GmG # 809

GmG Wöchentliches Bulletin # 809

 

6.7.2018

 

Lasst uns Freunde sein - Teil 5

 

 

Eine Anmerkung von Neale 

 

Meine lieben Freunde …

 

Von der letzten Woche : 

 

Das waren meine Gaben, nicht meine Fehler, und meine einzige Herausforderung bestand darin, sie in ihrer beträchtlichen Energie in Zaum zu halten, sodass ich sie mit der Energie des sich Präsentierenden Augenblicks abzugleichen vermochte. Dann befände ich mich in engerer Harmonie mit dem, was Eben Hier, Eben Jetzt vonstatten geht, und die Menschen würden mich als glänzend und nicht als heimtückisch wahrnehmen.

 

Wow! Was für ein schlichtes, gestaltungskräftiges Verständnis! Puuh. Es war vorbei. Mein langer Kampf mit mir war vorbei. An dem Tag, als ich „kapierte“, dass Gott mich bejaht, an dem Tag konnte ich mich genauso akzeptieren. Ich entsinne mich sehr wohl der Äußerung, die mich zu diesem Erleben hin öffnete: Falls du dich sähest, wie Gott dich sieht, wärst du sehr stolz, und du würdest eine Menge lächeln.

 

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Teil 5: 

 

Sobald ich einmal imstande war, mir zu vergeben und mich zu bejahen, war ich parat, den letzten Schritt zur Freundschaft mit mir selbst zu nehmen: die Feier meiner selbst. Und sobald ich einmal imstande war, mich zu feiern, war ich schließlich imstande, Andere zu preisen. Insbesondere diejenigen, die mir am nächsten stehen.

 

Ich war zum Ausgangspunkt zurückgekehrt. Denn es war deren Preisen, was den Anfang bildete, dass ich mich in sie verliebte. Wenn ich hinterher nicht aufpasste, liebte ich sie zu Tode. Die Partien von ihnen, die ich so liebte, so bewunderte und durch die ich angezogen war, erstarben in meinen Armen, während ich sie mit Erwartungen, Beanspruchungen und Erfordernissen, so und nicht so zu sein, erstickte; es richtig, nicht falsch herum zu machen; vollkommen zu sein, Dankeschön, meinem Dafürhalten nach, nicht dem ihrigen nach ….

 

Das waren Abforderungen, die ich meinen Freunden gegenüber niemals aufstellen würde. Deswegen sagte mir einmal jemand, die sehr, sehr vertraut mit mir war: „Du behandelst deine Freunde besser, als du mich behandelst. Du redest freundlicher mit ihnen. Du gehst mit größerer Geduld auf sie ein. Du bejahst sie mit größerer Gunst und Huld. Ich möchte gerne einer deiner Freunde sein. Zum Kuckuck mit dem Geliebte-Sein!“

 

Wie ich bereits sagte, das hat mich getroffen. Und das sollte mich zurecht treffen. Ich war in allen Punkten schuldig. Aber ich fühlte mich nicht mehr „schuldig“. Ich habe Bedauern, aber keine Schuldgefühle mehr. Ich habe mir vergeben. Ich habe mich bejaht. Und jetzt feiere ich mich selbst.

 

Ich bin ein wundervoller Mensch. Ich bin großherzig, fürsorglich und tief mitempfindend; ich bin hilfreich, beistehend und wunderbar befürwortend; ich bin weise, einsichtsreich und emotional intelligent; ich bin klug, klaren Verstands und erfrischend stimulierend; ich bin vergebend und bejahend und durchwegs geduldig; ich bin aufregend, inspirierend und entsetzlich kreativ; ich bin unbekümmert, lernfähig und auf bemerkenswerte Weise anpassungsfähig; ich bin liebevoll, begrüßend und fürsorglich gewärtig. Ich hebe die Menschen hoch! Ich gebe die Menschen sich selbst zurück!

