GmG # 744

GmG Wöchentliches Bulletin # 744

 

7.4.2017 

 

 

 

 

Sollten wir … denken, bevor wir reden?

 

 

 

In den nächsten paar Monaten wird dieser Platz hier dafür genutzt werden, – eine Botschaft nach der anderen – die Botschaften, metaphysischen Prinzipien und den spirituellen Sinngehalt des Materials zu erkunden, welche in den mehr als 3 000 Seiten der Gespräche mit Gott-Dialoge zu finden sind. Diese Serie von Bemerkungen und Deutungen soll unterbreitet werden, verbunden mit meiner ununterbrochen bekundeten Erklärung: Ich könnte bei alledem verkehrt liegen.

 

Neale schreibt diese neuen Worte regelmäßig, und sie werden eher nicht auf wöchentlicher Basis veröffentlicht werden, sodass es sein kann, dass andere Thematiken eingeschoben werden, damit jede Woche etwas Neues dabei ist ….

 

 

 

 

 

 

Eine Anmerkung von Neale

 

Meine lieben Freunde,

 

Meine Liebe Em, meine Lebens-Partnerin, kam vor einiger Zeit mit etwas über, was mich derart faszinierte - eventuell etwas, was in seinen Implikationen ebenso tiefgreifend ist -, sodass ich es einfach mit euch teilen mochte ....

 

Wir führten eine beiläufige Unterhaltung über das Leben im allgemeinen und über die Dinge, die wir einander sagen im Laufe des natürlichen Austausches, der zwischen zwei Menschen erfolgt, als sie äußerte:

 

Vor kurzem hatte ich eine interessante Idee, einen interessanten Gedanken. Ich dachte: Ich frage mich, was geschähe, wenn ich überall mit einem tragbaren Aufnahmegerät herumliefe, und wenn es eine Regel gäbe, dass ich es immer anzustellen hätte, wenn ich spreche. Es gäbe auch die Regel, dass ich mich nachts hinzusetzen und alles abzuhören hätte, was ich am Tag gesagt habe.

 

Ich frage mich, was würde sich ändern, wenn ich mir jeden Abend anzuhören hätte, was ich im Laufe des Tages geredet habe.“ Ich wurde durch den Gedanken hypnotisiert. Ich konnte nicht es aussetzen, mich auf ihn einzulassen.

 

Em kam es so vor, dies würde dazu führen, dass man sich einer großen Disziplin aussetze. Einfach den Worten zuhören, die jeden Tag unserem Mund entkommen, wie auch dem Ton und den Abstufungen, wie wir sie aussprechen, das würde uns zweifelsohne für ein tiefes Gewahrsein derjenigen Energie öffnen, die wir in die Welt hinein schaffen.

 

Ich begann, es mir vorzustellen. Und dann bemerkte ich, dass es eigentlich unnötig war, einen Recorder bei sich zu tragen. Das einzige, was es dabei zu tun gilt, ist, jedem Augenblick die Ebene der Bewusstheit anzutragen, dass wir ein tragbares Gerät bei uns hätten, und dass wir wüssten, dass jedes Wort aufgezeichnet wird. Wir könnten unseren Geist zu unserem Aufnahmegerät machen, indem wir die Worte unmittelbar dann wieder abspielen, auch gerade eben dann, während wir sie aussprechen.

 

Dann könnten wir unsere Worte, das Ganze als eine reale Disziplin, in dem Augenblick wieder abspielen, wenn wir sie denken, jedoch noch bevor wir sie sagen. Und dann könnten wir bewusst die Wahl treffen, ob wir sie sagen oder nicht. Oder ob wir sie in dieser spezifischen Weise sagen.

