GmG # 800

GmG Wöchentliches Bulletin # 800

 

4.5.2018

 

Wie mit Kummer umgehen

 

 

Eine Anmerkung von Neale 

 

Meine lieben Freunde …

 

Kürzlich schrieb ich hier an der Stelle in einem Beitrag, dass alles „Schlimme“, was in unserem kollektiven wie individuellen Leben geschieht – von dem Erdbeben in Chile bis zu der entsetzlichen Explosion unter Tage in West Virginia – Teil eines Umfassenderen Prozesses ist, durch welchen sich das Gesamt des Lebens entfaltet.

 

Ich weiß, es ist schwer, jene „Silber-Auskleidung“ zu erkennen, wenn du einer unter Jenen bist, deren Gatte oder Gattin oder Kind bei diesen Tragödien zu Tode kam … deswegen möchte ich in dieser Woche über den Verlauf des Trauerns reden, und wie dieser beeinflusst und begünstigt werden kann, indem wir uns zu höheren und noch höheren Ebenen spirituellen Gewahrseins emporheben.

 

Kummer ist eine der Fünf Natürlichen Emotionen. Die anderen sind: Angst, Ärger, Neid und Liebe. Diese Emotionen sind uns als Geschenke überreicht worden. Sie sind Werkzeuge, die uns allen, sofern sie gut eingesetzt werden, helfen können, durch dieses Leben zu kommen und physisch wie mental gesund zu bleiben. Der Kniff allerdings dabei ist – diese Emotionen dürfen nicht zurückgehalten werden.

 

Kummer, der unterdrückt wird, wird sich in eine sehr unnatürliche Emotion kehren: in chronische Depression. Infolgedessen ist es, wenn ich mit Menschen über den Prozess des Trauerns rede, das Erste, was ich ihnen sage: „Fühle die Trauer. Ums Himmelswillen, fühle sie. Wenn du den Kummer erlebt hast, gib dir statt, ihn zum Ausdruck zu bringen.“

 

Ich sage dies, weil viele Menschen – vielleicht die meisten – ihren Kummer verstecken, oder wenigstens sehr bemüht sind, ihn zu kontrollieren, ihn bei sich drinnen zu behalten, ihn wegzudrücken. Genau das ist die Garantie, dass er umso länger verweilen wird.

 

Das erste, was es also bei Kummer zu tun gibt, ist ihn herauslassen. Schreie ihn heraus, heule ihn heraus (auf gesunde Art und Weise, nicht unter Missbrauch eines Anderen), schlage ihn heraus (ich habe Menschen ermuntert, einen Stock oder etwas anderes zuhilfe zu nehmen, mit dem sie auf ein großes Kissen einschlagen können. Ein Baseball-Schläger auf einen alten Reifen wirkt Wunder. Ein luftgefüllter Schlauch kann ebenfalls Mächtiges leisten, wenn man ihn auf alten Telefonbüchern zum Einsatz bringt.)

 

Dr. Elisabeth Kübler-Ross äußerte gewöhnlich, jedes Krankenhaus sollte nicht einfach bloß eine Kapelle haben, in die man geht, um stille zu sein, um zu beten oder schier in Frieden dazusitzen, sondern auch einen Schrei-Raum, wohin man sich begeben kann, um den eigenen Kummer herauszuschreien. Aber nein, würde sie sagen, was tun sie in den Krankenhäusern, sie geben den Menschen, die über dem Sterben eines geliebten Angehörigen trauern und in Kummer geraten, ein Beruhigungsmittel und schicken sie nachhause.

 

Eines der Probleme in unserer Gesellschaft, so drückte es Dr. Ross im allgemeinen aus, lautet, dass uns beigebracht wurde, alle unsere Natürlichen Emotionen zu dämpfen. Selbst die Liebe. Mit dem Resultat, dass jene Emotionen verdrängt werden, was, wie ich oben ausführte, zu sehr unnatürlichen Emotionen führt. Verdrängte Angst wird zu Panik werden. Schierer Neid, sobald er unterdrückt wird, wird sich in Eifersucht kehren. Verdrängter Ärger wird zu Zorn. Und verdrängte Liebe kehrt sich in Habgier.

 

Demnach Rat No. 1 bei Trauer und Kummer: Lasse ihn heraus. Finde einen Freund, eine Freundin, gehe zu deinem Pastor, Geistlichen, Rabbi oder Ulama, schaue dich nach einem Kummer-und-Verlust-Berater um, gehe in eine Selbsthilfegruppe für den Umgang mit Emotionen … finde jemanden, bei dem du ihn heraus lassen kannst. 

