'The Journey' und das Bitten

'THE JOURNEY' und DAS BITTEN

 

Frage von Cathy Campbell – 26.6.07

 

Hi Neale,

endlich erhielt ich „The Journey“ [CD], die ich bestellte, und
ich liebe sie. Ich tanze, lache und antworte Gott, während ich
zuhöre! Ich kann dir sagen, das wird zu meiner morgendlichen
„Tasse Kaffee“ ... es ist kräftespendend, und unverzüglich
heben sich die Schwingungen meiner Energie an!

 

Beim ersten Mal Durchhören bemerkte ich, dass eine Passage aus
GmG auf der CD ist: „Mein Versprechen lautet, stets das zu geben,
worum du bittest; dein Versprechen lautet, zu bitten“. An anderen
Stellen in GmG spricht Gott zu uns, nicht zu bitten, nicht zu flehen,
sondern in Form des Dankes wertzuschätzen und zu beten; Bitten
sei anzuerkennen, dass man etwas nicht habe. Meine erste Frage
lautet, wieso du auf der CD „gebeten“ hast, wo doch Gott
vorschlug, nicht zu bitten, sondern zu danken. Meine zweite Frage
betrifft das „Bitten“ selbst. Ich erbitte immer noch, oft jeden
Tag, Hilfe von Gott, den Engeln, von meiner Göttlichen Präsenz,
etc., und oft erbitte ich Führung in einer bestimmten Sache, in
dem Sinne wie: „Ich erbitte Hilfe beim Entsinnen, was ich bereits
darüber weiß“, oder: „Ich bitte um Führung durch
meine Göttliche Präsenz, durch Gott, die Quelle ...“,
oder: „Ich erbitte Hilfe im Wissen, was ich will, ich erbitte Hilfe
beim Erhöhen meines Gewahrseins meiner selbst und meines
Milieus“, .... du erfasst die Idee. Also bitte ich, da ich wirklich
bestätige, dass ich Hilfe nötig habe, um Beistand, um
Führung beim Entsinnen Wer Ich Bin, Wer ich SEIN Will, Was ich
tun möchte, Was ich haben möchte .... Ich HABE Hilfe NÖTIG
beim Wieder-Enthüllen meiner Seele – deswegen erbitte ich
diese Hilfe. Ich bekomme mit ... die Wortgestalt könnte ich
ändern, ich könnte diese Dinge in die Form des Dankes oder
des Wählens bringen, anstatt in die des Bittens; ist aber die
Wortwahl wirklich so wichtig, da mein Quell-Gedanke heißt, dass
ich weiß, dass ich Alles im Inneren habe, dass ich allerdings
um Hilfe und Leitung ersuche, während ich es vom Inneren nach
draußen bringe? Vor ein paar Wochen las ich die Frage / Antwort
über „Wollen“, und ich erinnere mich, dass du etwas
erwähntest, die Wortwahl sei nicht so wichtig, sobald wir einmal
beginnen, die Prinzipien zu leben, die Gott uns in GmG dargelegt hat;
und dass du, du selbst, immer noch das Wort „wollen“ benutzt,
dass du aber in deiner Seele weißt, was du dabei meinst ....
mit anderen Worten, vermutlich beziehst du dich auf den
Quell-Gedanken. Ist also bei der Angelegenheit der „Bitten“ hier
der Quell-Gedanke das Hauptsächliche, oder ist es die Wortwahl
.... oder beides/und?

 

Danke für das Gehör, und, obschon ich nicht sicher bin, ob
ich meine Frage gut in Worte gekleidet habe, bin ich gewiss, dass du
verstehst, woher ich komme und worum meine Seele ersucht!

 

Ein großartiger Job auf der CD!!!!!!!!! Wäre es nicht
derart energetisierend, würde ich sie auch hören, während
ich zu Bett gehe!!

 

Cathy, WV

 

~ ~ ~ ~

 

Meine liebe Cathy .... du hast es perfekt ausgeführt. Die
exakten Worte, die wir benutzen, während wir zu Gott beten, sind
nicht annähernd so wichtig wie die Verständnisse, die wir
während des Gebetes und, in der Tat, in den Tagen unseres Lebens
innehaben. Wenn du wirklich erkennst, dass du alle Weisheit inwendig
hast, dann wirst du jene strikte Realität erfahren - - eben so,
wie du es in deiner eigenen Frage von oben tatst.

 

Während Gespräche mit Gott davon spricht, dass es
unser Job ist, zu bitten, tut es das in dem Kontext all der anderen
Verständnisse, die uns der GmG-Dialog überbringt. Unter
ihnen das geringste ist nicht das Verständnis, dass „ich,
bereits bevor du bittest, geantwortet haben werde“. Sofern wir
diese bestimmte Auffassung im Augenblick unseres Bittens innehaben,
ist sich das Universum in der Folge im Klaren, dass unser Bitten
nicht von einem Ort der Ungenügendheit oder des Mangels her
kommt, sondern vielmehr von einem Ort absoluten Wissens und der
Gewissheit, dass unser „Bitten“ schier ein Hilfsmittel ist,
vermittels dessen wir die Erfahrung „hervorrufen“, die wir jetzt
als Teil unserer körperlichen Realität begeistert annehmen
möchten.

 

Dankeschön dafür, dass du dir das genauer angeschaut hast.
Eine großartige Frage!