GmG # 794

GmG Wöchentliches Bulletin # 794

 

23.3.2018

 

Die bedeutsamste Artikel-Serie, die du wohl je gelesen hast

(Partie 6)

 

Eine Anmerkung von Neale 

 

Meine lieben Freunde …

 

Die Menschheit sieht sich heute einem ungemein kritischen Moment gegenüber – und dem gegenüber, was eine sehr dunkle Zeit sein könnte. Wir haben rasch einige Einstellungen umzustellen, sofern wir überleben möchten, überleben in unserer gegenwärtigen physischen Form, unserer eigenen Kindheit.

 

 Wir sind selbstverständlich eine sehr junge Spezies. Eine Menge Menschen denken sich die Menschheit als hochentwickelt. Tatsache ist, sie ist auf diesem Planeten soeben ihrem Kindsein entstiegen. In ihrem Buch ‚New World New Mind‘ haben dies Robert Ornstein und Paul Ehrlich in einem verblüffenden Absatz ins Gesichtsfeld gerückt:

 

»Nehmen wir einmal an, die Historie der Erde werde auf dem Kalender eines einzigen Jahres graphisch dargestellt; Mitternacht Anfang Januar stellt den Ursprung der Erde, und die Silvesternacht am 31. Dezember unsere Gegenwart dar. Dann würde ein jeder Tag des Erden'jahres' 12 Millionen Jahren der tatsächlichen Historie wiedergeben. Auf jener Skalierung würde die erste Lebensform, ein simples Bakterium, irgendwann im Februar in Erscheinung treten. Komplexere Lebensformen allerdings treten später auf; die ersten Fische rund um den 20. November. Die Dinosauriere treten um den 10. Dezember ein und verschwinden um Weihnachten. Der erste unserer Vorfahren, der als Mensch kenntlich ist, würde sich nicht vor dem Nachmittag des 31. Dezembers zeigen. Der homo sapiens – unsere Spezies – tauchte in etwa vormittags um 11:45 auf ... und all das, was in der aufgezeichneten Historie passierte, trüge sich in der letzten Minute des Jahres zu.«

 

 Ich betrachte dies als ein brillantes Textstück. In etwa 125 Worten haben diese zwei Herren eine riesige Menge Angaben in bissen-gerechte Form umgewandelt, sodass wir die Dinge zu fassen bekommen können, um alsdann leichter zu begreifen, weswegen wir weiterhin so handeln, wie wir es soeben tun.

 

 Unsere Jugend als Spezies stellt keine Begründetheit für unsere Handlungen dar, aber sie hilft uns, die Natur der Herausforderung in den Blick zu nehmen. Wir haben ganz einfach erwachsen zu werden. Wir haben aufzuhören, uns wie Kinder zu benehmen. Und wir haben das jetzt zu tun. Nicht in zehn oder zwanzig Jahren. Jetzt. In diesem Augenblick.

 

 Wir haben das Säbelrasseln einzustellen – das „Meine Rakete ist größer als die deine“-Muskeln-Spielen-Lassen der Militärs zwischen Nationen, welches leichtlich, im Handumdrehen, zum Tod von Hunderttausenden und zur Dezimierung ganzer Nationen führen kann.

 

 Wir haben mit dem Katastrophen-Ignorieren aufzuhören – jene Art von „Sieh irgendwo andershin“-Apthie, welche es zulässt, dass auf diesem Planeten in jeder Stunde 650 Kinder an Hunger Sterben, dass 1,6 Milliarden der Erdbevölkerung nach wie vor ohne Elektrizität zu leben haben, dass 1,7 Milliarden keinen Zugang zu sauberem Wasser haben, dass 2,6 Milliarden keine grundlegende sanitäre Versorgung besitzen …  und dies, in dem ersten Viertel des 21. Jahrhunderts, inmitten einer Zivilisation, welche sich selber „zivilisiert“ heißt.

