GmG # 805

GmG Wöchentliches Bulletin # 805

 

8.6.2018

 

Lasst uns Freunde sein!

 

 

Eine Anmerkung von Neale 

 

Meine lieben Freunde …

 

Ich hoffe und vertraue darauf, dass euer Leben in dieser Woche wundervoll war. Lasst mich euch sagen, das Wichtige ist, einander Freunde zu sein.

 

Seid Freunde mit jedermann.

 

Seid Freunde mit eurem Ehegatten. Seid Freunde mit euren Kindern. Seid Freunde mit euren Verwandten. Seid Freunde mit euren Nachbarn, mit euren Arbeitskollegen und mit euren Bekannten. Und ja, seid sogar Freunde mit euren Feinden.

 

Schlicht … seid Freunde.

 

Zu den schärfsten Kritiken, die mir galten, gehört, als einmal jemand, mit dem ich damals verheiratet war und die ich echt und voll und ganz liebte, zu mir sagte: „Du behandelst deine Freunde besser, als du mich behandelst.“

 

Ich vergesse das nie. Weil ich wusste, dass es stimmte. Es ist gänzlich, es ist umwerfend wahr, dass ich hinsichtlich der Verhaltensweisen meiner Freunde mehr Toleranz, mehr Geduld und Nachsicht hatte, als mit demjenigen Menschen, mit dem ich mein Leben teilte.

 

Ich sagte zu meiner Lebenspartnerin Dinge, die ich zu einem Freund niemals gesagt hätte. Ich kritisierte sie für Sachen, die ich bei einem Freund einfach hätte „durchgehen“ lassen. Ich bemerkte bei meiner Lebenspartnerin Dinge, über die ich bei einem Freund hinweg gesehen hätte. Und ich ließ Dinge, die meine Lebenspartnerin tat, mich behelligen - eigentlich mich verärgern -, auf die ich mich nicht einmal eingestimmt hätte, sofern ein Freund das gleiche getan hätte.

 

Worum geht es hier?, begann ich mich zu fragen. Weswegen behandeln wir diejenigen, die uns am Nächsten stehen, so, als wären sie uns überhaupt nicht „nahe“? Weil wir sie besser kennen als unsere Freunde, weil wir tagaus tagein mehr Zeit mit ihnen verbringen? Stimmt es etwa wirklich, dass „Vertrautheit Geringschätzung ausbrütet“?

 

Nein, nein … sagt, so ist es nicht! Sollte Vertrautheit nicht Mitempfinden, Verständnis, Geduld, Toleranz, Akzeptanz und tiefere und tiefere Liebe zeitigen? Sollte eine innige Beziehung nicht der Ort größter Gesichertheit sein, und keineswegs der Ort der geringsten Geborgenheit?

 

Als kleines Kind (das ist lange, lange her) gab es ein Lied, das recht populär war. Selbst damals war es ein altvertrautes gutes Lied, und wir besaßen eine Schallplatte davon, gesungen von den Mills Brothers, eine Platte, die ich häufig bei der Familien-Vitrola (Ha! weiß überhaupt noch jemand, von wem oder was ich hier rede ---???) auflegte.

 

 

Der Song hieß: You Always Hurt the One You Love. Der Text ging in etwa so … wenn ich mich jetzt recht entsinne …

 

Du verletzt immer den, den du liebst,

Den, dem du niemals wehtun solltest.

Du nimmst dir immer die schönste Rose

Und zerquetscht sie, bis die Blütenblätter abfallen.

 

Du brichst immer das freundlichste Herz

Mit einem hastigen Wort, was du nicht zurückholen kannst.

Wenn ich dir also gestern Abend das Herz gebrochen habe,

Tat ich es, weil ich dich unter allen am meisten liebe.

 

 

Die Ironie dieses Lieds hängt mir bis auf den heutigen Tag an. Ich gelangte zu großem Bedauern (und dazu, sie und den Himmel um Vergebung zu bitten) über die zahlreichen Weisen, wie ich die geliebten Angehörigen behandelte, die mir nahestanden, und ich gelangte zu der Einsicht, dass zu den größten Geschenken, die wir einem geliebten Menschen machen können, die Freundschaft gehört. Pure und simple Freundschaft. Mit ihnen einfach wie mit einem Freund umgehen. So wie wir mit jemand umgehen würden, bei dem wir uns scheuen ihn zu verlieren.

 

Demnach ja, sei Freund mit deinem Gatten. Sei Freund mit deinen Kindern. Sei Freund mit deinen Verwandten. Sei Freund mit deinen Nachbarn, deinen Arbeitskollegen und deinen Bekannten. Und ja, sei sogar Freund mit deinen Feinden. Und das Wichtigste … sei Freund mit dir selbst!

