GmG # 824

GmG Wöchentliches Bulletin # 824

 

19.10.2018

 

 

Wirst du den nächsten Schritt nehmen?

 

Eine Anmerkung von Neale 

 

Meine lieben Freunde …

 

Gespräche mit Gott sagt uns, dass wir dreiteilige Seinswesen sind, geschaffen aus Körper, Geist und Seele. In den vor uns liegenden Wochen möchte ich hier in dem Bulletin gerne gemeinsam mit euch die Bahn zur Seele erkunden, da mich zahlreiche Fragen über die Seele und wie zu ihr „hin zu gelangen“ sei, erreichen.

 

Ich möchte den Anfang machen, indem ich beteuere, dass der Weg aus dem Geist heraus den Weg zur Seele darstellt. Die Seele und der Geist existieren nicht an der gleichen Stelle. Sie können sich sozusagen Hand in Hand in Bewegung setzen; sie können zusammenwirkend operieren – aber sie belegen nicht den gleichen Raum. Sie sind nicht ein und dasselbe, noch auch sollte man sich sie als identisch wähnen. Der Geist ist eine Sache, die Seele eine recht andere. Beide haben in der menschlichen Erfahrungswelt einen Zweck und eine Aufgabe.

 

Das Problem bei dem Leben ist, dass wir es nicht verstehen. Und deswegen ist es derart problematisch geworden.

 

Sehr wenig klappt im Leben so, wie es funktionieren sollte, erkennst du das? Ich meine, das Leben war nicht so angelegt, derart zerreißend, derart zusammenhangslos, enttäuschend zu sein. Es war niemals beabsichtigt, derart schwierig, abträglich oder herausfordernd zu sein.

 

Nachdem das gesagt ist – das gesamte Leben ist von Anfang an anspruchsvoll, und dies für jede in Erscheinung tretende Spezies, da alle Spezies alle ihre frühen Entwicklungsmomente darauf verwenden, bei den Dingen sich etwas zusammenzureimen, „mitzukriegen“ was vonstatten geht, zu verstehen zu versuchen, was sie nicht verstehen … ein Verstehen, was alles verwandeln würde.

 

Wir Menschen indes haben zu viel Zeit mit diesem Teil des Entwicklungsprozesses zugebracht. Und sobald eine Spezies zu viel Zeit mit ihrer ersten Entwicklungsphase verbringt, läuft sie Gefahr, nie über jenes Stadium hinauszugelangen – aus dem hauptsächlichen Grund, weil sich die Spezies, während sie von jener äußerst beschränkten Ebene des Gewahrseins her operiert, schier dank ihrer eigenen Verhaltensweisen selbst auslöscht.

 

Sie bringt sich um. Sie löscht ihre spezifische Form Leben aus. Nicht das Leben Selbst, sondern das Leben in jener bestimmten Form.

 

Das ist die Gefahr, der wir uns gegenübersehen. Wir Menschen sind eine im Auftauchen begriffene Spezies, lasst uns das ganz deutlich ins Auge fassen. Lasst an der Stelle keine Missverständnisse aufkommen. Jeder, der meint, der Homo sapiens sei eine hoch entwickelte Spezies, braucht nur unser kollektives Verhalten anzuschauen. Er wird rasch eines Besseren belehrt werden.

 

Lasst uns das klar festhalten. Wir befinden uns in den frühesten Augenblicken unserer Entwicklung, unserer Evolution. Wir sind immer noch dabei, uns aus den Dingen einen Reim zu machen, wir versuchen immer noch zu verstehen, was hier vor sich geht. Und wir machen einen riesigen Fehler, unterdessen wir nach Antworten suchen: Wir benutzen unseren Geist als unser hauptsächliches, mit der Untersuchung befasstes Werkzeug.

 

Das ist ein kolossaler Fehler, da die Antworten, auf die wir aus sind, nicht in unserem Geist, und dort niemals aufgefunden werden können. Aufreizend ist es, dass wir fast dorthin gelangen können. Wir sind fast imstande zu verstehen. Aber was wir als Wahrnehmung nötig haben, um den evolutionären Prozess auf jedwede andere Manier als im langsamsten Schritttempo voranzubringen, vermögen wir nicht auszumachen.

 

Und mithin befinden wir uns praktisch im Stillstand. Wir haben nunmehr seit einigen tausend Jahren kein größeres Fortkommen mehr erreicht.

 

Nach wie vor meinen wir, wir seien von einander und von allem Sonstigen getrennt.

 

Nach wie vor denken wir, es gebe „nicht genug“, und dass wir gegeneinander zu kämpfen hätten, um „genug“ zu bekommen.

 

Nach wie vor denken wir, wir hätten einander umzubringen, falls wir nicht „genug“ bekommen können, indem wir gegeneinander kämpfen.

 

Nach wie vor denken wir, selbst nachdem wir „genug“ bekommen haben, dass wir nicht „genug“ haben.

 

Dies sind die Gedankengänge einer am Anfang stehenden Spezies, einer recht primitiven Rasse. Und das eben sind die Gedanken, die den Motor der gegenwärtigen Erfahrung der Menschheit befeuern – den Motor unserer Ökonomie, unserer Politik, und unserer Sozialsysteme jedweder Couleur, und, ja, selbst unserer Religionen.

