GmG # 818

GmG Wöchentliches Bulletin # 818

 

7.9.2018

 

Die Wichtigkeit von Getrenntsein

 

Eine Anmerkung von Neale 

 

Meine lieben Freunde …

 

Wie ihr, da bin ich mir sicher, wisst, stellen sich die meisten Menschen als von Gott getrennt vor. Aus dieser Auffassung heraus stellen sie sich selbst ebenfalls als getrennt voneinander vor.

 

Indes ist kein Mensch von Gott getrennt, insofern als Gott Alles Was Ist ist. Deswegen sind Menschen nicht voneinander getrennt, und können sie es nicht sein.

 

Allerdings wäre es inakkurat, daraus zu folgern, dass das Konzept der Trennung selbst eine „schlimme Auffassung“ sei (dass es deinem Zweck nicht dienlich sei). Tatsächlich ist die Idee der Getrenntheit eine gesegnete Idee, die es dem Ganzen stattgibt, zu erfassen, dass Es die Summe Seiner Teile, und darüber hinaus noch größer, ist.

 

Trennung, das sagt uns Gott in dem Buch 'Gemeinschaft mit Gott', ist eine Täuschung, die deinem Zweck aufs Prächtigste förderlich ist, sobald du die Illusion als ein Werkzeug einsetzt, um Erfahrung zu erschaffen.

 

Wenn du vergisst, dass Trennung eine Illusion darstellt, stellst du dir vor, sie sei der Reale Zustand der Dinge. Die Illusion erschafft nicht mehr länger Erfahrung, sie wird zur Erfahrung.

 

Es verhält sich wie bei einem fingierten Ärger, um jemanden ängstlicher und besorgter zu machen, und um hernach tatsächlich wütend zu werden. Oder wie bei - Interesse an einem Anderen heucheln, um eine dritte Partei eifersüchtig zu machen, bloß um dorthin zu gelangen, dass die Illusion von Interesse in der Tat sehr real geworden ist ….

 

Die Vorrichtung wird zu der Erfahrung.

 

Durch dieses Geschehen kamst du tatsächlich zu dem Glauben, dass du getrennt bist; dass Uneinheit in dem Geeinten Feld, was du das Universum nennst, möglich sei - - - dabei die Tatsache ignorierend, dass das Wort „Uni-versum“ selbst „alles-in-einem“ bedeutet.

 

Die Illusion der Trennung kann, sobald sie nicht vollständig erfasst oder eingesetzt wird, wie sie beabsichtigt war, in deiner Tag-für-Tag-Erfahrung enorme Auswirkungen zeitigen. Das bedeutsamste Ergebnis ist das, dass dein Glaube daran, die Trennung sei wahr, sie sei keine Illusion, dich zu deiner Auffassung führt, es gebe „nicht genug“.

 

Gäbe es bloß Eine Sache, und wüsstest du, dass du diese Eine Sache bist, käme niemals eine Frage auf, ob es nicht „genug“ gebe. Es gab stets „genug von Dir“. Sobald du aber den Entschluss fasstest, dass mehr als Eine Sache da sei, dann (und nur dann) kann es erscheinen, dass es von der „anderen Sache“ nicht genug gibt.

 

Diese „andere Sache“, über die du denkst, sie sei da, ist der Stoff des Lebens. Freilich bist du das Leben, und das, was das Leben IST – was Gott ist, was Gott Selbst ist.

 

Nach wie vor ist es so, solange du dir einbildest, dass du von Gott getrennt seist, wirst du dir einbilden, dass du etwas anderes bist, als was Gott ist – was das Leben Selbst ist. Du wirst denken, dass du das seist, was lebt, aber du wirst dir nicht vorstellen, dass du das Leben Selbst bist.

 

Diese Trennung DES Das-Selbst VOM Das-Selbst ist es, was wir in einer unserer Mythologien die Vertreibung aus dem Garten Eden genannt haben. Im Nu ist dort, wo einstmals ewiges Leben war, nun der Tod. Plötzlich ist dort, wo einstmals Fülle war, „nicht genug“.

 

Auf einen Schlag scheint es, dass es zahlreiche Aspekte des Lebens gibt, die um das Leben Selbst konkurrieren. Dies ist in der Letztlichen Realität unmöglich, indes nicht in unserer Vorstellung.

