon bevor du bittest, habe Ich geantwortet.“ Beide Einlassungen sind zutreffend. Gott wird keine Frage in unseren Sinn einbringen, ohne dass eine Antwort vorgehalten wird. In der Tat, der Zweck der Frage lautet, uns zu der Antwort zu geleiten – sprich, uns zu der Weisheit zu führen, die die Antwort bereithält.

 

Die „Zeichen“, die wir vom Leben erhalten, weisen uns auf die Erfahrung, die für die Entwicklung unserer Seele am Förderlichsten wäre. Dies ist die Zweckstellung der Zeichen, mit der der Anfang zu nehmen ist. Tatsächlich ist es die Zweckstellung allen Lebens. Damit kann garantiert werden, dass die Zeichen, die uns das Leben zuschickt, konfrontativ, herausfordernd und stets uns zu dem Ort weisend sind, der uns unsere nächste, machtvollste günstige Gelegenheit zu Wachstum verheißt.

 

Dieser Hergang, durch welchen uns die „Zeichen“ in unserer Evolution den Weg zeigen, erfolgt auf beiden Ebenen, auf einer individuellen Ebene, im Leben eines jeden unter uns, und auf einer Gruppenebene, in den kollektiven Erfahrungen des Menschengeschlechts.

 

DIES ist ein Zeichen, EBEN HIER. Dies ist ein Zeichen, das uns ansagt, UNS DIE ZEICHEN NÄHER ANZUSEHEN.

 

Möchtest du dieses Zeichen beherzigen?

 

Du, du selbst Darija, wirst in den vor dir liegenden Tage diese Frage beantworten.

 

Ich sende dir Segenswünsche, und Gottes Liebe …

 

Mit Umarmen,

 

 Neale

 

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ANMERKUNG: Wenn du gerne einen Brief an den Herausgeber dieses Bulletins schreiben möchtest, dann sende schlicht eine E-Mail an 

 

Neale [at] NealeDonaldWalsch [dot] com

 

mit der Angabe in der Betreffzeile „Letter to the Editor“. - In dieser vorliegenden Rubrik ['Briefe an den Herausgeber'] zieht Neale gelegentlich Mitteilungen, herrührend aus anderen Quellen, heran.

 

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Kurzmitteilungen

 

[Es folgen Schilderungen und Ankündigungen …]

 

> Hinweis auf einen drei-tägigen Retreat über 'GmG über Beziehungen'

> für einen neuen Online-Kurs über „Richtig leben herausfinden“

> für das neulich (zunächst auf Engl.) erschienene Buch N.D. Walsch's ... „God's Message to the World: You've Got Me All Wrong

 

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Quelle: CwG Weekly Bulletin # 740 [10.3.2017] ~ Übersetzung: Theophil Balz [11.3.2017] 

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Das engl. Original steht unter 

http://cwg.org/index.php?b=740

 

Die 

~ übersetzten Bulletins der letzten Jahre (jeweils als PDF-Datei herunterzuladen), 

~ die kostenlosen E-books von ND Walsch, 

 

~ sein Internet-Tagebuch (Blog; selektiv), 

~ täglich sog. 'Heavenletters', tägliche Liebesbriefe Gottes an uns Menschliche Seinswesen auf der Erde (niedergeschrieben durch Frau Gloria Wendroff, Iowa, USA) 

~ Möglichkeiten, eigene Beiträge und Kommentare zu schreiben, 

~ Möglichkeiten, in einem Wort-Register nachzuschlagen, und manches Andere, 

sind gesammelt erreichbar unter 

 

www.gmg-materialien.de

 

ND Walsch lädt uns ausdrücklich dazu herbei, an seinem Leben teilzuhaben - und uns gegenseitig an unserem Leben teilhaben zu lassen. 

 

»Geh mit mir, sage ich, und ich werde versuchen, dir zu helfen, dich aufs Neue wiederzuerschaffen, auch dann, indes ich dich darum ersuche, mir dabei zur Seite zu stehen, das Gleiche zu tun. Lasst uns unsere Futurologie zusammen gemeinsam erschaffen« [GmG Wö. Bulletin #239].

 

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Weitere verwandte Webseiten sind: 

 

www.gespraechemitgott.org

www.humanitysteam.ch

www.humanitysteam.de

 

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IN EIGENER SACHE ..... 

 

Liebe Freunde, 

 

die Mutter-Organisation, die »CwG Foundation«, benötigt in regelmäßiger Weise einen Mittelzufluss. In einer Extra-Mail vom 1.4.06 habe ich mich an Euch gewandt und dort dargelegt, welche Vorschläge ich für unsere gemeinsame Situation, auch für diejenige der Übersetzer und anderer Mitwirkender in Dtld., unterbreite. 

 

Hier kurzgemacht .... wir erbitten mtl. 4 Euro für das Bulletin. Die Hälfte geht per Monat in die USA, die andere Hälfte verbleibt in Dtld. zu den in der E-Mail aufgeführten Zwecken. Wir würden uns freuen, wenn wir gemeinsam auf einer Grundlage weitermachen könnten, die uns allen guttut und uns in ergänzender Verschiedenartigkeit füreinander wohlstellt. 

 

Liebe Grüße 

Theophil 

 

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Theophil Balz ~ Heidering 11 ~ D 49324 Melle ~ theophil [dot] balz [at] web [dot] de

 

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Ich habe ein Extra-Konto eingerichtet. [Da wir kein Verein sind, ist es nur möglich, das Konto auf einen Privat-Namen laufen zu lassen.] 

 

Theophil Balz ~ »TUFUNZANE« 

Kto. Nr.: 134023 

Kreissparkasse Melle 

BLZ 26552286 

Kennwort: »Bulletin« 

Für Überweisungen vom Ausland:

- SWIFT: NOLADE21MEL 

- IBAN-Nummer: DE73 2655 2286 0000 1340 23 

 

Notwendiges Kennwort auf dem Überweisungsformular: "BULLETIN" 

 

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Anmerkung: »Tufunzane« (kisuaheli) heißt: 

»Lasst uns zusammenkommen und uns gegenseitig anleiten und unterweisen.« 

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