GmG # 768

GmG Wöchentliches Bulletin # 768

 

22.9.2017 

 

 

 

Was meinst du?

BIST DU EIN CHEMISCHES GESCHÖPF,

ODER EIN SPIRITUELLES SEINSWESEN?

 

 

 

Eine Anmerkung von Neale

 

 

Meine lieben Freunde,

 

Wie ich bereits in meinem letzten Beitrag hier an der Stelle geäußert habe – die Gespräche mit Gott-Bücher fordern einen jeden Leser heraus, eine schlichte Entscheidung zu treffen. Jene Wahl hat damit zu tun, wie du dich selber in dem Universum siehst.

 

Der Dialog stellt es klar heraus, dass du (und alle von uns) zwei Wahlmöglichkeiten hast, sobald es sich darauf beläuft, wie du dich selber denkst.

 

Ich stellte in meinem allerersten Beitrag fest, dass ich diese zwei Wahlmöglichkeiten bereits in früheren Einlassungen umrissen habe. Ich bin dabei, dies jetzt noch einmal zu tun. Und, so wie ich es angesagt habe, werde ich mich für die Wiederholung nicht entschuldigen. Nach meiner Einschätzung haben wir es nötig, dies aber und abermals zu hören – und es wäre uns von Nutzen, so glaube ich, eine feste und letztgültige Entscheidung zu treffen hinsichtlich unserer Identität als fühlende Seinswesen im Universum.

 

Lasst uns also jene zwei Wahlmöglichkeiten genauer ansehen, wie ich sie erlebe.

 

Möglichkeit #1: Du kannst dich als eine chemische Kreatur konzipieren, als einen „folgerichtigen chemischen Vorfall“. Das meint, das schlüssige Ergebnis eines biologischen Prozesses, der angeheuert ist durch zwei früher vor sich gegangene biologische Prozesse namens deine Mutter und namens dein Vater.

 

Möglichkeit #2: Du kannst dich selber als ein spirituelles Seinswesen entwerfen, welches in einer biologischen zellularen Masse untergekommen ist – in dem, was wir einen „Körper“ nennen.

 

Ein näherer Blick auf Möglichkeit # 1: Sofern du dich als ein chemisches Geschöpf siehst, wirst du dir selber zuerkennen, nicht mehr Verbundenheit mit den größeren Prozessen des Lebens als irgend eine andere chemische oder biologische Lebensform innezuhaben.

 

So wie all die anderen wärest du durch das Leben beeinflusst, könntest indessen ungemein wenig Einwirkung auf das Leben haben. Mit Sicherheit könntest du nicht Vorkommnisse hervorbringen, es sei denn in einem entferntesten, indirekten Sinne. Du könntest mehr Leben erschaffen (alle chemischen Kreaturen tragen die biologische Befähigung an sich, mehr von sich selber wiederzuerschaffen), aber du könntest nicht erschaffen, was das Leben tut, oder wie es zu irgend einem gegebenen Zeitpunkt „aufkreuzt“.

 

Mehr noch, als eine chemische Kreatur wäre deine Sicht die, an dir eine stark begrenzte Befähigung, eine beabsichtigte Erwiderung auf die Begebnisse und Bedingungen des Lebens herzustellen, zu haben. Du würdest dich als eine Kreatur von Gewohnheit und Instinkt sehen, ausgestattet mit allerhand Ressourcen, welche dir deine Biologie zuführt.

 

Die Sicht auf dich wäre die, über mehr Ressourcen zu verfügen als eine Schildkröte, da deine Biologie dich mit mehr ausgestattet hat. Du würdest dich sehen, mehr Ressourcen als ein Schmetterling zu haben, da deine Biologie dich mit mehr versehen hat.

 

Was deine Mittel angeht, die du hast, wäre dies indessen alles, was du zu erkennen bekommst.