 

Das wird wohl das Schwerste von allem sein. Folglich wollen wir uns das in der nächsten Woche einmal genauer ansehen.

 

 

Mit Liebe und Umarmen,

 

Neale

 

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

 

P.S.: Fühlt euch frei, diese Ausgabe des Wöchentlichen Bulletins an alle Freunde weiterzuleiten. Womöglich ist es jenen danach, mehr darüber in Erfahrung zu bringen und sich zur Subskription zu melden – welche, wie euch ja bekannt ist, kostenfrei ist. Gebt ihnen also eine Chance, sich über diese wundervolle Publikation über GmG kundig zu machen, die jede Woche publiziert wird! Sendet sie an einen Freund, an eine Freundin!

 

Zur Subskription geht es hier …

 

http://cwg.org/index.php?page=email_signup

 

Über die Jahre sind das Wöchentliche Bulletin und seine Artikel, wie sie Neale Donald Walsch niedergeschrieben hat, in den E-Mail-Postfächern tausender Leser rund um die Welt zu einem Favoriten geraten. Wir freuen uns, zusätzlich zu den neuesten Artikeln von Neale, an dieser Stelle gelegentlich eine Auswahl aus den besten seiner zurückliegenden schriftlichen Äußerungen für diese vorliegende Veröffentlichung zu präsentieren. Wir sähen es ungerne, wenn sich die vielen Leute diesen oder jenen Beitrag davon entgehen ließen, Bemerkungen, die uns den Weg weisen, wie GmG in unserem täglichen Leben anzuwenden ist. Handelt es sich nun um eine neue Vorlage oder um einen Zugabe-Abdruck – wir vertrauen darauf, dass ihr von diesen Niederschriften aus der Feder des Mannes, der uns Gespräche mit Gott überbrachte, trefflichen Nutzen erlangt.

 

 

= = = = = = = = = = = = = = 

= = = = = = = = = = = = = = 

 

 

 

Was ist eine 'Lebens-Rückschau'? 

 

 

… Briefe an Neale ... 

 

Lieber Neale …

 

Vielen Dank für „Zuhause in Gott“!! Endlich werden meine Erfahrungen mit dem Tod und dem Sterben bestätigt. Ich war 30 Jahre lang Krankenschwester und dabei zahlreiche Jahre mit dem Sterben befasst. In der Präsenz dieses heiligen Vorkommnisses aber und abermals bei Menschen, habe ich bemerkenswerte Dinge erlebt.

 

So viele Geschichten könnte ich erzählen, was ich aber nicht tue, da die Leute denken würden, ich hätte sie mir ausgedacht. Ich bin in einem Haus mit atheistischen Eltern großgeworden. Über Gott oder Religion reden wurde geahndet. Ich machte meinen Abschluss an der Krankenschwester-Schule, und meine erste Anstellung fand ich in der Krebs-Abteilung. Die Patienten waren hier zur Behandlung, oder zum Sterben. Ich hatte zu der Zeit keine Erfahrung mit dem Tod und dem Sterben, ebensowenig eine spirituelle Grundlage. Es war ein Geschenk, dort zu sein!

 

Mit der Zeit begann ich das Wunder des Todes auszuspüren. Es brachte mich zu Gott und zu meinen gegenwärtigen Glaubensüberzeugungen. Ich habe keine Angst vor dem Tod, und bin gespannt, all jene geliebten Nahestehenden auf der anderen Seite wiederzusehen.

 

Meine Frage betrifft die Schritte unmittelbar nach dem Tod. Das erste ist, so wie ich es verstehe, das Abscheiden vom Körper zu gewahren und sich klar zu werden, dass das Leben vorüber ist. Das zweite ist, dies und das zu erleben, was, unserem Glauben gemäß, nach dem Tod geschehe.

 

Laut meiner Lektüre über Nahtod-Erfahrungen haben die besagten Menschen erklärt, sie hätten unmittelbar nach dem Tod eine Lebensrückschau erlebt. Alle Vorkommnisse ihres Lebens traten vor ihnen in Erscheinung, einem Film gleich, und sie durchlebten sie ein weiteres Mal aus der Sicht der Anderen. Demzufolge werden wir, falls unser Benehmen einem anderen Menschen wehtat, den Schmerz des Anderen spüren; und nicht anders, wenn wir einem Anderen hilfreich beiseite standen, werden wir dessen Dankbarkeit empfinden. Kam bei deinen Gesprächen eine Lebensrückschau zur Sprache? Passiert dies? Oder schier nur jenen, die denken, es werde geschehen?