 

Diese Dinge, und noch mehr davon, stimmen über mich. Und nur wenn ich das Beste von mir zu sehen vermag, kann ich das Beste in dir sehen. So einfach ist das. Ich muss aufhören, bei dem Menschen, der mir am nächsten ist - - der bin ich - -, „an jeder Stelle etwas Falsches herauszustreichen“. Dann kann ich aufhören, bei dem Menschen, der mir am nächsten ist - - das ist das wundervolle Menschenseinswesen auf dem Kopfkissen da drüben - -, an jeder Stelle etwas Falsches herauszustreichen.

 

Ich kann dich wieder preisen! Ich kann dich nicht bloß lieben, noch mehr, ich kann mich wieder in dich verlieben, so als begegnete ich dir das erste Mal. So als hätte ich nicht all mein ganzes „Zeug“ von mir im Weg von dir.

 

Ich denke, Jeder sollte eine Liste aufstellen, sollte einen Absatz über sich niederschreiben, wie ich es da oben tat. Danach können wir das Leben feiern. Wir können das Wunder und die Gütigkeit in uns allen preisen. Und wir können sodann unseren uns am nächsten Stehenden und unsere Familie so behandeln, wie wir gerne mit unseren besten Freunden umgehen. Denn sie sind unsere besten Freunde, sie bejahen uns dafür, wer wir sind, und dies mehr als sonst jemand in der Welt.

 

Seid heute Freunde untereinander. Lasst uns alle einfach …. Freunde sein.

 

 

Mit Liebe und Umarmen,

 

Neale

 

 

 

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P.S.: Fühlt euch frei, diese Ausgabe des Wöchentlichen Bulletins an alle Freunde weiterzuleiten. Womöglich ist es jenen danach, mehr darüber in Erfahrung zu bringen und sich zur Subskription zu melden – welche, wie euch ja bekannt ist, kostenfrei ist. Gebt ihnen also eine Chance, sich über diese wundervolle Publikation über GmG kundig zu machen, die jede Woche publiziert wird! Sendet sie an einen Freund, an eine Freundin!

 

Zur Subskription geht es hier …

 

http://cwg.org/index.php?page=email_signup

 

Über die Jahre sind das Wöchentliche Bulletin und seine Artikel, wie sie Neale Donald Walsch niedergeschrieben hat, in den E-Mail-Postfächern tausender Leser rund um die Welt zu einem Favoriten geraten. Wir freuen uns, zusätzlich zu den neuesten Artikeln von Neale, an dieser Stelle gelegentlich eine Auswahl aus den besten seiner zurückliegenden schriftlichen Äußerungen für diese vorliegende Veröffentlichung zu präsentieren. Wir sähen es ungerne, wenn sich die vielen Leute diesen oder jenen Beitrag davon entgehen ließen, Bemerkungen, die uns den Weg weisen, wie GmG in unserem täglichen Leben anzuwenden ist. Handelt es sich nun um eine neue Vorlage oder um einen Zugabe-Abdruck – wir vertrauen darauf, dass ihr von diesen Niederschriften aus der Feder des Mannes, der uns Gespräche mit Gott überbrachte, trefflichen Nutzen erlangt.

 

 

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Freiler Wille - tatsächlich? 

 

 

… Briefe an Neale ... 

 

Lieber Neale …

 

ich bin 82 Jahre alt und befinde mich momentan nach einer Operation einer gebrochenen Rippe in Genesung. In GmG, Buch 1 - wie bringst du da in Einklang: a) wir können uns zu Gott begeben, aus unserer Notlage heraus und um des Trostes wegen, Seite 115-117 [engl. Ausgabe], und, b) Gott setzt dich ans Steuer, S. 190. Auf S. 115-117 ist davon die Rede, Gott bittend anzugehen, eine ihm gegenüber eröffnete Nachfrage zu erfüllen. Auf S. 190 läuft es darauf hinaus, dass Gott ein Zuschauer ist, da er dir die Gabe des freien Willens übermittelt hat.

