GmG # 765

GmG Wöchentliches Bulletin # 765

 

1.9.2017 

 

 

Die Fünf Haltungen der Gottgleichheit

 

 

 

Eine Anmerkung von Neale

 

Meine lieben Freunde,

 

Als Kind hatte ich eine tiefe Faszination was Gott angeht. Wie sah Er aus, fragte ich mich. Wo lebte Er?

 

Ich weiß jetzt, dass meine Anschauungen von Gott als ein Mann, der irgendwo im Himmel lebt, das Erzeugnis meiner Kindheit waren, großgeworden in einer römisch-katholischen Familie. Ich weiß, dass Gott nicht begrenzt ist, ein „er“ oder ein „sie“ zu sein, sondern dass sich Gott in jedweder Form zeigt, in welcher sich das Leben Selber an den Tag legt.

 

Nach wie vor hänge ich der Anschauung an, dass es etliche Haltungen Gottes gibt. Ich frage mich selber bisweilen - sofern sich Gott als ein Menschenwesen zeigen würde, wie sähe dies aus? Was für eine Persönlichkeit hätte Gott?

 

Meine Fragen darüber wurden in dem Gespräche mit Gott-Dialog beantwortet, in dem die Fünf Einstellungen Gottes mitgeteilt wurden (GmG Buch 1, engl. Ausg., S. 65-66).

 

 

In dem Augenblick deines völligen Erkennens (dieser Augenblick kann jederzeit vonstatten gehen) wirst auch du fühlen, wie ich es tue“, sagte Gott zu mir. Und wie ist das? Gott sagte: „Völlig freudig, liebend, akzeptierend, segnend und dankbar.“ 

 

Auf diese Weise, das fand ich später im Dialog heraus, fühlt sich auch die Seele immer gut. Da die Seele der Menschen und die Essenz Gottes ein und dasselbe sind. Also ist unsere Seele stets freudig, liebend, akzeptierend, segnend und dankend. Der Kniff dabei ist, unseren Körper und unseren Geist mit dieser tiefen inneren Natur unseres Seiens in Einklang zu bringen. 

 

Die Seele ist immer freudig, weil Freude das ist, was die Seele (und was Gott) IST. Gott IST das, was wir in Ermangelung einer mehr technischen oder klinischen Beschreibung, „reine Freude“ nennen. Ich bin zu dem Verständnis gelangt, dass Gott natürlich reine Energie ist. Die Energie, die wir das Leben Selbst nennen. Wie allerdings fühlt sich diese Energie an? Das ist die Frage. Und die Antwort lautet: wie reine Freude. Die Energie fühlt sich wie reine Freude an. Letztliches Glück. Oder, was die östlichen Mystiker „Glückseligkeit“ nannten. 

 

Da die Seele unaufhörlich in einem Zustand der Glückseligkeit oder der reinen Freude weilt, ist sie stets liebend. So wie Gott. Gott, der alles liebt, da Gott derart über sich Selbst froh ist! Es gibt nichts, was außerhalb von Gott existiert, nichts, was „nicht Gott“ ist, und damit existiert alles, worüber Gott glücklich und aufgeregt ist, inwendig in Gott – und genau deswegen, weil es inmitten Gottes existiert, ist Gott darüber glücklich! 

 

Und somit ist Gott auf ewig liebend. Gott liebt alles am Leben, da Gott das Leben Selbst ist, sich selbst zum Ausdruck bringend. Wenn du ununterbrochen freudig wärest, wärest auch du völlig liebend. Es gibt keine Möglichkeit, wie du das nicht sein könntest. 

Ja, so könntest du vielleicht sagen, doch wie kann man jederzeit völlig freudig sein? Schau auf die Welt rundum. 

 

Der Kniff dabei ist, die Welt zu sehen, wie sie ist – wie sie wirklich ist -, und nicht, wie sie in Erscheinung tritt. (Mehr darüber steht in 'Gemeinschaft mit Gott' zu lesen, wo bis in letzte Einzelheiten die Zehn Illusionen der Menschen nachgezeichnet sind.)

 

So sieht Gott die Welt, und somit ist Gott unaufhörlich gänzlich freudig, und das veranlasst Gott, gänzlich liebevoll zu sein.