 

nikki

 

 

 

NEALE ANTWORTET

 

Liebe Nikki,

 

ZUHAUSE IN GOTT schildert im Wesentlichen die gleiche Erfahrung, die du hier beschrieben hast. Bitte lies Kapitel 30. Dort ist Folgendes zu finden …

 

 

Jetzt stell dir einen großen Raum vor, in dem die Teile des Wandgemäldes, die du auf dem Lauf durch den Korridor der Zeit betrachtet hast, an den Wänden hängen. Es handelt sich also nicht um das ganze Wandgemälde, sondern nur um verschiedene Ausschnitte daraus, auf die du dich bei deiner Bewegung durch den Korridor konzentriert hast.

Diese Bilder hängen jetzt an den Wänden wie bei einer Kunstausstellung, und du wanderst langsam durch diese 'Kunstgalerie' und schaust dir die Bilder eines nach dem anderen an.

Und während du diese Bilder eingehend studierst, erlebst du alles, was sich auf dem jeweiligen Bild ereignet. Nicht nur das, was dir widerfährt, sondern auch das, was mit allen anderen auf dem Bild Anwesenden geschieht.

Diese Bilder stehen für jeden Moment deines Lebens, und jetzt, wo du sie erforschst, hast du zum ersten Mal ein vollständiges Bild von allem, was sich in jedem Moment ereignet.

Das ist oft nicht das, was sich deiner Meinung nach abspielte, und es ist immer mehr, als du dir vorgestellt hast.“

 

 

… und aus Kapitel 31 …

 

 

... du siehst all dies in der 'Kunstgalerie', alle Erfahrungen deines Lebens und kannst sie objektiv betrachten, so als würdest du einen Bildband durchblättern oder dir einen Film ansehen oder ein großes Kunstwerk studieren – denn das ist jede Erfahrung. Du studierst jeden Moment, bis du das Gefühl hast, ihn zu verstehen. Dann gehst du zum nächsten Bild über, zum nächsten Moment, zum nächsten 'Gemälde'.

Auf diese Weise durchwanderst und umrundest du die ganze Galerie, du gehst sicher, dass du die komplette Sammlung gesehen hast. Jeder Moment ist dir wichtig, weil dir beim Untersuchen der einzelnen Augenblicke deines Lebens klar wird, dass du diese Momente benutzt hast, um deine Erfahrung des Selbst zu erschaffen – und dass du bald eine Entscheidung darüber treffen wirst, wie du dein Selbst wieder aufs Neue erschaffen möchtest.

 

 

Okay, warte eine Minute. Eine Sache verwirrt mich. Ich weiß, dass das alles eine Metapher ist und nicht wirklich so, 'wie es ist' –

 

 

– Eine Beschreibung von 'wie es ist', ohne eine Metapher zu Hilfe zu nehmen, würde dir ein Begreifen praktisch unmöglich machen.

 

 

Ich verstehe. Aber auch wenn ich weiß, dass es sich um eine Metapher handelt, muss ich sie doch ein wenig 'auseinandernehmen'. Da ist eine Sache, die mir nicht klar ist. Ich dachte, dass ich meine Identität 'wiedergewinne', wenn ich aus Der Essenz wiederauftauche, wenn mein 'Treffen mit Gott' vorbei ist. Wie könnte ich denn sonst wissen, 'wer ich bin'?

 

 

Du weißt es.

 

 

Wie kann ich dann diese 'Lebensrückschau' abhalten – mir all diese Bilder der Augenblicke meines eben gelebten Lebens anschauen –, ohne dabei etwas zu fühlen? Ich muss leider sagen, dass ich ein paar hässliche Dinge gemacht habe. Ein paar nette Dinge auch. Wie kommt es nun, dass ich bei diesem Vorgang keine Traurigkeit oder kein Glück oder kein Leid empfinde?

 

 

Wenn dein 'Treffen mit Gott' vorbei ist, gewinnst du dein Gewahrsein von der beschränkten Identität, die du in deinem letzten Leben innehattest, wieder, das ist richtig; aber du schlüpfst nicht wieder in diese Identität hinein. Stattdessen erfährst du dein Selbst als sehr viel größer, umfassender, als weitaus weniger beschränkt.“

 

 

In Kapitel 31 gehe ich weiter und führe eine Analogie ein, um zu beschreiben, wie es für die Seele möglich ist, eine derartige 'Lebensrückschau' durchzulaufen, ohne Schmerz oder Unbehagen zu spüren, während wir uns die 'Szenen' unseres Lebens ansehen, indes in voller und genauer Kenntnis des Erlebens, welches Andere kraft unserer Entscheidungen, Worte und Handlungen, hatten.

 

 

Ich hoffe, Nikki, das klärt die Dinge für dich. Danke, dass du geschrieben hast.

 

Sei gesegnet …..

 

Neale.