 

Mit Liebe und Umarmen,

 

Neale

 

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P.S.: Fühlt euch frei, diese Ausgabe des Wöchentlichen Bulletins an alle Freunde weiterzuleiten. Womöglich ist es jenen danach, mehr darüber in Erfahrung zu bringen und sich zur Subskription zu melden – welche, wie euch ja bekannt ist, kostenfrei ist. Gebt ihnen also eine Chance, sich über diese wundervolle Publikation über GmG kundig zu machen, die jede Woche publiziert wird! Sendet sie an einen Freund, an eine Freundin!

 

Zur Subskription geht es hier …

 

http://cwg.org/index.php?page=email_signup

 

Über die Jahre sind das Wöchentliche Bulletin und seine Artikel, wie sie Neale Donald Walsch niedergeschrieben hat, in den E-Mail-Postfächern tausender Leser rund um die Welt zu einem Favoriten geraten. Wir freuen uns, zusätzlich zu den neuesten Artikeln von Neale, an dieser Stelle gelegentlich eine Auswahl aus den besten seiner zurückliegenden schriftlichen Äußerungen für diese vorliegende Veröffentlichung zu präsentieren. Wir sähen es ungerne, wenn sich die vielen Leute diesen oder jenen Beitrag davon entgehen ließen, Bemerkungen, die uns den Weg weisen, wie GmG in unserem täglichen Leben anzuwenden ist. Handelt es sich nun um eine neue Vorlage oder um einen Zugabe-Abdruck – wir vertrauen darauf, dass ihr von diesen Niederschriften aus der Feder des Mannes, der uns Gespräche mit Gott überbrachte, trefflichen Nutzen erlangt.

 

 

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Was ist ein spiritueller Botschafter? 

 

… Briefe an Neale ... 

 

Lieber Neale,

Was ist deiner Auffassung nach die Rolle eines spirituellen Botschafters? Ich habe mir dein Leben aus der Entfernung angesehen und die Kommentare durchgesehen, die du darbietest, und sie bringen mir die Frage auf. Ich meine diese Frage ernsthaft, nicht abfällig. Danke, dass du dich ihr zuwendest.

Geraldine aus New Hampshire.

 

 

 

NEALE ANTWORTET

 

Liebe Geraldine … ich habe kürzlich eine Menge darüber nachgedacht, demnach ist es für mich keine Überraschung, dass du mir diesen Brief auf den Weg bringen solltest. Was wir bedenken, kommt zu uns – gelegentlich recht zügig. Ich sollte dir sagen, dass ich mich in meiner Vorstellung eben als dies sehe. In meinem Gemüt sehe ich mich als spiritueller Botschafter. Ist das arrogant? Ich hoffe nicht. Ich hoffe, es ist mutig, nicht aber arrogant.

 

Gott sagt uns in 'Gespräche mit Gott', dass wir ALLE spirituelle Botschafter sind. Wir sind LEBEN, und überbringen DEM Leben Angaben ÜBER das Leben mittels des Herganges des Lebens Selbst. Auf diese Weise arbeitet das ganze System.

 

Unsere spirituelle Botschaft ist unser Leben, wie es gelebt wird. Die Botschaft, die ich der Welt über die Welt überbringe, ist die Botschaft, die mein eigenes Leben sendet.

 

Es gibt Zeiten, wann mich das niederdrückt. Denn ich bin mir sehr wohl darüber im Klaren, dass das Leben, was ich gelebt habe, nicht die Botschaft darstellt, die ich der Menschheit gerne übermittelt sähe über dieses oder jenes, noch viel weniger über Wer Wir Sind und wie wir das Leben am Besten zum Funktionieren bringen können. Ich habe in meinem Leben Dinge getan – und tue weiterhin Dinge –, bei denen ich mir wünschte, ich hätte sie niemals getan und ich würde sie nicht tun. Ich habe den Wunsch, ich könnte mich zu meinem höchsten Gedanken über mein Selbst erheben, aber es hat den Anschein, als vermöchte ich das nicht.