 

 Wir haben die Scheinheiligkeit einzustellen – das Gebaren, „eine Sache zu sagen und eine andere zu tun“, welches uns stattgibt, beliebig Menschen zu töten, um Menschen zu belehren, dass Menschen-Töten nicht in Ordnung ist; welches uns stattgibt, unsere Kinder vor Videospiele, vor Fernsehprogramme und Filme zu setzen, welche Gewalt, Gewalt, Gewalt bildlich darstellen, selbst so unter uns die Rede davon ist, wir würden eine Generation großziehen, bei der wir hoffen, sie würde Gewalt als ein Mittel zur Konfliktlösung zurückweisen. Wir haben mit dem „Eine Sache zu sagen und eine andere zu tun“-Verhalten aufzuhören, dass wir ungesunde Nahrung zu uns nehmen, dass wir gewohnheitsmäßig krebserzeugende Stoffe inhalieren, dass wir freiwillig abträgliche Mengen an gehirn-röstenden und leberschädigenden Flüssigkeiten zu uns nehmen, derweilen wir ganzheitliches Leben predigen.

 

 Wir haben mit dem archaischen Denken aufzuhören – jene Art „Festgefahrensein in vor langer langer Zeit“-Herangehensweise an das Leben, welche uns in der Falle einer althergebrachten Geschichte des Getrenntseins festhält, die alle fühlenden Wesen dazu erklärt, voneinander getrennt zu sein, und jeden unter uns motiviert, unserer individuellen Agenda hinterherzugehen, unsere individuellen Bedürfnisse voranzutreiben, unsere Bestrebungen zu bewirten, selbst wenn dies bedeutet, dass es auf Kosten jener geht, welche wir nicht als Teil von „uns" erachten.

 

 Wir haben aufzuhören, einfach aufzuhören damit, uns so zu benehmen, wie wir uns verhalten haben, und wir haben von innen heraus uns eine Neue Möglichkeit, Menschlich zu sein, herbeizurufen. Einen Weg, der uns stattgibt, Singularität und Einzigartigkeit, ohne dabei Trennung zu schaffen, uns zueigen zu machen, Unterschiede zum Ausdruck zu bringen, ohne Abspaltungen zu schaffen, und Kontraste zu erleben, ohne Konflikte zu erzeugen.

 

 Alldies ist möglich, freilich wird es uns abfordern, eine Neue Kulturelle Geschichte zu schreiben und auszudrücken – eine Auffassung über Wer Wir Sind, und über Wieso Wir Hier sind, welche in einem weltweiten Maßstab noch nie versucht worden ist. Sie ist aus dem betrüblichsten Grunde nicht versucht worden: Sie scheint, vielen Menschen, „allzu gut zu sein, um wahr zu sein“.  Und sie reibt sich an der Alten Geschichte, welche wir uns darüber erzählt haben, wer wir als eine Spezies sind, und weswegen wir uns hier auf Erden aufhalten – eine Erzählung, welche wir uns über Jahrtausende übermittelt haben.

 

 Jene Geschichte funktioniert nicht mehr länger. Das meint, sie ist nicht tragfähig. Sie ist nicht funktional. Sie erzeugt nicht die Resultate, welche wir uns unserer Aussage gemäß wünschen, weder in unserem individuellen Leben noch auch in unserer kollektiven Erfahrung. Gleichwohl hängen wir weiterhin an ihr, und wiederholen die Verhaltensweisen aber und abermals, welche aus ihr hervorkommen, in der Erwartung, ein anderes Resultat gezeitigt zu bekommen. Dies ist selbstverständlich das klassische Beispiel von Verrücktheit. Das scheint uns freilich nicht davon abzuhalten. Augenscheinlich ist das Einzige, was uns zum Einhalten bringen kann, unangemildertes, unbegrenztes, unvorstellbares Unheil.

 

 Nach dorthin sind wir derzeit unterwegs. Militärisch, politisch, ökonomisch, ökologisch, wir sind auf dem Weg in diese Richtung. Dies bedeutet nicht, dass wir nicht in der Lage sind, die Richtung zu ändern. Indes können wir die Richtung nicht ändern, wenn wir nicht und solange wir nicht die Richtung anerkennen, in der wir gegenwärtig unterwegs sind.

 

 In den Worten von John Adams aus dem Wort ein Musical ‚1776‘: „Ist denn irgendwer hier? Kümmert das irgendjemanden? Sieht irgendwer, was ich sehe?“

 

 Sofern du da bist, sofern du dich kümmerst, und sofern du siehst, was ich sehe, dann gibt es etwas, was du tun kannst. Sowohl für dich selber individuell, und für die Menschheit kollektiv. Davon handelt diese Serie von Beiträgen, und handelt das Buch, auf dem die Serie fußt.