 

Du kannst dir gar einbilden, dass du dich in einem Wettbewerb befindest. Mit den Vögeln, den Bienen, mit jedem anderen lebendigen Ding, und mit allen anderen Menschenseinswesen.

 

Du kannst einen Alptraum erschaffen, in dem alles, was dein Leben fördert, deinem Leben ganz und gar nicht förderlich ist, sondern es beschränkt. Somit wirst du tatsächlich Anläufe machen, das zu unterwerfen, was dich stützt.

 

Dir wurde angezeigt, eine Gemeinherrschaft innezuhaben, aber du hast dich entschlossen, dass dies Vorherrschaft bedeutet. Demnach hast du einen Krieg mit der Natur und mit der Natürlichen Ordnung der Dinge begonnen.

 

Wir haben unsere Wissenschaft und unsere Technologien dafür genutzt, die Natur zu verdrehen, zu wenden und zu manipulieren, sodass sie sich unter unseren Willen beugt. Ganz langsam zerstören wir die Natur, wie sie natürlich ist, in einem Bemühen, uns zu erleben, so wie wir bereits natürlich sind.

 

Du bist bereits das, worauf du aus bist zu sein – ewig, unbeschränkt, und Eins mit Allem – indes entsinnst du dich dessen nicht. Damit siehst du zu, dir das Leben zu unterwerfen, damit du das Leben reichlicher haben kannst. Und du siehst nicht einmal, was du soeben tust.

 

Das Leben wird zum einzigen gemeinsamen Nenner. Jeder möchte Leben und die Dinge, die das Leben unterstützen, und, da wir meinen, es gebe mehr als einen von uns, haben wir Angst, es gebe nicht ausreichend Leben, um durchzukommen.

 

Aus dieser Furcht heraus erzeugen wir unsere nächste eingebildete Realität: den Tod.

 

Ein Leben, das unserem Dafürhalten nach ewig ist (bis wir uns einbildeten, dass wir „getrennt“ sind, kam es uns nie unter, dass wir nicht immerfort „sein“ könnten), scheint nunmehr einen Anfang und ein Ende zu haben.

 

Dies ist Die Illusion der Ungenügendheit, die auf der höchsten Ebene ausgespielt wird.

 

Die Erfahrung unseres Lebens, dass es einen Anfang und ein Ende hat, ist im Grunde nichts mehr als das Einsetzen und die Auflösung unserer Vorstellung von uns selbst als etwas „Getrenntem“. Auf einer bewussten Ebene werden wir womöglich darum nicht wissen. Nur auf einer höheren Ebene ist dies stets klar.

 

Auf dieser höheren Ebene ist es gewärtig, dass wir darauf aus sind, die Erfahrung der Getrenntheit zu beenden, uns in Erinnerung zu rufen, dass dies Eine Illusion ist, und dass wir sie erzeugt haben.

 

Jetzt ist ein guter Zeitpunkt, um ein weiteres Mal zu erörtern, weswegen wir sie erschaffen haben.

 

Wir haben die Illusion der Trennung erschaffen, damit wir die Realität des Einsseins erfahren können. Einzig wenn wir uns außerhalb der Realität befinden, sind wir imstande, sie zu erleben. Solange wir Teil Des Ganzen sind, können wir uns nicht ALS Das Ganze erfahren, denn es gibt nichts anderes, und, in der Absenz dessen, was wir nicht sind, ist das, was wir sind, nicht.

 

In der Absenz von kalt ist heiß nicht. In der Absenz von lang ist kurz nicht. Falls alles kurz ist, ist sodann nichts kurz, da „kurz“nicht als etwas existiert, was erkannt werden kann. Es mag als Konzept existieren, es ist allerdings ein Konzept, was man nicht erfahren kann. Es kann bloß eine Idee sein, niemals deine „erfahrene Realität“.

 

Desgleichen, in der Abwesenheit von Uneinigkeit, ist Einigkeit nicht.

 

Falls alles als geeint erlebt wird, kann sodann nichts als vereint erfahren werden, da „Einheit“ als eine diskrete Erfahrung nicht existiert. Sie ist nicht etwas, was kennen gelernt werden kann. Sie mag als Konzept existieren, es ist allerdings ein Konzept, was man nicht erfahren kann. Sie kann bloß eine Idee sein, niemals deine „erfahrene Realität“.