 

Mit herzlichen Grüßen,

 

Soli

 

 

 

NEALE ANTWORTET

 

Hier, Soli, meine Antworten, nach meinem besten Vermögen …

 

1. Die Tatsache, dass Gott uns ans Steuer setzt, entfernt in keiner Weise die Möglichkeit unsererseits, Gott um Trost anzugehen oder ihn zu bitten, unsere Anfragen zu erfüllen. Meine eigenen Eltern setzten MICH hinters „Steuer“, als ich heranwuchs und aus unserem Zuhause auszog. Ich war gewiss für mein eigenes Leben verantwortlich, in jeder Hinsicht. Das hielt mich nicht davon ab, mich an meine Eltern zu wenden, falls und als ich Hilfe nötig hatte. Und es hielt sie nicht davon ab, mir sie zu geben.

 

2. S. 115 spricht davon, Gott zu bitten, unsere Anfragen zu erfüllen, und du hast dabei recht. Auf S. 190 läuft es darauf hinaus, dass Gott uns den freien Willen geschenkt hat. Noch einmal - die Tatsache, dass wir freien Willen haben und dass wir unsere eigene Realität erzeugen, bedeutet nicht, dass wir Gott bei dieser Schöpfung nicht um Hilfe angehen können oder sollten.

 

Wenn ich Gott anrufe, weiß ich, dass ich Jenen Höheren Aspekt von Mir anrufe, wovon ich ein Teil bin. Es ist gleichsam, wie wenn ich mit mir selber rede. Ich rede die ganze Zeit zu mir, sobald ich meine Schlüssel verliere … oder sobald ich versuche, mich an etwas zu erinnern … oder wenn ich möchte, dass die verflixte Ampel auf grün springt. Dies hier ist daher das gleiche – Beten ist das gleiche – , außer eben, dass ich zu meinem Höheren Selbst spreche.

 

Ich spreche zu Gott – und so stelle ich mir persönlich Gott vor. Ich bedenke Gott, als sei er schier ein Part meines Höheren Selbst. Ich denke, dass Gott DERMASSEN groß ist, dass Gott Teil des Höheren Selbst eines JEDEN, und, was das anbelangt, einer jeden BEWANDTNIS ist.

 

Mir ist die Tatsache lieb und schätzenswert, dass ich eine wirkliche Freundschaft mit Gott (siehe 'Freundschaft mit Gott') haben kann, da dies einzig bedeutet, dass ich schließlich in Erfahrung gebracht habe, wie zu lieben geht, und wie eine Freundschaft mit mir selber haben geht. Mit Meinem Höchsten Selbst. Mit Meinem Größten Selbst.

 

Es ist für mich daher nicht schwierig, die Auffassungen miteinander in Einklang zu bringen, dass Gott unsere Anfragen erfüllt, und, dass er uns den freien Willen gegeben und die Macht verliehen hat, unsere eigene Realität zu erschaffen. Beide Bewandtnisse sind zutreffend. Selbst dann, wenn ich meine eigene schöpferische Macht in Gebrauch nehme, ist es nach wie vor GOTT, der das Erschaffen zur Ausführung bringt … durch mich, ALS ich.

 

Ich hoffe, dies ist hilfreich, zu klären, was das Buch diesbezüglich versucht darzulegen.

 

Mit einem jeden guten Gedanken,

 

Neale.

 

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ANMERKUNG: Wenn du gerne einen Brief an den Herausgeber dieses Bulletins schreiben möchtest, dann sende schlicht eine E-Mail an 

 

Neale [at] NealeDonaldWalsch [dot] com

 

mit der Angabe in der Betreffzeile „Letter to the Editor“. - In dieser vorliegenden Rubrik ['Briefe an den Herausgeber'] zieht Neale gelegentlich Mitteilungen, herrührend aus anderen Quellen, heran.