 

Deine Sicht wäre die, mit dem Leben Tag für Tag ziemlich so, wie es gerade kommt, Umgang zu haben, vielleicht mit einem klein wenig davon, was nach „Kontrolle“ aussieht auf der Grundlage von Planung im Voraus, etc., aber es wäre dir klar, dass in jeder Minute irgendetwas daneben gehen könnte – und es oftmals tut.

 

Ein näherer Blick auf Möglichkeit # 2: Du könntest dich selber als ein spirituelles Wesen entwerfen, welches eine biologische Masse – das, was ich einen „Körper“ nenne – bewohnt.

 

Sofern du dich als ein spirituelles Wesen sähest, wäre deine Sicht die, Kräfte und Befähigungen innezuhaben, die weit über jene eines simplen chemischen Geschöpfs hinausgehen; Kräfte, welche die grundlegende Physikalität und deren Gesetze überschreiten.

 

Du würdest erfassen, dass jene Kräfte und Befähigung dir eine gemeinsam durchgeführte Steuerung der äußeren Elemente deines individuellen und kollektiven Lebens, und eine komplette Kontrolle über die inwendigen Elemente überstellen – was bedeutet, dass du die umfassende Befähigung innehast, deine eigene Realität zu erschaffen, weil deine Realität nichts mit dem Herstellen der äußeren Elemente deines Lebens zu tun hat, und insgesamt davon handelt, wie du auf die Elemente, welche hergestellt worden sind, eingehst.

 

Zudem, als ein spirituelles Seinswesen würdest du erkennen, dass du aus einem spirituellen Behuf hier (auf Erden, das meint das) bist. Dies ist eine höchst scharfgestellte Zweckstellung und hat direkterweise wenig mit deinem Beruf oder deiner Karriere, mit deinem Einkommen, deinem Besitz, deinen Leistungen oder deinem Platz in der Gesellschaft, oder mit irgendetwas aus den äußeren Bedingungen oder Umständen deines Lebens zu tun.

 

Du wärest dir im Klaren, dass dein Behuf mit deinem inwendigen Leben zu tun hat – und, dass, wie gut du damit zurecht kommst, deine Zweckstellung auszuführen, ziemlich oft eine Auswirkung auf dein äußeres Leben haben wird.

 

(Denn das innere Leben eines jeden Individuums erzeugt kumulierterweise das äußere Leben des Kollektivs. Das meint, jene Menschen um dich herum, und jene Menschen, die um jene Menschen herum sind, die um dich herum sind. Eben auf diese Weise geht es vor sich, dass du, als ein spirituelles Seinswesen, an der Entwicklung deiner Spezies teil hast.)

 

In meinem nächsten Beitrag an der Stelle möchte ich euch, aus der Abteilung ‚Was ich persönlich glaube‘, die Wahl, die ich in Erwiderung auf die Einladung vonseiten GmG getroffen habe, ausführlicher zur Sprache bringen. Ich bin mir sicher, euch allen ist klar, wie meine Wahl ausgefallen ist, freilich könnte es faszinierend sein, einen Blick auf etliche, auf uns überkommene, aufgezeichnete historische Absprachen über diese Thematik zu werfen.

 

Bis dann ….

 

In Liebe,

 

Neale.

 

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P.S.: Fühlt euch frei, diese Ausgabe des Wöchentlichen Bulletins an alle Freunde weiterzuleiten. Womöglich ist es jenen danach, mehr darüber in Erfahrung zu bringen und sich zur Subskription zu melden – welche, wie euch ja bekannt ist, kostenfrei ist. Gebt ihnen also eine Chance, sich über diese wundervolle Publikation über GmG kundig zu machen, die jede Woche publiziert wird! Sendet sie an einen Freund, an eine Freundin!

