GmG # 784

GmG Wöchentliches Bulletin # 784

 

12.1.2018 

 

Leben ist ein System!

 

Eine Anmerkung von Neale

 

Meine lieben Freunde …

Es ist interessant, ich zu sein. Ich habe das schlicht beschieden. Es ist einfach interessant, ich zu sein. Wisst ihr warum? Ich wache vielfach morgens mit den komischsten Dingen in meinem Kopf auf. 

 

Heute morgen etwa, um 4 Uhr 20, konnte ich keinen Deut mehr schlafen. Mein Geist war am Rasen, bis zum Überlaufen voll mit Gedanken. Es waren Gedanken über das Leben und die Natur der Letzten Wirklichkeit. Schließlich hielt ich es nicht mehr aus. Ich musste mein Notebook öffnen und anfangen, sie heraus zu lassen. Ich musste das. 

 

Und du, das fürchte ich, hast darunter zu leiden ... 

 

Also los geht’s.

 

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UND DIE STIMME SPRACH: Heute werde ich dir alles erzählen, was es über das Leben zu wissen gilt. (Oder, zumindest alles, was du in der Lage bist, In Dem Augenblick zu begreifen.) 

 

UND DIE STIMME FUHR FORT .... 

 

Wir leben in einem System. Wir sind dieses System. Dieses System wird durch einen Prozess betrieben. Wir sind dieser Prozess. Dieser Prozess wird durch Energie befeuert. Wir sind diese Energie. 

 

Nichts weiteres geht vor sich. 

 

Es gibt ein, zwei Wörter, die dafür benutzt wurden (und die in verschiedener Weise benutzt wurden), um diese gesamte Kosmologie zu beschreiben. Das Wort Leben kommt einem in den Sinn. 

Danach, während wir mit unserem Denken anheben (was Menschen geneigt sind, zu tun), das Wort: Gott. Beide Wörter beziehen sich auf Dasselbe. Man könnte sagen, und das ist ganz treffend -: „Gott ist Energie“. Oder: „Gott ist ein Prozess.“ Oder: „Gott ist ein System.“ Man könnte sagen, und das ist ganz treffend -: „Leben ist Energie“. Oder: „Leben ist ein Prozess.“ Oder: „Leben ist ein System.“ 

 

Gespräche mit Gott sagt: 'Gott ist ein Prozess, und dieser Prozess ist das Leben Selbst.' Diese Auffassung ist zutreffend. 

 

Lasst uns also diesen Prozess, der Gott Ist, und der Wir Sind, erkunden. 

 

Es ist ein Prozess des Austausches an Energie. 

 

Energie – was die Reine Essenz von Alles Was Ist, von Alles Was Je War, und von Alles Was Je Sein Wird ist – wird fortwährend Ausgetauscht. Mit was? Mit Sich Selbst. Sie langt nie über Sich Selbst hinaus. Sie könnte es nicht, sofern Sie es wollte, da nichts außerhalb Ihrer Selbst existiert. Das heißt, diese Reine Essenz ist das Alles In Allem. Sie ist die Gesamt-Summe von Jedwedem. Sie ist das Alpha und das Omega, der Anfang und das Ende, das Zuvor und das Hinterher, das Auf und das Ab von Ihr, das Linke und das Rechte von Ihr, das Hier und das Dort von Ihr, das Jetzt und das Dann. Sie ist die Summe und die Substanz, der Schöpfer und der Erschaffene, das Geeinte und das Individuierte, Sie ist der Unbewegte Beweger. 

 

Diese Energie tauscht Sich Selbst mit Sich Selbst aus in einem nie-endenden Prozess, der in sich selbst ein Sich-Selbst-Unterhaltendes Design, oder ein System, eingebaut hat. Der Prozess ist kein Holterdipolter. Es handelt sich nicht um Catch-as-catch-can. Der Prozess weiß, was Er tut, und, Er tut es in voller Absicht. 

 

In dem Prozess existiert ein Synergismus, und dieser Synergismus hält den Prozess auf ewig nachhaltig und anhaltend. Innerhalb des Prozesses gerät nichts in Verschwendung. Nichts geht verloren. Nichts bleibt unbenutzt. Alles ist Brennstoff. Und der Brennstoff ist wiederverbrennbar. 