 

 

Mit Liebe und Umarmen,

 

Neale

 

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P.S.: Fühlt euch frei, diese Ausgabe des Wöchentlichen Bulletins an alle Freunde weiterzuleiten. Womöglich ist es jenen danach, mehr darüber in Erfahrung zu bringen und sich zur Subskription zu melden – welche, wie euch ja bekannt ist, kostenfrei ist. Gebt ihnen also eine Chance, sich über diese wundervolle Publikation über GmG kundig zu machen, die jede Woche publiziert wird! Sendet sie an einen Freund, an eine Freundin!

 

Zur Subskription geht es hier …

 

http://cwg.org/index.php?page=email_signup

 

Über die Jahre sind das Wöchentliche Bulletin und seine Artikel, wie sie Neale Donald Walsch niedergeschrieben hat, in den E-Mail-Postfächern tausender Leser rund um die Welt zu einem Favoriten geraten. Wir freuen uns, zusätzlich zu den neuesten Artikeln von Neale, an dieser Stelle gelegentlich eine Auswahl aus den besten seiner zurückliegenden schriftlichen Äußerungen für diese vorliegende Veröffentlichung zu präsentieren. Wir sähen es ungerne, wenn sich die vielen Leute diesen oder jenen Beitrag davon entgehen ließen, Bemerkungen, die uns den Weg weisen, wie GmG in unserem täglichen Leben anzuwenden ist. Handelt es sich nun um eine neue Vorlage oder um einen Zugabe-Abdruck – wir vertrauen darauf, dass ihr von diesen Niederschriften aus der Feder des Mannes, der uns Gespräche mit Gott überbrachte, trefflichen Nutzen erlangt.

 

 

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… Briefe an Neale ... 

 

Lieber Neale,

In 'The Only Thing That Matters' schriebst du, die höchste Priorität in unserem Leben sollte das sein, „was sich einer sehnlich wünscht“. Meinst du wirklich, Gott sei tatsächlich damit befasst, Was Jemand Erstrebt? Schau dir den Kosmos an, und was für ein winziges Fleckchen jeder von uns mit unseren dermaßen ernsten Anliegen und Bestrebungen ist. Vulkane, schwarze Löcher, explodierende Sterne usw. und der Mikropunkt Mike – ich kann nicht begreifen, wie irgendeiner unter uns für Gott so bedeutsam sein kann. Auch übertrage ich dir nicht die Verantwortlichkeit, mich zu überreden. Was du allerdings geschrieben und gesagt hast, ist verflixt interessant. Ich spielte bei dem Klub der Optimisten heute eine Rolle, indem ich Geige spielte, als man nach dem Grillfest wieder die Straßen sauber machte, aber dem Universum gegenüber??

Mike

 

 

 

NEALE ANTWORTET

 

 

Lieber Mike, mir steht es deutlich vor Augen, dass es dir in etwa gut ins Haus stehen würde, das Buch genauer durchzulesen. Du hast die Aussage „Was das Eine sich sehnlich wünscht“ voll und ganz missverstanden, in der Auffassung, diese bedeute das, was jeder einzelne auf der Erde an sehnlichen Wünschen äußert. Es meint schlechterdings nichts Derartiges. Ich vermute, du hast nicht das ganze Buch gelesen, anderenfalls wärst du außerstande gewesen, das Obige so hinzuschreiben. „Was das Eine Begehrt“ bezieht sich darauf, wonach es Gott verlangt, Mike. Gott ist der EINE, auf den in diesem Teil des Buchs Bezug genommen wird.

 

Gott und wir sind EINS. Alle Dinge sind Ein Ding. Es gibt einzig Ein Ding, und alle Dinge sind Teil des Einen Dings, welches ist. Was demnach, Mike, im Leben eine Rolle spielt, ist, was der Eine sehnlichst erstrebt. Sprich, was das Ganze - das Ganze, welches wir des Öfteren als Gott bezeichnen - sehnlichst erstrebt. Und was ist das, Mike? Es ist, dass du dein Selbst als Wer Du Wirklich Bist zum Ausdruck bringst und erlebst. Du bist eine Individuation der Göttlichkeit, und Gottes einziges Streben heißt, dass du, mitsamt das ganze Leben, dies in deiner Erfahrung kennenlernen kannst.

 

Ich sende dir meine Liebe und alle guten Gedanken, Mike.

 

Dir zu Diensten,

Neale.