 

Ich weiß, ich weiß, das ist schlicht eine Neuauflage des alten Sprichworts „Denke, bevor du sprichst“. Die Recorder-Idee allerdings kam mir nie. Ich meine, das könnte man eigentlich tun. Wir könnten eines dieser Mini-Pocket-Recorder-Geräte kaufen, und wir ziehen es - sagen wir mal für den Zeitraum einer Woche - heraus und drücken auf „Rec“, immer wenn wir unseren Mund öffnen. Dann jeden Abend setzen wir uns hin und hören uns zu.

 

Nach etwa sieben Tagen würden wir ziemlich umsichtig werden, sobald wir bloß nach dem Recorder greifen ... noch mehr, wenn wir ihn anstellen. Und ... nach etwa einer weiteren Woche ... brauchten wir keinen Recorder mehr mit uns herumzutragen, das wette ich. Wir würden jedesmal, wenn wir schlicht sprechen wollen, bereits umsichtig sein.

 

Ich weiß nicht, wie es darum bei dir steht, für mich wäre das was Gutes. Als erstes, so denke ich, wäre ich von mir überrascht, wie oft ich in meinem Denken negativ werde, so gemäßigt durch Worte ich das auch in den Raum zu stellen pflege. Dann auch glaube ich, würde ich stutzig werden wegen der vielen Male, wo ich die Worte und den Stimmfall einsetze, um Missbilligung anzuzeigen, um etwas herabzusetzen oder Spaß darüber zu machen, um zu schelten oder zu tadeln, oder um jemanden zu „berichtigen“. Schließlich denke ich, könnte ich durch die tägliche Anzahl verlegen werden, wo ich ein Gespräch auf mich hin ziehe, wo ich mich ins Zentrum der Beachtung rücke, und wo ich Lob und Ehre auf meine Person häufe!

 

Ich kann mich sehen, wie ich alledem jetzt zuhöre, wie ich abends an der Bettkante sitze, meinen Kopf schüttle .... „Wen kümmert's? Wen kümmert's? Ganz einfach ... mach den Mund zu. Sei still. Behalte es für dich. Warte halt bis du dran bist. Schau, was du da soeben einbringst. Schau, was du in den Raum stellst. Schau, was du in deinen eigenen Geist hinein setzt. Zum Kuckuck noch mal.“

 

Mein früherer Schwiegervater sagte gewöhnlich: „Wenn du nichts Freundliches sagen kannst, dann sage überhaupt nichts.“ Hmm...ph. Solch ein schlichter Rat. Solch ein guter, solider, schlichter Rat.

 

Liebe und Umarmungen und besten Wünsche auf eurer Reise ....

 

Neale.

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P.S.: Fühlt euch frei, diese Ausgabe des Wöchentlichen Bulletins an alle Freunde weiterzuleiten. Womöglich ist es jenen danach, mehr darüber in Erfahrung zu bringen und sich zur Subskription zu melden – welche, wie euch ja bekannt ist, kostenfrei ist. Gebt ihnen also eine Chance, sich über diese wundervolle Publikation über GmG kundig zu machen, die jede Woche publiziert wird! Sendet sie an einen Freund, an eine Freundin!

 

Zur Subskription geht es hier …

 

http://cwg.org/index.php?page=email_signup

 

Über die Jahre sind das Wöchentliche Bulletin und seine Artikel, wie sie Neale Donald Walsch niedergeschrieben hat, in den E-Mail-Postfächern tausender Leser rund um die Welt zu einem Favoriten geraten. Wir freuen uns, zusätzlich zu den neuesten Artikeln von Neale, an dieser Stelle gelegentlich eine Auswahl aus den besten seiner zurückliegenden schriftlichen Äußerungen für diese vorliegende Veröffentlichung zu präsentieren. Wir sähen es ungerne, wenn sich die vielen Leute diesen oder jenen Beitrag davon entgehen ließen, Bemerkungen, die uns den Weg weisen, wie GmG in unserem täglichen Leben anzuwenden ist. Handelt es sich nun um eine neue Vorlage oder um einen Zugabe-Abdruck – wir vertrauen darauf, dass ihr von diesen Niederschriften aus der Feder des Mannes, der uns Gespräche mit Gott überbrachte, trefflichen Nutzen erlangt.