 

Ich nenne das Wiederverbrennen des Brennstoffes des Lebens 'Synergistic Energy eXchange – oder S.E.X. 

 

Wir haben überall SEX, allezeit. Keine zwei Menschen treffen sich ohne das Austauschen dieser Energie. Trau mir. Die Frage heißt nie: Tauschen wir diese Energie untereinander aus? Die Frage heißt: Was wollen wir mit ihr tun ....? 

 

In menschlichen Begriffen bezeichnen wir diesen Synergistic Energy eXchange als den Zyklus des Lebens. Im Eigentlichen ist es der Austausch an Energie, der das Leben Selbst erschafft. Unsere Beschreibung ist zutreffend. 

 

In Wahrheit ist es unmöglich, dasjenige, was wir Neues Leben nennen, zu erschaffen. Alles, was wir tun können, ist, das Leben (die Energie), das ewig gegenwärtig ist, dazu zu veranlassen, in einer Neuen Form in Erscheinung zu treten. Das genau tun Sterne am Himmel. 

 

Die Augenfälligkeit dessen, wovon ich gerade gesprochen habe, liegt direkt oben, direkt am Himmel. (Wir wissen natürlich darum. Deswegen schauen wir intuitiv „zum Himmel“, während wir an „Gott“ denken. Deswegen richten sich unsere Augen instinktiv nach oben, während wir tief nachdenken oder verzweifelt um Hilfe suchen. Denkt ihr, das sei Zufall? Das ist es nicht. Auf zellularer Ebene wissen wir darum.) 

 

In unserem Falle, im Falle dieses bestimmten Sonnen-Systems, schauen wir auf das, was wir Die Sonne genannt haben. (Es ist nicht von ungefähr, dass frühere Zivilisationen die Sonne anbeteten – und dass es Einige immer noch tun.) 

 

Die Sonne gibt ihr Leben für uns auf. Sie brennt Sich soeben Selbst aus ['burning out'; A.d.Ü.]. Sicher, das mag ein paar Milliarden Jahre dauern, doch Das Tut Sie jetzt gerade. Mach dir nichts vor. Das geht hier vor sich. 

 

Eines Tages Wird das Licht Aus Gehen. Wiewohl, keine Sorge. Das Leben in seinem winzigen Ausdruck, der uns als Menschheit bekannt ist, wird dann zu der Zeit die ganze Sache kapiert haben und bereits Lange Fortgegangen sein. Wir werden einen Weg gefunden haben, uns die schiere Energie, die uns die Sonne sendet, zu Nutzen zu machen, um der Sonne aus dem Weg zu gehen, sobald sie schließlich in ihrem letzten Energieausbruch implodiert, und dann zu einem Schwarzen Loch wird. Lange davor werden wir diese Energie dafür eingesetzt haben, uns zu einem Neuen Sternen-System fortzubewegen, wo eine um Vieles jüngere Sonne, vielleicht eine Soeben Geborene, unserer Spezies für ein paar weitere Milliarden an Jahren das Überleben in durchaus unserer gegenwärtigen Form garantieren wird. Und, sobald sich diese Sonne dem Allerletzten Ausbruch nähert, werden wir uns wieder aufmachen, wie Nomaden im Universum, wie Zigeuner der Sterne, wie Menschen, die das auf eben dieser Erde getan haben, wo sie der Nahrung wegen (lies das so: der Energie wegen) herumlatschen, sobald die Versorgung vor Ort sich dem Ende zu neigt. 

 

Was meinst du, was essen wir hier ... ? Wir essen Sonnenlicht. Jede Nahrung ist das. Nichts anderes als bevorratetes Sonnenlicht. Es sind nicht bloß die Pflanzen, die mit dem Prozess der Photosynthese befasst sind, sondern wir alle, alles. Die Erde Selbst auch. Wir absorbieren von der Sonne Energie, und strahlen sie hinaus. Auf diese Weise kommen Blumen zum Blühen. Auf diese Weise gelangen Bäume zum Wachsen. Auf diese Weise werden Planeten. 

