GmG # 741

GmG Wöchentliches Bulletin # 741

 

17.3.2017 

 

Eine Stimme in der Wildnis ...

WAS MERKST DU VON DEINEM HERZEN HER,

DASS ES WAHR IST?

 

 

In den nächsten paar Monaten wird dieser Platz hier dafür genutzt werden, – eine Botschaft nach der anderen – die Botschaften, metaphysischen Prinzipien und den spirituellen Sinngehalt des Materials zu erkunden, welche in den mehr als 3 000 Seiten der Gespräche mit Gott-Dialoge zu finden sind. Diese Serie von Bemerkungen und Deutungen soll unterbreitet werden, verbunden mit meiner ununterbrochen bekundeten Erklärung: Ich könnte bei alledem verkehrt liegen.

 

Neale schreibt diese neuen Worte regelmäßig, und sie werden eher nicht auf wöchentlicher Basis veröffentlicht werden, sodass es sein kann, dass andere Thematiken eingeschoben werden, damit jede Woche etwas Neues dabei ist ….

 

 

 

 

Eine Anmerkung von Neale

 

Meine lieben Freunde,

 

Letzte Woche stellte ich in meinem Beitrag einige Fragen. Ich lud die Gäste dazu ein, auf dieses Anliegen einzugehen: „Was will Gott?“ Dann stellte ich einige weitere Fragen, in denen ich etliche Behauptungen wiederholte, welche ich von anderen Leuten zu hören bekommen hatte.

 

 

Ich fragte … „Ist es beispielsweise zutreffend, dass jeder Buddhist, jeder Muslim, Hindu, Jude und Bahá’i nach dem Tod direkt in die Hölle kommt? Stimmt es, dass einem zwei Tage alten Säugling der Zugang in den Himmel und zum Wiedervereintsein mit Gott verweigert wird, sofern er nicht getauft worden ist? Ist es wahr, dass Gott sagt, Frauen sollten den Männern untertan sein, und Ehefrauen sollten ihren Männern gehorchen? Ist es wahr, dass Gott möchte, dass sich die Menschen einander lieben, dass er allerdings will, dass Menschen gleichen Geschlechtes, die sich einander lieben, niemals heiraten oder ihre Liebe füreinander in einer körperlichen oder sexuellen Weise an den Tag legen, und dass Gott sie, einen jeden unter ihnen, mit immerwährender Verdammnis bestrafen wird? Stimmt es, dass wir uns - Gottes Willen nach - im Klaren sind, dass sich Gottes Liebe in Zorn wandeln kann, sofern wir nicht das tun, was Gott will?“

 

Fast Alle, die sich dazu äußerten, verfehlten es, sich jenen spezifischen Fragen zuzuwenden. Viele boten ihre Rückschlüsse an, etliche durch die Blume, sie könnten sich nicht vorstellen, dass Gott, so wie er wirklich ist, durch die Mehrheit der Menschen akkurat oder weitgehend verstanden worden ist. Allein, ich war durch eine einzelne Erwiderung im besonderen fasziniert, sie kam von einem Leser, der sich „Jethro“ heißt, der schrieb: „Als sehr kleines Kind bekam ich zu hören, dass alle Religionen, die anders waren als die, in der ich war, zur Hölle verdammt seien. Andersgläubige Christen gingen zur Hölle. Es bezog sich also auch auf andere Glaubensgemeinschaften, nicht bloß auf andere Religionen. Zu meinen ersten Gedanken über die Menschen und über Gott gehörte die Auffassung, dass hier irgendetwas fehlverstanden worden ist. Ich war ein Kind und dachte so etwas. Ein Gedanke, der mir bis ins Erwachsenenalter folgte, ist der – wie kann ich mitempfindender sein als Gott? Ich meine nicht, dass ich das bin, es muss sich also bei den Angaben, die ich erhalten hatte, um etwas Verkehrtes handeln.“

 

Es wird längere Zeit dauern, bis ich jene Frage vergesse … falls jemals überhaupt. Ich denke, Jethro gelangte unversehens zum Kern der Sache. Sowie ich dieser Tage auf die Bewandtnisse blicke, welche Milliarden von Menschen was das angeht, was Gott will, glauben, sehe ich mich diese simple, reine Frage eines Kindes stellen: Wie kann ich mitempfindender als Gott sein?