 

Kurz gesagt, du kannst dich nicht als Wer Du Wirklich Bist kennen lernen.

 

Es ist allerdings Unser Wunsch, Uns als Wer Wir Wirklich Sind kennen zu lernen. Mithin müssen wir zunächst die Erfahrung von Wer Wir Nicht Sind erschaffen. Infolge wir außerstande sind, diese Erfahrung in der Letztlichen Realität ( Realität ist, was Realität ist) zu erschaffen, müssen wir das per Illusion zuwege bringen.

 

Auf diese Weise sind wir imstande, unsere Freude an dem, was Wirklich So ist, zu haben, und es kennen zu lernen. Auf diese Weise können wir Wer Wir Wirklich Sind erfahren.

 

Das Alles Davon.

 

Der Eine und Einzige.

 

Wir sind Das Kollektiv, die Einzige Realität in Multipler Form – wir haben die Multiple Form angenommen, sodass wir die Pracht unserer Einzigartigen Realität zur Kenntnis zu nehmen und zu erfahren vermögen.

 

Dies ist eine simple Darlegung des Zweckes von Relativität. Sie wird an der Stelle unterbreitet, damit wir sie alle gründlich erfassen mögen; damit wir alle von unserem Traum erwachen mögen.

 

 

In Liebe und mit Umarmen,

 

Neale

 

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P.S.: Fühlt euch frei, diese Ausgabe des Wöchentlichen Bulletins an alle Freunde weiterzuleiten. Womöglich ist es jenen danach, mehr darüber in Erfahrung zu bringen und sich zur Subskription zu melden – welche, wie euch ja bekannt ist, kostenfrei ist. Gebt ihnen also eine Chance, sich über diese wundervolle Publikation über GmG kundig zu machen, die jede Woche publiziert wird! Sendet sie an einen Freund, an eine Freundin!

 

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Über die Jahre sind das Wöchentliche Bulletin und seine Artikel, wie sie Neale Donald Walsch niedergeschrieben hat, in den E-Mail-Postfächern tausender Leser rund um die Welt zu einem Favoriten geraten. Wir freuen uns, zusätzlich zu den neuesten Artikeln von Neale, an dieser Stelle gelegentlich eine Auswahl aus den besten seiner zurückliegenden schriftlichen Äußerungen für diese vorliegende Veröffentlichung zu präsentieren. Wir sähen es ungerne, wenn sich die vielen Leute diesen oder jenen Beitrag davon entgehen ließen, Bemerkungen, die uns den Weg weisen, wie GmG in unserem täglichen Leben anzuwenden ist. Handelt es sich nun um eine neue Vorlage oder um einen Zugabe-Abdruck – wir vertrauen darauf, dass ihr von diesen Niederschriften aus der Feder des Mannes, der uns Gespräche mit Gott überbrachte, trefflichen Nutzen erlangt.

 

 

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Wie funktioniert das Zehnten-Geben?

 

… Briefe an Neale ... 

 

Lieber Neale,

 

Würdest du bitte etwas klären, worüber ich durcheinander bin? Es geht um das Zehnten-Geben. Als ich Mitglied in einer fundamentalistischen Kirche war, spendete ich über Jahre den Zehnten, ich weiß also, worüber ich rede. Im vergangenen Jahr gab ich fast zehn Prozent meines Gesamteinkommens ab, das meiste davon an Quellen spirituellen Wachstums. Ich habe so viele unterschiedliche Dinge gelesen, die mit der Auffassung einhergingen, dem Universum zum wenigsten zehn Prozent zurückzugeben, doch scheint es keinen Konsens darüber zu geben, an wen es zu leiten ist.

 

Du sprachst auch davon, ja die Quelle dessen, wovon wir mehr erfahren und erleben möchten, zu sein. Also – wenn ich nach mehr Geld in meinem Leben trachte, so ist es nötig, dass ich es Jenen zuwende, die weniger davon haben. Läuft das auf meinen Zehnten hinaus, oder ist es etwas Zusätzliches? Ich bin willens, für ‚Habitat for Humanity’ zu spenden, weil ich ein Hausbesitzer sein möchte. Noch einmal, sollte dies Teil meines Zehnten sein, oder etwas darüber hinaus?