 

Zur Subskription geht es hier …

 

http://cwg.org/index.php?page=email_signup

 

Über die Jahre sind das Wöchentliche Bulletin und seine Artikel, wie sie Neale Donald Walsch niedergeschrieben hat, in den E-Mail-Postfächern tausender Leser rund um die Welt zu einem Favoriten geraten. Wir freuen uns, zusätzlich zu den neuesten Artikeln von Neale, an dieser Stelle gelegentlich eine Auswahl aus den besten seiner zurückliegenden schriftlichen Äußerungen für diese vorliegende Veröffentlichung zu präsentieren. Wir sähen es ungerne, wenn sich die vielen Leute diesen oder jenen Beitrag davon entgehen ließen, Bemerkungen, die uns den Weg weisen, wie GmG in unserem täglichen Leben anzuwenden ist. Handelt es sich nun um eine neue Vorlage oder um einen Zugabe-Abdruck – wir vertrauen darauf, dass ihr von diesen Niederschriften aus der Feder des Mannes, der uns Gespräche mit Gott überbrachte, trefflichen Nutzen erlangt.

 

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… Briefe an Neale ...

 

Sich gewiss sein, ob eine Beziehung 'die richtige' ist ...

 

Leserfrage:

Lieber Neale … In Buch 1 von GmG spricht Gott davon, dass er, ebenso wie wir der Körper Gottes sind, der Körper eines anderen sei! Mir scheint das eine Aussage zu sein, es gebe etwas Größeres als Gott. Mein Eindruck ist, dass dem nicht näher und tiefer nachgegangen wurde. Kannst du das deutlicher erklären?

Lynn.

 NEALE ANTWORTET

Lynn, meine Lektüre bringt nicht die Folgerung zutage, dass „es etwas Größeres als Gott gibt“, sondern eher, dass Gott größer ist als das Etwas, welches Gott unserem Dafürhalten nach sei. 

 

Denke an einen Materiepartikel. Wie viele Male kann man ihn teilen, bevor er entschwindet? Die Antwort heißt: Dazu ist man außerstande. Du kannst nicht den einen oder anderen Materiepartikel in zwei Teile schneiden, bis er sich verflüchtigt, bis er „nichts“ ist. Die zwei zurückbleibenden Partikel werden nach jeder Teilung kleiner und kleiner, aber sie können nie dazu gebracht werden, weg zu gehen. Du hast soeben einen kurzen Blick in die Natur von Endlosigkeit geworfen.

 

Also, die interessante neue Nachricht lautet, dass Unendlichkeit auf zweifache Weise zugegen ist. Sprich, sie geht HOCH als auch RUNTER. Oder, besser noch, sollte ich sagen, sie geht RUNDHERUM. Endlosigkeit, so stellt es sich heraus, ist ein Kreis. Das wird unter der Angabe verstanden, wir seien der Körper Gottes, und „Gott“ (was wir als „Gott“ uns „denken“) sei Teil des Körpers eines Anderen!

 

Es ist ein umfassenderer Teil Gottes zugegen, und ein noch Umfassenderer. Bedenke ein weiteres Mal den Kreis. Es gibt einen Punkt, wo sich der kleinste Partikel und der größte Partikel begegnen. Nenne jene Stelle oben 12 Uhr. Hier ist es, wo Das Was Endlos Geteilt Wurde auf Das Was Niemals Geteilt Wurde, vielmehr Stets Ganz Geblieben Ist, trifft. Kannst du dir so etwas vorstellen?

 

An der Stelle existiert die Wahrheit der Existenz. Dies ist das Alles in Allem, das Alpha und Omega, der Anfang und das Ende. Kannst du das sehen? Kannst du es dir bildlich vorstellen? Kannst du es dir wenigstens in der Einbildung hervorrufen? Nutze dein Einbildungsvermögen. Gott ist der Anfang und das Ende, das Alpha und das Omega, das Größte und das Kleinste, das Entweder/Oder Und Beides. Ja? Hast du es erfasst?

In Liebe,

 Neale

 

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ANMERKUNG: Wenn du gerne einen Brief an den Herausgeber dieses Bulletins schreiben möchtest, dann sende schlicht eine E-Mail an 

 

Neale [at] NealeDonaldWalsch [dot] com

 

mit der Angabe in der Betreffzeile „Letter to the Editor“. - In dieser vorliegenden Rubrik ['Briefe an den Herausgeber'] zieht Neale gelegentlich Mitteilungen, herrührend aus anderen Quellen, heran.