 

Weil Gott völlig liebend ist, ist Gott völlig akzeptierend – denn reine Liebe ist die Zurückweisung von nichts. Reine Liebe ist bedingungslos. Jedwede Liebe ist im Eigentlichen bedingungslos. Minderes als das ist keine Liebe, sondern eine sich verstellt habende Version davon. 

 

Weil Liebe bedingungslos ist, vermag sie alles zu akzeptieren. Sie tut dies, indem sie, in welchen Zügen auch immer, keine Werturteile ausspricht. Sie nennt nicht eine Sache „gut“ und eine andere „schlecht“. Eine Sache „ist“ einfach. Das nennt GmG die „Istheit“, und die Istheit hat keine Gutheit oder Schlechtheit an sich.   

 

Wir geraten in unserem Leben in Schwierigkeiten, sobald wir einer Sache Gutheit oder Schlechtheit anhaften. Wir fällen Werturteile, und diese Urteile schaffen aus allerhand Gründen enorme Schwierigkeiten – nicht zuletzt aus dem Grund, dass wir die Urteile ändern. An dem einen Tag nennen wir eine Sache „gut“, und am nächsten bezeichnen wir das Gleiche als „schlecht“, abhängig davon, ob die Sache, die wir beurteilen, unseren Zwecken dient oder nicht.

 

Lasst es uns an einem schlichten Beispiel klarmachen.

 

Regen. 

 

Am einen Tag nennen wir den Regen gut, am nächsten schlecht. Es hängt davon ab, ob es auf unsere Felder oder auf unseren Fest-Umzug regnet. 

 

Das Töten ist ein weiteres Beispiel. Wir denken, wir hätten ein absolutes Richtig und ein absolutes Nicht-Richtig, was das anbelangt, doch die Wahrheit heißt, wir gelangen zu keinem Entschluss, bis wir das, wofür das Töten anzugehen ist, erkennen und verstehen. Das Töten zur Selbstverteidigung zum Beispiel mag als nicht „gut“ bezeichnet werden, doch die meisten Menschen und Gesellschaften sind sich einig darin, dass es nicht „schlecht“ ist. Also erfinden wir ein drittes Wort. Das sei, sagen wir mal, „notwendig“.  

 

Das bedeutet: Es ist erforderlich, damit wir das tun können, was wir tun wollen. 

 

Aufgrund dieses Raisonnements nennen wir jeden Angriff eine „Verteidigung“. Auf diese Weise können wir ihn moralisch rechtfertigen.  

 

Doch was wäre, wenn es in der Welt angelegen wäre, nichts  moralisch zu rechtfertigen? In diesem Zustand lebt Gott. Weil Gott nicht den Bedarf empfindet, etwas moralisch zu rechtfertigen (oder zu verdammen), kann Gott gänzlich akzeptierend sein. Wie freilich kann sich Gott an einem solchen Ort aufhalten? Leicht. Da Gott Alles in Allem ist, kann Gott nichts verletzen, schädigen oder zerstören. Und, da nichts Gott zu verletzen, zu schädigen oder zu zerstören vermag, hat Gott keinen Bedarf, es zu verurteilen. 

 

Deswegen heißt die Erfahrung Gottes – eine Sache „ist“ einfach. Desgleichen verhält es sich in der Erfahrung der Göttlichkeit. (Die Autorin und Lehrerin Byron Katie stellt genau diesen Punkt in ihrem staunenerregenden Buch 'Lieben Was Ist' heraus. Auf ihr letztes Buch wird weiter unten verwiesen.) 

 

Falls wir wahrhaft die Erfahrung machen wollen, was als das Göttliche ausgewiesen ist, werden wir damit anfangen wollen, unsere Verurteilungen über alles und jedes fallen zu lassen. Dies nun wird für uns schwierig sein, solange wir inmitten der Zehn Illusionen der Menschen leben. Der einzige Weg, unseren Beurteilungen zu entkommen, ist, unseren Illusionen zu entkommen.

 

'Gemeinschaft mit Gott' stellt uns den gesamten Prozess vor, mittels dessen wir dies bewerkstelligen können. Genau das macht es zu solch einem wirkkräftigen Buch.