 

Das sind die Gedankengänge, die wir unseren Nachkommen in den Geschichten, die wir „Bildung“ nennen, erzählen. Und das Problem lautet, dass jene schlicht das sind … „Gedanken“. 

 

So lange wie wir zu unseren „Gedanken“ halten und sie als „Wahrheit“ bezeichnen, werden wir eine primitive Spezies bleiben. So lange wir darauf beharren, unseren Geist als das hauptsächliche Werkzeug für unsere Erforschungen einzusetzen, werden wir in dem Labyrinth verschollen gehen, außerstande, den Weg aus unseren eigenen Konstruktionen heraus zu finden. Wir werden in einem Gefängnis aus unserer eigenen Hinterlassenschaft verharren.

 

Wir bedürfen derzeit, was der Philosoph und Autor Alan Sasha Lithman eine „Mutation des Bewusstseins“ nennt. Darüber, und wie wir jene erlangen können, wollen wir an dieser Stelle in der nächsten Woche reden. 

In Liebe und mit Umarmen,

 

Neale

 

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P.S.: Fühlt euch frei, diese Ausgabe des Wöchentlichen Bulletins an alle Freunde weiterzuleiten. Womöglich ist es jenen danach, mehr darüber in Erfahrung zu bringen und sich zur Subskription zu melden – welche, wie euch ja bekannt ist, kostenfrei ist. Gebt ihnen also eine Chance, sich über diese wundervolle Publikation über GmG kundig zu machen, die jede Woche publiziert wird! Sendet sie an einen Freund, an eine Freundin!

 

Zur Subskription geht es hier …

 

http://cwg.org/index.php?page=email_signup

 

Über die Jahre sind das Wöchentliche Bulletin und seine Artikel, wie sie Neale Donald Walsch niedergeschrieben hat, in den E-Mail-Postfächern tausender Leser rund um die Welt zu einem Favoriten geraten. Wir freuen uns, zusätzlich zu den neuesten Artikeln von Neale, an dieser Stelle gelegentlich eine Auswahl aus den besten seiner zurückliegenden schriftlichen Äußerungen für diese vorliegende Veröffentlichung zu präsentieren. Wir sähen es ungerne, wenn sich die vielen Leute diesen oder jenen Beitrag davon entgehen ließen, Bemerkungen, die uns den Weg weisen, wie GmG in unserem täglichen Leben anzuwenden ist. Handelt es sich nun um eine neue Vorlage oder um einen Zugabe-Abdruck – wir vertrauen darauf, dass ihr von diesen Niederschriften aus der Feder des Mannes, der uns Gespräche mit Gott überbrachte, trefflichen Nutzen erlangt.

 

 

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Eins mit Gott, eins mit mir!

 

… Briefe an Neale ... 

 

Lieber Neale,

ich habe deine Bücher gelesen, habe dich auf einem Gemeinschaft mit Gott-Wochenende getroffen und mir nun den Film angeschaut. Danke Dir, für alles was du tust, für alles was du bist. Danke Dir, das mit uns zu teilen, was inwendig in jedem von uns lebt. Danke Dir für das Zuhören.

 

Vor neun Jahren begann ich mit der Lektüre deiner Bücher. Sie halfen mir dabei, mich darin zu ermutigen, All das Was Ich Bin zu glauben und Wieder-zu-er-Innern. Ich habe mit meinem eigenen Unternehmen angefangen:  „All-Ways  Enrich  Your  Spirit“. Jetzt leite ich Retreats des spirituellen Wachstums, richte Workshops aus, ermuntere Andere, sich daran zu wagen und das zu leben, was einmal meine Träume waren.

 

Das Tiefgreifendste ist, ich habe mich in mich selbst verliebt, und in all das, was ich für mich erschaffen habe. Ich lebe ein Leben, von dem ich einst geträumt habe. Ich möchte dir danken (ich danke Gott/Mir jeden Tag), ein erheblich umfänglicher Teil meines Prozesses des Heilens, des Glaubens, des Wachsens und des Wieder-er-Innerns zu sein.

 

Es sind noch keine Wörter dafür erfunden, um zu beschreiben, wie fantastisch es sich anfühlt, EINS mit GOTT, EINS mit MIR zu sein.

 

Herzliche Segenswünsche,

Jane

 

NEALE ANTWORTET

 

Liebe Jane,

Ich freue mich so sehr, dass dir die Gespräche mit Gott-Bücher für dein Leben Nutzen gebracht haben. Es ist sehr freundlich von dir, mir davon zu schreiben und zu erzählen. Und du hast recht in Bezug auf das Gefühl der gänzlichen Einheit mit dem Göttlichen und in Bezug auf die Unfähigkeit der Wörter, dies zu beschreiben. Wie es GmG äußert: Worte sind die am wenigsten verlässliche Kommunikationsform. Wiewohl, du hast eine herrliche Arbeit getan, uns daran teilhaben zu lassen, was das Leben eines spirituellen Lebens bei dir erzielt hat, und wie es alles in deinem Erleben gewandelt hat. Deswegen habe ich deinen Brief in unserem Wöchentlichen Bulletin veröffentlicht. An dieser Stelle sehe ich nicht bloß Fragen und Antworten gerne, sondern auch Zeugnisse. Zeugnisse über die wunderbaren Ausgänge, die unser Leben ereilen, sobald wir „gehen lassen und Gott zulassen“. Dankeschön, Jane, eine solche Inspiration und ein solches Vorbild für den Rest von uns zu sein.