 

Natürlich stimmt es, dass es Milliarden Menschen gibt, die meinen, dass jeder Buddhist, jeder Muslim, Hindu, Jude und Bahá’i nach dem Tod direkt in die Hölle kommt. Es gibt Milliarden Menschen, die meinen, dass einem zwei Tage alten Säugling der Zugang in den Himmel und zum Wiedervereintsein mit Gott verweigert wird, sofern er nicht getauft worden ist. Es gibt Milliarden Menschen, die meinen, Gott gebe uns zu verstehen, Frauen sollten den Männern untertan sein, und Ehefrauen sollten ihren Männern gehorchen. Es gibt Milliarden Menschen, die meinen, dass Gott möchte, dass sich die Menschen einander lieben, dass er allerdings will, dass Menschen gleichen Geschlechtes, die sich einander lieben, niemals heiraten oder ihre Liebe füreinander in einer körperlichen oder sexuellen Weise an den Tag legen, und dass Gott sie, einen jeden unter ihnen, mit immerwährender Verdammnis bestrafen werde. Und es gibt Milliarden Menschen, die meinen, dass wir uns - Gottes Willen nach - im Klaren zu sein haben, dass sich Gottes Liebe in Zorn wandeln kann, sofern wir nicht das tun, was Gott will.

 

Und somit sieht es danach aus, dass es Milliarden Menschen gibt, die nicht „mitempfindender als Gott sind“, denen es vielmehr mindestens genauso an Mitempfinden mangelt, wie es ihrer Auffassung nach Gott tut.

 

Sie würden es freilich nicht zu einer Aussage erheben, dass es Gott an Mitempfinden fehle. Sie sagen, es sei ein Zeichen für Gottes Mitempfinden, mit Menschen in der Weise umzugehen, dass es ihnen gegönnt ist, die Gesetze der Vollkommenen Gerechtigkeit im Himmel kennenzulernen und den entsprechenden Bedingungen untergeordnet zu sein.

 

Gerechtigkeit, so sagen sie, wird auf der Grundlage des Verhaltens eines Menschen im Irdischen Leben entgolten, oder sie tritt zum Bestrafen an – dem gemäß wie jenes Verhalten in Beziehung zu dem steht, was Gott verurteilt, was Gott anfordert und will.

 

Und es gibt da Jene, die glauben, dass das Benehmen eines Menschen im Irdischen Leben nicht von Belang ist – dass gar die schlimmsten Verhaltensweisen des Menschen vergeben und vergessen würden, sofern man zu Gott durch den richtigen Eingang hereinkommt, und dass selbst die vortrefflichsten Verhaltensweisen eines Menschen völlig, restlos und zutiefst unbeachtet gelassen bleiben, dass sie nichts gelten und nichts bedeuten, sofern man sich nicht zu Gott durch die richtige Pforte hereinbegibt.

 

Geht es so im Himmelskönigreich zu? Das ist die Frage, der sich die Menschheit über Jahrtausende gegenübergesehen hat.

 

Was meinst du? Was glaubst du? Was erkennst du in deinem Herzen für wahr?

 

Mit Liebe,

Neale.

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P.S.: Fühlt euch frei, diese Ausgabe des Wöchentlichen Bulletins an alle Freunde weiterzuleiten. Womöglich ist es jenen danach, mehr darüber in Erfahrung zu bringen und sich zur Subskription zu melden – welche, wie euch ja bekannt ist, kostenfrei ist. Gebt ihnen also eine Chance, sich über diese wundervolle Publikation über GmG kundig zu machen, die jede Woche publiziert wird! Sendet sie an einen Freund, an eine Freundin!