 

Doch was wäre, wenn nichts in der Welt moralisch zu rechtfertigen gehörte? In diesem Zustand lebt Gott. Weil Gott nicht den Bedarf empfindet, etwas moralisch zu rechtfertigen (oder zu verdammen), kann Gott gänzlich akzeptierend sein. Wie freilich kann sich Gott an einem solchem Ort aufhalten? Leicht. Da Gott Alles in Allem ist, kann Gott nichts verletzten, schädigen oder zerstören. Und, da nichts Gott verletzen, schädigen oder zerstören kann, hat Gott keinen Bedarf, es zu verurteilen.

 

Deswegen heißt die Erfahrung Gottes – eine Sache „ist“ einfach. Desgleichen verhält es sich in der Erfahrung der Göttlichkeit. (Die Autorin und Lehrerin Byron Katie stellt genau diesen Punkt in ihrem staunenerregenden Buch 'Lieben Was Ist' heraus. Auf ihr letztes Buch wird weiter unten verwiesen.) 

 

Falls wir wahrhaft die Erfahrung machen wollen, was das Göttliche darstellt, werden wir damit anfangen mögen, unsere Verurteilungen über alles fallen zu lassen. Dies nun wird für uns schwierig sein, solange wir inmitten der Zehn Illusionen der Menschen leben. Der einzige Weg, unseren Beurteilungen zu entkommen, ist, unseren Illusionen zu entkommen. 

 

'Gemeinschaft mit Gott' stellt uns den gesamten Prozess vor, mittels dessen wir dies bewerkstelligen können. Genau das macht es zu solch einem wirkkräftigen Buch.

 

Sobald wir, wie Gott es ist, völlig akzeptierend werden, bewegen wir uns zu der nächsten Ebene an Göttlichkeit – völlig segnend zu werden. Dort nimmt Gott allezeit seine Wohnung. Gott akzeptiert nicht bloß, was „ist“, in jedem einzelnen Augenblick, Gott segnet es. 

 

Etwas segnen meint ihm deine beste Energie zureichen. Deinen höchsten Gedanken. Deinen erhabensten Wunsch. Du sendest dann einer Sache gute Energie, wenn du sie segnest – und dies zu tun ist etwas Physisches, es ist nicht bloß konzeptuell oder philosophisch. 

 

Die Lebensenergie kann hin und her bewegt, kann manipuliert werden, und mit unseren Gedanken tun wir das stets. Wir tun es auch mit unseren Worten und Taten. Gedanke, Wort und Tat sind die Drei Werkzeuge der Schöpfung (GmG Buch 1). Mit diesen Mitteln erschaffen wir, und miterschaffen wir gemeinsam mit Anderen unsere individuelle und kollektive Erfahrung. Im Wortsinne, wir stellen die Welt um uns herum her. 

 

Aus diesem Grunde trifft 'Neue Offenbarungen' die Aussage, dass jedes Verhalten seinen Anfang in Glaubensüberzeugungen nimmt – und, dass wir die Glaubensüberzeugungen zu ändern haben, sofern wir die Welt wahrlich ändern wollen. Es ist interessant, niemand, der äußert, er möchte die Welt ändern – internationale politische Führer und weltweite religiöse Führer – spricht viel in diesen Bezügen. Politische Führer sprechen überhaupt nicht von Glaubensüberzeugungen, und religiöse Führer sprechen diesbezüglich von anderen Menschen, die ihre Glaubensüberzeugungen zu ändern hätten, doch sie bestehen darauf, dass sie selbst die richtigen Glaubensüberzeugungen innehielten. Dann verleugnen sie, dass genau das die Ursache ausmacht, weswegen die Welt ein solch gefährlicher Ort ist. 