 

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Kurzmitteilungen

 

[Es folgen Schilderungen und Ankündigungen …]

 

> für einen Drei-Tage-Retreat über „Home with God“, Ende September 2018

> für einen Online-Kurs über „Richtig-leben herausfinden“

> für das jüngst neu erschienene Buch N.D. Walsch's ... „CwG vol. 4 – Awaken the Species

 

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Quelle: CwG Weekly Bulletin # 809 [6.7.2018] ~ Übersetzung: Theophil Balz [6.7.2018] 

 

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Das engl. Original steht unter 

http://cwg.org/index.php?b=809

 

Die 

~ übersetzten Bulletins der letzten Jahre (jeweils als PDF-Datei herunterzuladen), 

~ die kostenlosen E-books von ND Walsch, 

 

~ sein Internet-Tagebuch (Blog; selektiv), 

~ täglich sog. 'Heavenletters', tägliche Liebesbriefe Gottes an uns Menschliche Seinswesen auf der Erde (niedergeschrieben durch Frau Gloria Wendroff, Iowa, USA) 

~ Möglichkeiten, eigene Beiträge und Kommentare zu schreiben, 

~ Möglichkeiten, in einem Wort-Register nachzuschlagen, und manches Andere, 

sind gesammelt erreichbar unter 

 

www.gmg-materialien.de

 

ND Walsch lädt uns ausdrücklich dazu herbei, an seinem Leben teilzuhaben - und uns gegenseitig an unserem Leben teilhaben zu lassen. 

 

»Geh mit mir, sage ich, und ich werde versuchen, dir zu helfen, dich aufs Neue wiederzuerschaffen, auch dann, indes ich dich darum ersuche, mir dabei zur Seite zu stehen, das Gleiche zu tun. Lasst uns unsere Futurologie zusammen gemeinsam erschaffen« [GmG Wö. Bulletin #239].

 

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Weitere verwandte Webseiten sind: 

 

www.gespraechemitgott.org

www.humanitysteam.ch

www.humanitysteam.de

 

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IN EIGENER SACHE ..... 

 

Liebe Freunde, 

 

die Mutter-Organisation, die »CwG Foundation«, benötigt in regelmäßiger Weise einen Mittelzufluss. In einer Extra-Mail vom 1.4.06 habe ich mich an Euch gewandt und dort dargelegt, welche Vorschläge ich für unsere gemeinsame Situation, auch für diejenige der Übersetzer und anderer Mitwirkender in Dtld., unterbreite. 

 

Hier kurzgemacht .... wir erbitten mtl. 4 Euro für das Bulletin. Die Hälfte geht per Monat in die USA, die andere Hälfte verbleibt in Dtld. zu den in der E-Mail aufgeführten Zwecken. Wir würden uns freuen, wenn wir gemeinsam auf einer Grundlage weitermachen könnten, die uns allen guttut und uns in ergänzender Verschiedenartigkeit füreinander wohlstellt. 

 

Liebe Grüße 

Theophil 

 

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Theophil Balz ~ Heidering 11 ~ D 49324 Melle ~ theophil [dot] balz [at] web [dot] de

 

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Ich habe ein Extra-Konto eingerichtet. [Da wir kein Verein sind, ist es nur möglich, das Konto auf einen Privat-Namen laufen zu lassen.] 

 

Theophil Balz ~ »TUFUNZANE« 

Kto. Nr.: 134023 

Kreissparkasse Melle 

BLZ 26552286 

Kennwort: »Bulletin« 

Für Überweisungen vom Ausland:

- SWIFT: NOLADE21MEL 

- IBAN-Nummer: DE73 2655 2286 0000 1340 23 

 

Notwendiges Kennwort auf dem Überweisungsformular: "BULLETIN" 

 

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Anmerkung: »Tufunzane« (kisuaheli) heißt: 

 

»Lasst uns zusammenkommen und uns gegenseitig anleiten und unterweisen.« 

 

 

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