GmG # 795

GmG Wöchentliches Bulletin # 795

 

30.3.2018

 

Die bedeutsamste Artikel-Serie, die du wohl je gelesen hast

(Partie 7)

 

Eine Anmerkung von Neale 

 

Meine lieben Freunde …

 

Sofern wir der Auffassung sind, die Menschheit bewege sich in die verkehrte Richtung – ja, in der Tat, in eine gefährliche Richtung –, ist das Erste, was wir zu tun haben, dass wir alle unsere Kommunikations-Ressourcen einweisen, die größte Anzahl von uns (und selbstverständlich unsere Führungspersönlichkeiten) zu überzeugen, dass die Menschheit ein Problem hat.

 

Die Ursache dafür, weswegen wir uns in eine solche gefährliche Richtung aufmachen, ist die, dass zahlreiche Menschen, wie Vogelsträuße, den Kopf in den Sand gesteckt haben, was es ihnen erlaubt, vorzubringen, wir hätten ein so großes Problem ja gar nicht, sofern die Menschen einfach damit aufhörten, sich untereinander aufzuhetzen dahingehend, Dinge zu ändern. Aber Menschen sind aus einem Grund aufgewühlt. Fakt ist das, dass keines der Systeme, welches wir vor Ort eingerichtet haben, um für alle von uns auf diesem Planeten ein besseres Leben zu schaffen, den Ausgang gezeitigt hat, für den es konzipiert worden ist.

 

Die Dinge liegen noch schlimmer. Sie haben im Eigentlichen

 genau das Gegenteil hervorgebracht.

 

Unsere politischen Systeme – eingerichtet, um Sicherheit und Geborgenheit für die Menschen der Welt zu schaffen – haben genau das Gegenteil erreicht: unentwegte Misshelligkeiten und in Auflösung Begriffensein.

 

Unsere ökonomischen Systeme – eingerichtet, um günstige Gelegenheit und hinlänglich kalt für Alle zu schaffen – haben genau das Gegenteil hervorgebracht: zunehmende Armut und massive wirtschaftliche Ungleichheit, 8 der reichsten Menschen auf der Welt haben mehr Vermögen als 3,5 Mrd. Menschen …. das ist die Hälfte der Weltbevölkerung … zusammengenommen.

 

Unsere ökologischen Systeme - eingerichtet, um eine nachhaltige Lebensart zu schaffen - sind dermaßen missbraucht worden, dass sie nun genau das Gegenteil hervorbringen: Umweltkatastrophen rechts wie links.

 

Unsere Bildungssysteme - eingerichtet, um die Wissensgrundlage der Bevölkerung des Planeten höher und höher zu heben - haben genau das Gegenteil produziert: einen Tropfen im globalen Gewahren und in der globalen Empfindsamkeit, sodass unser gemeinsamer verstandesmäßiger Nenner Jahr für Jahr tiefer und tiefer sinkt. Wir können uns nicht einmal mehr Telefonnummern merken.

 

Unsere Systeme für die Gesundheitsfürsorge – eingerichtet, um für einen zunehmend höheren Prozentsatz von Menschen ein gutes und langes Leben zu schaffen – haben genau das Gegenteil erreicht: sie tun wenig, um den ungleichen Zugang zur modernen Medizin und zur heutigen Gesundheitsvorsorge zu beseitigen, und sie versehen jedes Jahr einen niedrigeren und niedrigeren Prozentsatz der Weltbevölkerung mit den höchst entwickelten medizinischen Dienstleistungen.

 

Unsere Sozialsysteme – eingerichtet, um kooperativen Gemeinsinn und Harmonie unter einer vielstimmigen Population herzustellen – haben genau das Gegenteil hervorgebracht: Uneinigkeit, Ungleichheit, Vorurteile, und Verzweiflung … und, viel zu oft, um sich greifende Ungerechtigkeit.

 

Und, dies nun ist bedauerlicherweise das am wenigsten Funktionierende, unsere spirituellen Systeme – eingerichtet, um eine größere Nähe zu Gott, und mithin zueinander, zu schaffen – haben genau das Gegenteil gezeitigt: bittere Selbstgerechtigkeit, schockierende Intoleranz, weitverbreitete Wut, tiefsitzender Hass und sich selbst rechtfertigende Gewalt.

 

Was ist da los? Was geht mit der menschlichen Rasse vor, dass sie sich selber nicht sehen kann, selbst dann nicht, wenn sie den Kopf aus dem Sand herausnimmt und sich selber anschaut? Was ist der Menschheit blinder Fleck?

