GmG # 772

GmG Wöchentliches Bulletin # 772

 

20.10.2017 

 

 

 

Was denkst du?

IM FOLGENDEN DIE ANSCHAUUNGEN EINER EINZELNEN

PERSON ÜBER WER UND WAS 'GOTT' IST

 

 

 

Eine Anmerkung von Neale

 

 

Meine lieben Freunde,

 

Ich sprach am Ende meines letzten Beitrages hier an der Stelle davon, dass ich in den vor uns liegenden Wochen Antworten auf „Meine 21 Anfragen“ geben wollte. Also fange ich nun damit an.

 

Die ersten meiner 21 Fragen lauteten:

 

Was ist die Natur Gottes? Falls es einen Gott gibt, was ist Seine Wahre Natur? Ist Es eine „Persönlichkeit“, die irgendwo in einer anderen Dimension existiert, jemand mit Begehren, Bedürftigkeiten, Vorhaben, Präferenzen, Missfallen, mit Bewertungen, Erwiderungen, Freuden, Sorgen und Geneigtheiten, welche mit denen unter den Menschen identisch oder ihnen ähnlich sind?

 

Laut meinem eigenen Verständnis ist der Aspekt des Lebens im Universum, den zahlreiche Menschen als „Gott“ bezeichnen, nicht eine „Person“ im klassischen Sinne; nicht ein Menschenwesen Großgeschriebenermaßen. Vielmehr ist Es einfach (und herrlicherweise) die Wesentliche Essenz, welche alles durchdringt, die Erstgültige Quelle unbegrenzter Intelligenz und die Zuvorderste Kraft uneingeschränkter Schöpfung.

 

Gott ist auf ein Mal beides, Der Schöpfer und Der Erschaffene, eine Reine Energie, welche auf Sich Selbst einwirkt. Es ist die Erste Ursache. Es ist Jeder Effekt. Es ist der Sitz aller Weisheit, der Urquell allen Begehrens, der Ursprung jedweder Kraft und die Herkunft aller Realität.

 

Es ist, in einem einzigen Wort, Liebe.

 

Seine Weisheit ist in Gang gesetzt, Sein Bestreben ist erfüllt, Seine Macht ist bekundet, und Seine Realität ist voll und ganz, ist erhaben, und ist durch die Erfahrung und den Ausdruck von Liebe aufs Herrlichste an den Tag gelegt.

 

Hat diese Wesentliche Essenz, welche wir „Gott“ nennen, eine Persönlichkeit?

 

Ja, ich glaube, dass Es das hat.

 

Gottes Größe und Gottes Pracht ist Gottes Formlosigkeit. Dies bedeutet indessen nicht, dass Gott nicht eine „Persönlichkeit“ ist, zu der wir beten und mit der wir in Verbindung treten können. Es bedeutet in Wirklichkeit genau das Gegenteil.

 

Es ist Gottes wesenshafte Formlosigkeit, welche es Gott stattgibt, eine jegliche Gestalt und eine jegliche Form in jedem Augenblick anzunehmen und zu übernehmen, so, dass sie den Behufen von Liebe dienlich ist.

 

Mithin kann Gott die Energie der Erscheinung eines Vaters annehmen, die Energie des Trostes einer Mutter, der Anhänglichkeit eines Freundes annehmen, des Mitempfindens eines Beichtvaters, des Mutes eines Friedensstifters, die Energie der Stärke eines Überlebenden, der Geduld eines Lehrers, der Kameradschaft eines Landsmannes, der Innigkeit eines Liebenden.

 

Wir sehen also, dass die Gegebenheit, dass Gott nicht, von Seinem Grunde her, ein größer-als-das-Leben seiendes Menschenwesen ist, nicht bedeutet, dass wir niemanden mehr haben, um zu ihm zu beten, oder der Fürsprache einlegt, oder mit dem eine persönliche Beziehung zu bilden ist. Ganz im Gegenteil. Gott kann allen Menschen alle Bewandtnisse sein, und, sofern es uns lieb ist, einen persönlichen Gott zu haben, um zu ihm zu beten, sofern es uns lieb ist, einen elternhaften Gott zu haben, um uns bei ihm Rat zu holen, oder einen machtvollen Gott zu haben, der sich für uns verwendet und dazwischengeht, kann und will Gott all jene Rollen für uns erfüllen.