 

Desgleichen, falls ich ein Haus besitzen möchte und falls ich Dank dafür sage, dass derzeit ein Haus zu mir in mein Leben hinein unterwegs ist, wie spezifisch muss ich sein hinsichtlich dessen, was ich gerne möchte? Begrenzen Spezifikationen Gott? Gehe ich davon aus, dass Gott weiß, was das Beste für mich ist? Ist Vagheit für Gott / für das Universum von Nutzen? Noch einmal, ich erhalte unterschiedliche Botschaften von unterschiedlichen Orten. Gott segne dich, Neale! 

 

Brenda, B.C.

 

NEALE ANTWORTET

 

Meine Liebe Brenda: Gott segne auch dich! Weißt du, du stellst eine der wichtigsten Fragen bezüglich der praktischen Anwendung der höchsten spirituellen Gesetze im alltäglichen Leben. 

 

Zunächst zum Zehnten-Geben. Der Beweggrund zum Zehnten-Geben liegt in einer Demonstration. Mittels des Zehnten veranschaulichen wir systematisch die Wahrheit, die wir bezüglich Geld innehalten, so wie auch unser gesamtes Leben eine Demonstration unserer Wahrheiten über alles darstellt. Die wahren Menschen, die den Zehnten geben, die routinemäßig Geld an Andere geben, sind Menschen, die sehr klar darin sind, dass es dort, woher das Geld kam, mehr davon gibt. Aus dieser Klarheit heraus ersteht die Demonstration, und aus dieser Veranschaulichung ersteht die präzise Erfahrung dessen, worüber man sich im Klaren ist.

 

Selbstverständlich stehen wir wieder einmal vor der uralten Frage: Was kommt zuerst, die Henne oder das Ei? Im Falle der universellen Gesetze oder dessen, was ich die metaphysischen Prinzipien nenne, ist die Frage beantwortbar. Die Demonstration geht stets der Erfahrung voran. Das meint, du wirst das erfahren, was du demonstrierst.

  

Deswegen sage ich: „Das, was du für dich selbst möchtest, das gib einem Anderen.“ Doch da existiert eine Falle. Wenn du etwas tust, um ein Ergebnis (zum Beispiel - - Zehnten-Geben, um mehr Geld in dein Leben hinein zu schaffen) zu zeitigen, dann wirst du das Ergebnis nicht hervorbringen, und womöglich wirst du die Angelegenheit aufgeben, bevor du bei ihr anfängst.

  

Die Ursache dafür liegt darin, dass der wahre Grund für das Unterfangen der Demonstration eine Unwahrheit über dich aussagt: nämlich die, dass du nicht alles habest, was du jetzt und hier willst, und dass du mehr brauchest und willst. Diese unterliegende Wahrheit – was GmG Buch 1 deinen „stiftenden Gedanken“ nennt – ist es, die deine Realität hervorbringt. Also, egal wie viel du gibst, du wirst die Erfahrung machen, nicht „genug zu haben“ und „mehr zu wollen“. 

 

Auf der anderen Hand, falls du etwas als eine Veranschaulichung dessen tust, dass das Resultat bereits hervorgebracht wurde (zum Beispiel, jede Woche zehn Prozent deines Einkommens als Zehnten geben aus einem tiefen Gespür des Wissens heraus, dass stets genug für dich zum untereinander Teilen existiert; dass es „dort, woher dies kam, mehr davon gibt“), so wirst du größeren und größeren Erfahrungen dieser Wahrheit unterkommen.

 

Sei daran erinnert - du erzeugst nicht die Wahrheit, du erkennst sie wieder. Siehst du das? Bekommst du das mit? 

 

Es existiert im Universum kein „Gesetz“ über die Höhe, in der man zu demonstrieren habe, um eine universelle Wahrheit zu erfahren. Somit also findet deine Frage über den Betrag deiner finanziellen, zurück an das Universum fließenden Zuwendungen keine Antwort. In meinem eigenen Leben gebe ich einfach, wo- und wann-immer es sich für mich richtig und wahr anfühlt, das zu tun. Ich gebe nicht, um ein „Übermaß“ zu produzieren. Ich gebe aus der schlichten Auffassung heraus, dass das Übermaß bereits produziert ist.