Sei gesegnet.

Neale.

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ANMERKUNG: Wenn du gerne einen Brief an den Herausgeber dieses Bulletins schreiben möchtest, dann sende schlicht eine E-Mail an

 

Neale [at] NealeDonaldWalsch [dot] com

 

mit der Angabe in der Betreffzeile „Letter to the Editor“. - In dieser vorliegenden Rubrik ['Briefe an den Herausgeber'] zieht Neale gelegentlich Mitteilungen, herrührend aus anderen Quellen, heran.

 

 

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Kurzmitteilungen

 

[Es folgen Schilderungen und Ankündigungen …]

 

> für den alljährlichen Jahresend-Retreat, 29. bis 31. Dezember 2018

> für einen Online-Kurs über „Richtig-leben herausfinden“

> für das jüngst neu erschienene Buch N.D. Walsch's ... „CwGvol. 4 – Awaken the Species

 

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Quelle: CwG Weekly Bulletin # 824 [19.10.2018] ~ Übersetzung: Theophil Balz [19.10.2018]

 

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Das engl. Original steht unter

http://cwg.org/index.php?b=824

 

Die

~ übersetzten Bulletins der letzten Jahre (jeweils als PDF-Datei herunterzuladen),

~ die kostenlosen E-books von ND Walsch,

 

~ sein Internet-Tagebuch (Blog; selektiv),

~ täglich sog. 'Heavenletters', tägliche Liebesbriefe Gottes an uns Menschliche Seinswesen auf der Erde (niedergeschrieben durch Frau Gloria Wendroff, Iowa, USA)

~ Möglichkeiten, eigene Beiträge und Kommentare zu schreiben,

~ Möglichkeiten, in einem Wort-Register nachzuschlagen, und manches Andere,

sind gesammelt erreichbar unter

 

www.gmg-materialien.de

 

ND Walsch lädt uns ausdrücklich dazu herbei, an seinem Leben teilzuhaben - und uns gegenseitig an unserem Leben teilhaben zu lassen.

 

»Gehe mit mir, sage ich, und ich werde versuchen, dir zu helfen, dich aufs Neue wiederzuerschaffen, auch dann, indes ich dich darum ersuche, mir dabei zur Seite zu stehen, das Gleiche zu tun. Lasst uns unsere Futurologie zusammen gemeinsam erschaffen« [GmG Wö. Bulletin #239].

 

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Weitere verwandte Webseiten sind:

 

~www.gespraechemitgott.org

~www.humanitysteam.de

 

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IN EIGENER SACHE .....

 

Liebe Freunde,

 

die Mutter-Organisation, die »CwG Foundation«, benötigt in regelmäßiger Weise einen Mittelzufluss. In einer Extra-Mail vom 1.4.06 habe ich mich an Euch gewandt und dort dargelegt, welche Vorschläge ich für unsere gemeinsame Situation, auch für diejenige der Übersetzer und anderer Mitwirkender in Dtld., unterbreite.

 

Hier kurzgemacht .... wir erbitten mtl. 4 Euro für das Bulletin. Neuerlich - sobald ein mtl. Gesamt-Betrag der Subskribenten auf dem unten genannten Konto zusammenkommt, welcher einigermaßen die Übersetzungs- und Webseiten-Betreuungskosten übersteigt, möchte ich wieder Überweisungen an die Mutter-Organisation in den USA vornehmen. Diese Höhe ist derzeit, Spätsommer 2018, nicht erreicht. Wir würden uns freuen, wenn wir gemeinsam auf einer Grundlage weitermachen könnten, die uns allen guttut und uns in ergänzender Verschiedenartigkeit füreinander wohlstellt.

 

Liebe Grüße

Theophil

 

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Theophil Balz ~ Schmerwitz 15 B ~ D 14927 Wiesenburg ~ theophil [dot] balz [at] web [dot] de

 

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Ich habe ein Extra-Konto eingerichtet. [Da wir kein Verein sind, ist es nur möglich, das Konto auf einen Privat-Namen laufen zu lassen.]

 

Theophil Balz ~ »TUFUNZANE«

Kto. Nr.: 134023

Kreissparkasse Melle

BLZ 26552286

Kennwort: »Bulletin«

Für Überweisungen vom Ausland:

- SWIFT: NOLADE21MEL

- IBAN-Nummer: DE73 2655 2286 0000 1340 23

 

Notwendiges Kennwort auf dem Überweisungsformular: "BULLETIN"

 

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Anmerkung: »Tufunzane« (kisuaheli) heißt: 

 

»Lasst uns zusammenkommen und uns gegenseitig anleiten und unterweisen.«

 

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