 

Inmitten unseres Planeten, in seinem Kern, existiert ein riesiger Boiler. Hin und wieder troff ein bisschen dieses Kern-Materials heraus, es kühlt sich auf seinem Weg beträchtlich ab, doch erscheint es immer noch als eine weiße, heiße, geschmolzene Lava. Dieses Kernmaterial ist heißer als heiß. Es ist die direkte Energie der Sonne, an ihren Rändern abgekühlt, während es ausgespien wurde, um die Kruste dessen zu formen, was wir nun als Die Erde bezeichnen. 

 

Als es herunterkühlte, verflüssigte sich ein Teil dieser Energie. Wir nennen das Öl (unter anderem). Ein Teil der Energie verfestigte sich. Wir nennen das Mineralien (unter anderem). Ein Teil der Energie wurde gasförmig. Wir nennen das Wasserstoff und Sauerstoff (unter anderem). Ein Teil der Energie verdampfte. Wir nennen das Ozon (unter anderem). Ein Teil dieser Energie miniaturisierte sich und lagerte Sich Selbst in fast Allem ein. Wir nennen das Vitamine (unter anderem). Ein Teil dieser Energie maximierte sich, und zeigte Sich Selbst in praktisch Allem. Wir nennen dies den Planeten Selbst (unter anderem). 

 

Wir sind diese Energie, in individualisierter Form. Wir sind ein Part dieses ewigen Prozesses des Energie-Austausches. In gewisser Weise essen wir uns selbst auf, um uns selbst zu unterhalten. In unserem Grunde sind wir alle das Gleiche, deswegen, egal was wir essen, wir essen uns selbst. Wir brauchen Vitamine, also essen wir Pflanzen und Tiere, Mineralien und Öl (Fischölkapseln sind dieser Tage groß im Rennen). Wir ziehen die Linie konsequent durch, uns selbst zu verkonsumieren – allerdings, Kannibalen taten das auch einmal, und waren derart primitiv, dass sie nicht begriffen, die eigene Spezies aufzuessen, bilde keinen Beitrag, sich selbst nachhaltig zu unterhalten. Als primitive Menschen dies schließlich mitbekamen, haben wir Ein Ander vom Speiseplan genommen. Zur Zeit nehmen wir Stück für Stück andere Formen des Lebens vom Speiseplan. Das Vegetarier-Sein ist selbstverständlich ein Ausfluss davon. Womöglich ist bald der Tag da, wo wir jedwede Form des Lebens auf diesem Planeten vom Speiseplan abgesetzt haben. Wir erhalten unsere Energie einfach direkt von der Sonne. 

 

Für Einige mag das weit hergeholt sein, doch scheinbar nicht für Hiri Ratan Manek. Für euch wird es interessant sein, nach Mr. Manek zu googeln, und zu lesen, was dort steht. 

 

Die Augen sind nicht bloß Instrumente, durch die wir sehen. Sie sind Instrumente, durch die wir Energie ansaugen. Sie haben diese Befähigung, auch wenn wir blind sind. Sie sind Portale, durch die die Energie des Lebens aufgefangen wird. Sie sind nicht die einzigen Portale, nicht der einzige Weg, um die Energie des Lebens zu absorbieren. Aber die Direkteste Route. Weswegen Hira Ratan Manek darauf besteht, dass wir, sofern wir bloß jeden Tag für ein paar Minuten die Sonne anschauen, das Meiste von dem bekommen, was wir erhalten, wenn wir etwas essen. Und wir bekommen es zügiger. Denn, wenn wir Dinge essen - wenn wir Pflanzen, Bäume, Mineralien und Tiere konsumieren -, müssen wir zunächst diese Substanzen umwandeln, um ihnen die Sonnen-Energie zu entnehmen, die in ihnen gelagert ist. Durch das In-die-Sonne-Schauen, so Mr. Manek's Rat, absorbieren wir das Sonnenlicht direkt, ohne es durch einen internen (und Energienutzenden) Verdauungsprozess umwandeln zu müssen. 

 

(Ein Wort zur Vorsicht freilich an der Stelle: die meisten Sonnen-Schauenden sagen, es gelte, die Sonne bloß während weniger Augenblicke um den Zeitpunkt des Sonnenaufgangs und -untergangs herum anzuschauen, damit die Augen vor möglichen permanenten nach-bildlichen und anderen möglichen Retina-Schäden geschützt sind. Und beachtet Folgendes: Ich bin nicht hier, um in irgendeiner Form zu dem Prozess des Sonnen-Anschauens zu raten oder ihn zu befürworten.) 