 

Die wahre Meisterin nun segnet all dies, sie verdammt es nicht. Und indem sie das tut, transformiert es die wahre Meisterin, denn die Auswirkung ihrer segnenden Energie verwandelt die Energie der Umstände selbst. Deswegen ist das Segnen, und nie das Verdammen, das größte spirituelle Geheimnis. Deswegen haben alle Meister, jeder auf seine Weise und in seinen eigenen Worten, geäußert: „Verurteile nicht, und verdamme auch nicht. Denn das, was du verurteilst, das verurteilt dich, und, das, was du verdammst, das verdammt dich, und, das, was du segnest, das segnet dich.“ 

Zuguterletzt – Gott ist immer völlig dankbar, denn Dankbarkeit ist die Erfahrung Gottes, Sich Selbst zu erkennen. Erkennen meint „re-kognizieren“, das heißt, „wieder kennen“. Sobald Gott Sich Selbst wieder kennt (was Gott in jedem goldenen Moment des Jetzt tut), wird Gott wieder einmal voller Freude – und der herrliche Zyklus des Lebens, der das Leben Selbst ist, fährt fort, wie es von Anfang an war, wie es jetzt ist und immer sein wird, eine Welt ohne Ende. 

 

Dies sind die Fünf Haltungen Gottes, und sie sind die fünf Eigenschaften der menschlichen Seele. Wenn wir es diesen Eigenschaften stattgeben, unseren Geist und unsere Herzen zu erfüllen, werden wir Gottgleich. Unser gesamtes Leben wandelt sich, wie es auch die Leben Derjenigen um uns herum tun. Denn das Leben um uns herum kann sich nicht anders helfen, als sich zu wandeln, während wir es mit der Gott-Sache auffüllen. Und Freude, Liebe, Akzeptanz, Segnen und Danken ist in der Tat Gott-Sache. 

 

Das Wunderbare an diesen Fünf Haltungen der Gottgleichheit ist nicht bloß, dass die eine eine weitere hervorbringt, sondern, dass sie auch in umgekehrter Reihenfolge eingenommen werden können. Das meint, man kann mit der Dankbarkeit genauso leicht seinen Anfang nehmen wie mit der Freude. Auf die eine oder andere Weise – sobald das Gefühl gänzlich zum Ausdruck gebracht ist, fällt der erste Dominostein, und der ganze Rest folgt nach. 

 

Ich habe versucht, diese Fünf Haltungen Gottes auf mein Alltagsleben zu legen. Für mich ist es dann und wann leichter, mit Dankbarkeit anzufangen. Hin und wieder beim Aufwachen oder während des Tages, wenn mir sehr unwillkommene Nachrichten oder ein derartiger Augenblick unterkommt, ist es schwer für mich, „in die Freude reinzugelangen“. Es scheint, ich komme da einfach nicht hin, egal, wie sehr ich es versuche. Doch die Dankbarkeit ist bei mir zu einem wirklichen Schlüssel geraten. Ich kann mich in die Dankbarkeit hinein bewegen, auch in Augenblicken und bei Ereignissen, die ich im Besonderen nicht willkommen heiße, da ich weiß, dass alle Dinge mich zu meinem höchsten Guten geleiten. 

 

Nichts, was mir in meinem Leben widerfährt, geschieht ohne einen guten Zweck. Alles ist vollkommen, und, sobald ich „die Vollkommenheit sehe“ (wozu GmG mich einlädt), sehe ich die Hand Gottes, und ich weiß, es existiert ein höherer Beweggrund, und alle Dinge sind gut, alles bringt mich zu meinem höchsten Ausdruck von Wer Ich Wirklich Bin. 

 

Denke daran wie ein Wissenschaftler sich in seinem Laboratorium verhält. In diesem Laboratorium geschieht nichts, was kein Erfolg ist, was keinen guten Ausgang darstellt. Auch sogenannte schlechte Ausgänge sind gute Ausgänge, insofern, als sie den Wissenschaftler näher an die Wahrheit und an das erstrebte Ergebnis heranführen. 

 

Wir alle sind Himmlische Wissenschaftler, die in dem Labor namens Leben etwas vom Herrlichsten erschaffen. Wir erschaffen unser Selbst. Und es gibt keinen Weg, wie wir dabei falsch vorgehen können. Desgleichen gibt es keinen Weg, dass wir nicht letztlich dort anlangen werden, wohin wir wollen – was heißt, zurück zu der völligen Vereinung mit Allem Was Ist. Das meint, zurück nachhause zu Gott. 