 

Könnte es Zeit sein, die Frage zu stellen: „Könnte es etwas geben, das wir über das Leben nicht zur Gänze begreifen, welches, verstünden wir es, alles verwandeln würde?“

 

Dies stellt die Schlüsselfrage dar. Und das ist die Frage, welche 'Conversations with God: Book 4 – Awaken the Species' vor dem Hohen Hause stellt: Ist es möglich, schlicht und einfach möglich, dass es etwas gibt, das wir hier über uns selber, über unser Leben, … und, ja, über Gott nicht zur Gänze begreifen, welches, verstünden wir es, alles verwandeln würde?

 

Und was GmG uns anträgt, ist, dass die Antwort darauf Ja lautet. Ein klangvolles Ja.

 

 

Mit Liebe und Umarmen,

 

Neale

 

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P.S.: Fühlt euch frei, diese Ausgabe des Wöchentlichen Bulletins an alle Freunde weiterzuleiten. Womöglich ist es jenen danach, mehr darüber in Erfahrung zu bringen und sich zur Subskription zu melden – welche, wie euch ja bekannt ist, kostenfrei ist. Gebt ihnen also eine Chance, sich über diese wundervolle Publikation über GmG kundig zu machen, die jede Woche publiziert wird! Sendet sie an einen Freund, an eine Freundin!

 

Zur Subskription geht es hier …

 

http://cwg.org/index.php?page=email_signup

 

Über die Jahre sind das Wöchentliche Bulletin und seine Artikel, wie sie Neale Donald Walsch niedergeschrieben hat, in den E-Mail-Postfächern tausender Leser rund um die Welt zu einem Favoriten geraten. Wir freuen uns, zusätzlich zu den neuesten Artikeln von Neale, an dieser Stelle gelegentlich eine Auswahl aus den besten seiner zurückliegenden schriftlichen Äußerungen für diese vorliegende Veröffentlichung zu präsentieren. Wir sähen es ungerne, wenn sich die vielen Leute diesen oder jenen Beitrag davon entgehen ließen, Bemerkungen, die uns den Weg weisen, wie GmG in unserem täglichen Leben anzuwenden ist. Handelt es sich nun um eine neue Vorlage oder um einen Zugabe-Abdruck – wir vertrauen darauf, dass ihr von diesen Niederschriften aus der Feder des Mannes, der uns Gespräche mit Gott überbrachte, trefflichen Nutzen erlangt.

 

 

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… Briefe an Neale ... 

 

Alle Taten sind Taten der Liebe 

 

Lieber Neale,

Drei Kinder, wahrscheinlich mit Teenager-Gedanken an Kaufhäuser, an neue Schuhe, an den Jungen, auf den sie stehen, vielleicht an ihren Abschlussball oder an die Karriere, standen im Begriff, mit ihren 16, 14 und 21Jahren in ein Jahrzehnt des Missbrauchs einzutreten. Eine junge Frau unter ihnen bekam in der Gefangenschaft einen Sohn. Drei Brüder nahmen vorgeblich daran teil und sind dafür angeklagt. Können wir den Menschen aus Cleveland Vorwürfe machen, wie etlichen Menschen unter den Deutschen in der Hitler-Ära, dass sie daran mitschuldig sind? Wir können das nicht. Und du sagst, es gebe in der Welt nichts Böses? Dies seien, wie du es geschrieben hast, „Wehklagen tiefer Liebe“? Du würdest diese Brüder in den Arm nehmen? Ganz bestimmt gäbe ich dem Nachbarn, der sie freiließ, eine Umarmung, und ich bin so gar nicht der Umarme-Typ! Falls es dein Kind wäre, würdest du dann dem Universum Vertrauen schenken, dass es sich entfaltet, wie es ihm angelegen sei, es zu tun? Vielleicht geht es gar um mehr. Vielleicht bliebe man ruhig, cool und gesammelt, um das Flugzeug auf dem Hudson zur Landung zu bringen, sozusagen, zum bestmöglichen Ausgang zu geleiten. Aber, Mann ….

 

 

 

NEALE ANTWORTET

 

Ich verstehe, mein Freund, wie du im Nachgang zu den Nachrichten aus Cleveland zu diesen Empfindungen gelangen konntest. Du reagierst, wie es jeder gänzlich normale Mensch tun wird. Allerdings lädt uns das Leben dazu ein, nicht in „normaler“ Weise zu reagieren, sondern auf eine „natürliche“ Weise. Was für Menschenwesen „normal“ ist, ist ihnen womöglich nicht „natürlich“, sofern sie in ihrem Geisteszustand sich zu ihrem Natürlichsten Selbst voranbewegten.