 

Zur Subskription geht es hier …

 

http://cwg.org/index.php?page=email_signup

 

Über die Jahre sind das Wöchentliche Bulletin und seine Artikel, wie sie Neale Donald Walsch niedergeschrieben hat, in den E-Mail-Postfächern tausender Leser rund um die Welt zu einem Favoriten geraten. Wir freuen uns, zusätzlich zu den neuesten Artikeln von Neale, an dieser Stelle gelegentlich eine Auswahl aus den besten seiner zurückliegenden schriftlichen Äußerungen für diese vorliegende Veröffentlichung zu präsentieren. Wir sähen es ungerne, wenn sich die vielen Leute diesen oder jenen Beitrag davon entgehen ließen, Bemerkungen, die uns den Weg weisen, wie GmG in unserem täglichen Leben anzuwenden ist. Handelt es sich nun um eine neue Vorlage oder um einen Zugabe-Abdruck – wir vertrauen darauf, dass ihr von diesen Niederschriften aus der Feder des Mannes, der uns Gespräche mit Gott überbrachte, trefflichen Nutzen erlangt.

 

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… Briefe an Neale ...

 

 

Lieber Neale … 

Was geschieht mit uns nach dem Tod? Und Frage 2: Stimmt die Bibel? Welchen Teilen von ihr können wir glauben? Dankeschön.

 

 

 

 NEALE ANTWORTET

 

Meine liebe Freundin, mein lieber Freund … 1. Ich habe ein ganzes Buch geschrieben, das eine Antwort auf deine Frage vorträgt. Die Frage selber ist enorm umfangreich, und die Antwort kann nicht in einer schlichten Entgegnung, die drei oder vier Absätze umfasst, bestehen. In Erwiderung auf das tiefe Verlangen aller Menschenseinswesen nach Wissen davon, was nach dem geschieht, was wir an unserem Fortsetzungs-Tag erleben, wurde mir deswegen ein ganzes Buch in die Hand gelegt. Es hat den Titel: 'ZUHAUSE IN GOTT, in einem Leben, das nie endet'. Es ist durch Amazon oder praktisch bei jedem Buchhändler zu bekommen.

 

2. Was das anbelangt, welchen Teilen der Bibel du „glauben kannst“, lautet die Antwort, dass du allen Teilen glauben kannst, denen du glauben möchtest. Gespräche mit Gott sagt uns, dass es so etwas wie absolute Wahrheit nicht gibt. „Wahrheit“ ist eine individuelle Erfahrung, mit der wir in relativen Bezügen in Berührung kommen. 

 

So zum Beispiel kann ein Eskimo sagen, heute sei es draußen „schön“, und du wirst sagen: „Du meine Güte, es friert da draußen, es ist entsetzlich kalt.“ Alles ist relativ, und hängt von vielen, vielen Variablen ab.

 

Die Bibel enthält eine unerhörte Menge Weisheit. Sie enthält zudem etliche Behauptungen, die ich, ich persönlich, nicht als sehr weise bezeichnen möchte. Andere Menschen mögen sagen, dasselbe gelte für Gespräche mit Gott – ja, tatsächlich, Etliche werden sagen, das ganze Buch sei Müll –, und ich könnte ihnen nicht nicht beipflichten. Aus ihrem Gesichtswinkel wird das ohne Weiteres so sein. Demnach … welchen Bibel-Teilen können wir glauben? Allen Teilen, denen du glauben möchtest.

 

Mein Rat: Sieh dich darin um, um dir klar zu werden, welche Teile davon dir angedient worden sind, sie zu glauben, und glaube jene.

 

Mit Liebe,

 

 Neale

 

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ANMERKUNG: Wenn du gerne einen Brief an den Herausgeber dieses Bulletins schreiben möchtest, dann sende schlicht eine E-Mail an 

 

Neale [at] NealeDonaldWalsch [dot] com

 

mit der Angabe in der Betreffzeile „Letter to the Editor“. - In dieser vorliegenden Rubrik ['Briefe an den Herausgeber'] zieht Neale gelegentlich Mitteilungen, herrührend aus anderen Quellen, heran.