 

Regeln von der Art einer strikten Verfügung, zehn Prozent deiner weltlichen Güter abzugeben, sind für Jene da, die Regeln nötig haben, um grundlegende Wahrheiten zur Ausführung zu bringen und um inmitten des Paradigmas grundlegender Verständnisse zu leben, etwa des Verständnisses der Fülle. Sie stellen den Rahmen einer Disziplin bereit. Sie bieten eine Leitlinie. Meister sind ihre eigene Disziplin. Meister erschaffen ihre eigenen Leitlinien.

 

Also, Brenda, was ja nun Folgendes heißt: – aus deinem Überfluss kannst du geben, was du zu geben bescheidest. Falls du bei strikt harten und forschen zehn Prozent bleiben möchtest, dann würde ich alles in dein Spenden-Tätigsein einschließen, was für einen Anderen Gutes fördert, darin inbegriffen den Beitrag für ‚Habitat for Humanity’. 

 

Hier nun, wie ich es seit einigen Jahren handhabe. Ich stellte eine grobe „Aufteilung der Leckereien“ auf. An meine Heimatkirche vor Ort drei Prozent meines Einkommens von jeder Woche; an das Children’s Miracle Network (das ich unterstützen möchte) zwei Prozent jede Woche; an das lokale Unterstützungswerk für Mittellose jede Woche zwei Prozent; an einen speziellen Fond für Familie und Freunde, wenn sie Hilfe brauchen, zwei Prozent jede Woche; als Notgroschen für Last Minute-Entscheidungen und -Wahlen (wie etwa ‚Habitat for Humanity’) ein Prozent jede Woche. Voilà! Hier sind deine zehn Prozent.

 

Die Antwort auf den zweiten Teil deiner Frage (wo du die Frage nach der „Vagheit“ stellst) ist wieder fast dieselbe. Einige Lehrer meinen: „Beschränke nicht Gott, indem du zu spezifisch bist“. Einige Lehrer meinen: „Sei spezifisch in allem, was du wählst!“ Ich verstehe deine Frustration. Was ich hier also sage, wird eine große Erleichterung sein. Darauf kommt es nicht an.

 

Schau, Brenda, es ist nicht so, dass Gott deine Bitte nur dann annehmen wird, sofern sie unter bestimmten Gesichtspunkten ausgesprochen wird, meinst du nicht auch? Das führt uns stracks zurück zu den alten Religionen, die lehren, es existiere nur ein Weg zu Gott, und der gesamte Rest von uns komme in die Hölle. So ist es nicht. Eine große Unwahrheit. Dasselbe auch hier.

 

Schon bevor du fragst, kennt Gott, wonach du trachtest. Du möchtest etwas Allgemeines visualisieren, so etwa „das rechte und perfekte Auto“? Lasse dich nicht aufhalten. Du möchtest spezifisch vorgehen? Das ist desgleichen okay. Visualisiere ein großes rotes Auto mit schwarzem Interieur. Sieh das Design des Armaturenbretts in deinem inneren Auge. Sage die Modellnummer her, sofern du dich für eine entscheidest. Freilich hier der Kniff: hier ist das Geheimnis. Sobald du es in das Universum „hinausstellst“, lasse es los. Das möchte ich sagen, entbinde dich von den Resultaten. GmG Buch 1 lehrt, dass Erleuchtung nicht davon handelt, aller Bestrebungen ledig zu werden, aller Leidenschaft zu entgehen, alle Wahlen zu scheuen. Sie handelt von dem Bewahren deiner Leidenschaft für die Sache. Ja, sie ermutigt dazu, dies zu tun, denn, so sagt das Buch, die Leidenschaft ist der Anfang der Schöpfung. Aber es unterweist uns auch darin, nicht süchtig gegenüber irgendeinem bestimmten Ausgang zu werden. Rufe hervor, was du wählst, sagt GmG, und akzeptiere dann mit Dank und mit Wissen, unter Kenntnis, dass alles vollkommen ist, was einem das Universum zuliefert.

  

Und, Brenda, werde dir auch darüber im Klaren: Es existiert nichts, was für dich das Beste ist. Das „Beste für dich“ ist ein relativer Begriff, es ist von vielen Faktoren abhängig, die dir womöglich nicht alle bewussterweise bekannt sind. Deswegen macht eine Meisterin nie Anstalten, sich auszudenken, was das „Beste“ für sie sei. Eine Meisterin weiß einfach, dass das „Beste“ das ist, was jetzt ist.

 

Mit Umarmen,

Neale.