 

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ANMERKUNG: Wenn du gerne einen Brief an den Herausgeber dieses Bulletins schreiben möchtest, dann sende schlicht eine E-Mail an 

 

Neale [at] NealeDonaldWalsch [dot] com

 

mit der Angabe in der Betreffzeile „Letter to the Editor“. - In dieser vorliegenden Rubrik ['Briefe an den Herausgeber'] zieht Neale gelegentlich Mitteilungen, herrührend aus anderen Quellen, heran.

 

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Kurzmitteilungen

 

[Es folgen Schilderungen und Ankündigungen …]

 

> für einen Drei-Tage-Retreat über „GmG über Beziehungen“

> für einen Online-Kurs über „Richtig-leben herausfinden“

> für das soeben neu erschienene Buch N.D. Walsch's ... „CwG vol. 4 – Awaken the Species

 

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Quelle: CwG Weekly Bulletin # 794 [23.3.2018] ~ Übersetzung: Theophil Balz [24.3.2018] 

 

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Das engl. Original steht unter 

http://cwg.org/index.php?b=794

 

Die 

~ übersetzten Bulletins der letzten Jahre (jeweils als PDF-Datei herunterzuladen), 

~ die kostenlosen E-books von ND Walsch, 

 

~ sein Internet-Tagebuch (Blog; selektiv), 

~ täglich sog. 'Heavenletters', tägliche Liebesbriefe Gottes an uns Menschliche Seinswesen auf der Erde (niedergeschrieben durch Frau Gloria Wendroff, Iowa, USA) 

~ Möglichkeiten, eigene Beiträge und Kommentare zu schreiben, 

~ Möglichkeiten, in einem Wort-Register nachzuschlagen, und manches Andere, 

sind gesammelt erreichbar unter 

 

www.gmg-materialien.de

 

ND Walsch lädt uns ausdrücklich dazu herbei, an seinem Leben teilzuhaben - und uns gegenseitig an unserem Leben teilhaben zu lassen. 

 

»Geh mit mir, sage ich, und ich werde versuchen, dir zu helfen, dich aufs Neue wiederzuerschaffen, auch dann, indes ich dich darum ersuche, mir dabei zur Seite zu stehen, das Gleiche zu tun. Lasst uns unsere Futurologie zusammen gemeinsam erschaffen« [GmG Wö. Bulletin #239].

 

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Weitere verwandte Webseiten sind: 

 

www.gespraechemitgott.org

www.humanitysteam.ch

www.humanitysteam.de

 

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IN EIGENER SACHE ..... 

 

Liebe Freunde, 

 

die Mutter-Organisation, die »CwG Foundation«, benötigt in regelmäßiger Weise einen Mittelzufluss. In einer Extra-Mail vom 1.4.06 habe ich mich an Euch gewandt und dort dargelegt, welche Vorschläge ich für unsere gemeinsame Situation, auch für diejenige der Übersetzer und anderer Mitwirkender in Dtld., unterbreite. 

 

Hier kurzgemacht .... wir erbitten mtl. 4 Euro für das Bulletin. Die Hälfte geht per Monat in die USA, die andere Hälfte verbleibt in Dtld. zu den in der E-Mail aufgeführten Zwecken. Wir würden uns freuen, wenn wir gemeinsam auf einer Grundlage weitermachen könnten, die uns allen guttut und uns in ergänzender Verschiedenartigkeit füreinander wohlstellt. 

 

Liebe Grüße 

Theophil 

 

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Theophil Balz ~ Heidering 11 ~ D 49324 Melle ~ theophil [dot] balz [at] web [dot] de

 

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Ich habe ein Extra-Konto eingerichtet. [Da wir kein Verein sind, ist es nur möglich, das Konto auf einen Privat-Namen laufen zu lassen.] 

 

Theophil Balz ~ »TUFUNZANE« 

Kto. Nr.: 134023 

Kreissparkasse Melle 

BLZ 26552286 

Kennwort: »Bulletin« 

Für Überweisungen vom Ausland:

- SWIFT: NOLADE21MEL 

- IBAN-Nummer: DE73 2655 2286 0000 1340 23 

 

Notwendiges Kennwort auf dem Überweisungsformular: "BULLETIN" 

 

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Anmerkung: »Tufunzane« (kisuaheli) heißt: 

 

»Lasst uns zusammenkommen und uns gegenseitig anleiten und unterweisen.« 

 

 

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