 

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… Briefe an Neale ...

 

Du hast geäußert: „Der Zweck des Lebens hat mit niemandem sonst auf der Erde zu tun. Er hat mit dir zu tun, mit dir, und Einzig mit Dir.“ Wie bringst du das mit dem oft zitierten „Das Leben handelt nicht von dir, sondern von all den Leben, die du berührst“ in Übereinstimmung? Ich denke, ich weiß es, aber ich möchte gerne deine Erläuterung abwarten. Marko.

 

 

 

 NEALE ANTWORTET

 

Die Antwort, Marko, so wie ich es verstehe, heißt, dass der Gang, dich zu veranlassen, dass das Leben von dir, von dir und Einzig von Dir handelt, derjenige ist, zur Kenntnis zu nehmen, dass das Leben sich nicht um dich dreht, sondern um einen jeden, dessen Leben du berührst, und, ebendies als Wahrheit zur Hand zu nehmen, derweil du dich durch das Leben bewegst. Sobald du dies tust, wird es sich schicken, dass all die Dinge, die du jemals in deinem Leben wolltest oder dir sehnlich wünschtest – darin eingeschlossen eine tiefe Beziehung mit Gott – ohne Mühe zu dir gelangen.

 

Sowie dies geschieht, bemerkst du, dass dein Leben am Ende doch um dich ging – indessen, dass die beste Manier, was das Bekommen dessen was du aus dem Leben heraus bekommen möchtest angeht, darin bestand, dich selber voll und ganz links liegen zu lassen und dasjenige, was du dir wünschst, Anderen zukommen zu lassen.

 

Dies ist des Lebens Beachtenswerteste Rezeptur. Indem du über dich selbst hinweg siehst, bist du dir selber auf höchster Ebene dienlich. Wie kann das sein? Aufgrund dessen – – die Erklärung, die du abgibst, indem du über dich selber hinweg siehst, ist diejenige, dass du nichts nötig hast - - - und dies genau ist die Angabe, die dir die Erfahrung herbeibringt, alles zu haben, was du dir jemals wünschtest, welches du dir indes einbildetest, es nicht zu haben.

 

Leute, habt ihr das mitgekriegt? Ich hoffe. Denn, sobald ihr das mitgekriegt habt, habt ihr die umfassendste Auffassung mitbekommen, die es gibt: das Verständnis von Wer Du Bist, und wie es ist, zu SEIN Wer Du Bist. Es ist so, wie es Gott in GmG Buch 1 zum Ausdruck bringt:

 

Du bist Gütigkeit, Erbarmen, Anteilnahme und verständnisvolles Nachvollziehen. Du bist Friede, Freude und Licht. Du bist Vergebung und Geduld, Stärke und Kühnheit, ein Helfer in Zeiten der Not, ein Tröster in Zeiten des Grams, ein Heiler in Zeiten von Verwundung, ein Lehrer in Zeiten von Konfusion. Du bist die tiefste Weisheit und die höchste Wahrheit; der größte Friede und die erhabenste Liebe. Du bist diese Bewandtnisse. Und in Augenblicken deines Lebens hast du dich als diese Dinge in Erfahrung gebracht. Erteile nun Bescheid, dich selbst zu jeder Zeit als diese Dinge zu verstehen.“

 

 

In Liebe und mit Umarmen, 

 

 Neale

 

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ANMERKUNG: Wenn du gerne einen Brief an den Herausgeber dieses Bulletins schreiben möchtest, dann sende schlicht eine E-Mail an 

 

Neale [at] NealeDonaldWalsch [dot] com

 

mit der Angabe in der Betreffzeile „Letter to the Editor“. - In dieser vorliegenden Rubrik ['Briefe an den Herausgeber'] zieht Neale gelegentlich Mitteilungen, herrührend aus anderen Quellen, heran.