 

Nachdem ich das gesagt habe, wissen wir alle bereits über den Nutzen des Sonnenlichts Bescheid. Fühlen wir uns krank, so ist es bei den Menschen um uns herum üblich, zu sagen: „Komm, du musst raus in die Sonne.“ Und der Entzug von Sonnenlicht wird heutzutage als ein Krankheitsbild anerkannt, für den die medizinischen Wissenschaften und die moderne Technologie eine Behandlungsmethode gefunden haben. SAD (oder: Seasonal Affective Disorder) wird jetzt, unter anderem, mit Vollspektrum-Licht behandelt, um den Leuten das zu geben, was ihnen fehlt, wenn sie nicht genug Sonne bekommen. 

 

Meinen wir, es sei Zufall, dass Sonnenanbeter außergewöhnlich gesund sind? Geh zu einem Nudisten-Camp, in der Erwartung (in der Hoffnung?), eine Menge heiratsfähige nackte Körper, die da herumrennen, zu sehen zu bekommen, doch sei nicht überrascht, wenn du zu sehen bekommst, dass die Mehrheit der FKK-ler Leute in den 60-, 70- und 80-ern sind, die sich im Schwimmen fit halten, die Volleyball spielen und die die Zeit ihres Lebens in gesunden, vibrierenden Körpern verbringen, Körper, die an einem einzelnen Tag mehr Sonnenlicht in sich aufnehmen, als es die meisten unter uns in einem Monat tun. 

 

Der Prozess des Synergistic Energy eXchange ist das, was wir das Leben Selbst – und was Einige Gott nennen. Was wir in uns hineinnehmen, stellt das dar, was wir aus uns heraus geben, und ich möchte euch demnach dazu einladen, in aller Nähe auf die Art von Energie zu achten, die ihr jeden Tag in euer System hinein absorbiert. 

 

Leben IST ein System, und es existiert ein Weg, die Sache anzugehen, dein Leben zu ändern, dein Leben zu verbessern, und dies systematisch. Achte auf die Energie, die du in deinen Körper einbringst, und die du aus deinem Körper herausschickst. Sieh dir das einfach an. Sieh dir an, was du isst. Was du liest (und was du demzufolge in deinen Geist verschaffst). Sieh dir an, wonach du dich umblickst. Was für ein Fernsehen? Was für Filme? Anders gesagt, sieh dir an, was du verdaust.

 

Sieh daraufhin auf das hin, was du veräußerst und abstößt. Sieh auf das, was du denkst, was du sagst, was du tust. Sieh einfach hin. Kein Bewerten an der Stelle. Sieh einfach hin.

 

Sieh dann darauf, wie du dich fühlst.

 

Auf diese Weise nimmst du das System in Gebrauch.

 

Mit Liebe und mit einem Umarmen,

Neale.

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P.S.: Fühlt euch frei, diese Ausgabe des Wöchentlichen Bulletins an alle Freunde weiterzuleiten. Womöglich ist es jenen danach, mehr darüber in Erfahrung zu bringen und sich zur Subskription zu melden – welche, wie euch ja bekannt ist, kostenfrei ist. Gebt ihnen also eine Chance, sich über diese wundervolle Publikation über GmG kundig zu machen, die jede Woche publiziert wird! Sendet sie an einen Freund, an eine Freundin!

 

Zur Subskription geht es hier …

 

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Über die Jahre sind das Wöchentliche Bulletin und seine Artikel, wie sie Neale Donald Walsch niedergeschrieben hat, in den E-Mail-Postfächern tausender Leser rund um die Welt zu einem Favoriten geraten. Wir freuen uns, zusätzlich zu den neuesten Artikeln von Neale, an dieser Stelle gelegentlich eine Auswahl aus den besten seiner zurückliegenden schriftlichen Äußerungen für diese vorliegende Veröffentlichung zu präsentieren. Wir sähen es ungerne, wenn sich die vielen Leute diesen oder jenen Beitrag davon entgehen ließen, Bemerkungen, die uns den Weg weisen, wie GmG in unserem täglichen Leben anzuwenden ist. Handelt es sich nun um eine neue Vorlage oder um einen Zugabe-Abdruck – wir vertrauen darauf, dass ihr von diesen Niederschriften aus der Feder des Mannes, der uns Gespräche mit Gott überbrachte, trefflichen Nutzen erlangt.