 

Ich verstehe die Schwierigkeit, die wir haben, wenn wir uns die Auffassung zueigen machen möchten, dass alle menschlichen Taten Taten der Liebe sind, wie bösartig und verdreht sie auch sein mögen, aber das macht die Behauptung nicht weniger zutreffend.

 

Alle Menschen handeln aus einem Trachten heraus, und das sehnliche Bestreben ist der Auswuchs aus unserer Liebe für etwas, einerlei worum es dabei geht. Menschen mit beschädigten Sinnen --- mentale und emotionale Befähigungen, die früher in ihrem Leben verwundet wurden, oder mit geminderten Fähigkeiten, mit denen sie geboren wurden --- halten öfters aufs Tiefste verzerrte Bestreben inne und bringen sie zum Ausdruck.

 

Selbst das Rechtssystem der Menschheit zieht dies in Betracht, weswegen es gewisse Menschen „für unschuldig aufgrund von Unzurechnungsfähigkeit“ erklärt.

 

Um deine Äußerung von oben richtigzustellen – es sind tatsächlich nicht drei Brüder angeklagt worden, sondern nur einer. Seine Brüder wurden ohne gegen sie erhobene Anklagen freigelassen. Das aber ist ein unwichtiges Detail. Dein größerer Punkt ist angekommen. Ob es nun ein Mann war, der dieses Verbrechen beging, oder drei, dein Punkt ist der gleiche: Würde ich diesen Man in den Arm nehmen?

 

Hmmm … Papst Johannes Paul begab sich, nachdem er nach der Genesung von einer schweren Schussverletzung aus dem Krankenhaus entlassen worden war, zu dem Mann in dem Gefängnis, der auf ihn geschossen hatte, der auf ihn abdrückte in der Hoffnung, ihn umzubringen, und gab nicht bloß eine Umarmung, sondern seinen päpstlichen Segen.

 

Vermutlich wird man einwenden, der Papst sei kein gewöhnlicher Mensch --- ist es allerdings nicht eben das, was uns das Leben aufruft zu sein? --- nicht „gewöhnlich“?

 

Wir können den Menschen aus Cleveland nicht dieses oder jenes Gedankengut im besonderen vorwerfen, da „Vorwürfe Machen“ nicht Teil der Heiligen Erfahrung ist. Wir können nachvollziehen, wieso die Leute aus Cleveland ganz bestimmte Gefühle haben. Die wirkliche Frage lautet aber: Was ist Gottes Reaktion, was ist Gottes Erwiderung und Position dem gegenüber, was dieser Mann vorgeblich getan hat? Denkst du, Gott vergibt, oder Gott verdammt?

 

Gespräche mit Gott sagt: „Hitler ging in den Himmel ein.“ Wie ist das möglich? Kann das stimmen? Ist es möglich, dass Gott die schlimmsten vorstellbaren Vergehen vergibt? Auf der anderen Hand, ist es möglich, dass es, einerlei was jemand tut oder sagt, einerlei wie gramvoll oder voller Bedauern jemand ist, gewisse Vergehen gibt, die Gott nie, die Gott niemals, unter keinen Umständen, vergeben wird?

 

Übertrumpfen Gräueltaten das Mitempfinden für die mental Entstellten? Übertrumpft Wut Barmherzigkeit? Übertrumpft Rechtschaffenheit für alle Zeit Vergebung?

 

Lasst dies unsere Fragen für den Tag sein.

 

Ich habe Kenntnis von dem Ort, in dem ich lebe. Und an jenem Ort wird Vergebung durch Nachvollziehen-Können übertrumpft, und macht derweil Vergebung unnötig.

 

Ich bin mir im Klaren, dies ist ungeheuer infragestellend, dies ist sehr schwierig, es vor Ort auszuleben, es ist sehr schwer, es als Ausgangspunkt herzunehmen. Ich nehme an dieser Stelle Papst Johannes Paul, den Pfarrherrn der Christen --- und im eigentlichen Christus selber ---, als mein Modell in Anspruch. Nicht dass ich ein praktizierender Katholik bin. Aber es braucht für mich nicht lange, um wahre Heiligkeit zu erkennen, sobald ich sie sehe, sobald ich sie in jedem Menschen sehe. Dies ist die Art Heiligkeit, nach der ich trachte.

 

Habe ich das erreicht? Bin ich da? Nein. Weit davon entfernt. Aber dies ist das Modell, auf das ich aus bin. Ich lade dich dazu ein, es gleichermaßen in Betracht zu nehmen.