 

= = = = = = = = = = = = = = 

 

ANMERKUNG: Wenn du gerne einen Brief an den Herausgeber dieses Bulletins schreiben möchtest, dann sende schlicht eine E-Mail an 

 

Neale [at] NealeDonaldWalsch [dot] com

 

mit der Angabe in der Betreffzeile „Letter to the Editor“. - In dieser vorliegenden Rubrik ['Briefe an den Herausgeber'] zieht Neale gelegentlich Mitteilungen, herrührend aus anderen Quellen, heran.

 

= = = = = = = = = = = = = = 

= = = = = = = = = = = = = = 

 

Kurzmitteilungen

 

[Es folgen Schilderungen und Ankündigungen …]

 

> für einen Drei-Tage-Retreat über „Home with God“, Ende September 2018

> für einen Online-Kurs über „Richtig-leben herausfinden“

> für das jüngst neu erschienene Buch N.D. Walsch's ... „CwG vol. 4 – Awaken the Species

 

= = = = = = = = = = = = = = 

= = = = = = = = = = = = = = 

 

Quelle: CwG Weekly Bulletin # 805 [8.6.2018] ~ Übersetzung: Theophil Balz [8.6.2018] 

 

= = = = = = = = = = = = = = = 

 

Das engl. Original steht unter 

http://cwg.org/index.php?b=805

 

Die 

~ übersetzten Bulletins der letzten Jahre (jeweils als PDF-Datei herunterzuladen), 

~ die kostenlosen E-books von ND Walsch, 

 

~ sein Internet-Tagebuch (Blog; selektiv), 

~ täglich sog. 'Heavenletters', tägliche Liebesbriefe Gottes an uns Menschliche Seinswesen auf der Erde (niedergeschrieben durch Frau Gloria Wendroff, Iowa, USA) 

~ Möglichkeiten, eigene Beiträge und Kommentare zu schreiben, 

~ Möglichkeiten, in einem Wort-Register nachzuschlagen, und manches Andere, 

sind gesammelt erreichbar unter 

 

www.gmg-materialien.de

 

ND Walsch lädt uns ausdrücklich dazu herbei, an seinem Leben teilzuhaben - und uns gegenseitig an unserem Leben teilhaben zu lassen. 

 

»Geh mit mir, sage ich, und ich werde versuchen, dir zu helfen, dich aufs Neue wiederzuerschaffen, auch dann, indes ich dich darum ersuche, mir dabei zur Seite zu stehen, das Gleiche zu tun. Lasst uns unsere Futurologie zusammen gemeinsam erschaffen« [GmG Wö. Bulletin #239].

 

= = = = = = = 

 

Weitere verwandte Webseiten sind: 

 

www.gespraechemitgott.org

www.humanitysteam.ch

www.humanitysteam.de

 

= = = = = = = 

 

IN EIGENER SACHE ..... 

 

Liebe Freunde, 

 

die Mutter-Organisation, die »CwG Foundation«, benötigt in regelmäßiger Weise einen Mittelzufluss. In einer Extra-Mail vom 1.4.06 habe ich mich an Euch gewandt und dort dargelegt, welche Vorschläge ich für unsere gemeinsame Situation, auch für diejenige der Übersetzer und anderer Mitwirkender in Dtld., unterbreite. 

 

Hier kurzgemacht .... wir erbitten mtl. 4 Euro für das Bulletin. Die Hälfte geht per Monat in die USA, die andere Hälfte verbleibt in Dtld. zu den in der E-Mail aufgeführten Zwecken. Wir würden uns freuen, wenn wir gemeinsam auf einer Grundlage weitermachen könnten, die uns allen guttut und uns in ergänzender Verschiedenartigkeit füreinander wohlstellt. 

 

Liebe Grüße 

Theophil 

 

= = = = = = 

= = = = = = 

 

Theophil Balz ~ Heidering 11 ~ D 49324 Melle ~ theophil [dot] balz [at] web [dot] de

 

= = = = = = = = = 

 

Ich habe ein Extra-Konto eingerichtet. [Da wir kein Verein sind, ist es nur möglich, das Konto auf einen Privat-Namen laufen zu lassen.] 

 

Theophil Balz ~ »TUFUNZANE« 

Kto. Nr.: 134023 

Kreissparkasse Melle 

BLZ 26552286 

Kennwort: »Bulletin« 

Für Überweisungen vom Ausland:

- SWIFT: NOLADE21MEL 

- IBAN-Nummer: DE73 2655 2286 0000 1340 23 

 

Notwendiges Kennwort auf dem Überweisungsformular: "BULLETIN" 

 

= = = = = = = 

 

Anmerkung: »Tufunzane« (kisuaheli) heißt: 

 

»Lasst uns zusammenkommen und uns gegenseitig anleiten und unterweisen.« 

 

 

= = = = = = =  

AnhangGröße
gmg_805.pdf138.27 KB