 

Gewiss, was wir mit unseren eigenen Worten erklären, ist auf dem Weg, zu unserer Realität zu werden, demnach habe ich mich soeben dazu „verurteilt“, außerstande zu sein, das zu tun, was ich ansage, es gerne tun zu mögen. Lasst mich das also umformulieren. Lasst mich sagen und es offen eingestehen, dass ich bis JETZT außerstande war, mich zu meinem höchsten Gedanken über mein Selbst zu erheben. Indes steige ich jeden Tag höher und höher. Jeden Tag bin ich mehr und mehr Wer Ich Wirklich Bin. Und jeden Tag ändere ich Verhaltensweisen – und bezeuge dabei bewusst, was ich tue, und weswegen ich es tue – und lasse so viele Verhaltensweisen wie möglich fallen, die nicht die höchste Version von Wer Ich Bin veranschaulichen.

 

Dies ist mein Pfad. Ich mache treffliche Anstalten, diesen Pfad zu begehen … und er ist nicht leicht. Ich möchte nicht versuchen, dich hinters Licht zu führen und dir zu sagen, es sei leicht. Alle von uns sind aufgerufen, aber wenige unter uns ausersehen sich selber. Der Geist ist willig, das Fleisch aber ist schwach. Dies hat zum wenigsten bei mir mit Sicherheit seine Richtigkeit gehabt.

 

Demnach, Geraldine, ich schreite ins Morgen hinein, neuerlich mich verschrieben habend, neuerlich äußerst bestimmt, neuerlich ermutigt kraft meines eigenen sich ausweitenden Gewahrseins. Und ich bitte um deine Mithilfe, und um die Hilfe Anderer. Fahre bitte fort, mir uns Gedächtnis zurückzurufen, Wer Ich Wirklich Bin.

 

Sollte ein spiritueller Botschafter jemals seine oder ihre Stimme in Kritik an einer anderen Individuation des Einen Seins erheben? Dies ist eine sehr wichtige Frage, Geraldine. Wie du aus anderen Briefen hier und in kürzlichen Ausgaben dieses Bulletins ersehen kannst, gibt es zahlreiche Menschen, die das Gefühl haben, ich sollte in meinen öffentlichen Erklärungen unseren Präsidenten nicht kritisieren. Diese Leute haben es tatsächlich fertiggebracht, dass ich einhalte und zum Nachdenken komme. Ist Kritik jederzeit angebracht? Ist sie jemals angemessen, hervorgebracht von einer Person, die sich selber sieht, ein spiritueller Botschafter zu sein? Was ist überhaupt die Rolle eines spirituellen Botschafters?

 

Mir scheint es, seine Rolle ist es, in einer jeden Lage auf die spirituelle Wahrheit hinzuweisen. Ich bin vielleicht nicht so klar gewesen, wie ich es hätte in meinen Kommentaren über den Präsidenten und über die gegenwärtige Regierung sein sollen, was jene Wahrheit angeht. Ich schaue mir das momentan in aller Tiefe an. Und ich bin jenen Menschen dankbar, die mich veranlassten, diese Frage in aller Gänze zu erkunden.

 

Es muss indes die eine oder andere Möglichkeit geben für spirituelle Botschafter, zum Ausdruck zu bringen: „Warnung. Wir gehen in die falsche Richtung. Unser momentaner Weg funktioniert nicht. Er führt nicht zum Ziel. Er erzielt nicht unsere zum Ausdruck gebrachten Anliegen. Er spiegelt unseren höchsten Gedanken über uns selbst nicht wider. Er ist keine Veranschaulichung davon.“ Und ich frage mich, wie dies zu bewerkstelligen ist, ohne zum wenigsten so zu scheinen, als würde man auf jene Menschen, die die Richtung angeben, „mit den Fingern zeigen“.

 

Dennoch, die erste Person, auf die ich mit den Fingern zu zeigen habe, ist ich. Ich bin weit entfernt von vollkommen sein. Tatsache ist, so weit weg von vollkommen, dass mein eigenes Leben verfänglich ist. Daher habe ich jetzt Arbeit vor mir, und habe zügig zu arbeiten, um mein eigenes Haus in Ordnung zu bringen. Und ich weiß darum. Ich bin mir dessen gewahr. Zutiefst gewahr.

 

Also, Geraldine, ich sehe mir eben diese Frage an, die du diese Woche gestellt hast. Ich möchte dich wissen lassen, was meine Erkundung ergibt. Ich weiß Wie. Sie beginnt mit tiefer Selbst-Erkundung. Ich befinde mich momentan in diesem Geschehen.

 

Danke, dass du mir geschrieben hast, meine Freundin. Lasst uns gemeinsam vorrücken hin zu unserem Nächsten Erhabensten Ausdruck unseres Wahren Selbst.