 

 

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… Briefe an Neale ... 

 

Lieber Neale,

 Ich schreibe dir diese E-Mail mit einem sehr schweren Herzen, und ich hoffe ernstlich, dass du dich in der Lage siehst, mir etwas Trost zu spenden. Am Mittwoch musste ich meinen kleinen Hund weggeben – er war ein herrlicher Spiele-Pudel, und Teil unserer Familie. Er war fast 14 Jahre alt, ein gutes Alter für einen Pudel, aber das macht den Kummer nicht leichter. Hat Gott einen gesonderten Ort für Tiere, Neale? Er schuf sie und liebt sie. Gott ist Liebe – Liebe ist Gott. Ganz gewiss haben sie eine Seele, – sie haben Gefühle, Emotionen und eine tolle Intelligenz. Ich merke wohl, wie viel du zu tun hast, doch bete ich, dass du Zeit findest, mir eine E-Mail zu schicken. Deine liebevolle Freundin, Mary C.

 

NEALE ANTWORTET

 

Meine liebe Mary … Es tut mir sehr, sehr leid, von dem Verlust deines geliebten kleinen Kerlchens zu hören. Ich weiß aus persönlicher Erfahrung, wie schwer ein solcher Verlust sein kann. Ich möchte dir gerne sagen, dass es außer Frage steht, dass Haustiere das haben, was wir Seelen nennen. In der Hinsicht gibt es bei mir gar keine Frage. Die Seele ist die belebende Energie allen Lebens, und sie ist die Wesens-Essenz des Lebens Selbst. Dein wundervoller kleiner Freund erlebt nun die Freude des Nie-Endenden Lebens, und er wird sich womöglich, nicht anders als die menschlichen Ausdrucksformen, bescheiden, zur Körperlichkeit zurückzukehren – – vielleicht gar in dein eigenes Leben – – in einer neuen Form.

 

Mir wurde die Aussage übermittelt, dass der Beweggrund dafür, wieso wir dermaßen enge Bande mit gewissen Seelen (menschlichen wie tierischen) knüpfen, der ist, dass wir derartige Bande bereits früher innehatten. Ich bin darin unterwiesen, dass wir aber und abermals, über Äonen hinweg, mit der gleichen Garnitur an Seelen-Begleitern, Seelen-Partnern und Seelen-Gefährten auf der ewigen Reise durch Zeit und Raum unterwegs sind. Wir haben Seelen-Begleiter, Seelen-Partner und Seelen-Gefährten. Es gibt drei unterschiedliche Ebenen an „Verbundenheit“, und sie manifestieren sich unentwegt in drei kennzeichenbaren Weisen.

 

Du wirst dich augenblicklich erkannt sehen und ein Band mit einem Seelen-Begleiter formen – – selbst wenn es ein flüchtiges Band ist, so wie mit einem Vogel oder mit einem Schmetterling, der dir seine Gegenwart in einer sehr augenscheinlichen und scheinbar absichtsvollen Weise kundtut, oder mit einem Hund oder einer Katze, oder mit einem Tier in der Wildnis. Du wirst dich ebenfalls seltsamerweise und unerklärlich zu gewissen Menschenseinswesen hingezogen fühlen – nicht auf liebe-romantische Weise, sondern in einer offenbar sehr persönlichen Weise, welche öfters in der Wirklichkeit des Gegenwarts-Lebens keine Grundlage zu haben scheint, welche sich aber dennoch sehr nahe und angenehm anfühlt. Dies sind deine Seelen-Partner, und du wirst dich durch das Leben bewegen, wobei sie irgendwie in ihm eine bedeutende Rolle spielen. Ich habe Seelen-Partner, die besondere Schriftsteller sind oder waren, Sportstars, berühmte politische Figuren, welchen ich nie persönlich begegnet bin, denen ich mich aber gleichwohl besonders nahe fühle, und die ich gar als beschützend erlebe. Seelen-Partner treten in meinem Leben ebenfalls als nahe Freunde ein, unmittelbar in der Familie, in der entfernteren Verwandtschaft und sogar bei Fremden, welche ich, sobald wir uns begegnen, unverzüglich in mein Herz hinein nehme, und dies aus keinem ablesbaren oder gesonderten Grunde.