 

Gott ist allen Menschen alle Dinge, weil Gott alle Dinge in allen Menschen ist.

 

Gott ist das Leben selber, welches der Ausdruck von Liebe in leibhafter Form ist. Ein jeder Ausdruck von Leben ist ein Ausdruck von Liebe. Durch die Augen einer beschränkten Wahrnehmung betrachtet wird es eher nicht danach aussehen, gleichwohl ist dies gewisslich, zutiefst und ewiglich wahr.

 

Meine Rede geht hier also soeben dahin, dass der Aspekt des Lebens, den viele Menschen als Gott bezeichnen, Energie ist, Energie in undifferenzierter Weise. Und ich spreche davon, dass sie sich in jede Form differenzieren kann, welche den Zielen von Liebe dienlich ist. Oder, um es anders auszudrücken, in jedwede Form, welche Sich Selber als Sich Selber in seiner Wahren Natur zum Ausdruck bringt.

 

Ich denke, wir bekommen derzeit in den medizinischen Wissenschaften unversehens ein Modell von dieser Art eines energetischen Phänomens zu Gesicht … in dem, was man als Stammzellen bezeichnet. Die Angaben gehen dahin, dass Stammzellen undifferenzierte Zellen eines vielzelligen Organismus darstellen, welche in der Lage sind, unabschätzbar viele weitere Zellen desselben Typs hervorzurufen, und aus denen kraft Differenzierung bestimmte fernere andere Zellarten entspringen.

 

Die undifferenzierten Stammzellen des Menschenkörpers können unterschiedliche Entwicklungen hervorbringen von (sprich, die Form annehmen von) Gehirnzellen, Herzzellen, Lungenzellen oder Zellen jedes Teils des menschlichen Körpers.

 

Ich denke mir Gott, bildlich gesprochen, als die Stammzelle des Universums. Sofern etwas derart Herrliches wie eine Stammzelle mitten im menschlichen Körper existieren kann, was für eine Art Manifestation von Energie kann alsdann im Kosmos existieren?

 

Ich meine, jene Energie ist ein Element des Lebens, welches auf andere Energie einwirkt. Und ich bin anhand meiner mentalen Vorsprachen bei der Göttlichkeit (der Quelle von Weisheit und Klarheit, von bedingungsloser Liebe und absolutem Verständnis, welche inmitten von uns allen existiert) zu dem Verständnis gelangt, dass Gott ein Geschehensverlauf, ein Prozess ist. Göttlichkeit ist eine Interaktion – intelligent, kreativ, nutzbar durch jene, die Seine Eigenschaften, Seine Zwecksetzung, und Sein Versprechen erfassen.

 

Ich könnte natürlich bei alledem schief liegen. Ich hoffe und vertraue darauf, dass meine Ansichten, so wie ich sie hier mit anderen teile, nicht als eine Plattform dafür genutzt werden, um verbale Tiraden oder Beleidigungen, Übergriffe mit Worten, Meuchelmorde des Ansehens und der Person, schmerzhaften Sarkasmus oder persönliche Angriffe auf die Anschauungen oder Glaubensüberzeugungen, auf die Religion oder Ethnie, auf die Philosophie oder das Verständnis von irgend einem Menschen vorzutragen.

 

Ich habe die Anschauung, dass wir alle hier erwachsene Menschen sind, und dass wir unsere Erörterungen über diese Thematiken in einer respektvollen und höflichen, zivilen und wohlerzogenen Art und Weise zuwege bringen können.