 

Wenn wir dies wissen, wenn wir dies tief glauben und es voll und ganz willkommen heißen, finden wir die Anmut, durch unser Leben – und durch jeden Augenblick unseres Lebens – in Freude, Liebe, Akzeptanz, Segnen und Dankbarkeit zu gehen, Und sobald wir dies tun, ändern wir unser Leben und ändern wir das Leben Jener, deren Leben wir berühren. Und vermittels dessen verändern wir wahrlich die Welt. 

 

Ich möchte euch ein brandneues Buch ans Herz legen, was euch meines Erachtens gefallen wird, sofern ihr in den obigen Ausführungen funktionstüchtige Einsichten erkennt. Es ist Byron Katie's neues Buch 'A Thousand Names of Joy'

 

Darin spricht die wunderbare Lady, die das geschaffen hat, was sie The Work nennt, über genau das, was ich oben dargelegt habe. Sie spricht davon, zu stolpern und auf den Boden zu fallen, und es exakt als „vollkommen“ anzusehen. Sie spricht von einem Mann, der ihr eine Waffe vor den Bauch drückt und sagt: „Ich bringe dich um“, und der das als einwandfrei ansieht (sie schaute dem Mann direkt in die Augen und sagte: „Dankeschön dafür, dass du das Beste getan hast, was du konntest.“ Er starrte sie eine lange Sekunde lang an, und ging dann einfach fort). Sie spricht über eine Krebsdiagnose und sieht sie als „vollkommen“. 

 

Byron allerdings wird es nicht einmal „vollkommen“ nennen. Da die bloße Idee von „vollkommen“ meint, dass es etwas gibt, was UNvollkommen ist. Und beide, „vollkommen“ und „unvollkommen“, sind nichts anderes als etwas Ausgedachtes aus unserer Imagination, sind Schöpfungen unseres Geistes, Ideen, die wir über Dinge werfen, die uns dazu veranlassen, Glücklichsein und Freude oder Traurigkeit und Aufgebrachtsein zu erfahren. Byron nennt das Hinfallen, den Mann mit der Waffe, die Krebsdiagnose einfach „was ist“. Es ist was geschieht, es ist was sich ereignet, es ist Realität, und es macht keinen Sinn, so legt es Byron Katie dar, mit dem, was sich ereignet, in einen Streit einzutreten, weil es sich ereignet, und weil es das ist, was Sache ist. 

 

Werner Erhard, der Schöpfer von 'est', pflegte dies in seiner eigenen einzigartigen Weise auszudrücken. „Offensichtlich“, sagte er, indem er auf etwas zeigte oder auf etwas Bezug nahm, „ist dies Was So Ist. Nicht so offensichtlich ist es auch Also Was?“

 

 

Mit Liebe,

 

Neale.

 

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Über die Jahre sind das Wöchentliche Bulletin und seine Artikel, wie sie Neale Donald Walsch niedergeschrieben hat, in den E-Mail-Postfächern tausender Leser rund um die Welt zu einem Favoriten geraten. Wir freuen uns, zusätzlich zu den neuesten Artikeln von Neale, an dieser Stelle gelegentlich eine Auswahl aus den besten seiner zurückliegenden schriftlichen Äußerungen für diese vorliegende Veröffentlichung zu präsentieren. Wir sähen es ungerne, wenn sich die vielen Leute diesen oder jenen Beitrag davon entgehen ließen, Bemerkungen, die uns den Weg weisen, wie GmG in unserem täglichen Leben anzuwenden ist. Handelt es sich nun um eine neue Vorlage oder um einen Zugabe-Abdruck – wir vertrauen darauf, dass ihr von diesen Niederschriften aus der Feder des Mannes, der uns Gespräche mit Gott überbrachte, trefflichen Nutzen erlangt.

 

 

 

 

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… Briefe an Neale ...

 

Bekunden sich alle Gedanken als Realität?