 

Und dann gibt es Seelen-Gefährten. Ich lebe mit meiner Seelen-Gefährtin jetzt zusammen, und das ist der größte wohltuende Segen in meinem Leben, denn ich fühle mich zuguterletzt nicht mehr länger Seelen-allein – – ein sehr besonderes und merkliches und ödes Empfinden, was du begreifst, sobald du es hast, und wovon du dich beseligt befreit fühlst, sobald du es nicht hast. Ich lebe jetzt in aller Glückseligkeit mit meiner Seelen-Gefährtin, denn ich fühle mich jetzt, ganz wörtlich, gefunden; schließlich gesehen für das, was ich wirklich bin; und gänzlich geliebt, geliebt als eben dies. 

 

Dies ist eine Gabe, welche nur der Himmel zu spenden vermag.

 

In einem menschlichen Sinn wird es wohl nicht sehr „romantisch“ sein, es vorzutragen - ich wurde in Kenntnis gesetzt, dass wir mehr als einem Seelen-Gefährten begegnen können – und dass wir im Grunde besondere Augenblicke mit mehr als einem einzigen Seelen-Gefährten teilen können – innerhalb einer Lebenszeit. Dies ist mir nicht widerfahren. Ich hatte nie mit einem Menschen eine Beziehung, der sich so wie mein vollständiger und gänzlicher Anderer anfühlte, wie ich es derzeit habe, aber mir wurde gesagt und ich wurde unterwiesen, dass innerhalb des verblüffenden Abenteuers einer menschlichen Lebenszeit selbst dafür die Möglichkeit besteht.

 

Demgegenüber, nicht jeder Mensch, den wir zu lieben beginnen und mit dem wir eine Liebesbeziehung eingehen, wird unser Seelen-Gefährte sein. Weil eine Person nicht dein Seelen-Gefährte ist, bedeutet nicht, dass du dich nicht in sie verlieben, sie nicht heiraten und dass du mit ihr keine Lebenspartnerschaft errichten kannst. Aber, falls du in deinem Leben mehr als eine innige Beziehung hattest, und falls eine davon mit einem Seelen-Gefährten war und eine davon nicht, dann wirst du den Unterschied unverzüglich bemerken.

 

Dasselbe stimmt bei Lieblingstieren. Du kannst auf ein bestimmtes Tier treffen und ein Gefühl wirklicher Zuneigung für jenes Tier heranwachsen spüren, sofern du aber je einem Tier begegnest, welches dein Seelen-Gefährte ist, weißt du das auf einen Schlag, und das Band, welches du mit jenem Tier knüpfst, ist unwiderstehlich, unerklärlich, undefinierbar und unzerbrüchlich.

 

Du hast ein solches Band mit deinem kleinen und wunderbaren Pudel, und ich kann dir sagen, dass nicht bloß er glücklich ist und sich freut, wo er jetzt ist – – du wirst ihn auch wieder sehen, sobald auch du zuhause bei Gott bist.

 

Und du wirst, wie ich es erwähnte, mit ihm wiedervereint sein, womöglich gar noch davor, sollte er sich entscheiden, sich in deinem Leben in einer weiteren Form ein ferneres Mal zu verkörperlichen. Falls dies geschieht, wirst du das vom ersten Augenblick deiner Begegnung an erkennen.

 

Nähre und heiße deine Betrübtheit über sein Ableben aus seinem präsenten physischen Leben willkommen, aber traure nicht wirklich, denn er ist jetzt von Freude, Wundern und Glück erfüllt, und dein Band mit ihm ist ewig und immerwährend. Und wisse dies – wisse es unentwegt – ein Lieblingstier ist Gottes Liebe … sichtbar gemacht, körperlich und unleugbar. Aus diesem Grunde erschuf Gott Lieblingstiere – – um uns wissen zu lassen, wie der Himmel wirklich aussieht.

 

Mögest du Gottes Segenstaten erleben, wie sie zu dir und durch dich fließen, beides jetzt und gar für immer und ewig.

 

Dir zu bescheidenen Diensten ...

 

Neale.