 

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Kurzmitteilungen

 

[Es folgen Schilderungen und Ankündigungen …]

 

> für einen neuen Online-Kurs über „Richtig leben herausfinden“

> für das neu erschienene Buch N.D. Walsch's ... „CwG vol. 4 – Awaken the Species

 

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Quelle: CwG Weekly Bulletin # 744 [7.4.2017] ~ Übersetzung: Theophil Balz [8.4.2017] 

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Das engl. Original steht unter 

http://cwg.org/index.php?b=744

 

 

Die 

~ übersetzten Bulletins der letzten Jahre (jeweils als PDF-Datei herunterzuladen), 

~ die kostenlosen E-books von ND Walsch, 

 

~ sein Internet-Tagebuch (Blog; selektiv), 

~ täglich sog. 'Heavenletters', tägliche Liebesbriefe Gottes an uns Menschliche Seinswesen auf der Erde (niedergeschrieben durch Frau Gloria Wendroff, Iowa, USA) 

~ Möglichkeiten, eigene Beiträge und Kommentare zu schreiben, 

~ Möglichkeiten, in einem Wort-Register nachzuschlagen, und manches Andere, 

sind gesammelt erreichbar unter 

 

www.gmg-materialien.de

 

ND Walsch lädt uns ausdrücklich dazu herbei, an seinem Leben teilzuhaben - und uns gegenseitig an unserem Leben teilhaben zu lassen. 

 

»Geh mit mir, sage ich, und ich werde versuchen, dir zu helfen, dich aufs Neue wiederzuerschaffen, auch dann, indes ich dich darum ersuche, mir dabei zur Seite zu stehen, das Gleiche zu tun. Lasst uns unsere Futurologie zusammen gemeinsam erschaffen« [GmG Wö. Bulletin #239].

 

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Weitere verwandte Webseiten sind: 

 

www.gespraechemitgott.org

www.humanitysteam.ch

www.humanitysteam.de

 

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IN EIGENER SACHE ..... 

 

Liebe Freunde, 

 

die Mutter-Organisation, die »CwG Foundation«, benötigt in regelmäßiger Weise einen Mittelzufluss. In einer Extra-Mail vom 1.4.06 habe ich mich an Euch gewandt und dort dargelegt, welche Vorschläge ich für unsere gemeinsame Situation, auch für diejenige der Übersetzer und anderer Mitwirkender in Dtld., unterbreite. 

 

Hier kurzgemacht .... wir erbitten mtl. 4 Euro für das Bulletin. Die Hälfte geht per Monat in die USA, die andere Hälfte verbleibt in Dtld. zu den in der E-Mail aufgeführten Zwecken. Wir würden uns freuen, wenn wir gemeinsam auf einer Grundlage weitermachen könnten, die uns allen guttut und uns in ergänzender Verschiedenartigkeit füreinander wohlstellt. 

 

Liebe Grüße 

Theophil 

 

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Theophil Balz ~ Heidering 11 ~ D 49324 Melle ~ theophil [dot] balz [at] web [dot] de

 

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Ich habe ein Extra-Konto eingerichtet. [Da wir kein Verein sind, ist es nur möglich, das Konto auf einen Privat-Namen laufen zu lassen.] 

 

Theophil Balz ~ »TUFUNZANE« 

Kto. Nr.: 134023 

Kreissparkasse Melle 

BLZ 26552286 

Kennwort: »Bulletin« 

Für Überweisungen vom Ausland:

- SWIFT: NOLADE21MEL 

- IBAN-Nummer: DE73 2655 2286 0000 1340 23 

 

Notwendiges Kennwort auf dem Überweisungsformular: "BULLETIN" 

 

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Anmerkung: »Tufunzane« (kisuaheli) heißt: 

»Lasst uns zusammenkommen und uns gegenseitig anleiten und unterweisen.« 

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