 

Ich sende dir Liebe und einen jeden guten Gedanken.

 

Dir zu Diensten,

 

 

Neale.

 

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ANMERKUNG: Wenn du gerne einen Brief an den Herausgeber dieses Bulletins schreiben möchtest, dann sende schlicht eine E-Mail an 

 

Neale [at] NealeDonaldWalsch [dot] com

 

mit der Angabe in der Betreffzeile „Letter to the Editor“. - In dieser vorliegenden Rubrik ['Briefe an den Herausgeber'] zieht Neale gelegentlich Mitteilungen, herrührend aus anderen Quellen, heran.

 

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Kurzmitteilungen

 

[Es folgen Schilderungen und Ankündigungen …]

 

> für einen Drei-Tage-Retreat über „GmG über Beziehungen“

> für einen Online-Kurs über „Richtig-leben herausfinden“

> für das soeben neu erschienene Buch N.D. Walsch's ... „CwG vol. 4 – Awaken the Species

 

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Quelle: CwG Weekly Bulletin # 795 [30.3.2018] ~ Übersetzung: Theophil Balz [31.3.2018] 

 

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Das engl. Original steht unter 

http://cwg.org/index.php?b=795

 

Die 

~ übersetzten Bulletins der letzten Jahre (jeweils als PDF-Datei herunterzuladen), 

~ die kostenlosen E-books von ND Walsch, 

 

~ sein Internet-Tagebuch (Blog; selektiv), 

~ täglich sog. 'Heavenletters', tägliche Liebesbriefe Gottes an uns Menschliche Seinswesen auf der Erde (niedergeschrieben durch Frau Gloria Wendroff, Iowa, USA) 

~ Möglichkeiten, eigene Beiträge und Kommentare zu schreiben, 

~ Möglichkeiten, in einem Wort-Register nachzuschlagen, und manches Andere, 

sind gesammelt erreichbar unter 

 

www.gmg-materialien.de

 

ND Walsch lädt uns ausdrücklich dazu herbei, an seinem Leben teilzuhaben - und uns gegenseitig an unserem Leben teilhaben zu lassen. 

 

»Geh mit mir, sage ich, und ich werde versuchen, dir zu helfen, dich aufs Neue wiederzuerschaffen, auch dann, indes ich dich darum ersuche, mir dabei zur Seite zu stehen, das Gleiche zu tun. Lasst uns unsere Futurologie zusammen gemeinsam erschaffen« [GmG Wö. Bulletin #239].

 

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Weitere verwandte Webseiten sind: 

 

www.gespraechemitgott.org

www.humanitysteam.ch

www.humanitysteam.de

 

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IN EIGENER SACHE ..... 

 

Liebe Freunde, 

 

die Mutter-Organisation, die »CwG Foundation«, benötigt in regelmäßiger Weise einen Mittelzufluss. In einer Extra-Mail vom 1.4.06 habe ich mich an Euch gewandt und dort dargelegt, welche Vorschläge ich für unsere gemeinsame Situation, auch für diejenige der Übersetzer und anderer Mitwirkender in Dtld., unterbreite. 

 

Hier kurzgemacht .... wir erbitten mtl. 4 Euro für das Bulletin. Die Hälfte geht per Monat in die USA, die andere Hälfte verbleibt in Dtld. zu den in der E-Mail aufgeführten Zwecken. Wir würden uns freuen, wenn wir gemeinsam auf einer Grundlage weitermachen könnten, die uns allen guttut und uns in ergänzender Verschiedenartigkeit füreinander wohlstellt. 

 

Liebe Grüße 

Theophil 

 

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Theophil Balz ~ Heidering 11 ~ D 49324 Melle ~ theophil [dot] balz [at] web [dot] de

 

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Ich habe ein Extra-Konto eingerichtet. [Da wir kein Verein sind, ist es nur möglich, das Konto auf einen Privat-Namen laufen zu lassen.] 

 

Theophil Balz ~ »TUFUNZANE« 

Kto. Nr.: 134023 

Kreissparkasse Melle 

BLZ 26552286 

Kennwort: »Bulletin« 

Für Überweisungen vom Ausland:

- SWIFT: NOLADE21MEL 

- IBAN-Nummer: DE73 2655 2286 0000 1340 23 

 

Notwendiges Kennwort auf dem Überweisungsformular: "BULLETIN" 

 

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Anmerkung: »Tufunzane« (kisuaheli) heißt: 

 

»Lasst uns zusammenkommen und uns gegenseitig anleiten und unterweisen.« 

 

 

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