 

Unsere Differenzen haben nicht Abspaltung zu erzeugen, und unsere Kontraste brauchen nicht Konflikte hervorzubringen. Lasst uns gemeinsam an diesen Erkundungen unser Vergnügen finden, um zu sehen, wohin sie uns nehmen, und um uns allen eine Chance zu erteilen dafür, zur Veranschaulichung – einerlei wie unsere weiteren Verschiedenheiten auch ausfallen mögen – zu bringen, dass wir uns alle über eine Sache in Einvernehmen befinden: es ist sowohl möglich als auch ist es vorzugswürdig, in verträglicher Weise unterschiedlicher Auffassung zu sein.

 

In Liebe,

 

Neale.

 

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P.S.: Fühlt euch frei, diese Ausgabe des Wöchentlichen Bulletins an alle Freunde weiterzuleiten. Womöglich ist es jenen danach, mehr darüber in Erfahrung zu bringen und sich zur Subskription zu melden – welche, wie euch ja bekannt ist, kostenfrei ist. Gebt ihnen also eine Chance, sich über diese wundervolle Publikation über GmG kundig zu machen, die jede Woche publiziert wird! Sendet sie an einen Freund, an eine Freundin!

 

Zur Subskription geht es hier …

 

http://cwg.org/index.php?page=email_signup

 

Über die Jahre sind das Wöchentliche Bulletin und seine Artikel, wie sie Neale Donald Walsch niedergeschrieben hat, in den E-Mail-Postfächern tausender Leser rund um die Welt zu einem Favoriten geraten. Wir freuen uns, zusätzlich zu den neuesten Artikeln von Neale, an dieser Stelle gelegentlich eine Auswahl aus den besten seiner zurückliegenden schriftlichen Äußerungen für diese vorliegende Veröffentlichung zu präsentieren. Wir sähen es ungerne, wenn sich die vielen Leute diesen oder jenen Beitrag davon entgehen ließen, Bemerkungen, die uns den Weg weisen, wie GmG in unserem täglichen Leben anzuwenden ist. Handelt es sich nun um eine neue Vorlage oder um einen Zugabe-Abdruck – wir vertrauen darauf, dass ihr von diesen Niederschriften aus der Feder des Mannes, der uns Gespräche mit Gott überbrachte, trefflichen Nutzen erlangt.

 

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… Briefe an Neale ...

 

Hat Jesus mit Luzifer gesprochen?

 

Leserfrage:

Lieber Neale … GmG bringt uns bei, ein solches Gebilde wie den Teufel gibt es nicht. Wir haben über Jesus Christus gelesen und gehört, wie er über 40 Tage und Nächte lang zum Fasten, zur Meditation und zum Gebet in die Wüste ging. Angeblich hat der böse alte Luzifer Jesus drei Mal versucht, und beim letzten Mal bestand Luzifers Anliegen darin, Jesus sollte sich vor ihm beugen, sodass er, Jesus, danach die Welt/das Universum in Besitz nehmen könne. Wer war Jesus Christus, zu dem geredet wurde, falls der Teufel nicht existiert?

Ich bin durcheinander. Ich weiß deine Zeit, die du für die Antwort aufwendest, zu würdigen. Segenswünsche, Angelica.

 NEALE ANTWORTET

Angelica, die Geschichte ist eine Allegorie. Jesus „sprach zu“ seinem eigenen Geist, zu seinen eigenen Versuchungen, zu seinen eigenen inneren Dämonen … zu dem Teil von ihm, der erkannte, dass er aufs Leichteste die Welt „besitzen“ könnte (dass er sich als eine größere öffentliche Figur seiner Zeit hätte durchsetzen können), sofern er sich schier von seinem Umfassenderen Vorhaben abkehrte und den alltäglichen Attraktionen der Körperlichkeit unterlegen würde, indem er sie zu seinem Hauptaugenmerk erklärte.