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ANMERKUNG: Wenn du gerne einen Brief an den Herausgeber dieses Bulletins schreiben möchtest, dann sende schlicht eine E-Mail an 

 

Neale [at] NealeDonaldWalsch [dot] com

 

mit der Angabe in der Betreffzeile „Letter to the Editor“. - In dieser vorliegenden Rubrik ['Briefe an den Herausgeber'] zieht Neale gelegentlich Mitteilungen, herrührend aus anderen Quellen, heran.

 

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Kurzmitteilungen

 

[Es folgen Schilderungen und Ankündigungen …]

 

> für einen Drei-Tage-Retreat über „GmG über Beziehungen“

> für einen Online-Kurs über „Richtig-leben herausfinden“

> für das soeben neu erschienene Buch N.D. Walsch's ... „CwG vol. 4 – Awaken the Species“

 

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Quelle: CwG Weekly Bulletin # 784 [12.1.2018] ~ Übersetzung: Theophil Balz [16.1.2018] 

 

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Das engl. Original steht unter 

http://cwg.org/index.php?b=784

 

Die 

~ übersetzten Bulletins der letzten Jahre (jeweils als PDF-Datei herunterzuladen), 

~ die kostenlosen E-books von ND Walsch, 

 

~ sein Internet-Tagebuch (Blog; selektiv), 

~ täglich sog. 'Heavenletters', tägliche Liebesbriefe Gottes an uns Menschliche Seinswesen auf der Erde (niedergeschrieben durch Frau Gloria Wendroff, Iowa, USA) 

~ Möglichkeiten, eigene Beiträge und Kommentare zu schreiben, 

~ Möglichkeiten, in einem Wort-Register nachzuschlagen, und manches Andere, 

sind gesammelt erreichbar unter 

 

www.gmg-materialien.de

 

ND Walsch lädt uns ausdrücklich dazu herbei, an seinem Leben teilzuhaben - und uns gegenseitig an unserem Leben teilhaben zu lassen. 

 

»Geh mit mir, sage ich, und ich werde versuchen, dir zu helfen, dich aufs Neue wiederzuerschaffen, auch dann, indes ich dich darum ersuche, mir dabei zur Seite zu stehen, das Gleiche zu tun. Lasst uns unsere Futurologie zusammen gemeinsam erschaffen« [GmG Wö. Bulletin #239].

 

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Weitere verwandte Webseiten sind: 

 

www.gespraechemitgott.org

www.humanitysteam.ch

www.humanitysteam.de

 

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IN EIGENER SACHE ..... 

 

Liebe Freunde, 

 

die Mutter-Organisation, die »CwG Foundation«, benötigt in regelmäßiger Weise einen Mittelzufluss. In einer Extra-Mail vom 1.4.06 habe ich mich an Euch gewandt und dort dargelegt, welche Vorschläge ich für unsere gemeinsame Situation, auch für diejenige der Übersetzer und anderer Mitwirkender in Dtld., unterbreite. 

 

Hier kurzgemacht .... wir erbitten mtl. 4 Euro für das Bulletin. Die Hälfte geht per Monat in die USA, die andere Hälfte verbleibt in Dtld. zu den in der E-Mail aufgeführten Zwecken. Wir würden uns freuen, wenn wir gemeinsam auf einer Grundlage weitermachen könnten, die uns allen guttut und uns in ergänzender Verschiedenartigkeit füreinander wohlstellt. 

 

Liebe Grüße 

Theophil 

 

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Theophil Balz ~ Heidering 11 ~ D 49324 Melle ~ theophil [dot] balz [at] web [dot] de

 

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Ich habe ein Extra-Konto eingerichtet. [Da wir kein Verein sind, ist es nur möglich, das Konto auf einen Privat-Namen laufen zu lassen.] 

 

Theophil Balz ~ »TUFUNZANE« 

Kto. Nr.: 134023 

Kreissparkasse Melle 

BLZ 26552286 

Kennwort: »Bulletin« 

Für Überweisungen vom Ausland:

- SWIFT: NOLADE21MEL 

- IBAN-Nummer: DE73 2655 2286 0000 1340 23 

 

Notwendiges Kennwort auf dem Überweisungsformular: "BULLETIN" 

 

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Anmerkung: »Tufunzane« (kisuaheli) heißt: 

 

»Lasst uns zusammenkommen und uns gegenseitig anleiten und unterweisen.« 

 

 

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