 

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Kurzmitteilungen

 

[Es folgen Schilderungen und Ankündigungen …]

 

> für einen kommenden HOME WITH GOD Retreat

> für einen neuen Online-Kurs über „Richtig leben herausfinden“

> für das neu erschienene Buch N.D. Walsch's ... „CwG vol. 4 – Awaken the Species

 

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Quelle: CwG Weekly Bulletin # 768 [22.9.2017] ~ Übersetzung: Theophil Balz [23.9.2017] 

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Das engl. Original steht unter 

http://cwg.org/index.php?b=768

 

Die 

~ übersetzten Bulletins der letzten Jahre (jeweils als PDF-Datei herunterzuladen), 

~ die kostenlosen E-books von ND Walsch, 

 

~ sein Internet-Tagebuch (Blog; selektiv), 

~ täglich sog. 'Heavenletters', tägliche Liebesbriefe Gottes an uns Menschliche Seinswesen auf der Erde (niedergeschrieben durch Frau Gloria Wendroff, Iowa, USA) 

~ Möglichkeiten, eigene Beiträge und Kommentare zu schreiben, 

~ Möglichkeiten, in einem Wort-Register nachzuschlagen, und manches Andere, 

sind gesammelt erreichbar unter 

 

www.gmg-materialien.de

 

ND Walsch lädt uns ausdrücklich dazu herbei, an seinem Leben teilzuhaben - und uns gegenseitig an unserem Leben teilhaben zu lassen. 

 

»Geh mit mir, sage ich, und ich werde versuchen, dir zu helfen, dich aufs Neue wiederzuerschaffen, auch dann, indes ich dich darum ersuche, mir dabei zur Seite zu stehen, das Gleiche zu tun. Lasst uns unsere Futurologie zusammen gemeinsam erschaffen« [GmG Wö. Bulletin #239].

 

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Weitere verwandte Webseiten sind: 

 

www.gespraechemitgott.org

www.humanitysteam.ch

www.humanitysteam.de

 

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IN EIGENER SACHE ..... 

 

Liebe Freunde, 

 

die Mutter-Organisation, die »CwG Foundation«, benötigt in regelmäßiger Weise einen Mittelzufluss. In einer Extra-Mail vom 1.4.06 habe ich mich an Euch gewandt und dort dargelegt, welche Vorschläge ich für unsere gemeinsame Situation, auch für diejenige der Übersetzer und anderer Mitwirkender in Dtld., unterbreite. 

 

Hier kurzgemacht .... wir erbitten mtl. 4 Euro für das Bulletin. Die Hälfte geht per Monat in die USA, die andere Hälfte verbleibt in Dtld. zu den in der E-Mail aufgeführten Zwecken. Wir würden uns freuen, wenn wir gemeinsam auf einer Grundlage weitermachen könnten, die uns allen guttut und uns in ergänzender Verschiedenartigkeit füreinander wohlstellt. 

 

Liebe Grüße 

Theophil 

 

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Theophil Balz ~ Heidering 11 ~ D 49324 Melle ~ theophil [dot] balz [at] web [dot] de

 

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Ich habe ein Extra-Konto eingerichtet. [Da wir kein Verein sind, ist es nur möglich, das Konto auf einen Privat-Namen laufen zu lassen.] 

 

Theophil Balz ~ »TUFUNZANE« 

Kto. Nr.: 134023 

Kreissparkasse Melle 

BLZ 26552286 

Kennwort: »Bulletin« 

Für Überweisungen vom Ausland:

- SWIFT: NOLADE21MEL 

- IBAN-Nummer: DE73 2655 2286 0000 1340 23 

 

Notwendiges Kennwort auf dem Überweisungsformular: "BULLETIN" 

 

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Anmerkung: »Tufunzane« (kisuaheli) heißt: 

»Lasst uns zusammenkommen und uns gegenseitig anleiten und unterweisen.« 

 

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