Liebe Grüße,

 Neale

 

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ANMERKUNG: Wenn du gerne einen Brief an den Herausgeber dieses Bulletins schreiben möchtest, dann sende schlicht eine E-Mail an 

 

Neale [at] NealeDonaldWalsch [dot] com

 

mit der Angabe in der Betreffzeile „Letter to the Editor“. - In dieser vorliegenden Rubrik ['Briefe an den Herausgeber'] zieht Neale gelegentlich Mitteilungen, herrührend aus anderen Quellen, heran.

 

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Kurzmitteilungen

 

[Es folgen Schilderungen und Ankündigungen …]

 

> für den jährlich stattfindenden JAHRESEND-Retreat

> für einen neuen Online-Kurs über „Richtig leben herausfinden“

> für das soeben neu erschienene Buch N.D. Walsch's ... „CwG vol. 4 – Awaken the Species

 

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Quelle: CwG Weekly Bulletin # 772 [20.10.2017] ~ Übersetzung: Theophil Balz [21.10.2017] 

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Das engl. Original steht unter 

http://cwg.org/index.php?b=772

 

 

Die 

~ übersetzten Bulletins der letzten Jahre (jeweils als PDF-Datei herunterzuladen), 

~ die kostenlosen E-books von ND Walsch, 

~ sein Internet-Tagebuch (Blog; selektiv), 

~ Möglichkeiten, in einem Wort-Register nachzuschlagen, und manches Andere, 

sind gesammelt erreichbar unter 

 

www.gmg-materialien.de

 

ND Walsch lädt uns ausdrücklich dazu herbei, an seinem Leben teilzuhaben - und uns gegenseitig an unserem Leben teilhaben zu lassen. 

 

»Geh mit mir, sage ich, und ich werde versuchen, dir beizustehen dabei, dich aufs Neue wiederzuerschaffen, auch dann, indes ich dich darum ersuche, mir dabei zur Seite zu stehen, das Gleiche zu tun. Lasst uns unsere Futurologie zusammen gemeinsam erschaffen« [GmG Wö. Bulletin #239].

 

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Weitere verwandte Webseiten sind: 

 

www.gespraechemitgott.org

www.humanitysteam.ch

www.humanitysteam.de

 

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IN EIGENER SACHE ..... 

 

Liebe Freunde, 

 

die Mutter-Organisation, die »CwG Foundation«, benötigt in regelmäßiger Weise einen Mittelzufluss. In einer Extra-Mail vom 1.4.06 habe ich mich an Euch gewandt und dort dargelegt, welche Vorschläge ich für unsere gemeinsame Situation, auch für diejenige der Übersetzer und anderer Mitwirkender in Dtld., unterbreite. 

 

Hier kurzgemacht .... wir erbitten mtl. 4 Euro für das Bulletin. Die Hälfte geht per Monat in die USA, die andere Hälfte verbleibt in Dtld. zu den in der E-Mail aufgeführten Zwecken. Wir würden uns freuen, wenn wir gemeinsam auf einer Grundlage weitermachen könnten, die uns allen guttut und uns in ergänzender Verschiedenartigkeit füreinander wohlstellt. 

 

Liebe Grüße 

Theophil 

 

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Theophil Balz ~ Heidering 11 ~ D 49324 Melle ~ theophil [dot] balz [at] web [dot] de

 

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Ich habe ein Extra-Konto eingerichtet. [Da wir kein Verein sind, ist es nur möglich, das Konto auf einen Privat-Namen laufen zu lassen.] 

 

Theophil Balz ~ »TUFUNZANE« 

Kto. Nr.: 134023 

Kreissparkasse Melle 

BLZ 26552286 

Kennwort: »Bulletin« 

Für Überweisungen vom Ausland:

- SWIFT: NOLADE21MEL 

- IBAN-Nummer: DE73 2655 2286 0000 1340 23 

 

Notwendiges Kennwort auf dem Überweisungsformular: "BULLETIN" 

 

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Anmerkung: »Tufunzane« (kisuaheli) heißt: 

»Lasst uns zusammenkommen und uns gegenseitig anleiten und unterweisen.« 

 

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