 

Leserfrage:

Lieber Neale … 

Etliche entsetzliche Dinge haben sich ereignet und geschehen soeben auf der Erde – und einige nicht sehr nette Dinge haben sich in meinem Leben zugetragen. Meine Frage heißt: Weswegen erschaffe ich das? Falls ich der Schöpfer meiner eigenen Realität bin, falls ich die Ereignisse meines eigenen Lebens herstelle, warum tue ich das? Dies ist mir wichtig, demnach herzlichen Dank für die Antwort. Michael in North Carolina. 

 NEALE ANTWORTET

 

Lieber Neuer Freund … Die erste Sache, die ich dir, Michael, sagen möchte, ist die, dass du nicht die Äußeren Geschehnisse deines Lebens allesamt selber geschaffen hast. Alles, was in unserer Äußeren Erfahrung passiert, ist eine Ko-Kreation, zusammengestellt durch eine große Anzahl von uns. Das meint, durch Jeden.

 

Dies stimmt, weil Es Nur Einen Von Uns Gibt, wie es Gespräche mit Gott ausführt: „Alle Dinge sind Ein Ding. Es gibt Einzig Ein Ding, und alle Dinge sind Teil Des Einen Dings, Was Ist.“

 

Wir sehen daher, dass alle Manifestationen unserer äußeren Wirklichkeit – was wir als die physische Welt um uns herum bezeichnen könnten, wie auch unsere eigenen persönlichen physischen Erlebnisse – gemeinschaftlich sind. Sie sind die Erzeugnisse vereinter Schöpfung eines jeden Menschenseinswesens – auf der einen oder anderen Ebene. Allgemeiner ausgedrückt, sie sind die Ausdrucksformen des Lebens, und damit Gottes.

 

Nun, Michael, du stellst eine angemessene Frage, eine tief reichende Frage und eine dringliche Frage, sofern wir an einen liebevollen, fürsorglichen, mitempfindenden Gott glauben sollen; sofern wir an einen Gott glauben sollen, Der Hand und Fuß Hat.

 

Die Antwort auf jene Frage kann nicht in einem Absatz untergebracht werden, aber lasse es mich versuchen, es dir so bündig wie möglich zu überbringen. Gott möchte nichts für Sich Selbst, oder für irgendwelche Teile Seiner Selbst (das meint: du und ich), was nicht zum Nutzen eines jeden Parts, oder des Ganzen, ist. Wir können daher davon ausgehen - von einer Glaubenssache ausgehen, dass alles, was passiert, Nutzen darbietet.

 

Sehr oft ist es uns im Leben nicht leicht oder gar möglich, zu sehen, worin das Förderliche zu liegen kommt, da es unaufhörlich zum Nutzen der Totalität des Du bestellt ist – dem drei-teiligen Wesen, das wir Körper, Geist und Seele nennen –, und welches gelegentlich nach etwas aussehen kann, was nicht dem einen Teil oder zwei Teilen unter den dreien dienlich ist.

 

In solch einer Lage werden jene Teile von dir als Vorrichtungen zum Einsatz gebracht … fast wie bei einem Auto Stoßdämpfer genutzt werden, die dem ganzen Fahrzeug einen geschmeidigen und leichten Lauf verschaffen, selbst bei unebener Straße. Demnach kann etwas, was nicht danach aussieht, dass es etwa für den Körper füglich gut ist, sehr wohl für die Totalität von Dir gut sein; denn das Ganze Seinswesen, das du bist, befindet sich auf Reisen, und manchmal ist die Straße holperig. 

 

Diese drei Aspekte deines Heiligen Seinswesens sind Werkzeuge; nichts mehr als Ausrüstungsteile, die von der Totalität von Dir eingesetzt werden, um dich zur Erfahrung eines Aspektes oder von Aspekten deiner Göttlichkeit anzutreiben. Diese Aspekte könnten umfassen: Weisheit, Klarheit, Mitempfinden, Verstehen, Meisterschaft, Ganzheit, Vollendetheit, Geduld, Freigiebigkeit, Kreativität, Fürsorge, Vergebung und Liebe – um nur etliche wenige unter den ungezählten Eigenschaften der Göttlichkeit anzuführen. 