 

Mit Liebe und Mitempfinden,

 

Neale.

 

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ANMERKUNG: Wenn du gerne einen Brief an den Herausgeber dieses Bulletins schreiben möchtest, dann sende schlicht eine E-Mail an 

 

Neale [at] NealeDonaldWalsch [dot] com

 

mit der Angabe in der Betreffzeile „Letter to the Editor“. - In dieser vorliegenden Rubrik ['Briefe an den Herausgeber'] zieht Neale gelegentlich Mitteilungen, herrührend aus anderen Quellen, heran.

 

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Kurzmitteilungen

 

[Es folgen Schilderungen und Ankündigungen …]

 

> für einen Drei-Tage-Retreat über „Home with God“, Ende September 2018

> für einen Online-Kurs über „Richtig-leben herausfinden“

> für das jüngst neu erschienene Buch N.D. Walsch's ... „CwG vol. 4 – Awaken the Species

 

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Quelle: CwG Weekly Bulletin # 800 [4.5.2018] ~ Übersetzung: Theophil Balz [5.5.2018] 

 

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Das engl. Original steht unter 

http://cwg.org/index.php?b=800

 

Die 

~ übersetzten Bulletins der letzten Jahre (jeweils als PDF-Datei herunterzuladen), 

~ die kostenlosen E-books von ND Walsch, 

 

~ sein Internet-Tagebuch (Blog; selektiv), 

~ täglich sog. 'Heavenletters', tägliche Liebesbriefe Gottes an uns Menschliche Seinswesen auf der Erde (niedergeschrieben durch Frau Gloria Wendroff, Iowa, USA) 

~ Möglichkeiten, eigene Beiträge und Kommentare zu schreiben, 

~ Möglichkeiten, in einem Wort-Register nachzuschlagen, und manches Andere, 

sind gesammelt erreichbar unter 

 

www.gmg-materialien.de

 

ND Walsch lädt uns ausdrücklich dazu herbei, an seinem Leben teilzuhaben - und uns gegenseitig an unserem Leben teilhaben zu lassen. 

 

»Geh mit mir, sage ich, und ich werde versuchen, dir zu helfen, dich aufs Neue wiederzuerschaffen, auch dann, indes ich dich darum ersuche, mir dabei zur Seite zu stehen, das Gleiche zu tun. Lasst uns unsere Futurologie zusammen gemeinsam erschaffen« [GmG Wö. Bulletin #239].

 

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Weitere verwandte Webseiten sind: 

 

www.gespraechemitgott.org

www.humanitysteam.ch

www.humanitysteam.de

 

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IN EIGENER SACHE ..... 

 

Liebe Freunde, 

 

die Mutter-Organisation, die »CwG Foundation«, benötigt in regelmäßiger Weise einen Mittelzufluss. In einer Extra-Mail vom 1.4.06 habe ich mich an Euch gewandt und dort dargelegt, welche Vorschläge ich für unsere gemeinsame Situation, auch für diejenige der Übersetzer und anderer Mitwirkender in Dtld., unterbreite. 

 

Hier kurzgemacht .... wir erbitten mtl. 4 Euro für das Bulletin. Die Hälfte geht per Monat in die USA, die andere Hälfte verbleibt in Dtld. zu den in der E-Mail aufgeführten Zwecken. Wir würden uns freuen, wenn wir gemeinsam auf einer Grundlage weitermachen könnten, die uns allen guttut und uns in ergänzender Verschiedenartigkeit füreinander wohlstellt. 

 

Liebe Grüße 

Theophil 

 

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Theophil Balz ~ Heidering 11 ~ D 49324 Melle ~ theophil [dot] balz [at] web [dot] de

 

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Ich habe ein Extra-Konto eingerichtet. [Da wir kein Verein sind, ist es nur möglich, das Konto auf einen Privat-Namen laufen zu lassen.] 

 

Theophil Balz ~ »TUFUNZANE« 

Kto. Nr.: 134023 

Kreissparkasse Melle 

BLZ 26552286 

Kennwort: »Bulletin« 

Für Überweisungen vom Ausland:

- SWIFT: NOLADE21MEL 

- IBAN-Nummer: DE73 2655 2286 0000 1340 23 

 

Notwendiges Kennwort auf dem Überweisungsformular: "BULLETIN" 

 

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Anmerkung: »Tufunzane« (kisuaheli) heißt: 

 

»Lasst uns zusammenkommen und uns gegenseitig anleiten und unterweisen.« 

 

 

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