 

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Kurzmitteilungen

 

[Es folgen Schilderungen und Ankündigungen …]

 

> Hinweis auf einen drei-tägigen Retreat über 'GmG über Beziehungen'

> für einen neuen Online-Kurs über „Richtig leben herausfinden“

> für das neulich (zunächst auf Engl.) erschienene Buch N.D. Walsch's ... „God's Message to the World: You've Got Me All Wrong

 

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Quelle: CwG Weekly Bulletin # 741 [17.3.2017] ~ Übersetzung: Theophil Balz [19.3.2017] 

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Das engl. Original steht unter 

http://cwg.org/index.php?b=741

 

Die 

~ übersetzten Bulletins der letzten Jahre (jeweils als PDF-Datei herunterzuladen), 

~ die kostenlosen E-books von ND Walsch, 

 

~ sein Internet-Tagebuch (Blog; selektiv), 

~ täglich sog. 'Heavenletters', tägliche Liebesbriefe Gottes an uns Menschliche Seinswesen auf der Erde (niedergeschrieben durch Frau Gloria Wendroff, Iowa, USA) 

~ Möglichkeiten, eigene Beiträge und Kommentare zu schreiben, 

~ Möglichkeiten, in einem Wort-Register nachzuschlagen, und manches Andere, 

sind gesammelt erreichbar unter 

 

www.gmg-materialien.de

 

ND Walsch lädt uns ausdrücklich dazu herbei, an seinem Leben teilzuhaben - und uns gegenseitig an unserem Leben teilhaben zu lassen. 

 

»Geh mit mir, sage ich, und ich werde versuchen, dir zu helfen, dich aufs Neue wiederzuerschaffen, auch dann, indes ich dich darum ersuche, mir dabei zur Seite zu stehen, das Gleiche zu tun. Lasst uns unsere Futurologie zusammen gemeinsam erschaffen« [GmG Wö. Bulletin #239].

 

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Weitere verwandte Webseiten sind: 

 

www.gespraechemitgott.org

www.humanitysteam.ch

www.humanitysteam.de

 

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IN EIGENER SACHE ..... 

 

Liebe Freunde, 

 

die Mutter-Organisation, die »CwG Foundation«, benötigt in regelmäßiger Weise einen Mittelzufluss. In einer Extra-Mail vom 1.4.06 habe ich mich an Euch gewandt und dort dargelegt, welche Vorschläge ich für unsere gemeinsame Situation, auch für diejenige der Übersetzer und anderer Mitwirkender in Dtld., unterbreite. 

 

Hier kurzgemacht .... wir erbitten mtl. 4 Euro für das Bulletin. Die Hälfte geht per Monat in die USA, die andere Hälfte verbleibt in Dtld. zu den in der E-Mail aufgeführten Zwecken. Wir würden uns freuen, wenn wir gemeinsam auf einer Grundlage weitermachen könnten, die uns allen guttut und uns in ergänzender Verschiedenartigkeit füreinander wohlstellt. 

 

Liebe Grüße 

Theophil 

 

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Theophil Balz ~ Heidering 11 ~ D 49324 Melle ~ theophil [dot] balz [at] web [dot] de

 

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Ich habe ein Extra-Konto eingerichtet. [Da wir kein Verein sind, ist es nur möglich, das Konto auf einen Privat-Namen laufen zu lassen.] 

 

Theophil Balz ~ »TUFUNZANE« 

Kto. Nr.: 134023 

Kreissparkasse Melle 

BLZ 26552286 

Kennwort: »Bulletin« 

Für Überweisungen vom Ausland:

- SWIFT: NOLADE21MEL 

- IBAN-Nummer: DE73 2655 2286 0000 1340 23 

 

Notwendiges Kennwort auf dem Überweisungsformular: "BULLETIN" 

 

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Anmerkung: »Tufunzane« (kisuaheli) heißt: 

»Lasst uns zusammenkommen und uns gegenseitig anleiten und unterweisen.« 

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