 

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ANMERKUNG: Wenn du gerne einen Brief an den Herausgeber dieses Bulletins schreiben möchtest, dann sende schlicht eine E-Mail an 

 

Neale [at] NealeDonaldWalsch [dot] com

 

mit der Angabe in der Betreffzeile „Letter to the Editor“. - In dieser vorliegenden Rubrik ['Briefe an den Herausgeber'] zieht Neale gelegentlich Mitteilungen, herrührend aus anderen Quellen, heran.

 

 

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Kurzmitteilungen

 

[Es folgen Schilderungen und Ankündigungen …]

 

> für einen Drei-Tage-Retreat über „Home with God“, Ende September 2018

> für einen Online-Kurs über „Richtig-leben herausfinden“

> für das jüngst neu erschienene Buch N.D. Walsch's ... „CwG vol. 4 – Awaken the Species

 

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Quelle: CwG Weekly Bulletin # 818 [7.9.2018] ~ Übersetzung: Theophil Balz [8.9.2018] 

 

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Das engl. Original steht unter 

http://cwg.org/index.php?b=818

 

Die 

~ übersetzten Bulletins der letzten Jahre (jeweils als PDF-Datei herunterzuladen), 

~ die kostenlosen E-books von ND Walsch, 

 

~ sein Internet-Tagebuch (Blog; selektiv), 

~ täglich sog. 'Heavenletters', tägliche Liebesbriefe Gottes an uns Menschliche Seinswesen auf der Erde (niedergeschrieben durch Frau Gloria Wendroff, Iowa, USA) 

~ Möglichkeiten, eigene Beiträge und Kommentare zu schreiben,  

~ Möglichkeiten, in einem Wort-Register nachzuschlagen, und manches Andere, 

sind gesammelt erreichbar unter 

 

www.gmg-materialien.de

 

ND Walsch lädt uns ausdrücklich dazu herbei, an seinem Leben teilzuhaben - und uns gegenseitig an unserem Leben teilhaben zu lassen. 

 

»Gehe mit mir, sage ich, und ich werde versuchen, dir zu helfen, dich aufs Neue wiederzuerschaffen, auch dann, indes ich dich darum ersuche, mir dabei zur Seite zu stehen, das Gleiche zu tun. Lasst uns unsere Futurologie zusammen gemeinsam erschaffen« [GmG Wö. Bulletin #239].

 

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Weitere verwandte Webseiten sind: 

 

www.gespraechemitgott.org

www.humanitysteam.de

 

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IN EIGENER SACHE ..... 

 

Liebe Freunde, 

 

die Mutter-Organisation, die »CwG Foundation«, benötigt in regelmäßiger Weise einen Mittelzufluss. In einer Extra-Mail vom 1.4.06 habe ich mich an Euch gewandt und dort dargelegt, welche Vorschläge ich für unsere gemeinsame Situation, auch für diejenige der Übersetzer und anderer Mitwirkender in Dtld., unterbreite. 

 

Hier kurzgemacht .... wir erbitten mtl. 4 Euro für das Bulletin. Die Hälfte geht per Monat in die USA, die andere Hälfte verbleibt in Dtld. zu den in der E-Mail aufgeführten Zwecken. Wir würden uns freuen, wenn wir gemeinsam auf einer Grundlage weitermachen könnten, die uns allen guttut und uns in ergänzender Verschiedenartigkeit füreinander wohlstellt. 

 

Liebe Grüße 

Theophil 

 

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Theophil Balz ~ Heidering 11 ~ D 49324 Melle ~ theophil [dot] balz [at] web [dot] de

 

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Ich habe ein Extra-Konto eingerichtet. [Da wir kein Verein sind, ist es nur möglich, das Konto auf einen Privat-Namen laufen zu lassen.] 

 

Theophil Balz ~ »TUFUNZANE« 

Kto. Nr.: 134023 

Kreissparkasse Melle 

BLZ 26552286 

Kennwort: »Bulletin« 

Für Überweisungen vom Ausland:

- SWIFT: NOLADE21MEL 

- IBAN-Nummer: DE73 2655 2286 0000 1340 23 

 

Notwendiges Kennwort auf dem Überweisungsformular: "BULLETIN" 

 

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Anmerkung: »Tufunzane« (kisuaheli) heißt: 

 

»Lasst uns zusammenkommen und uns gegenseitig anleiten und unterweisen.« 

 

 

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