 

Wenn die Ganzheit von Dir, sagen wir mal, jenen Aspekt der Göttlichkeit namens Göttliche Geduld zu erfahren wünscht, hätte sie Menschen, Orte oder Bedingungen zu sich her zu rufen, die dem Körper oder dem Geist gar nicht so vollkommen erscheinen werden, die aber von der Seele begriffen werden, eben für die Totalität von Dir absolut perfekt zu sein, um jenen Aspekt der Göttlichkeit zum Ausdruck zu bringen, den Sie auszudrücken sich wünscht – als was Sie sich demzufolge zu bestimmen wünscht.

 

Entsinne dich, Gespräche mit Gott trifft die Aussage: „Ein jeder Akt ist ein Akt der Selbst-Definition.“ Alles, was wir hier tun, ist uns selber bestimmen. Wir erteilen Bescheid, wer wir sind, verkünden dies uns selber und Anderen gegenüber, und veranschaulichen das sodann.

 

Dies ist alles, was Buddha tat. Dies ist alles, was Moses tat. Dies ist alles, was Jesus tat. Dies ist alles, was Mohammed tat. Dies ist alles, was Mutter Theresa tat, alles, was Jeanne d'Arc tat, alles, was jeder Mensch, der sich selber verwirklichte (und demzufolge die Welt veränderte), jemals tat. Dies ist, was Paramahansa Yogananda tat, und danach machte er sich auf, das Self Realization Fellowship ins Leben zu rufen.

 

Dies ist, was ich gerade tue, und dies ist das, was du gerade tust. Der Pfad ist nicht immer leicht für den Körper und den Geist. Es sind gelegentlich Stöße zu absorbieren. Insonderheit dabei, was der Autor M. Scott Peck als Die Wenig Befahrene Straße bezeichnete. Und deine Straße, Michael, ist von der Art.

 

Die Antwort, Michael, auf deine Frage lautet: Nein, du „erschufst nicht alldies“ selber. An dir ist eine Ko-Kreation, gemeinsam mit Gott, mit dem Leben und mit allen anderen im Leben. Mich mit eingeschlossen. Ich ko-kreierte dies mit dir zusammen, so, dass ich dir diese Frage zu beantworten hätte, damit viele, viele Andere aus der Kenntnis dessen Nutzen davontragen können. 

 

Dein Leben, Michael, wird dir aufgezeigt werden, eine Gabe an Andere zu sein, sobald du es aus dem Blickwinkel unserer Seele her in den Blick nimmst, unserer Seele, die alles kennt, die alles versteht, und die alles segnet – selbst dasjenige, woran sich der Körper und der Geist nicht erfreuen oder was sie nicht ergründen.

 

Dass du ebendies jetzt vernimmst, dass du es in aller Gänze begreifst und es dir sachte zueigen machst, dies ist soeben der Wunsch deiner Seele. Denn das bereitwillige Aufgreifen der Weisheit deiner Seele und ihrer Vision wird dir stattgeben, eine neue Realität um das, was derzeit in deinem Leben geschieht, zu schaffen - ob nun die Äußeren Geschehnisse deines Lebens so oder so sich ändern oder ob sie sich nicht ändern.

 

Um mehr darüber in Erfahrung zu bringen, wie dein Geist und deine Seele vereinterweise nutzbar gemacht werden können, um eine neue Innere Realität über die Äußeren Ereignisse in deinem Leben zu erschaffen, ermutige ich dich, das Buch 'Wenn sich alles ändert, ändere alles' und das letzte Buch, das die GmG-Botschaften weitergibt, 'Die einzige Sache, die zählt', zu lesen. Das erstgenannte wird dir darlegen, ganz spezifisch darlegen, wie die Mechanik des Geistes einzusetzen ist dafür, das System der Seele abzurufen, um damit schlussendlich die schöpferische Macht der Ganzheit von Dir anzuschirren. Das zweite Buch möchte es dir sehr klar machen, wie du dich auf den Rest deines Lebens in einer Weise bündeln kannst, die dir Friede und Freude bringt. 

 

Ich sende dir Liebe,

 

 Neale

 

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ANMERKUNG: Wenn du gerne einen Brief an den Herausgeber dieses Bulletins schreiben möchtest, dann sende schlicht eine E-Mail an 

 

Neale [at] NealeDonaldWalsch [dot] com

 

mit der Angabe in der Betreffzeile „Letter to the Editor“. - In dieser vorliegenden Rubrik ['Briefe an den Herausgeber'] zieht Neale gelegentlich Mitteilungen, herrührend aus anderen Quellen, heran.

 

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Kurzmitteilungen

 

[Es folgen Schilderungen und Ankündigungen …]

 

> für einen kommenden HOME WITH GOD Retreat

> für einen neuen Online-Kurs über „Richtig leben herausfinden“

> für das neu erschienene Buch N.D. Walsch's ... „CwG vol. 4 – Awaken the Species

 

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Quelle: CwG Weekly Bulletin # 765 [1.9.2017] ~ Übersetzung: Theophil Balz [2.9.2017] 

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Das engl. Original steht unter 

http://cwg.org/index.php?b=765

 

Die 

~ übersetzten Bulletins der letzten Jahre (jeweils als PDF-Datei herunterzuladen), 

~ die kostenlosen E-books von ND Walsch, 

 

~ sein Internet-Tagebuch (Blog; selektiv), 

~ täglich sog. 'Heavenletters', tägliche Liebesbriefe Gottes an uns Menschliche Seinswesen auf der Erde (niedergeschrieben durch Frau Gloria Wendroff, Iowa, USA) 

~ Möglichkeiten, eigene Beiträge und Kommentare zu schreiben, 

~ Möglichkeiten, in einem Wort-Register nachzuschlagen, und manches Andere, 

sind gesammelt erreichbar unter 

 

www.gmg-materialien.de

 

ND Walsch lädt uns ausdrücklich dazu herbei, an seinem Leben teilzuhaben - und uns gegenseitig an unserem Leben teilhaben zu lassen. 

 

»Geh mit mir, sage ich, und ich werde versuchen, dir zu helfen, dich aufs Neue wiederzuerschaffen, auch dann, indes ich dich darum ersuche, mir dabei zur Seite zu stehen, das Gleiche zu tun. Lasst uns unsere Futurologie zusammen gemeinsam erschaffen« [GmG Wö. Bulletin #239].

 

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Weitere verwandte Webseiten sind: 

 

www.gespraechemitgott.org

www.humanitysteam.ch

www.humanitysteam.de

 

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IN EIGENER SACHE ..... 

 

Liebe Freunde, 

 

die Mutter-Organisation, die »CwG Foundation«, benötigt in regelmäßiger Weise einen Mittelzufluss. In einer Extra-Mail vom 1.4.06 habe ich mich an Euch gewandt und dort dargelegt, welche Vorschläge ich für unsere gemeinsame Situation, auch für diejenige der Übersetzer und anderer Mitwirkender in Dtld., unterbreite. 

 

Hier kurzgemacht .... wir erbitten mtl. 4 Euro für das Bulletin. Die Hälfte geht per Monat in die USA, die andere Hälfte verbleibt in Dtld. zu den in der E-Mail aufgeführten Zwecken. Wir würden uns freuen, wenn wir gemeinsam auf einer Grundlage weitermachen könnten, die uns allen guttut und uns in ergänzender Verschiedenartigkeit füreinander wohlstellt. 

 

Liebe Grüße 

Theophil 

 

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Theophil Balz ~ Heidering 11 ~ D 49324 Melle ~ theophil [dot] balz [at] web [dot] de

 

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Ich habe ein Extra-Konto eingerichtet. [Da wir kein Verein sind, ist es nur möglich, das Konto auf einen Privat-Namen laufen zu lassen.] 

 

Theophil Balz ~ »TUFUNZANE« 

Kto. Nr.: 134023 

Kreissparkasse Melle 

BLZ 26552286 

Kennwort: »Bulletin« 

Für Überweisungen vom Ausland:

- SWIFT: NOLADE21MEL 

- IBAN-Nummer: DE73 2655 2286 0000 1340 23 

 

Notwendiges Kennwort auf dem Überweisungsformular: "BULLETIN" 

 

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Anmerkung: »Tufunzane« (kisuaheli) heißt: 

»Lasst uns zusammenkommen und uns gegenseitig anleiten und unterweisen.« 

 

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